UN

Bosnien-Herzegowina
:„Ich hatte gehofft, dass viele Dinge leichter zu lösen wären“

Christian Schmidt, der seit 2021 über die Nachkriegsordnung in Bosnien-Herzegowina wacht, gibt „schweren Herzens“ sein Amt ab – wohl auf Druck der Trump-Regierung. Das politische Klima im Land hält er für zunehmend gefährlich.

SZ PlusInterview von Tobias Zick

Bosnien-Herzegowina
:Christian Schmidt gibt „schweren Herzens“ auf

Der Hohe Repräsentant in Bosnien-Herzegowina verkündet überraschend seinen Rückzug – offenbar auf massiven Druck der US-Regierung. Und ein bosnisch-serbischer Separatist jubelt.

SZ PlusVon Tobias Zick

UN-Sicherheitsrat
:Deutschlands Außenminister auf schwieriger Wahlkampfmission

Es ist eine leise Kampagne, aber mit großer Bedeutung: Deutschland möchte Anfang Juni in den UN-Sicherheitsrat gewählt werden. Ein Misserfolg würde Außenminister Wadephul schwer beschädigen.

SZ PlusVon Boris Herrmann

MeinungAfrika
:Die Russen werden Mali nicht retten

Statt auf Frankreich und die UN setzte die Junta in Bamako auf dubiose Kämpfer von Moskaus Gnaden. Das ganze Ausmaß dieses Fehlers zeigt sich in diesen Tagen, mit verheerenden Folgen für das Land.

SZ PlusKommentar von Arne Perras

UN-Generalsekretariat
:Kommt nach 80 Jahren eine Welt-Chefdiplomatin?

UN-Generalsekretär António Guterres geht Ende des Jahres. Die ersten vier Kandidatinnen und Kandidaten für seine Nachfolge haben sich von der Generalversammlung „grillen“ lassen.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Straße von Hormus
:176 Länder gegen den Rest der Welt

Bei der International Maritime Organisation in London sind sie zuständig für die Weltmeere. Das Problem ist nur, dass sie so gut wie nichts machen können, wenn sich ein paar Rowdys nicht an die Regeln halten. Und das sind ja gerade einige.

SZ PlusVon Martin Wittmann

MeinungNahostkrieg
:Libanon wäre ein Freund wie Frankreich zu wünschen

Nach dem Tod eines französischen UN-Soldaten bietet Paris Hilfe bei Friedensverhandlungen zwischen Hisbollah und Israel an – auch wegen der langen Verbundenheit mit Beirut. Daran haben jedoch nicht alle Kriegsparteien Interesse.

SZ PlusKommentar von Oliver Meiler

Krieg in Nahost
:Trotz Angriffswelle: Israel plant Verhandlungen mit Libanon

US-Präsident Trump hat Israels Ministerpräsidenten Netanjahu laut Medienberichten dazu aufgefordert, die Angriffe in Libanon herunterzufahren. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz hatte am Nachmittag deutliche Kritik geäußert.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Vereinte Nationen
:Eine Chilenin will Generalsekretär Guterres ablösen

Michelle Bachelet wurde einst in ihrer Heimat unter der Pinochet-Diktatur verfolgt und später aber Präsidentin. Qualifiziert für das höchste Amt der UN wäre sie – doch sicher ist ihre Wahl nicht.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Sklavenhandel
:„Schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“

Die Vereinten Nationen haben den transatlantischen Sklavenhandel als „schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ eingestuft. 123 Staaten stimmten in der Generalversammlung für eine von Ghana eingebrachte Resolution, die unter anderem auch die ...

Vereinte Nationen
:UN: Sklavenhandel ist „schwerstes Verbrechen gegen Menschlichkeit“

Die Vereinten Nationen haben mehrheitlich für eine von Ghana eingebrachte Resolution gestimmt, die auch die Rückgabe von gestohlenen Kulturgütern vorsieht. Drei Länder lehnen die Resolution ab.

Gazastreifen
:Vereinte Nationen kooperieren nun doch mit Trumps neuem „Friedensrat“

Das Ziel des Gremiums, den Wiederaufbau des kriegszerstörten Gazastreifens voranzubringen, verdiene laut UN-Generalsekretär Guterres Unterstützung. Noch vor Kurzem hatten UN-Experten die Aktivitäten kritisiert.

SZ-Podcast „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“
:„Trump hat eindeutig das Völkerrecht verletzt“

Welche Ziele verfolgt Donald Trump mit dem Krieg in Iran? Und wieso kommt nicht mehr Kritik aus der EU? Die neue Folge des Podcasts zwischen Berlin und New York.

SZ PlusVon Boris Herrmann und Christian Zaschke

Humanitäre Hilfe
:Der Krieg, das Öl und der Hunger

Hilfsorganisationen warnen, die Folgen des Iran-Konflikts könnten Millionen Menschen treffen, die ohnehin zu den Schwächsten gehören – nicht nur im Nahen Osten.

SZ PlusVon Andrea Bachstein

Bangladesch
:Ein Boom, der nun zum Problem wird

Die früheren autoritären Machthaber haben die wirtschaftliche Lage Bangladeschs offenbar über Jahre geschönt. Das könnte dem unterentwickelten Land und seiner neuen Regierung nun mächtig schaden. Die sieht nur einen Ausweg.

SZ PlusVon Thomas Hahn

„Maischberger“
:Frau Baerbock, was ist da los?

Annalena Baerbock tritt bei „Maischberger“ als Diplomatin im besten Sinn auf. Bis es um Alice Schwarzer geht.

SZ PlusVon Carolin Gasteiger

„Board of Peace“
:Trumps „Friedensrat“ für Gaza: Große Pläne, kaum Konkretes

Der Friedensplan für Gaza soll in die nächste Phase treten. Wie das gelingen soll, wird bei der ersten Sitzung von Trumps umstrittenem „Friedensrat“ allerdings nicht so recht klar.

SZ PlusVon Charlotte Walser

MeinungWeltordnung
:Wenn Trump die UN verbessern will, dann soll er es doch tun

Der US-Präsident hat schon recht, die UN sind fehlerhaft und ineffizient. Aber wer, wenn nicht er, hätte die Macht, daran etwas zu ändern.

SZ PlusKommentar von Boris Herrmann

UN-Generalsekretär
:Die Vereinten Nationen stehen vor dem „finanziellen Kollaps“

Der UN-Generalsekretär warnt in einem Brandbrief, dass den Vereinten Nationen noch in diesem Jahr die Zahlungsunfähigkeit drohe. Die wichtigste Ursache: das Verhalten der USA.

SZ PlusVon Boris Herrmann

SZ-Podcast „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“
:„Das war kein Gegenwind, das ist ein Sturm“

Was kann Donald Trump dazu bringen, seinen Kurs zu ändern? Und wie entscheidend ist dabei gutes Fernsehen? Die neue Folge des Podcasts zwischen München und New York.

SZ PlusVon Boris Herrmann und Helen Krueger-Janson

Trumps „Friedensrat“
:Der Chairman hat das letzte Wort

Die Gründungscharta des neuen „Friedensrats“ zeigt: Donald Trump steht allein und auf Lebenszeit im Mittelpunkt. Im Bündnis mit Autokraten und Mitläufern will er die Vereinten Nationen ablösen.

Von Boris Herrmann

Klimaschutz
:Hier wird also der Reichtum des amerikanischen Volkes verschleudert?

Mitten in Bonn schlägt das Herz der globalen Klimapolitik. Letztlich geht es hier im Klimasekretariat der Vereinten Nationen darum, die Welt zu retten. Nur hat die Weltrettung in Zeiten von Donald Trump nicht gerade Konjunktur.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

MeinungKittihawk
:Spieleabend in Trumps Friedensrat

Naher Osten
:Putin soll offenbar in Trumps Gaza-„Friedensrat“

Das vom US-Präsidenten erfundene Gremium soll die Zukunft des Küstenstreifens gestalten. Laut Kreml hat der russische Machthaber eine Einladung erhalten. Israel kritisiert die Zusammensetzung.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig und Sina-Maria Schweikle

MeinungVölkerrecht
:Die USA bemühen sich nicht mal mehr um den Anschein der Legalität

Trump respektiert die Souveränität anderer Staaten nicht. Diese üble Haltung ist nicht neu, seine Offenheit ist es. Womit sich die Frage stellt, ob die Scheinheiligkeit früherer Jahre etwas ist, um das man trauern sollte.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Ist Trump ein Hooligan, Herfried Münkler?

„Furchtbar offen, ob das alles in der Apokalypse endet.“ Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler im Gespräch über Trumps Außenpolitik.

