UN

MeinungMeinungsfreiheit in Deutschland
:Die Kritik der UN hat Gewicht

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke
Portrait Leitender Redakteur, Politik Ronen Steinke

Meinungsfreiheit
:UN-Vertreterin kritisiert Deutschland: Protest werde „kriminalisiert“

Die Meinungsfreiheit in Deutschland beschäftigt den Menschenrechtsrat in Genf: Der Freiraum für Kritik an der Nahostpolitik und der Klimapolitik schrumpfe, moniert eine Sonderberichterstatterin.

SZ PlusVon Ronen Steinke

Krieg im Sudan
:Mehr als 1000 Drohnenopfer

Im Sudan sind seit Jahresbeginn laut UN mehr als 1 000 Menschen durch Drohnen getötet worden. Der Konflikt weite sich aus, das zeige sich auch am verstärkten Einsatz von Drohnen, erklärte Menschenrechtskommissar Volker Türk vor dem Menschenrechtsrat ...

Aus dem Vorzimmer der Staatskanzlei
:Mehr Weltfrieden mit Markus Söder

Deutschland hat es nicht in den UN-Sicherheitsrat geschafft. Überhaupt kein Problem! Der bayerische Ministerpräsident hilft gern aus. Ein Kammerspiel.

Glosse von Roman Deininger

Debatte
:Deutschland, wer bist du?

Das Land bröselt, mosert – und nicht mal die anderen glauben mehr daran, dass man hier noch zu irgendwas in der Lage ist. Die große Frage ist: Wie findet diese Republik zurück zu sich selbst? Ein paar schmerzhaft-optimistische Ideen.

SZ PlusEssay von Christian Zaschke

UN-Sicherheitsrat
:Übers deutsche Anspruchsdenken

Deutschland verfehlt Sitz im UN-Sicherheitsrat. Was das über die deutsche Außenpolitik aussagt, erklären SZ-Leserinnen und -Leser.

Verdacht auf sexuelle Übergriffe
:Weltstrafgericht suspendiert Chefankläger – Amtsenthebung droht

Karim Khan wird sexueller Übergriffe gegen eine Mitarbeiterin beschuldigt. Die UN untersuchten die Vorwürfe. Khan bestreitet alle Vorhaltungen. Israel fordert nun die Aufhebung des Haftbefehls gegen Netanjahu.

Podcast „Auf den Punkt“
:UN-Wahlniederlage: Was Deutschland jetzt tun kann

In den UN hat die Welt Deutschland das Misstrauen ausgesprochen. Und Deutschland? Reagiert teilweise beleidigt.

Von Daniel Brössler und Ann-Marlen Hoolt

MeinungHorsch
:Ohne Sitz

MeinungPortugal im UN-Sicherheitsrat
:Das kleine Land, das ein großer Freund ist

Die Republik am Rand Europas steht nicht im Ruf, selbstsüchtig zu sein. Ihre Politiker schaffen es immer wieder in internationale Spitzenämter.

SZ PlusKommentar von Patrick Illinger

Vereinte Nationen
:UN-Sicherheitsrat: Deutschland will es wieder versuchen

Nach der diplomatischen Niederlage in New York will sich die Bundesregierung offenbar gleich wieder bewerben – für das nächste Jahrzehnt.

Wahl in UN-Sicherheitsrat gescheitert
:Nach dem Kanzler ist nun auch der Außenminister angeschlagen

Die Opposition spricht von der „Quittung“ für eine Regierung, die in der Außenpolitik an Glaubwürdigkeit eingebüßt habe. Auch in der Koalition gibt es Unmut – nicht nur über Johann Wadephul.

Von Robert Roßmann

MeinungVereinte Nationen
:Die Welt spricht Deutschland das Misstrauen aus

Der Bundesregierung gelingt es bei den Wahlen zum UN-Sicherheitsrat nicht, die dazu nötigen Stimmen einzusammeln. Und das Ausmaß des Misserfolgs ist so groß, dass Beschönigung sich verbietet. Er hat vor allem zwei Väter.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

Debakel bei den UN
:Erst ist Wadephul fröhlich, dann blickt er in den diplomatischen Abgrund

An der deutschen Abstimmungsniederlage gegen Portugal und Österreich bei der Wahl in den Sicherheitsrat will der Außenminister nicht schuld sein. In New York muss er sich der Frage stellen: Wer dann?

