Rassismus in den USA

Rassismus
:Der Geburtsfehler der Vereinigten Staaten von Amerika

Wie Rassismus und die historische Last der Sklaverei dazu beigetragen haben, dass die Versprechen der Unabhängigkeitserklärung noch immer nicht für alle eingelöst sind.

SZ PlusVon Reymer Klüver

USA
:Als die Nation ähnlich aufgewühlt war wie heute

Ex-Präsident Barack Obama und Sachbuch-Star Malcolm Gladwell erzählen in einem Podcast von der „einzig wirklich revolutionären Ära der US-Geschichte“: der Zeit nach dem Bürgerkrieg.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

Philadelphia und 250 Jahre USA
:Die Stadt des Präsidenten und seiner Sklaven

In Philadelphia wurden vor 250 Jahren die Vereinigten Staaten geboren. Ein Rundgang mit einem afroamerikanischen Aktivisten zeigt: Die Stadt geht mit dem Jubiläum deutlich ausgewogener um als Donald Trump.

SZ PlusVon Peter Burghardt

MeinungPrantls Blick
:Geboren am 14. Juni: die zwei Amerikas

Onkel Toms Hütte und der Trump-Tower: Die moralische Republik der Harriet Beecher Stowe und die nationalistische Festung des amtierenden US-Präsidenten.

SZ PlusVon Heribert Prantl

Fußball-WM
:Stell dir vor, es ist WM – aber du darfst nicht ins Land!

Schiedsrichter Omar Artan aus Somalia sollte bei der WM pfeifen, doch ihm wird die Einreise in die USA verweigert. Die Fifa? Bedauert das. Dabei gibt es unzählige Probleme mit der Gastunfreundlichkeit des WM-Gastgebers.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Politik
:„Was ich nicht ahnte: dass Trump bloßer Reichtum nicht genug sein würde“

Francis Fukuyama, Erfinder des berühmten „Endes der Geschichte“, über den Verfall des US-Präsidenten, Russlands Schwäche, falsche Prognosen und die Frage, ob Menschen aus der Geschichte lernen können.

SZ PlusInterview von Moritz Baumstieger

Jazz
:Der Koloss

Die Spiritualität erlöste den Saxofonisten Sonny Rollins erst vom Heroin und brachte seinem Ton dann die unbändige Kraft. Nachruf auf einen, der bis zuletzt glaubte, dass er mehr können müsste, um mehr zu sagen.

SZ PlusVon Andrian Kreye

Stararchitekt Francis Kéré
:„Rassismus ist die Angst vor dem, was man nicht kennt“

Diébédo Francis Kéré ist ein Star unter den Architekten – und einer der wenigen schwarzen. Ein Gespräch über den ruppigen Ton auf deutschen Baustellen, den Pioniergeist in vielen afrikanischen Ländern und seine Lust, einfach zu machen.

SZ PlusInterview von Laura Weißmüller

Moralpsychologie
:„Unsere Seite hat recht, eure Seite ist böse“

Der Moralpsychologe Jonathan Haidt beobachtet seit Langem, wie liberale Gesellschaften sich immer weiter spalten. Ein Gespräch über Stammesdenken, Trump, Wokeness – und die Frage, was noch zu retten ist.

SZ PlusInterview von Sebastian Herrmann

USA
:Hasskriminalität in Zeiten von Donald Trump

„Make America safe again“, hat der US-Präsident zu einem Motto seiner Politik gemacht. Doch statt mehr Sicherheit erfahren die Amerikaner mehr Gewalt. Eine Datenanalyse.

SZ PlusVon Joscha F. Westerkamp

USA
:Oberster Gerichtshof schränkt Rassismus-Klausel für Wahlen ein

Donald Trump gratuliert den Richtern. Barack Obama spricht von einem schweren Rückschlag. Warum das Urteil aus Sicht der Kritiker eine zentrale Errungenschaft der Bürgerrechtsbewegung aushöhlt.

SZ PlusVon Charlotte Walser

Interview über rechtsextreme Christen in den USA
:Warum Religion der Demokratie nicht guttut

Der christliche Nationalismus sei „eine der gefährlichsten Ideologien der Welt“, sagt der Theologe und Publizist Arnd Henze im Interview. Und die Maga-Bewegung um Donald Trump trage längst Züge einer Religion. Doch: „Die Fliehkräfte werden größer.“

SZ PlusInterview von Annette Zoch

Nachruf
:Folter, Tod und Kunst

Der Bildhauer Melvin Edwards, der das Leiden amerikanischer Schwarzer effektiv in sehr weiße Galerieräume brachte, ist gestorben.