Von Lars Langenau

Internationale Organisationen
:Was der Ausstieg der USA aus wichtigen Abkommen bedeutet

Per Dekret ordnet US-Präsident Trump den Ausstieg aus 66 internationalen Abkommen an. Mit gravierenden Folgen: Der Abschied betrifft auch Weltklimarat und Klima-Konvention.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

USA und Venezuela
:Klares 8:1 gegen Trump

Beim höchsten Gremium der Vereinten Nationen sind sich ganz unterschiedliche Länder einig: Das Vorgehen der USA in Venezuela ist zu verurteilen. Doch manchmal ist die Kritik schwer zu ertragen – beim Vortrag Russlands zum Beispiel.

SZ PlusVon Boris Herrmann

MeinungDebatte über Auslandseinsätze
:Deutsche Soldaten müssen helfen, Frieden zu sichern, aber nicht in Gaza

Sollte es zu einem Kriegsende in der Ukraine kommen, würde die Bundeswehr dringend gebraucht, um die Folgen zu überwachen. Doch im Nahen Osten erschiene sie zu parteiisch.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

Eine Million Brillen für die Welt
:Das Ein-Dollar-Wunder von Erlangen

Der Familienvater Martin Aufmuth war verbeamteter Lehrer, für eine Idee hat er das aufgegeben. Er sorgt dafür, dass Menschen in ärmeren Ländern günstige Brillen bekommen. Eine Weltgeschichte.

SZ PlusInterview von Olaf Przybilla

UN-Entwicklungsprogramm
:„Krieg ist immer Entwicklung rückwärts“

Belgiens Ex-Premier Alexander De Croo beginnt den Job als oberster Entwicklungshelfer der Vereinten Nationen in Zeiten massiver Umbrüche. Für Deutschland liege darin eine Chance, findet er.

SZ PlusInterview von Michael Bauchmüller und Sina-Maria Schweikle

Digitalminister Karsten Wildberger
:Ist das freie Internet noch zu retten?

Digitalminister Karsten Wildberger ist nach New York gereist, um für globale Zusammenarbeit zu kämpfen – und für die Freiheit im Netz. Die Frage ist nur, ob der Rest der Welt bereit ist, dafür einzustehen.

SZ PlusVon Vivien Timmler

Vereinte Nationen
:Wird der nächste Generalsekretär der UN eine Generalsekretärin?

Das Rennen um die Nachfolge von António Guterres an der Spitze der Vereinten Nationen ist offiziell eröffnet. Erste Bewerbungen sind bereits eingegangen. Die Entscheidung dürfte kompliziert werden.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Gaza-Konflikt
:Berlin verwarnt UN-Palästinenserhilfswerk

Jahrzehntelang hat Deutschland das UNRWA unterstützt. Nun enthielt sich die Bundesregierung erstmals bei der Mandatsverlängerung. Was steckt dahinter?

SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle

Drei Bücher über die neue Weltordnung
:Die Widersprüche des Westens

Wie zurechtfinden in der neuen multipolaren Krisenwelt? Die Bücher von Daniel Marwecki und Martin Kobler weisen einen klugen Weg durch ein Dickicht an Heuchelei, Doppelstandards, Macht und Moral. Ein weiteres Werk allerdings verheddert sich dort.

SZ PlusRezension von Tanjev Schultz

Abstimmung im UN-Sicherheitsrat
:Trumps Frieden oder kein Frieden

Viele Details sind ungeklärt, das Magengrummeln war deutlich vernehmbar. Dennoch hat der UN-Sicherheitsrat für Trumps Friedensplan für Gaza gestimmt und eine entsprechende Resolution auf den Weg gebracht. Wohl auch, weil es an Alternativen mangelte.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Vereinte Nationen
:USA werben für UN-Mandat der Gaza-Sicherheitstruppe

Die Trump-Regierung verhandelt im Sicherheitsrat über den Auftrag internationaler Soldaten, die Gaza stabilisieren und die Hamas entwaffnen sollen. Vor allem die Vetomächte Russland und China müssen überzeugt werden.

SZ PlusVon Matthias Kolb

Ukraine
:Häufigste Todesursache: Drohne

Ein UN-Bericht legt offen, wie systematisch Russland ein „Klima des Terrors“ in der Ukraine schafft. Mit Drohnen machen die Soldaten Jagd auf Krankentransporte und Feuerwehrleute – und begehen weitere schwere Kriegsverbrechen.

SZ PlusVon Florian Hassel

Nordafrika
:Der Westsahara-Konflikt könnte bald gelöst sein

Eine Resolution des UN-Sicherheitsrats stützt die Sichtweise Marokkos, das das rohstoffreiche Territorium für sich beansprucht. Die entscheidende Rolle spielte wieder einmal Donald Trump.

SZ PlusVon Thomas Kirchner

Sudan
:UN: Ausmaß der Gräuel in al-Faschir zeichnet sich immer deutlicher ab

Bei der Einnahme der Stadt soll es willkürliche Hinrichtungen, Massenmorde, Vergewaltigungen, Plünderungen und Vertreibung geben. Laut UN sind auch auf Videos und Fotos schockierende Aufnahmen schwerer Verstöße gegen das Völkerrecht dokumentiert.

Sudan
:„Das ist eine ganz bittere Erfahrung“

Der ehemalige UN-Sonderbeauftragte Volker Perthes über die Hilflosigkeit der internationalen Gemeinschaft im Sudan – und einen möglichen Weg zu einem Waffenstillstand.

SZ PlusInterview von Thomas Kirchner

Dem Geheimnis auf der Spur
:Der „Kaiser von Amerika“

Der Geschäftsmann Joshua Norton stieg Mitte des 19. Jahrhunderts zum respektierten Scheinmonarchen der USA auf. Wie war das möglich?

SZ PlusVon Josef Schnelle

Vereinte Nationen
:Klimaneutrale Schifffahrt? Nicht mit den USA

Die Vereinten Nationen wollen die CO₂-Emissionen im internationalen Schiffsverkehr schrittweise auf null senken. Das soll jetzt beschlossen werden. Doch die US-Regierung droht alle, die dafür stimmen, zu bestrafen. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

SZ PlusVon Thomas Hummel

ExklusivMigration
:„Syrien ist am Limit“

Geht es nach der Bundesregierung, sollen möglichst schnell möglichst viele Syrer aus Deutschland in ihre Heimat zurückkehren. Der oberste Vertreter des UN-Flüchtlingshilfswerks im Land hält das für gar keine gute Idee.

Von Markus Balser und Michael Bauchmüller

SZ-Podcast „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“
:„Das war das Payback für 2018“

Donald Trump holte bei der UN-Vollversammlung zu einem Rundumschlag aus, Bundeskanzler Merz blieb der Debatte hingegen gänzlich fern. Was bleibt von der Woche auf der Weltbühne? Die neue Folge des Podcasts zwischen Berlin und New York.

SZ PlusVon Boris Herrmann und Christian Zaschke

MeinungVereinte Nationen
:Dieses Mal wird es spannend, ob es Deutschland in den Sicherheitsrat schafft

Die Bundesrepublik ist einer der großen Beitragszahler – ist damit die Wahl ins wichtigste UN-Gremium nur Formsache? Nicht ganz, und der Grund dafür liegt im Nahen Osten.

SZ PlusKommentar von Christian Zaschke

Fristablauf
:EU setzt Atom-Sanktionen gegen Iran unverzüglich um

In der Nacht ist die Frist für eine Einigung zwischen Teheran und seinen Verhandlungspartnern abgelaufen. Es gelten wieder mehrere Strafmaßnahmen. Iran kritisiert die Reaktivierung der Sanktionen als rechtswidrig.

Vereinte Nationen
:Wadephul prangert vor den UN Krieg in Gaza an

Der Außenminister wirbt für einen nichtständigen Sitz im Sicherheitsrat. Für das israelische Vorgehen findet er scharfe Worte. In der UN-Generaldebatte betont er aber auch die deutsche Staatsräson.

Von Daniel Brössler

Abstimmung im Sicherheitsrat
:UN-Sanktionen gegen Iran kurz vor Wiedereinführung

Nach erfolglosen Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm hat der UN-Sicherheitsrat eine Fristverlängerung abgelehnt. Die Teheraner Führung ruft ihre Botschafter aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien zurück.

Sportpolitik
:Wird Israel von der Fußball-WM 2026 ausgeschlossen?

Die Debatte in Europa darüber wird immer lauter und schärfer geführt. Der entscheidende Akteur sind jetzt die Fifa und ihr Präsident Gianni Infantino.

SZ PlusVon Johannes Aumüller und Thomas Kistner

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