SZ PlusVon Daniel Brössler

Vereinte Nationen
:Kein Sitz im UN-Sicherheitsrat für Deutschland

Deutschland verliert bei der Abstimmung der UN-Vollversammlung gegen Österreich und Portugal. Dies gilt als eine herbe Niederlage für die Bemühungen der Bundesregierung.

SZ am Abend
:Nachrichten vom 3. Juni 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

Vereinte Nationen
:Wie Johann Wadephul eine Niederlage auf der Weltbühne verhindern will

Zum siebten Mal strebt die Bundesrepublik in den Sicherheitsrat. Für den bevölkerungsreichsten EU-Staat und zweitgrößten Finanzier der UN eine machbare Aufgabe. Oder?

SZ PlusVon Daniel Brössler

UN-Sicherheitsrat
:Wadephul soll eine einmalige Niederlage abwenden

Deutschland bewirbt sich für zwei Jahre um einen Sitz im mächtigen Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Bislang gab es immer Zustimmung. Doch nun droht ein Duell mit Österreich.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Sipri-Bericht
:Forscher schlagen Alarm: UN-Friedensmissionen in Gefahr

Die Zahl der Einsatzkräfte bei UN-Friedensmissionen ist auf den niedrigsten Stand seit mindestens 25 Jahren gefallen. Grund dafür sind unter anderem ausbleibende Zahlungen der USA in Milliardenhöhe.

Iran-Krieg
:Jetzt droht eine globale Lebensmittelkrise

Ein Drittel der weltweiten Düngemittel wird in der Golfregion produziert. Wegen der Blockade von Hormus warnen Experten nun vor Ernteausfällen und Hunger. Die EU reagiert mit Finanzhilfen für ihre Bauern.

SZ PlusVon Thomas Hummel

Bosnien-Herzegowina
:„Ich hatte gehofft, dass viele Dinge leichter zu lösen wären“

Christian Schmidt, der seit 2021 über die Nachkriegsordnung in Bosnien-Herzegowina wacht, gibt „schweren Herzens“ sein Amt ab – wohl auf Druck der Trump-Regierung. Das politische Klima im Land hält er für zunehmend gefährlich.

SZ PlusInterview von Tobias Zick

Bosnien-Herzegowina
:Christian Schmidt gibt „schweren Herzens“ auf

Der Hohe Repräsentant in Bosnien-Herzegowina verkündet überraschend seinen Rückzug – offenbar auf massiven Druck der US-Regierung. Und ein bosnisch-serbischer Separatist jubelt.

SZ PlusVon Tobias Zick

UN-Sicherheitsrat
:Deutschlands Außenminister auf schwieriger Wahlkampfmission

Es ist eine leise Kampagne, aber mit großer Bedeutung: Deutschland möchte Anfang Juni in den UN-Sicherheitsrat gewählt werden. Ein Misserfolg würde Außenminister Wadephul schwer beschädigen.

SZ PlusVon Boris Herrmann

MeinungAfrika
:Die Russen werden Mali nicht retten

Statt auf Frankreich und die UN setzte die Junta in Bamako auf dubiose Kämpfer von Moskaus Gnaden. Das ganze Ausmaß dieses Fehlers zeigt sich in diesen Tagen, mit verheerenden Folgen für das Land.

SZ PlusKommentar von Arne Perras

UN-Generalsekretariat
:Kommt nach 80 Jahren eine Welt-Chefdiplomatin?

UN-Generalsekretär António Guterres geht Ende des Jahres. Die ersten vier Kandidatinnen und Kandidaten für seine Nachfolge haben sich von der Generalversammlung „grillen“ lassen.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Straße von Hormus
:176 Länder gegen den Rest der Welt

Bei der International Maritime Organisation in London sind sie zuständig für die Weltmeere. Das Problem ist nur, dass sie so gut wie nichts machen können, wenn sich ein paar Rowdys nicht an die Regeln halten. Und das sind ja gerade einige.

SZ PlusVon Martin Wittmann

MeinungNahostkrieg
:Libanon wäre ein Freund wie Frankreich zu wünschen

Nach dem Tod eines französischen UN-Soldaten bietet Paris Hilfe bei Friedensverhandlungen zwischen Hisbollah und Israel an – auch wegen der langen Verbundenheit mit Beirut. Daran haben jedoch nicht alle Kriegsparteien Interesse.

SZ PlusKommentar von Oliver Meiler

Krieg in Nahost
:Trotz Angriffswelle: Israel plant Verhandlungen mit Libanon

US-Präsident Trump hat Israels Ministerpräsidenten Netanjahu laut Medienberichten dazu aufgefordert, die Angriffe in Libanon herunterzufahren. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz hatte am Nachmittag deutliche Kritik geäußert.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Vereinte Nationen
:Eine Chilenin will Generalsekretär Guterres ablösen

Michelle Bachelet wurde einst in ihrer Heimat unter der Pinochet-Diktatur verfolgt und später aber Präsidentin. Qualifiziert für das höchste Amt der UN wäre sie – doch sicher ist ihre Wahl nicht.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Sklavenhandel
:„Schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“

Die Vereinten Nationen haben den transatlantischen Sklavenhandel als „schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ eingestuft. 123 Staaten stimmten in der Generalversammlung für eine von Ghana eingebrachte Resolution, die unter anderem auch die ...

Vereinte Nationen
:UN: Sklavenhandel ist „schwerstes Verbrechen gegen Menschlichkeit“

Die Vereinten Nationen haben mehrheitlich für eine von Ghana eingebrachte Resolution gestimmt, die auch die Rückgabe von gestohlenen Kulturgütern vorsieht. Drei Länder lehnen die Resolution ab.

Gazastreifen
:Vereinte Nationen kooperieren nun doch mit Trumps neuem „Friedensrat“

Das Ziel des Gremiums, den Wiederaufbau des kriegszerstörten Gazastreifens voranzubringen, verdiene laut UN-Generalsekretär Guterres Unterstützung. Noch vor Kurzem hatten UN-Experten die Aktivitäten kritisiert.

SZ-Podcast „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“
:„Trump hat eindeutig das Völkerrecht verletzt“

Welche Ziele verfolgt Donald Trump mit dem Krieg in Iran? Und wieso kommt nicht mehr Kritik aus der EU? Die neue Folge des Podcasts zwischen Berlin und New York.

SZ PlusVon Boris Herrmann und Christian Zaschke

Humanitäre Hilfe
:Der Krieg, das Öl und der Hunger

Hilfsorganisationen warnen, die Folgen des Iran-Konflikts könnten Millionen Menschen treffen, die ohnehin zu den Schwächsten gehören – nicht nur im Nahen Osten.

SZ PlusVon Andrea Bachstein

Bangladesch
:Ein Boom, der nun zum Problem wird

Die früheren autoritären Machthaber haben die wirtschaftliche Lage Bangladeschs offenbar über Jahre geschönt. Das könnte dem unterentwickelten Land und seiner neuen Regierung nun mächtig schaden. Die sieht nur einen Ausweg.

SZ PlusVon Thomas Hahn

„Maischberger“
:Frau Baerbock, was ist da los?

Annalena Baerbock tritt bei „Maischberger“ als Diplomatin im besten Sinn auf. Bis es um Alice Schwarzer geht.

SZ PlusVon Carolin Gasteiger

„Board of Peace“
:Trumps „Friedensrat“ für Gaza: Große Pläne, kaum Konkretes

Der Friedensplan für Gaza soll in die nächste Phase treten. Wie das gelingen soll, wird bei der ersten Sitzung von Trumps umstrittenem „Friedensrat“ allerdings nicht so recht klar.

SZ PlusVon Charlotte Walser

MeinungWeltordnung
:Wenn Trump die UN verbessern will, dann soll er es doch tun

Der US-Präsident hat schon recht, die UN sind fehlerhaft und ineffizient. Aber wer, wenn nicht er, hätte die Macht, daran etwas zu ändern.

