:Israel richtet Militärtribunal für Hamas-Terroristen ein
Israel hat die Einrichtung eines speziellen Militärtribunals zur Strafverfolgung des Terrorangriffs der islamistischen Hamas und anderer extremistischer Gruppierungen am 7. Oktober 2023 beschlossen. Ein entsprechendes Gesetz wurde am späten ...
Palästinensergebiete
:Wer wird neuer Hamas-Führer?
Die Terrororganisation ist geschwächt vom Krieg in Gaza, ihre Anführer sind tot. Jetzt wählt die Hamas offenbar einen neuen Chef – und sendet damit ein Signal an Israel.
MeinungNahost
:Das Leiden in Gaza ist noch längst nicht vorüber
Die akute Not hat sich seit der Waffenruhe zwar verringert. Doch die meisten Menschen sind gefangen in einem täglichen Überlebenskampf. Das wäre vermeidbar.
Nahostkonflikt
:An Wiederaufbau ist in Gaza kaum zu denken
Der Friedensprozess zwischen der Hamas und Israel stockt. Weil Israel nach wie vor zu wenige Waren und Hilfsgüter über die Grenze nach Gaza lässt, warnen Hilfsorganisationen vor dem Ausbruch von Krankheiten.
Gadi Eizenkot
:Der Mann, der Premier Netanjahu gefährlich werden kann
Zwei israelische Oppositionsparteien haben sich bereits zusammengeschlossen, um Netanjahu im Oktober die Stirn zu bieten. Der beliebte Ex-Armeechef Gadi Eizenkot zögert noch, aus guten Gründen.
Krieg in Nahost
:Trump: Werde keine Kongresserlaubnis für Iran-Krieg einholen
Ungeachtet der Gesetzeslage wird US-Präsident Donald Trump sich die Fortsetzung des Iran-Krieges nicht vom Parlament genehmigen lassen.
Nahost
:Setzt Israel im Kampf gegen die Hamas auf Kriminelle?
Im Gazastreifen greifen einige palästinensische Milizen immer wieder an – ihr Ziel ist jedoch nicht Israels Armee, sondern die Hamas. Wer sind sie, und werden sie tatsächlich von Israel unterstützt? Was Videos und Satellitenbilder verraten.
Nahostkonflikt
:Der Palästinenser, der sich mit der Hamas anlegt
Hamza Abu Howidy stammt aus Gaza. Der Friedensaktivist prangert öffentlich die Verbrechen der Terroristen an und setzt sich für eine Aussöhnung mit Israel ein. Das ist nicht ganz ungefährlich. Eine Begegnung.
Krieg in Nahost
:Iranische Revolutionsgarde setzt drei Schiffe in Straße von Hormus fest
Die „MSC Francesca“, die „Epaminodes“ und die „Euphoria“ seien festgesetzt worden, da sie ohne Genehmigung auf Fahrt und ihre Navigationssysteme manipuliert gewesen seien, hieß es als Begründung.
Krieg in Nahost
:Trotz Angriffswelle: Israel plant Verhandlungen mit Libanon
US-Präsident Trump hat Israels Ministerpräsidenten Netanjahu laut Medienberichten dazu aufgefordert, die Angriffe in Libanon herunterzufahren. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz hatte am Nachmittag deutliche Kritik geäußert.
Abstimmung in Knesset
:Europäische Außenminister warnen Israel vor Einführung der Todesstrafe
„Wir sind besonders besorgt über den de facto diskriminierenden Charakter des Gesetzentwurfs“, heißt es in der Erklärung von Wadephul und Partnern.
Nahost
:Deutsches Gericht verhängt Haftstrafen gegen Mitglieder der Hamas
Die vier Männer wurden zu Haftstrafen von viereinhalb bis sechs Jahren verurteilt. Nach Überzeugung des Gerichts waren sie als Auslandsoperateure für Waffendepots der Hamas in europäischen Staaten zuständig.
Krieg in Nahost
:Warum sich die Hamas von ihrem Paten Iran distanziert
Eigentlich wollte die Terrorgruppe immer vereint mit dem Regime in Teheran kämpfen. Doch der Iran-Krieg trifft auch andere Förderer der Hamas, die für den Wiederaufbau im Gazastreifen wichtig sind.