Von Peter Richter

Oscar-Verleihung
:Just like Tom f***cking Cruise

Das Zeitalter der USA gehe dem Ende entgegen, wird allenthalben behauptet. Wenn das mal nicht verfrüht ist. Die Oscars zeigen dieses Jahr, wie wunderbar amerikanischer Wahn immer noch sein kann.

SZ PlusVon Philipp Bovermann

USA
:Der rhetorische Wasserrohrbruch

Donald Trumps Rede zur Lage der Nation war eine Beurlaubung aus dem allgemeinen Verständnis von Vernunft und Zusammenhang. Warum der Mann dringend ein Gedicht des großen Lyrikers Langston Hughes lesen sollte.

SZ PlusVon Hilmar Klute

USA
:Bürgerrechtsaktivist Jesse Jackson ist tot

Der Baptistenpastor und demokratische Politiker ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Das teilt seine Familie mit.

SZ MagazinUSA
:»Sie haben mich«

Die Bilder von uniformierten ICE-Trupps, die Migranten in den USA festnehmen, gehen um die Welt. Was sie nicht zeigen, sind der Schrecken und die Verzweiflung der betroffenen Familien in den Monaten danach. Die Geschichte einer Verhaftung – und wie es danach weiterging.

SZ PlusVon Nicola Meier

„Punk Rocky“
:Prügelnde Cops, ICE, Winona Ryder

Das neue Video von Rapper ASAP Rocky enthält mal wieder den gesamten Zeitgeist. Eine Liebeserklärung.

Von Joachim Hentschel

Toni Morrisons „Rezitativ“ im Marstall
:Theater über das Schwarz-Weiß-Denken

Miriam Ibrahim inszeniert im Marstall „Rezitativ“, eine Erzählung von Toni Morrison, als kluges Spiel, das an unseren Gewissheiten rüttelt und zum Kern unseres Wesens vordringt.

Kritik von Christian Jooß-Bernau

Theater
:Aber Vater war doch kein Rassist

Am Münchner Volkstheater inszeniert Christian Stückl eine Familienschlacht mit düsterem Hintergrund: „Appropriate (Was sich gehört)“. Gerade ein deutsches Publikum könnte sich ertappt fühlen.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Christian Stückl über Rassismus in Deutschland und Amerika
:„Ich glaube, dass der Mensch überhaupt nichts lernt“

Christian Stückl inszeniert am Münchner Volkstheater „Appropriate (Was sich gehört)“. Ein Gespräch über Rassismus in Deutschland und Amerika – und die aktuelle Debatte über das Stadtbild.

Von Christian Jooß-Bernau

Fotografie-Festival
:Bilder, die von Krieg und Hoffnung erzählen

Das diesjährige Fotodoks-Festival in München widmet sich bislang unerzählten Geschichten – erstmals auch mit den Mitteln der KI.

Von Jürgen Moises

Ermordung von Charlie Kirk
:Kampfansage

US-Vizepräsident J. D. Vance moderiert die Sendung seines ermordeten Weggefährten Charlie Kirk. Und nutzt das Podium für eine Weichenstellung.

SZ PlusVon Andrian Kreye

Dokumentarfilm
:Für alle die gleiche Nahaufnahme

Der Fotograf Martin Schoeller hat Bill Clinton fotografiert, Barack Obama, Donald Trump, aber auch Dragqueens und Native Americans. Eine Doku zeigt sein Bild von der Menschlichkeit.

SZ PlusVon Florian Kaindl

Pop
:„Musik trägt die Erinnerung eines Volkes in sich“

In einer Zeit, in der alle reden, können Songs noch immer Wahrheit in die Seelen flüstern, findet der Pianist Jon Batiste. Ein Gespräch darüber, wie man seiner Intuition vertraut und frei wird.

SZ PlusInterview von Andrian Kreye

Jazz und Politik
:„Man versucht, uns loszuwerden“

Die Schlagzeugerin Terri Lyne Carrington und die Pianistin Christie Dashiell über den Überlebenskampf von Migranten, ihre Angst vor Segregation unter Trump. Und die Frage, was noch Hoffnung gibt.