SZ PlusKommentar von Boris Herrmann

UN-Generalsekretär
:Die Vereinten Nationen stehen vor dem „finanziellen Kollaps“

Der UN-Generalsekretär warnt in einem Brandbrief, dass den Vereinten Nationen noch in diesem Jahr die Zahlungsunfähigkeit drohe. Die wichtigste Ursache: das Verhalten der USA.

SZ PlusVon Boris Herrmann

SZ-Podcast „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“
:„Das war kein Gegenwind, das ist ein Sturm“

Was kann Donald Trump dazu bringen, seinen Kurs zu ändern? Und wie entscheidend ist dabei gutes Fernsehen? Die neue Folge des Podcasts zwischen München und New York.

SZ PlusVon Boris Herrmann und Helen Krueger-Janson

Trumps „Friedensrat“
:Der Chairman hat das letzte Wort

Die Gründungscharta des neuen „Friedensrats“ zeigt: Donald Trump steht allein und auf Lebenszeit im Mittelpunkt. Im Bündnis mit Autokraten und Mitläufern will er die Vereinten Nationen ablösen.

Von Boris Herrmann

Klimaschutz
:Hier wird also der Reichtum des amerikanischen Volkes verschleudert?

Mitten in Bonn schlägt das Herz der globalen Klimapolitik. Letztlich geht es hier im Klimasekretariat der Vereinten Nationen darum, die Welt zu retten. Nur hat die Weltrettung in Zeiten von Donald Trump nicht gerade Konjunktur.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

MeinungKittihawk
:Spieleabend in Trumps Friedensrat

Naher Osten
:Putin soll offenbar in Trumps Gaza-„Friedensrat“

Das vom US-Präsidenten erfundene Gremium soll die Zukunft des Küstenstreifens gestalten. Laut Kreml hat der russische Machthaber eine Einladung erhalten. Israel kritisiert die Zusammensetzung.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig und Sina-Maria Schweikle

MeinungVölkerrecht
:Die USA bemühen sich nicht mal mehr um den Anschein der Legalität

Trump respektiert die Souveränität anderer Staaten nicht. Diese üble Haltung ist nicht neu, seine Offenheit ist es. Womit sich die Frage stellt, ob die Scheinheiligkeit früherer Jahre etwas ist, um das man trauern sollte.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Ist Trump ein Hooligan, Herfried Münkler?

„Furchtbar offen, ob das alles in der Apokalypse endet.“ Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler im Gespräch über Trumps Außenpolitik.

Von Lars Langenau

Internationale Organisationen
:Was der Ausstieg der USA aus wichtigen Abkommen bedeutet

Per Dekret ordnet US-Präsident Trump den Ausstieg aus 66 internationalen Abkommen an. Mit gravierenden Folgen: Der Abschied betrifft auch Weltklimarat und Klima-Konvention.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

USA und Venezuela
:Klares 8:1 gegen Trump

Beim höchsten Gremium der Vereinten Nationen sind sich ganz unterschiedliche Länder einig: Das Vorgehen der USA in Venezuela ist zu verurteilen. Doch manchmal ist die Kritik schwer zu ertragen – beim Vortrag Russlands zum Beispiel.

SZ PlusVon Boris Herrmann

MeinungDebatte über Auslandseinsätze
:Deutsche Soldaten müssen helfen, Frieden zu sichern, aber nicht in Gaza

Sollte es zu einem Kriegsende in der Ukraine kommen, würde die Bundeswehr dringend gebraucht, um die Folgen zu überwachen. Doch im Nahen Osten erschiene sie zu parteiisch.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

Eine Million Brillen für die Welt
:Das Ein-Dollar-Wunder von Erlangen

Der Familienvater Martin Aufmuth war verbeamteter Lehrer, für eine Idee hat er das aufgegeben. Er sorgt dafür, dass Menschen in ärmeren Ländern günstige Brillen bekommen. Eine Weltgeschichte.

SZ PlusInterview von Olaf Przybilla

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: