Damit geht eine der ältesten Zeitungen Großbritanniens in deutschen Besitz über. Das sind die Hintergründe.
Medien
:Axel Springer kauft britischen „Telegraph“
Damit geht eine der ältesten Zeitungen Großbritanniens in deutschen Besitz über. Der Kaufpreis liegt bei 663 Millionen Euro.
MeinungInternationale Politik
:Es gibt noch genügend Freunde in der Welt
Im Dauergetöse von Trump geht unter, dass mittlere Mächte wie Deutschland keineswegs gezwungen sind, sich den Großmächten und ihrer Brutalität auszuliefern. Kanadas Premier Marc Carney wirbt mit einer Alternative, zu der es im Grunde keine Alternative gibt.
Großbritannien und die USA
:Trump macht Schluss mit Starmer
Der US-Präsident brüskiert den britischen Premier wegen dessen später Zusage, den USA Militärbasen zur Verfügung zu stellen. In London wachsen die Zweifel, ob sich die Briten aus dem Krieg in Iran heraushalten können.
Großbritannien
:Geht es jetzt der verrotteten Elite an den Kragen?
Ein überraschender Sieg der Grünen bei einer Nachwahl in Nordengland macht zumindest Hoffnung.
Ernährung
:Der eine Schokoriegel geht noch
Warum greifen wir nach der Hauptmahlzeit noch zu Snacks? Forscher zeigen, wie unser Gehirn auf Bilder von Schokolade oder Chips reagiert – auch wenn wir satt sind.
Großbritannien
:„Hannah the Plumber“ schreibt britische Wahlgeschichte
Zum ersten Mal gewinnen die Grünen eine Nachwahl im Vereinigten Königreich: Die 34-jährige Hannah Spencer erzielt in der Nähe von Manchester 41 Prozent. Der große Verlierer der Wahlnacht ist Premierminister Keir Starmer.
MeinungGroßbritannien
:Die Familie Windsor stürzt die Krone und das Land in eine beispiellose Krise
Ein Prinz, der mit dem Sexualstraftäter Epstein dicke ist – da stellen sich einige Fragen. Etwa diese: Wofür braucht es ein Königshaus, das durch eigene Regelbrüche das System destabilisiert?
Großbritannien
:Kosten die großen britischen Museen künftig Eintritt?
Die Briten wie auch die Touristen schätzen die kostenlosen staatlichen Museen im Land. Aber damit könnte bald Schluss sein – zumindest für die Urlauber.
Reisende aus 85 Ländern – darunter Deutschland – brauchen von diesem Mittwoch an zwingend eine elektronische Einreisegenehmigung. Diese kann per App für 16 Pfund beantragt werden.
Ukraine-Krieg
:Weitere Sanktionen gegen Moskau
Die britische Regierung hat zum vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine neue Sanktionen verhängt. Das Vereinigte Königreich stehe so lange, wie es nötig ist, an der Seite der Ukraine, sagte Premier Keir Starmer und würdigte deren ...
MeinungStreik im öffentlichen Nahverkehr
:Verdi sollte alles für eine akzeptable Einigung tun
Die Gewerkschaft ruft Fahrer von Bussen und Bahnen dazu auf, die Arbeit niederzulegen. Und sie hat auch Grund dazu, bessere Bedingungen für die Beschäftigten zu fordern. Sie sollte aber nicht überziehen.
Epstein-Ermittlungen
:Festnahme Mandelsons belastet britische Regierung
Seine Verstrickung in den Epstein-Skandal kostete Peter Mandelson das Amt als Botschafter in Washington. Nun hat die Polizei ihn neun Stunden lang befragt. Und die Briten wollen wissen: Was hat Premier Starmer gewusst?
England
:Die BBC und das „N-Wort“
Der britische Sender zeigt die Aufzeichnung einer Filmpreisverleihung inklusive einer rassistischen Beleidigung, ausgestoßen von einem Mann mit Tourette-Syndrom. Haben die Verantwortlichen im Schneideraum versagt?
Epstein-Skandal
:Ehemaliger britischer Botschafter Mandelson auf Kaution frei
Der ehemalige Diplomat steht im Verdacht, sensible Informationen an den verstorbenen US-Sexualstraftäter weitergegeben zu haben. Ihm wird Amtsmissbrauch vorgeworfen.
Großbritannien
:Ausschluss aus Thronfolge?
Australiens Regierung unterstützt ein mögliches Gesetz zum Ausschluss des früheren Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor aus der Thronfolge. Der Sender Sky News und die Nachrichtenagentur PA zitieren aus einem Schreiben des australischen ...
Britische Monarchie
:Noch nie waren die Rufe nach Reformen so laut
Die britischen Royals genießen eine Art feudale Immunität, zentrale Gesetze betreffen sie nicht. Nach der Festnahme von Andrew lassen sich diese Traditionen kaum noch aufrechterhalten.
Epstein-Skandal
:Britische Regierung erwägt, Andrew aus Thronfolge zu streichen
Noch steht Andrew Mountbatten-Windsor an achter Stelle der Thronfolge im Vereinigten Königreich. Die britische Regierung könnte das ändern – und arbeitet an einem entsprechenden Gesetz.
MeinungHorsch
:Donnerstagabend in London
Nuklear-Bewaffnung
:Ein Schutzschirm für Europa
Donald Trump hat eine Debatte über die neue nukleare Bewaffnung des Kontinents ausgelöst. In Oslo und Kopenhagen, in Warschau und Berlin werden alte Gewissheiten infrage gestellt und neue Optionen erörtert.
Festnahme von Andrew
:Warum die britische Monarchie jetzt wanken könnte
Viel zu lange ist die mutmaßliche Korruption des Königsbruders unkontrolliert geblieben. Jetzt steht die Position der Familie Windsor als regierende Dynastie auf dem Spiel. Vielleicht sogar noch mehr.
Großbritannien
:Wie es mit Andrew und den Ermittlungen gegen ihn weitergeht
Zwölf Stunden lang war der britische Ex-Prinz in Polizeigewahrsam, bis er freigelassen wurde. Was heißt das? Kann er ins Gefängnis kommen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Großbritannien
:Ex-Prinz Andrew nach Festnahme wieder freigelassen
Die Ermittlungen gegen ihn dauern an, melden die Behörden. Dem früheren Prinzen wird vorgeworfen, vertrauliche Dokumente an Jeffrey Epstein weitergegeben zu haben.
Andrew Mountbatten-Windsor
:Shakespeare für Arme
Als Royalist ist man einiges gewohnt, aber der fast beispiellose Untergang des Prinzen Andrew in Sandringham trifft besonders. Denn hier kommt zum Widerlichen das Hochprofane.
MeinungKönigshäuser und Epstein
:Andrew hat alles dafür getan, sich zu zerstören
Die Polizei ermittelt gegen den britischen Ex-Prinzen. Was allmählich zu der Frage führt: Was wollten all die Angehörigen von Europas Hochadel eigentlich von dem Verbrecher aus New York?
Theater
:Die schönste Rivalität des Pop
Was ist noch unterhaltsamer als pöbelnde Popstars? Pöbelnde britische Rockstars. Das beweist ein Theaterstück von John Niven über die legendäre Fehde zwischen „Oasis“ und „Blur“.
Andrew Mountbatten-Windsor
:Eine Festnahme für die Geschichtsbücher
Seit Jahrhunderten ist kein Mitglied des britischen Königshauses festgenommen worden. Dann halten an einem Februarmorgen Polizeiwagen vor Andrews Unterkunft in Sandringham. Über einen Tag von historischer Tragweite.
Snowboardcross bei Olympia
:„Fucking Gold“! Für Großbritannien! Auf Snowboards!
Der Boulevard feiert einen „Blizzard of gold“, die Athleten-Eltern feiern sich live im Fernsehen selbst: Wie das Vereinigte Königreich auf den ersten Olympiasieg des Landes auf Schnee reagiert.
Großbritannien
:Keir Starmer flieht nach München
Der britische Premier macht die schwierigste Phase seiner Amtszeit durch. Jetzt aber ist Keir Starmer wieder da, wo er sich wohlfühlt: im Ausland, umgeben von anderen Regierungschefs. Bei der Sicherheitskonferenz will er über einen „schlafenden Riesen“ reden.
Sandringham House
:Orgien neben dem Puzzletisch der Queen
König Charles hat seinen Bruder nach Sandringham verbannt, wo Andrew fortan unter der sozialen Kontrolle der Untertanen lebt. Bittere Pointe: Der erste Eigentümer des Kronguts, Prinz Albert, war der „Sexprinz“ schlechthin – und konnte 1901 ungestraft König werden. Ein kleiner historischer Rundgang.
Epstein-Akten
:Dritter Rücktritt in Starmers Umfeld
Gleich zwei Rücktritte aus seinem engsten Kreis musste der britische Premier zuletzt hinnehmen. Nun verabschiedet sich auch Kabinettsekretär Wormald.
Dem Geheimnis auf der Spur
:Spion oder Spionin?
Charles d’Éon de Beaumont lebte im 18. Jahrhundert teils als Mann, teils als Frau. Gleichzeitig stand er in Diensten des französischen Königs als Agent. Doch wer war er wirklich?
MeinungPolitiker
:Starmer soll bleiben. Aber Trump darf sehr gern zurücktreten
Was hat der britische Premier eigentlich verbrochen, außer einer falschen Personalentscheidung? Und was darf sich der US-Präsident denn noch alles leisten? Ein Appell, die Maßstäbe bitte wieder zurechtzurücken.
Podcast „Auf den Punkt“
:Krise in Downing Street: Wie viel Zeit bleibt Starmer?
Die Rücktrittsforderungen hat der britische Premierminister vorerst überstanden. Aber noch sind nicht alle Zweifel ausgeräumt.
Großbritannien
:Wie die Abnehmspritze das Land verändert
Als wäre das Wetter nicht schon schlecht genug: Die Briten essen ihre Teller nicht mehr auf. Im Restaurant bestellen die Gäste nur noch Vorspeisen, auf Fish and Chips verzichten sie ganz. Aber es gibt in dieser Lebensmittel-Krise auch Gewinner.
