UN

MeinungVölkerrecht
:Die USA bemühen sich nicht mal mehr um den Anschein der Legalität

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke
Portrait Leitender Redakteur, Politik Ronen Steinke

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Ist Trump ein Hooligan, Herfried Münkler?

„Furchtbar offen, ob das alles in der Apokalypse endet.“ Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler im Gespräch über Trumps Außenpolitik.

Von Lars Langenau

Internationale Organisationen
:Was der Ausstieg der USA aus wichtigen Abkommen bedeutet

Per Dekret ordnet US-Präsident Trump den Ausstieg aus 66 internationalen Abkommen an. Mit gravierenden Folgen: Der Abschied betrifft auch Weltklimarat und Klima-Konvention.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

USA und Venezuela
:Klares 8:1 gegen Trump

Beim höchsten Gremium der Vereinten Nationen sind sich ganz unterschiedliche Länder einig: Das Vorgehen der USA in Venezuela ist zu verurteilen. Doch manchmal ist die Kritik schwer zu ertragen – beim Vortrag Russlands zum Beispiel.

SZ PlusVon Boris Herrmann

MeinungDebatte über Auslandseinsätze
:Deutsche Soldaten müssen helfen, Frieden zu sichern, aber nicht in Gaza

Sollte es zu einem Kriegsende in der Ukraine kommen, würde die Bundeswehr dringend gebraucht, um die Folgen zu überwachen. Doch im Nahen Osten erschiene sie zu parteiisch.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

Eine Million Brillen für die Welt
:Das Ein-Dollar-Wunder von Erlangen

Der Familienvater Martin Aufmuth war verbeamteter Lehrer, für eine Idee hat er das aufgegeben. Er sorgt dafür, dass Menschen in ärmeren Ländern günstige Brillen bekommen. Eine Weltgeschichte.

SZ PlusInterview von Olaf Przybilla

UN-Entwicklungsprogramm
:„Krieg ist immer Entwicklung rückwärts“

Belgiens Ex-Premier Alexander De Croo beginnt den Job als oberster Entwicklungshelfer der Vereinten Nationen in Zeiten massiver Umbrüche. Für Deutschland liege darin eine Chance, findet er.

SZ PlusInterview von Michael Bauchmüller und Sina-Maria Schweikle

Digitalminister Karsten Wildberger
:Ist das freie Internet noch zu retten?

Digitalminister Karsten Wildberger ist nach New York gereist, um für globale Zusammenarbeit zu kämpfen – und für die Freiheit im Netz. Die Frage ist nur, ob der Rest der Welt bereit ist, dafür einzustehen.

SZ PlusVon Vivien Timmler

Vereinte Nationen
:Wird der nächste Generalsekretär der UN eine Generalsekretärin?

Das Rennen um die Nachfolge von António Guterres an der Spitze der Vereinten Nationen ist offiziell eröffnet. Erste Bewerbungen sind bereits eingegangen. Die Entscheidung dürfte kompliziert werden.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Gaza-Konflikt
:Berlin verwarnt UN-Palästinenserhilfswerk

Jahrzehntelang hat Deutschland das UNRWA unterstützt. Nun enthielt sich die Bundesregierung erstmals bei der Mandatsverlängerung. Was steckt dahinter?

SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle

Drei Bücher über die neue Weltordnung
:Die Widersprüche des Westens

Wie zurechtfinden in der neuen multipolaren Krisenwelt? Die Bücher von Daniel Marwecki und Martin Kobler weisen einen klugen Weg durch ein Dickicht an Heuchelei, Doppelstandards, Macht und Moral. Ein weiteres Werk allerdings verheddert sich dort.

SZ PlusRezension von Tanjev Schultz

Abstimmung im UN-Sicherheitsrat
:Trumps Frieden oder kein Frieden

Viele Details sind ungeklärt, das Magengrummeln war deutlich vernehmbar. Dennoch hat der UN-Sicherheitsrat für Trumps Friedensplan für Gaza gestimmt und eine entsprechende Resolution auf den Weg gebracht. Wohl auch, weil es an Alternativen mangelte.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Vereinte Nationen
:USA werben für UN-Mandat der Gaza-Sicherheitstruppe

Die Trump-Regierung verhandelt im Sicherheitsrat über den Auftrag internationaler Soldaten, die Gaza stabilisieren und die Hamas entwaffnen sollen. Vor allem die Vetomächte Russland und China müssen überzeugt werden.

