UN

UN-Vollversammlung
:Baerbocks Nachfolger Rahman hat Amt übernommen

Die einjährige Amtszeit der Deutschen als Präsidentin der UN-Vollversammlung ist damit beendet. Nun will sie sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen.

Kartografie
:Afrikas wahre Größe

Es ist der zweitgrößte Kontinent, auf Weltkarten aber fällt das nicht auf. Nun haben die UN eine Resolution angenommen, die das ändern soll. Was bedeutet das für die Kartografie?

SZ PlusVon Paul Munzinger

Autonome Waffen
:Ein umstrittener neuer Schritt in der KI-gestützten Kriegsführung

Russland hat in der Ukraine offensichtlich eine Drohne benutzt, die sich ihr Ziel selbständig suchte. Drei Zivilisten starben. Die UN versuchen seit Jahren, Regeln für solche autonomen Waffensysteme zu schaffen.

SZ PlusVon Thomas Kirchner

Nachruf auf Ratko Mladić
:Der „Schlächter von Bosnien“ ist tot

Ratko Mladić organisierte den ersten Völkermord auf europäischem Boden seit der Shoah, er ließ Scharfschützen auf Frauen und Kinder schießen. Dafür wurde der Ex-Oberbefehlshaber der bosnisch-serbischen Armee als Kriegsverbrecher verurteilt. Nun ist er gestorben.

SZ PlusNachruf von Tobias Zick

Südsudan
:Zwei Blauhelmsoldaten getötet

Bei einem Angriff auf eine Patrouille der Vereinten Nationen (UN) im Südsudan sind zwei äthiopische Blauhelmsoldaten getötet worden. Sieben weitere Menschen seien verletzt worden, teilte die UN-Mission im Südsudan (Unmiss) mit. Unter den Verletzten ...

Gefährliche Friedensmission
:Zwei UN-Blauhelmsoldaten im Südsudan getötet

Bei den Toten handle es sich um zwei äthiopische Blauhelmsoldaten. Sieben weitere Menschen wurden bei dem Überfall auf einen UN-Konvoi verletzt. Die UN-Mission spricht von möglichen Kriegsverbrechen.

USA
:Berichte: Baerbock wechselt an die New Yorker Columbia Universität

Ihr Amt als Präsidentin der UN-Generalversammlung läuft im September aus.  In New York will Baerbock aber bleiben und künftig Führungskräfte ausbilden.

SZ am Abend
:Nachrichten vom 21. August 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

Demokratische Republik Kongo
:Rasante Ausbreitung des Ebola-Virus

Die tödliche Ebola-Krankheit breitet sich laut den UN im Osten der Demokratischen Republik Kongo exponentiell aus. Etwa 2 500 Menschen seien gestorben, die Hälfte davon in den vergangenen 20 Tagen, erklärte der Ebola-Koordinator der UN, Julian ...

Vereinte Nationen
:USA kritisieren Amtsführung von Baerbock scharf

„Unfair, intransparent und ohne Beispiel“: Als Präsidentin der UN-Generalversammlung überschreitet Baerbock nach Meinung der USA ihre Kompetenzen – und mischt sich bei einer wichtigen Frage zu sehr ein.

SZ PlusVon Reymer Klüver

Kriegsflüchtlinge
:Krise im Sudan verschärft sich

Im Sudan hat sich die Flüchtlingskrise laut den Vereinten Nationen (UN) verschärft. Seit Ende 2025 seien allein in der Region Kordofan 200 000 Menschen vor den Kämpfen zwischen Regierungstruppen und RSF-Miliz geflüchtet, teilte die Internationale ...

Baerbock-Interview
:„Die UN waren nie für die einfachen Zeiten gebaut“

Annalena Baerbock über ihr Jahr in New York, ihren Umgang mit Schmähkritik und darüber, warum die Vereinten Nationen endlich eine Generalsekretärin an der Spitze brauchen.

SZ PlusInterview von Boris Herrmann

Diplomatie
:Warum die UN jetzt ein Besucherzentrum haben

Die Vereinten Nationen brauchen Geld und ein besseres Image. Nun eröffnet am Sitz in Genf eine privat finanzierte Ausstellung über die Organisation. Ist das die Zukunft der UN?