Krieg in Nahost
:Wird Libanon das neue Gaza?
Ein Minister, der Beiruts Bombardierung durch Israel nur zuschauen kann. Eine Armee, welche die Hisbollah nicht bekämpfen will, weil sonst ein Bürgerkrieg droht. Hunderte sind schon getötet worden, und die Menschen fragen, was in ihrem Land denn noch schlimmer werden könnte. Szenen aus dem Krieg in Beirut.
Kulturpolitik
:„Ein erhebliches Risiko für Korruption und Misswirtschaft“
Mitarbeiter mit Neonazi-Vergangenheit, Zuwendungen für Menschen, die Hass verbreiten: Der Fördergeldskandal bringt Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson in Erklärungsnot. Kaum denkbar, dass sie nach den Wahlen im Herbst noch im Amt ist.
USA
:Wie Trump die „Operation gewaltige Wut“ erklärt
In einer nächtlichen Ansprache äußert sich der US-Präsident zum Angriff auf Iran. Demnach will er dessen Atomprogramm zerstören. Um den Sturz des Regimes soll sich das iranische Volk allerdings selbst kümmern.
Krieg im Nahen Osten
:Was von der „Achse des Widerstands“ zu erwarten ist
Seit dem Terror der Hamas am 7. Oktober 2023 und den israelischen Gegenschlägen ist von der „Achse des Widerstands“ nicht mehr viel übrig. Geschlagen ist sie aber nicht. Welche Gefahr geht jetzt von ihr aus?
Debatte
:Das freie Wort gilt auch für Dummköpfe
Israel, die Linke und die Kunst: Wollen wir nicht im Provinzialismus eines Wolfram Weimer versinken, sollten wir endlich akzeptieren, dass hier jeder seine Meinung äußern darf. Das eigentliche Problem dieses ewig währenden Konflikts liegt woanders.
USA und Iran
:Die letzten Tage vor dem Krieg – oder kommt ein Deal?
Am Donnerstag könnte sich entscheiden, ob die USA im Streit um Irans Atomprogramm eine Einigung mit dem Regime erzielen – oder ob Donald Trump einen Angriff befiehlt. Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Nahost
:Hamas nutzte Emojis als Startsignal für Überfall auf Israel
Hamas-Kämpfer sind laut Medienberichten über simple Handy-Symbole zu dem brutalen Überfall auf Israel mobilisiert worden. Die israelische Armee hat die Berichte bisher nicht bestätigt.
Israel
:Fast 50 Stunden politischer Spagat
In Israel kritisiert Bundestagspräsidentin Klöckner die Regierung von Ministerpräsident Netanjahu – lässt sich aber gleichzeitig von der Armee den besetzten Gazastreifen zeigen. In Berlin hält das nicht jeder für eine gute Idee.
Essen
:“Unsere Küche ist ein Rezept für den Frieden“
In ihrem Berliner Restaurant „Kanaan“ haben der Israeli Oz Ben David und der Palästinenser Jalil Dabit zehn Jahre lang versucht, den Nahostkonflikt wenigstens auf dem Teller zu lösen. Nun muss das Lokal schließen. Aufgeben wollen die beiden trotzdem nicht.
Nach dem 7. Oktober
:Der Antisemitismus in Italien nimmt zu
Ein Angriff auf eine Synagoge, problematische Banner bei Demonstrationen: Judenfeindliche Vorfälle häufen sich auch in Italien. Die rechte Regierung reagiert mit einem Gesetz, das viele kritisch sehen.
Debatte
:Kann es im Nahen Osten Gerechtigkeit geben?
Israelis und Palästinenser haben einander viel angetan. Aber aus der Erfahrung zugefügten Leids folgt noch kein Weg zu einem gerechten Frieden.
Podcast „Auf den Punkt“
:Gaza: Die Situation ist besser, aber nicht gut
Die USA haben die zweite Phase des Gaza-Friedensplans eingeleitet. Kommt das bei den Palästinensern an?