SZ PlusVon Matthias Kolb

Ukraine
:Häufigste Todesursache: Drohne

Ein UN-Bericht legt offen, wie systematisch Russland ein „Klima des Terrors“ in der Ukraine schafft. Mit Drohnen machen die Soldaten Jagd auf Krankentransporte und Feuerwehrleute – und begehen weitere schwere Kriegsverbrechen.

SZ PlusVon Florian Hassel

Nordafrika
:Der Westsahara-Konflikt könnte bald gelöst sein

Eine Resolution des UN-Sicherheitsrats stützt die Sichtweise Marokkos, das das rohstoffreiche Territorium für sich beansprucht. Die entscheidende Rolle spielte wieder einmal Donald Trump.

SZ PlusVon Thomas Kirchner

Sudan
:UN: Ausmaß der Gräuel in al-Faschir zeichnet sich immer deutlicher ab

Bei der Einnahme der Stadt soll es willkürliche Hinrichtungen, Massenmorde, Vergewaltigungen, Plünderungen und Vertreibung geben. Laut UN sind auch auf Videos und Fotos schockierende Aufnahmen schwerer Verstöße gegen das Völkerrecht dokumentiert.

Sudan
:„Das ist eine ganz bittere Erfahrung“

Der ehemalige UN-Sonderbeauftragte Volker Perthes über die Hilflosigkeit der internationalen Gemeinschaft im Sudan – und einen möglichen Weg zu einem Waffenstillstand.

SZ PlusInterview von Thomas Kirchner

Dem Geheimnis auf der Spur
:Der „Kaiser von Amerika“

Der Geschäftsmann Joshua Norton stieg Mitte des 19. Jahrhunderts zum respektierten Scheinmonarchen der USA auf. Wie war das möglich?

SZ PlusVon Josef Schnelle

Vereinte Nationen
:Klimaneutrale Schifffahrt? Nicht mit den USA

Die Vereinten Nationen wollen die CO₂-Emissionen im internationalen Schiffsverkehr schrittweise auf null senken. Das soll jetzt beschlossen werden. Doch die US-Regierung droht alle, die dafür stimmen, zu bestrafen. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

SZ PlusVon Thomas Hummel

ExklusivMigration
:„Syrien ist am Limit“

Geht es nach der Bundesregierung, sollen möglichst schnell möglichst viele Syrer aus Deutschland in ihre Heimat zurückkehren. Der oberste Vertreter des UN-Flüchtlingshilfswerks im Land hält das für gar keine gute Idee.

Von Markus Balser und Michael Bauchmüller

SZ-Podcast „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“
:„Das war das Payback für 2018“

Donald Trump holte bei der UN-Vollversammlung zu einem Rundumschlag aus, Bundeskanzler Merz blieb der Debatte hingegen gänzlich fern. Was bleibt von der Woche auf der Weltbühne? Die neue Folge des Podcasts zwischen Berlin und New York.

SZ PlusVon Boris Herrmann und Christian Zaschke

MeinungVereinte Nationen
:Dieses Mal wird es spannend, ob es Deutschland in den Sicherheitsrat schafft

Die Bundesrepublik ist einer der großen Beitragszahler – ist damit die Wahl ins wichtigste UN-Gremium nur Formsache? Nicht ganz, und der Grund dafür liegt im Nahen Osten.

SZ PlusKommentar von Christian Zaschke

Fristablauf
:EU setzt Atom-Sanktionen gegen Iran unverzüglich um

In der Nacht ist die Frist für eine Einigung zwischen Teheran und seinen Verhandlungspartnern abgelaufen. Es gelten wieder mehrere Strafmaßnahmen. Iran kritisiert die Reaktivierung der Sanktionen als rechtswidrig.

Vereinte Nationen
:Wadephul prangert vor den UN Krieg in Gaza an

Der Außenminister wirbt für einen nichtständigen Sitz im Sicherheitsrat. Für das israelische Vorgehen findet er scharfe Worte. In der UN-Generaldebatte betont er aber auch die deutsche Staatsräson.

Von Daniel Brössler

Abstimmung im Sicherheitsrat
:UN-Sanktionen gegen Iran kurz vor Wiedereinführung

Nach erfolglosen Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm hat der UN-Sicherheitsrat eine Fristverlängerung abgelehnt. Die Teheraner Führung ruft ihre Botschafter aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien zurück.