SZ PlusInterview von Andrian Kreye

Journalismus
:Vom Glück auf dem Melkschemel

Das amerikanische Frauenmagazin „Evie“ ist rassistisch und verherrlicht das Patriarchat. Dabei recycelt es größtenteils einfach nur Storys, die vor zwanzig Jahren noch überall standen.

SZ PlusVon Julia Werner

Pronatalisten-Bewegung in den USA
:„Vielleicht sage ich nach 14 Kindern: Stopp.“

Simone und Malcolm Collins wollen so viele Kinder in die Welt setzen, wie sie können. Sie sind „Pronatalisten“, so wie Elon Musk und J. D. Vance. Ihre Fortpflanzung begreifen sie als politische Mission. Ein Besuch in ihrem Farmhaus in Pennsylvania.

SZ PlusVon Ann-Kathrin Nezik

Geschichtsbild
:Nationalgarde im Einsatz

Schon einmal schickte ein Präsident bewaffnete Kräfte in einen Bundesstaat, der nicht darum gebeten hatte. 1965 hatte das allerdings ein ehrenwertes Ziel.

Von Joachim Käppner

Trumps Geschichtspolitik
:„Kollektiver Widerstand ist der Weg nach vorn“

Der Kulturkritiker Irvin Weathersby Jr. über den Rassismus der Denkmäler, Trumps Wunsch, die brutale Geschichte der Südstaaten zu rehabilitieren und über den Moment der Hoffnung, den er in den Unruhen von Los Angeles sieht.

SZ PlusInterview: Andrian Kreye

French Open
:Die Botschaft von Coco Gauff

Nach ihrem Sieg bei den French Open nutzt Coco Gauff die Bühne für ein politisches Statement: Sie hoffe, anderen mit ihrem Tennis „Lichtblick und ein Hoffnungsschimmer“ sein zu können.

SZ PlusVon Barbara Klimke

Washington, D.C.
:Bestechungsvorwürfe? Egal!

In Washington wird ein afroamerikanischer Politiker mit einem Umschlag voll Geld erwischt – und trotzdem in seinem Bezirk gewählt. Das lokalpolitische Drama wirft auch ein Licht auf die großen Dramen der USA.

SZ PlusVon Fabian Fellmann

Rassismus in den USA
:Frau beschimpft Kind mit N-Wort – und wird mit Spenden überhäuft

Eine US-Amerikanerin wird dabei gefilmt, wie sie auf einem Spielplatz in Minnesota einen fremden Jungen rassistisch beleidigt. Für das Kind werden danach Spenden gesammelt. Für die Frau auch. Und für wen geben die Leute mehr?

SZ PlusVon Jürgen Schmieder

SZ-Podcast „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“
:Göttliches Gegengewicht

Die USA sind nicht nur Weltmacht, sondern jetzt auch noch Papst. Kann Leo XIV. die Brücke über den Atlantik aufrechterhalten, die Donald Trump gerade zerschlägt? Die neue Folge der Podcast-Serie zwischen Berlin und New York.

SZ PlusBoris Herrmann und Christian Zaschke

Der Vietnamkrieg und die Gegenwart
:„Tatsächlich ging es immer nur um Macht“

Der US-Schriftsteller Viet Thanh Nguyen über das Ende des Vietnamkriegs vor 50 Jahren, den Rassismus in Hollywoodfilmen wie „Apocalypse Now“ und den Angriff der Trump-Regierung auf die Universitäten.

SZ PlusVon David Pfeifer

Trump vs. US-Universitäten
:Scheinheiliger Angriff auf die Hochschulbildung

Die Trump-Regierung droht amerikanischen Universitäten, weil diese angeblich jüdische Studenten nicht schützen. Dabei müsste ein Kampf gegen Antisemitismus in Trumps eigenem Lager beginnen, schreibt der Holocaust-Forscher Christopher Browning.

SZ PlusGastbeitrag von Christopher Browning

US-Republikaner
:Machtkampf im Lager Trumps

In der Gefolgschaft des künftigen US-Präsidenten tobt ein heftiger Streit zwischen Tech-Milliardär Elon Musk und ausländerfeindlichen Ultranationalisten. Manche der Kontrahenten sprechen bereits von „Krieg“.

SZ PlusVon Fabian Fellmann

MeinungVereinigte Staaten von Amerika
:Trump ist die zwangsläufige Antwort auf Obama

Mit der Wahl eines Afroamerikaners hatten die USA zwei Schritte vorwärts gemacht. Danach machten sie mit der Wahl des Unternehmers sicherheitshalber gleich vier Schritte zurück. Amerika hat nun mal den unbezähmbaren Willen, seine Grenzen auszutesten.

SZ PlusKommentar von Christian Zaschke

USA
:Dein Feind und Helfer

Donald Trump hat keine Gelegenheit ausgelassen, Latinos rassistisch zu beleidigen. Trotzdem haben so viele wie noch nie für ihn gestimmt. Über einen Widerspruch, den selbst seine Wähler nicht erklären können.

SZ PlusVon Peter Burghardt und Boris Herrmann

Polizeigewalt in den USA
:Fall Breonna Taylor: Ehemaliger Polizist schuldig gesprochen

Der Tod der 26-Jährigen löste vor mehr als vier Jahren USA-weite Proteste aus, ihr Name wurde zu einem Symbol gegen Polizeigewalt. Nun wurde erstmals ein damals beteiligter Polizist schuldig gesprochen.

USA
:Kalifornien entschuldigt sich für Sklaverei – was folgt daraus?

Gouverneur Gavin Newsom bittet um Vergebung für die schweren Verbrechen, ganz offiziell. Finanzielle Entschädigungen aber, die Rückgabe von Grundstücken, bremst er aus.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Politische Psychologie
:„Frauen haben einen Bonus“

Hat Kamala Harris als schwarze Frau einen Nachteil gegen den weißen Mann Donald Trump? Wäre naheliegend – aber Experimente lassen etwas anderes vermuten. Ein Gespräch mit der Politikwissenschaftlerin Sanne van Oosten.

Interview von Sebastian Herrmann

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:US-Debatte: Harris hat Trump entzaubert

Harris vs. Trump: Das war ein TV-Duell wie ein Boxkampf. Doch entscheidet es die Wahl?

Von Fabian Fellmann, Lars Langenau

„Dìdi“ im Kino
:Facebook und Zahnspange

Wenn man 13 Jahre alt ist und noch dazu anders aussieht als die anderen, kann das ziemlich nervenaufreibend sein: Das sehr lustige, bewegende Spielfilmdebüt „Dìdi“ von Sean Wang.

SZ PlusVon Martina Knoben

Diskriminierungsfall in den USA
:Schule bestraft Schüler wegen zu langer Dreadlocks

Eine Schule in Texas schließt einen schwarzen Schüler vom Unterricht aus, weil er sich weigert, seinen Haarschnitt zu verändern. Und ein Gericht lehnt seine Klage wegen rassistischer Diskriminierung ab.

SZ PlusVon Jürgen Schmieder

MeinungUSA
:Kamala Harris muss gar nichts tun, um Donald Trumps dunkelste Seite zum Vorschein zu bringen

Der Ex-Präsident stellt ungeniert vor einem schwarzen Publikum die Frage, seit wann die Vizepräsidentin eigentlich schwarz sei. Selbst für einen wie ihn sind so offen rassistische Aussagen ungewöhnlich – und lassen tief blicken in einen finsteren Charakter.

SZ PlusKommentar von Christian Zaschke

Neues Album von Childish Gambino
:Wenn die Welt untergeht, sind Sänger nutzlos

Der Schauspieler Donald Glover alias Childish Gambino veröffentlicht ein verstörend gutes Album – und womöglich auch bald einen Film. Erkenntnis: Wir sind am Ende.

SZ PlusVon Jakob Biazza

USA
:Stirb leise

Es sind vor allem lateinamerikanische Wanderarbeiter, die die Vereinigten Staaten von Amerika am Laufen halten. Und manchmal sterben sie dabei, wie beim Einsturz der Francis Scott Key Bridge in Baltimore. Interessiert nur keinen.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Literatur
:Ein Anzug für den King

In „Kein Name bleibt ihm weit und breit“ schrieb sich James Baldwin 1972 teilweise um Kopf und Kragen. Aus der Neuauflage des vogelwilden Essays können wir eine Menge lernen.

SZ PlusVon Joachim Hentschel

Hautfarben und die Kosmetikindustrie
:"Das ist Teer in einer Flasche"

Das US-Kosmetikunternehmen Youthforia wollte eine Foundation für Schwarze entwickeln und stellt stattdessen eine schwarze Foundation her. Eine Nuance, die Ärger macht.

Von Léonardo Kahn

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