Gespräche zwischen USA und Iran
:Die Kriegsgefahr ist nicht gebannt
Delegationen aus den USA und Iran treffen sich in Oman zu indirekten Gesprächen. Irans Außenminister lobt den „guten Start“ – doch ein Angriff der Amerikaner auf das Regime ist damit nicht vom Tisch.
Israel
:Wer ein Warum hat, erträgt jedes Wie
491 Tage wurde Or Levy in Gaza gefangen gehalten. Seit einem Jahr ist er wieder frei, langsam tastet er sich zurück ins Leben. Seinen Sohn zieht er alleine groß, die Mutter wurde von der Hamas getötet. Begegnung mit einem Überlebenden – der sich brutalen Fragen stellen muss.
Rapper Ghali bei Olympia
:Hilfe, er könnte eine Meinung haben
An diesem Freitag gehört er zum Programm der Eröffnungsfeier in Mailand. Giorgia Melonis Sportminister regt sich vorsorglich schon mal auf.
Nahost
:Trotz Waffenruhe: Israel greift erneut Gazastreifen an
Bei den Angriffen sind nach palästinensischen Angaben 21 Menschen getötet worden. Die Verlegung von Patienten über den Grenzübergang Rafah wurde nach Angaben des Roten Halbmonds durch Israel verschoben.
Atomkonflikt
:Warum die USA Iran noch angreifen könnten – und was dagegen spricht
Als die Menschen in Iran auf den Straßen protestierten, versprach US-Präsident Trump ihnen Hilfe – die dann nicht kam. Doch jetzt rechnen wieder viele mit einem Militärschlag der USA. Am Freitag wollen sich Vertreter der USA und Irans in Istanbul treffen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
MeinungNahost
:In Israel und Gaza gibt es keinerlei Einsicht, auf keiner Seite
Technologisch und militärisch ist der jüdische Staat ein Gigant, im Friedenschließen verhält er sich wie ein Amateur. Und die Palästinenser müssen sich fragen, warum sie in nun fast 100 Jahren ihrem eigenen Staat nicht näher gekommen sind.
Grenzübergang Rafah
:30 000 Menschen wollen zurück nach Gaza - doch nur 50 pro Tag dürfen
Nach vielen Monaten öffnet Israel den Grenzübergang zwischen Ägypten und dem Gazastreifen. Dort warten knapp 20 000 Menschen auf medizinische Behandlung. Die USA feiern die Öffnung als Erfolg und planen neue Gespräche mit der israelischen Führung.
Krieg in Gaza
:Was lässt Israel von Gaza übrig?
Die „Gelbe Linie“, die fast die Hälfte des Küstenstreifens abschneidet, sollte nur eine vorübergehende Grenze sein. Doch viele Palästinenser dort befürchten: Sie werden ihr Land nicht zurückbekommen.
Nahost
:Alle Geiseln sind zurück, doch Gazas Zukunft ist ungewiss
Der Fund des toten Ran Gvili, der letzten Geisel der Hamas, ist ein bewegender Moment für Israel – und könnte auch einen Fortschritt in Trumps Friedensplan bedeuten. Inwieweit dieser tatsächlich umgesetzt wird, ist unsicher.
„Katargate“
:Ließ sich ein Journalist für geschönte Texte über Katar kaufen?
Ein ehemaliger Kolumnist der israelischen Zeitung „Haaretz“ soll Geld aus dem Emirat bekommen haben. Dies ist die neueste Wendung in einer Affäre, die bis in das Umfeld von Ministerpräsident Netanjahu reicht.
München
:Antisemitismus-Vorwürfe gegen Villa-Stuck-Künstler
Wenn ein Stück Wassermelone für Diskussionen sorgt: Die israelische Generalkonsulin sieht in einem Exponat der Performance-Gruppe „Chicks on Speed“ die Verherrlichung des Terrors der Hamas.
Verantwortung für den 7. Oktober
:Die Israelis wollen Aufklärung – die Regierung nicht
Welche Schuld trägt Israels Führung daran, dass es zum 7. Oktober kommen konnte? Dieser Frage will Premier Netanjahu mit allen Mitteln ausweichen. Die Opposition wirft ihm vor, eine „politische Vertuschungskommission“ zu planen.
US-Plan
:Der steinige Weg zum Frieden in Gaza
Die US-Regierung startet die zweite Phase ihres Gaza-Plans, der zum Wiederaufbau führen soll. In Kairo hat sich die neue palästinensische Technokratenregierung getroffen. Doch Israelis wie Palästinenser sind skeptisch.
Trotz Waffenruhe
:Israel und Hamas bereiten sich auf neue Kämpfe vor
Die USA und Israel geben der islamistischen Hamas im Gazastreifen Berichten zufolge noch Zeit für ihre Entwaffnung. Doch danach sieht es weiterhin nicht aus. Brechen bald neue Kämpfe aus?
Templin
:Anschlag auf Grundstück des Brandenburger Antisemitismusbeauftragten
Ein Schuppen auf dem Grundstück von Brandenburgs Antisemitismusbeauftragten Büttner gerät in der Nacht in Brand. Regierungschef Woidke verurteilt die Tat.
Krieg in Nahost
:Britische und französische Luftwaffe greifen IS in Syrien an
Der Angriff zielte auf eine unterirdische Anlage nördlich von Palmyra ab, die der Terrormiliz als Waffenlager gedient haben soll. Die britische Regierung will damit ein Wiederaufleben des IS verhindern.
Italien
:Spendengelder für Nahrung und Medikamente – oder für die Hamas?
Unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit soll ein italienisches Netzwerk die palästinensische Terrororganisation finanziert haben, sieben Personen wurden festgenommen. Nun diskutiert Italien über die Solidarität mit Gaza.
Naher Osten
:„Ich mache mir keine Sorgen darüber, was Israel tut“
Bei einem Besuch in Florida wird Israels Ministerpräsident Netanjahu von Trump als „Held“ gelobt, der im Korruptionsprozess begnadigt werden müsse. Der US-Präsident droht der Hamas – und Iran.
Millionenvermögen beschlagnahmt
:Mutmaßliche Hamas-Unterstützer in Italien festgenommen
Ermittler decken ein mutmaßliches Netzwerk zur Unterstützung der islamistischen Organisation auf. Unter dem Deckmantel von Wohltätigkeit sollen aus Italien Millionen an die Hamas geflossen sein.
Nahost
:Israels Regierung plant Todesstrafe für Terroristen
Einem Gesetzentwurf zufolge sollen Militärgerichte künftig mit einfacher Mehrheit eine Exekution anordnen können. Menschenrechtsorganisationen warnen, die Pläne verstießen gegen das Völkerrecht.
UNRWA
:Besuch bei den verdächtigten Helfern
Das Hilfswerk UNRWA für Palästinenser zieht Kritik aus Israel und Deutschland auf sich. Es soll zur Radikalisierung beitragen, lautet der Vorwurf.
MeinungDer Kanzler in Israel
:Von Merz hat Netanjahu nur Appelle zu befürchten
Der Bundeskanzler erweist dem Premier, gegen den ein Haftbefehl aus Den Haag vorliegt, die Ehre seines Besuchs. Dieses freundliche Signal sollte dringend durch ein paar andere ergänzt werden.
MeinungRüstungsexporte
:Waffen an Israel? Wenn sie defensiv sind: unbedingt
Ja, es ist entsetzlich, wie die Armee des Landes gegen palästinensische Zivilisten vorgeht. Aber das ist doch kein Argument, Ersatzteile für U-Boote oder den „Iron Dome“ zu verweigern.
Neue Studie
:Wahrscheinlich mehr als 100 000 Kriegstote in Gaza
Eine neue Studie belegt, dass im Gazastreifen mehr Menschen getötet wurden, als bisher angenommen. Die Forscher sehen Parallelen zu historischen Genoziden.
Gazastreifen
:Die Umsetzung des Friedensplans stockt
Das Sterben im Gazastreifen geht trotz der vereinbarten Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas weiter. Wichtige Fragen sind ungeklärt – und es fehlen Staaten, die sich an einer Schutztruppe beteiligen wollen.