SZ PlusVon Nicolas Freund

Künstliche Intelligenz
:„Wir stehen auf den Trümmern der Welt, die war“

Die künstliche Intelligenz könne die Demokratie zerstören, die Zukunft der Menschheit in die Hand von Tech-Milliardären geraten, warnt UN-Expertin Maria Ressa. Alle Nationen müssten jetzt gemeinsam reagieren.

SZ PlusInterview von Tim Feldmann

MeinungMeinungsfreiheit in Deutschland
:Die Kritik der UN hat Gewicht

Irene Khan beschreibt, wie der deutsche Staat seit Beginn des Gaza-Kriegs im Oktober 2023 überaus strikt gegen kritische Stimmen vorgegangen ist. Jetzt geht es um die Kraft zur Selbstkorrektur.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

Meinungsfreiheit
:UN-Vertreterin kritisiert Deutschland: Protest werde „kriminalisiert“

Die Meinungsfreiheit in Deutschland beschäftigt den Menschenrechtsrat in Genf: Der Freiraum für Kritik an der Nahostpolitik und der Klimapolitik schrumpfe, moniert eine Sonderberichterstatterin.

SZ PlusVon Ronen Steinke

Krieg im Sudan
:Mehr als 1000 Drohnenopfer

Im Sudan sind seit Jahresbeginn laut UN mehr als 1 000 Menschen durch Drohnen getötet worden. Der Konflikt weite sich aus, das zeige sich auch am verstärkten Einsatz von Drohnen, erklärte Menschenrechtskommissar Volker Türk vor dem Menschenrechtsrat ...

Aus dem Vorzimmer der Staatskanzlei
:Mehr Weltfrieden mit Markus Söder

Deutschland hat es nicht in den UN-Sicherheitsrat geschafft. Überhaupt kein Problem! Der bayerische Ministerpräsident hilft gern aus. Ein Kammerspiel.

Glosse von Roman Deininger

Debatte
:Deutschland, wer bist du?

Das Land bröselt, mosert – und nicht mal die anderen glauben mehr daran, dass man hier noch zu irgendwas in der Lage ist. Die große Frage ist: Wie findet diese Republik zurück zu sich selbst? Ein paar schmerzhaft-optimistische Ideen.

SZ PlusEssay von Christian Zaschke

UN-Sicherheitsrat
:Übers deutsche Anspruchsdenken

Deutschland verfehlt Sitz im UN-Sicherheitsrat. Was das über die deutsche Außenpolitik aussagt, erklären SZ-Leserinnen und -Leser.

Verdacht auf sexuelle Übergriffe
:Weltstrafgericht suspendiert Chefankläger – Amtsenthebung droht

Karim Khan wird sexueller Übergriffe gegen eine Mitarbeiterin beschuldigt. Die UN untersuchten die Vorwürfe. Khan bestreitet alle Vorhaltungen. Israel fordert nun die Aufhebung des Haftbefehls gegen Netanjahu.

Podcast „Auf den Punkt“
:UN-Wahlniederlage: Was Deutschland jetzt tun kann

In den UN hat die Welt Deutschland das Misstrauen ausgesprochen. Und Deutschland? Reagiert teilweise beleidigt.

Von Daniel Brössler und Ann-Marlen Hoolt

MeinungHorsch
:Ohne Sitz

MeinungPortugal im UN-Sicherheitsrat
:Das kleine Land, das ein großer Freund ist

Die Republik am Rand Europas steht nicht im Ruf, selbstsüchtig zu sein. Ihre Politiker schaffen es immer wieder in internationale Spitzenämter.

SZ PlusKommentar von Patrick Illinger

Vereinte Nationen
:UN-Sicherheitsrat: Deutschland will es wieder versuchen

Nach der diplomatischen Niederlage in New York will sich die Bundesregierung offenbar gleich wieder bewerben – für das nächste Jahrzehnt.

Wahl in UN-Sicherheitsrat gescheitert
:Nach dem Kanzler ist nun auch der Außenminister angeschlagen

Die Opposition spricht von der „Quittung“ für eine Regierung, die in der Außenpolitik an Glaubwürdigkeit eingebüßt habe. Auch in der Koalition gibt es Unmut – nicht nur über Johann Wadephul.

Von Robert Roßmann

MeinungVereinte Nationen
:Die Welt spricht Deutschland das Misstrauen aus

Der Bundesregierung gelingt es bei den Wahlen zum UN-Sicherheitsrat nicht, die dazu nötigen Stimmen einzusammeln. Und das Ausmaß des Misserfolgs ist so groß, dass Beschönigung sich verbietet. Er hat vor allem zwei Väter.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

Debakel bei den UN
:Erst ist Wadephul fröhlich, dann blickt er in den diplomatischen Abgrund

An der deutschen Abstimmungsniederlage gegen Portugal und Österreich bei der Wahl in den Sicherheitsrat will der Außenminister nicht schuld sein. In New York muss er sich der Frage stellen: Wer dann?

SZ PlusVon Daniel Brössler

Vereinte Nationen
:Kein Sitz im UN-Sicherheitsrat für Deutschland

Deutschland verliert bei der Abstimmung der UN-Vollversammlung gegen Österreich und Portugal. Dies gilt als eine herbe Niederlage für die Bemühungen der Bundesregierung.

SZ am Abend
:Nachrichten vom 3. Juni 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

Vereinte Nationen
:Wie Johann Wadephul eine Niederlage auf der Weltbühne verhindern will

Zum siebten Mal strebt die Bundesrepublik in den Sicherheitsrat. Für den bevölkerungsreichsten EU-Staat und zweitgrößten Finanzier der UN eine machbare Aufgabe. Oder?

SZ PlusVon Daniel Brössler

UN-Sicherheitsrat
:Wadephul soll eine einmalige Niederlage abwenden

Deutschland bewirbt sich für zwei Jahre um einen Sitz im mächtigen Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Bislang gab es immer Zustimmung. Doch nun droht ein Duell mit Österreich.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Sipri-Bericht
:Forscher schlagen Alarm: UN-Friedensmissionen in Gefahr

Die Zahl der Einsatzkräfte bei UN-Friedensmissionen ist auf den niedrigsten Stand seit mindestens 25 Jahren gefallen. Grund dafür sind unter anderem ausbleibende Zahlungen der USA in Milliardenhöhe.

Iran-Krieg
:Jetzt droht eine globale Lebensmittelkrise

Ein Drittel der weltweiten Düngemittel wird in der Golfregion produziert. Wegen der Blockade von Hormus warnen Experten nun vor Ernteausfällen und Hunger. Die EU reagiert mit Finanzhilfen für ihre Bauern.

SZ PlusVon Thomas Hummel

Bosnien-Herzegowina
:„Ich hatte gehofft, dass viele Dinge leichter zu lösen wären“

Christian Schmidt, der seit 2021 über die Nachkriegsordnung in Bosnien-Herzegowina wacht, gibt „schweren Herzens“ sein Amt ab – wohl auf Druck der Trump-Regierung. Das politische Klima im Land hält er für zunehmend gefährlich.

SZ PlusInterview von Tobias Zick

Bosnien-Herzegowina
:Christian Schmidt gibt „schweren Herzens“ auf

Der Hohe Repräsentant in Bosnien-Herzegowina verkündet überraschend seinen Rückzug – offenbar auf massiven Druck der US-Regierung. Und ein bosnisch-serbischer Separatist jubelt.

SZ PlusVon Tobias Zick

UN-Sicherheitsrat
:Deutschlands Außenminister auf schwieriger Wahlkampfmission

Es ist eine leise Kampagne, aber mit großer Bedeutung: Deutschland möchte Anfang Juni in den UN-Sicherheitsrat gewählt werden. Ein Misserfolg würde Außenminister Wadephul schwer beschädigen.

SZ PlusVon Boris Herrmann

MeinungAfrika
:Die Russen werden Mali nicht retten

Statt auf Frankreich und die UN setzte die Junta in Bamako auf dubiose Kämpfer von Moskaus Gnaden. Das ganze Ausmaß dieses Fehlers zeigt sich in diesen Tagen, mit verheerenden Folgen für das Land.