MeinungKeir Starmer
:Macht und Autorität sind nicht das Gleiche
Warum gerät ein britischer Premierminister in eine so schwere Krise, wenn er über eine absolute Mehrheit verfügt und noch mehr als drei Jahre Zeit bis zur nächsten Wahl hat? Weil er etwas Grundsätzliches übersehen hat.
Großbritannien
:Muss schon wieder ein britischer Premier zurücktreten?
Westminster ist in Aufruhr: Zwei hochrangige Mitglieder aus dem Team von Premier Keir Starmer legen wegen des Umgangs mit der Epstein-Affäre ihre Ämter nieder. Labour-Abgeordnete fordern sogar den Rücktritt des Regierungschefs.
Epstein-Files
:Starmers Stabschef tritt zurück
Die Regierung in London steht unter Druck: Ein Ex-Minister soll enge Kontakte zu Epstein gehabt haben und wurde dennoch Botschafter in den USA. Nun folgt der erste Rücktritt.
Epstein-Affäre
:Starmers Stabschef tritt zurück
Der Stabschef des britischen Premierministers Keir Starmer ist am Sonntag zurückgetreten. Er zieht damit die Konsequenzen aus der Affäre um die umstrittene Ernennung von Peter Mandelson zum Botschafter in den USA. McSweeney erklärte, er übernehme ...
Fall Epstein
:Britischer Ex-Premier wirft Mandelson „Verrat am Land“ vor
Der frühere britische Wirtschaftsminister Peter Mandelson soll vertrauliche Informationen an Jeffrey Epstein weitergegeben haben. Nun äußert sich der damalige Premier.
Teuerung
:Wie die Inflationswelle die Demokratie gefährdet
Der rasante Anstieg der Preise hat Regierungen gestürzt und Rechtspopulisten gestärkt. Wie die Demokratie unter der Verteuerung des Alltags leidet – und was Politiker jetzt tun können.
Reisen im 18. Jahrhundert
:Die Faszination der römischen Nächte
Im 18. Jahrhundert machten sich junge Aristokraten und gebildete Bürger auf den Weg in den Süden. Offiziell waren das Bildungsreisen, doch es gab auch ganze andere Verlockungen auf der Grand Tour.
Großbritannien
:Epstein-Mails von Ex-Minister Mandelson setzen Starmer zu
„Du bist soooooo hinterhältig“: Die Epstein-Akten belegen eine fragwürdige Nähe zwischen dem früheren britischen Minister Peter Mandelson und Jeffrey Epstein. Wie viel wusste der Premier davon?
Epstein-Skandal
:Starmer will, dass Andrew Mountbatten-Windsor vor dem US-Kongress aussagt
Neu veröffentlichte Akten belasten den ehemaligen Prinzen abermals schwer. Der britische Premier drängt ihn, sich an der Aufklärung der Vorwürfe zu beteiligen. Wird sich das gestürzte Mitglied der britischen Monarchie darauf einlassen?
2016-Trend auf Social Media
:Ein durch und durch komisches Jahr
Wer sich heute zurücksehnt nach 2016, war damals einfach zu jung, um das Wesentliche mitzubekommen. Oder? Zwei Autoren, zwei Generationen, zwei Perspektiven.
Handelsbeziehungen
:Kanadas vorsichtiger Flirt mit China
Nach Jahren der Eiszeit sucht Ottawa wieder den Kontakt zu Peking. Staatsbesuche, gelockerte Zölle und neue Handelsbeziehungen zeigen, wie Mittelmächte zwischen Washington und China neuen Spielraum suchen müssen. Auch Großbritannien sitzt mit am Tisch.
SZ-Kolumne „Bester Dinge“
:„Sobald ich die Form sah, wusste ich, dass es er war“
In Squamish in Kanada entwenden Unbekannte einen unter Kletterern beliebten 32-Kilo-Stein. Wochen später erkennt ihn einer auf einem Foto wieder. Klingt banal? Für die Sportler kehrt ein alter Freund zurück.
Wirtschaftsnobelpreisträger Philippe Aghion
:„Wir sind zu bequem geworden“
Was kann Europa tun, um seinen Platz in der Welt zu verteidigen? Ein Gespräch mit dem Wirtschaftsnobelpreisträger Philippe Aghion über schöpferische Zerstörung, seinen Hausaufgaben-Helfer Karl Lagerfeld und weshalb Europa nicht vor Trump buckeln darf.
Großbritannien
:London gibt grünes Licht für chinesische „Super-Botschaft“
Die britische Regierung hat den Weg für eine chinesische „Super-Botschaft“ in London freigemacht. Der Minister für Kommunalverwaltung, Steve Reed, habe Pekings Pläne genehmigt, berichtete die Nachrichtenagentur PA. Der riesige Komplex wird demnach ...
Chagos-Archipel
:Diese Inseln sind für Trump das Grönland der Tropen
Die Briten wollen ihr früheres Kolonialgebiet schon länger an Mauritius zurückgeben. Wieso der US-Präsident nun von einem „Akt großer Dummheit“ schreibt – und Vergleiche zur Arktis zieht.