Sportpolitik
:Wird Israel von der Fußball-WM 2026 ausgeschlossen?

Die Debatte in Europa darüber wird immer lauter und schärfer geführt. Der entscheidende Akteur sind jetzt die Fifa und ihr Präsident Gianni Infantino.

SZ PlusVon Johannes Aumüller und Thomas Kistner

Vereinte Nationen
:Für die Welt steht viel auf dem Spiel, für Wadephul auch

Während sich die UN-Generaldebatte um Gaza, die Ukraine und Iran dreht, hat der deutsche Außenminister eine weitere Mission: Stimmen sammeln. Deutschland will in den Sicherheitsrat.

Von Daniel Brössler

MeinungGeneralversammlung
:Die UN sind in diesem Krisenjahr so wichtig wie lange nicht

Die Vereinten Nationen mögen ein fehlerhaftes Gebilde sein, aber sie sind keinesfalls irrelevant. Sogar Donald Trump sieht das offenbar so, wie sein Auftritt zeigte.

SZ PlusKommentar von Boris Herrmann

Geschichtsbild
:Denkwürde UN-Auftritte

Bei einer Rede vor den Vereinten Nationen im Oktober 1960 soll Nikita Chruschtschow mit seinem Schuh auf das Pult vor ihm geschlagen haben, um seiner Wut Ausdruck zu verleihen. Nur: War das auch wirklich so?

Von Hubert Wetzel

UN-Generalversammlung
:Selenskij: „Waffen entscheiden darüber, wer überlebt“

Der Präsident der Ukraine kämpft mit einer vehementen Rede in der UN-Vollversammlung gegen die schwindende Aufmerksamkeit für sein Land. Ein bisschen Hoffnung hat er. Ausgerechnet wegen Trump.

SZ PlusVon Daniel Brössler

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Trump vor UN-Versammlung: Einer widerspricht

Der US-Präsident hat sich bei seinem Auftritt vor den Vereinten Nationen mal wieder selbst übertroffen. Nur einer huldigt ihm nicht.

Von Boris Herrmann und Lars Langenau

MeinungUN-Nachhaltigkeitsziele
:Diese Welt verspielt die Zukunft

Im September 2015 haben sich die Vereinten Nationen große Ziele für eine nachhaltige Entwicklung gesetzt. Zehn Jahre später sind sie davon Lichtjahre entfernt. Von den Folgen wird keiner verschont.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

UN
:Meloni bewegt sich auf Palästina zu

Italiens Ministerpräsidentin rückt vor ihrer Rede vor den Vereinten Nationen in New York von ihrer strikt israelfreundlichen Position ab. In ihrem Land ist das Interesse am Schicksal der Menschen in Gaza groß.

SZ PlusVon Marc Beise

MeinungPismestrovic
:Nach der Rede

Generaldebatte im Bundestag
:Haßelmann kritisiert Merz: „Sie sollten in New York sein“

Friedrich Merz fordert „echte Reformen“ – betont aber auch die Notwendigkeit von Kompromissen. Die Opposition kritisiert seine Schuldenpolitik und fragt, warum der Kanzler nicht bei den Vereinten Nationen in New York ist.

SZ PlusVon Nicolas Richter und Henrike Roßbach

Trump-Rede vor den Vereinten Nationen
:„Eure Länder werden zur Hölle fahren“

US-Präsident Donald Trump verstört bei seiner Rede in der UN-Vollversammlung das Publikum mit Fundamentalkritik an der Weltorganisation. Auch Europa und besonders Deutschland bekommen ihr Fett ab.

SZ PlusVon Boris Herrmann

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Anerkennung Palästinas: Ein Symbol, das Hoffnung macht

Der Schritt von Frankreichs Präsident Macron hat wohl keine direkten politischen Auswirkungen. Er ist aber dennoch ein Signal an die Palästinenser und an Israel.

Podcast von Ronen Steinke und Leopold Zaak

MeinungZweistaatenlösung
:Ein Fiasko für die israelische Regierung

Bei der Konferenz in New York war viel von Frieden und Gerechtigkeit die Rede. Doch es ging auch darum, Netanjahus Regierung zu verurteilen. Mit dem Nein zur sofortigen Anerkennung Palästinas als Staat steht Deutschland nahezu allein.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

Vereinte Nationen
:Handküsse und demonstrativ freie Sitze

Bei der UN-Debatte zur Zweistaatenlösung stellt sich Frankreichs Präsident Macron offiziell an die Spitze der Palästina-Anerkennungswelle. Deutschland steckt in einem Dilemma, die USA haben es da leichter: Sie lehnen das alles vollumfänglich ab.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Boris Herrmann

Vereinte Nationen
:Plötzlich Außenseiter

Deutschland lehnt eine Anerkennung Palästinas ab und gehört damit zu einer kleiner werdenden Minderheit. Für einen Sitz im Sicherheitsrat braucht es eine große Mehrheit. Wie Außenminister Wadephul sie trotzdem zusammenbekommen will.

Von Daniel Brössler

Vereinte Nationen
:UN: Der verflixte 80. Geburtstag

Acht Jahrzehnte nach ihrer Gründung stecken die Vereinten Nationen tief in einer Sinnkrise: Im Sicherheitsrat blockieren sich die Mitglieder gegenseitig. Und dann gibt es noch Donald Trump, der die Arbeit nicht gerade leichter macht.

Von Boris Herrmann

Vereinte Nationen
:Nach mir der Shitstorm

Selbst als Präsidentin der UN-Generalversammlung wird Annalena Baerbock mit Häme aus der Heimat überschüttet. Nur, gibt es gerade wirklich nichts Wichtigeres, etwa den Multilateralismus, den es zu retten gilt? Na dann, willkommen bei Her Excellency.

SZ PlusVon Boris Herrmann und Vivien Timmler

UN-Vollversammlung in New York
:Palästina-Gespräche ohne Palästinenser?

Die Trump-Regierung missbilligt, dass weitere Länder Palästina als souveränen Staat anerkennen wollen – darunter Frankreich und Kanada. Sie verweigert Mahmud Abbas die Einreise.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Finanzierungskrise der UN
:Amerika zuerst, die Welt zuletzt

Der größte Geldgeber der Vereinten Nationen sind die USA. Nun aber wird erwartet, dass Donald Trump alle Zahlungen stoppt. Die Folgen werden nicht nur im UN-Hauptquartier in New York zu spüren sein.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Genozid-Vorwurf gegen Israel
:Töten um des Tötens willen?

Eine Kommission der Vereinten Nationen beschuldigt Israel des Völkermords an den Palästinensern im Gazastreifen – so wie das zuvor schon einige Menschenrechtsgruppen taten. Zieht das nun Konsequenzen nach sich?

SZ PlusVon Ronen Steinke

Vereinte Nationen
:„Dramatische Kürzungen“ mit humanitären Folgen

Die Vereinten Nationen sind auf das Geld der Mitgliedstaaten angewiesen – aber viele zahlen zu wenig, zu spät oder gar nicht. Hilfsprogramme schrumpfen, Sachleistungen fallen aus, sogar das Kinderhilfswerk ist betroffen.

SZ PlusVon Nicolas Freund

Katholische Kirche
:Leo XIV. kritisiert hohe Gehälter von Firmenchefs wie das von Musk

Die Kluft der Einkommen zwischen Arbeitern und Top-Managern werde immer größer, klagt der Papst in seinem ersten Medieninterview. Den Vereinten Nationen wirft er Versagen vor. Und über sich selbst sagt er, er müsse noch viel lernen.

MeinungVereinte Nationen
:Bei Menschenrechten regiert weltweit die Doppelmoral

Vertreibung, Krieg: Der UN-Hochkommissar beklagt in seinem alljährlichen Bericht das Leid vieler Bevölkerungsgruppen - und die ambivalente Haltung mancher Länder dazu. Das betrifft auch Deutschland.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

Offizieller Amtsantritt in New York
:Annalena Baerbock, wie man sie kennt

Die ehemalige Außenministerin tritt offiziell ihren neuen Job in New York an. Sie wolle eine unparteiische Präsidentin aller Mitglieder der UN-Generalversammlung sein, sagt sie in ihrer ersten Rede. Wenn das so einfach wäre.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Soziale Medien
:Die Neue

Annalena Baerbock inszeniert sich vor ihrem Antritt bei den Vereinten Nationen in den sozialen Medien als lässige New Yorkerin. Und erntet vor allem Spott und Häme. Was läuft schief?

SZ PlusVon Andrian Kreye

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