SZ PlusKommentar von Arne Perras

UN-Generalsekretariat
:Kommt nach 80 Jahren eine Welt-Chefdiplomatin?

UN-Generalsekretär António Guterres geht Ende des Jahres. Die ersten vier Kandidatinnen und Kandidaten für seine Nachfolge haben sich von der Generalversammlung „grillen“ lassen.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Straße von Hormus
:176 Länder gegen den Rest der Welt

Bei der International Maritime Organisation in London sind sie zuständig für die Weltmeere. Das Problem ist nur, dass sie so gut wie nichts machen können, wenn sich ein paar Rowdys nicht an die Regeln halten. Und das sind ja gerade einige.

SZ PlusVon Martin Wittmann

MeinungNahostkrieg
:Libanon wäre ein Freund wie Frankreich zu wünschen

Nach dem Tod eines französischen UN-Soldaten bietet Paris Hilfe bei Friedensverhandlungen zwischen Hisbollah und Israel an – auch wegen der langen Verbundenheit mit Beirut. Daran haben jedoch nicht alle Kriegsparteien Interesse.

SZ PlusKommentar von Oliver Meiler

Krieg in Nahost
:Trotz Angriffswelle: Israel plant Verhandlungen mit Libanon

US-Präsident Trump hat Israels Ministerpräsidenten Netanjahu laut Medienberichten dazu aufgefordert, die Angriffe in Libanon herunterzufahren. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz hatte am Nachmittag deutliche Kritik geäußert.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Vereinte Nationen
:Eine Chilenin will Generalsekretär Guterres ablösen

Michelle Bachelet wurde einst in ihrer Heimat unter der Pinochet-Diktatur verfolgt und später aber Präsidentin. Qualifiziert für das höchste Amt der UN wäre sie – doch sicher ist ihre Wahl nicht.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Sklavenhandel
:„Schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“

Die Vereinten Nationen haben den transatlantischen Sklavenhandel als „schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ eingestuft. 123 Staaten stimmten in der Generalversammlung für eine von Ghana eingebrachte Resolution, die unter anderem auch die ...

Vereinte Nationen
:UN: Sklavenhandel ist „schwerstes Verbrechen gegen Menschlichkeit“

Die Vereinten Nationen haben mehrheitlich für eine von Ghana eingebrachte Resolution gestimmt, die auch die Rückgabe von gestohlenen Kulturgütern vorsieht. Drei Länder lehnen die Resolution ab.

Gazastreifen
:Vereinte Nationen kooperieren nun doch mit Trumps neuem „Friedensrat“

Das Ziel des Gremiums, den Wiederaufbau des kriegszerstörten Gazastreifens voranzubringen, verdiene laut UN-Generalsekretär Guterres Unterstützung. Noch vor Kurzem hatten UN-Experten die Aktivitäten kritisiert.

SZ-Podcast „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“
:„Trump hat eindeutig das Völkerrecht verletzt“

Welche Ziele verfolgt Donald Trump mit dem Krieg in Iran? Und wieso kommt nicht mehr Kritik aus der EU? Die neue Folge des Podcasts zwischen Berlin und New York.

SZ PlusVon Boris Herrmann und Christian Zaschke

Humanitäre Hilfe
:Der Krieg, das Öl und der Hunger

Hilfsorganisationen warnen, die Folgen des Iran-Konflikts könnten Millionen Menschen treffen, die ohnehin zu den Schwächsten gehören – nicht nur im Nahen Osten.

SZ PlusVon Andrea Bachstein

Bangladesch
:Ein Boom, der nun zum Problem wird

Die früheren autoritären Machthaber haben die wirtschaftliche Lage Bangladeschs offenbar über Jahre geschönt. Das könnte dem unterentwickelten Land und seiner neuen Regierung nun mächtig schaden. Die sieht nur einen Ausweg.

SZ PlusVon Thomas Hahn

„Maischberger“
:Frau Baerbock, was ist da los?

Annalena Baerbock tritt bei „Maischberger“ als Diplomatin im besten Sinn auf. Bis es um Alice Schwarzer geht.

SZ PlusVon Carolin Gasteiger

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: