Briten in Frankreich
Briten in Frankreich

"Ich fühle mich nicht als Britin, ich bin Europäerin"

Zehntausende Briten kaufen sich ein Haus in Frankreich, wie das schottische Paar Alison und Steve Turiff. Der unausgesprochene Deal: Sie retten historische Dörfer vor dem Verfall - und bleiben Europäer. Ein Besuch in Combiers.

Von Leo Klimm, Combiers

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GPS-Tracker

Andy schreibt "Stop Brexit" auf den Kontinent

Der junge Brite fährt durch Europa, um mit seinem GPS-Tracker ein Zeichen gegen den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union zu setzen.

Interview von Christina Waechter

Europäische Fahne
Arbeitssprache in der EU

Bruxelles bleibt Brussels

Auch nach dem Brexit wird Englisch eine der Arbeitssprachen der EU bleiben. Das gefällt vor allem im französischen Raum nicht allen.

Von Daniel Brössler, Brüssel

Deutsche Bank CEO Sewing Accelerates Lender's Turnaround Effort
Wettstreit der Finanzplätze

Angst um ein Milliardengeschäft

Auf die Brexit-Verhandlungen können Banken nicht warten, also schaffen sie Fakten: In der Abwicklung des Derivatehandels verlagern sie immer mehr Geschäft von London nach Frankfurt.

Von Meike Schreiber und Jan Willmroth, Frankfurt

Nordirland und der Brexit

Geteiltes Leid

Viele Europäer halten es für selbstverständlich, dass die Grenzen zwischen ihren Ländern kaum noch zu erkennen sind. Doch in Nordirland zerstört der Brexit gerade solche Gewissheiten. Was bedeutet das für die Bürger?

Von Björn Finke

Überblick

Brexit: Wie es weitergeht

Die Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU sind zäh. Wer die Protagonisten sind, was bisher geschah und was noch kommt - ein Überblick.

Von Leila Al-Serori, Katharina Brunner, Dominik Fürst und Hannes Munzinger

Außenminister Heiko Maas empfängt den britischen Amtskollegen Jeremy Hunt
Brexit

Neuer britischer Außenminister warnt vor versehentlichem "No Deal"

Die Briten würden nicht blinzeln, sagt Jeremy Hunt bei seinem Besuch beim deutschen Außenminister Heiko Maas. Der spricht diplomatisch von "ungeklärten Fragen".

Neuer Brexit-Minister Raab

Zwischen Verhandlungen und Spott

Bislang war Raab Staatssekretär für Wohnungsbau. Die britische Presse bescheinigt ihm deshalb nur wenig Kompetenz in Sachen Brexit. Für Premierministerin May hat seine Ernennung aber Nutzen.

Von Cathrin Kahlweit

Folgen des Austritts

EU rüttelt Unternehmen vor dem Brexit wach

Brüssel bereitet sich auf "unausweichliche" Konsequenzen nach dem Austritt Großbritanniens vor. Für die Wirtschaft gibt es deshalb nun eine kleine Handreichung.

Von Daniel Brössler und Alexander Mühlauer, Brüssel

Brexit-Kurs

Boris Johnson attackiert Theresa May

"Wir haben unser Verhandlungskapital verbrannt", sagt der ehemalige Außenminister im britischen Parlament. Es sei aber noch nicht zu spät, den Brexit zu retten.

Von Philipp Saul

Großbritannien

Brexit, nächster Akt

In Westminster steht wieder Drama auf dem Spielplan: Premierministerin May knickt vor den Austritts-Hardlinern ein und verärgert die "Remainer". Eine Revolte ihrer Verbündeten übersteht sie nur knapp.

Von Cathrin Kahlweit, London

Brexit-Referendum

Johnsons Brexit-Kampagne muss 61 000 Pfund Strafe zahlen

Das "Vote-Leave"-Lager soll das Ausgabenlimit für den Wahlkampf deutlich überschritten haben. Im Unterhaus ringen die Hardliner Premierministerin May beim Zollgesetz einen Kompromiss ab.

***BESTPIX*** Scotland Protests At The Visit Of United States President Donald Trump
Brexit

"Verklagen Sie die EU"

Bei seinem Besuch in London hatte Trump Vorschläge für Theresa May dabei. Die Lage der Premierministerin wird immer prekärer.

Von Cathrin Kahlweit

Britain's Prime Minister, Theresa May, appears on the BBC's Andrew Marr Show in London
Brexit

Trump riet May: "Verklagen Sie die EU"

Per Interview hatte der US-Präsident die Premierministerin für ihre Brexit-Strategie kritisiert und verkündet, dass er ihr Tipps gegeben habe. In der BBC verriet May nun endlich Details.

US-Präsident Donald Trump mit Großbritanniens Premierministerin Theresa May 2018 in England.
US-Präsident in Großbritannien

Trump nennt sein Brexit-Interview "Fake-News"

Nach harscher Kritik an Mays Plänen gibt sich der US-Präsident beim gemeinsamen Auftritt handzahm: Der Brexit gehe ihn nichts an. Die britische Premierministerin kündigt ein Handelsabkommen an.

Trumps and May meet at Chequers
Trump und May

Der Schaden könnte größer kaum sein

Weil er sich über Kritik geärgert hat, gibt US-Präsident Trump einer britischen Zeitung ein reißerisches Interview und fällt damit Theresa May in den Rücken. Die Premierministerin hat ihm nichts entgegenzusetzen.

Kommentar von Cathrin Kahlweit, London

FILE PHOTO: Britain's Prime Minister Theresa May leaves 10 Downing Street in London
Großbritannien

Mays Brexitpläne werden torpediert

Die britische Regierung stellt ihre Pläne für den EU-Austritt vor. Doch vielen Konservativen sind sie zu zahm - sie wollen die Premierministerin stoppen.

Von Cathrin Kahlweit, London

Theresa May nach einer Kabinettssitzung in Downing Street 10
EU-Austritt

Britische Regierung veröffentlicht Pläne für Brexit

Das Vereinigte Königreich, nicht Brüssel, werde entscheiden, wer im Land leben und arbeiten dürfe, betont Premierministerin May. Und versucht damit ihren Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Großbritannien: Kabinettssitzung am Dienstag mit zahlreichen Gesichtern, die neu oder in neuer Funktion in der Regierung sitzen.
Politik in Großbritannien

Wilde Tage in Westminster

Nach diversen Rücktritten sortiert sich das Kabinett von Theresa May neu. Die Premierministerin bemüht sich um Geschlossenheit. Trotz der Turbulenzen glauben Beobachter, dass May gestärkt aus den Umbrüchen hervorgeht.

Von Cathrin Kahlweit, London

Brexit

Wenig konstruktiv

Fans des EU-Austritts stürzen die britische Regierung in eine Krise, weil sie Vorschläge zum Handel mit der Europäischen Union ablehnen. Zur wichtigsten Branche, den Banken, liegt noch gar kein Plan vor.

Von Björn Finke, London

Brexit

Johnson geht, doch May hat noch nicht gewonnen

Der Premierministerin fehlt eine Mehrheit im Unterhaus für ihren weichen Brexit-Kurs. Gut möglich, dass der zurückgetretene Außenminister May aus dem Parlament heraus angreift.

Kommentar von Stefan Kornelius

Britain's Prime Minister Theresa May commences a meeting with her cabinet to discuss the government's Brexit plans at Chequers, the Prime Minister's official country residence, near Aylesbury
Seite Drei zur Politik in Großbritannien

Sorry, Prime Minister

Es war ein großartiger Sonntag in England: Im Halbfinale und endlich eine Idee für den EU-Austritt. Doch dann kam der Montag. Verlassen die Brexiteers David Davis und Boris Johnson das sinkende Schiff - oder gehen sie in die Offensive?

Von Cathrin Kahlweit

File: New U.K. Brexit Secretary Dominic Raab As David Davis Quits
Brexit

Theresa May laufen die Minister davon

Der britische Außenamtschef Johnson tritt im Streit über den EU-Ausstieg zurück. In seinem Rücktrittsschreiben klagt er, Mays Pläne verwandelten Großbritannien in eine "Kolonie" der EU. Ein Nachfolger steht schon fest.

Von Björn Finke, London, und Alexander Mühlauer, Brüssel

Leserdiskussion

Was halten Sie von Mays Brexit-Linie?

Premierministerin May hat ihre Brexit-Linie im britischen Kabinett durchgesetzt. Demnach will London Brüssel eine Freihandelszone für Industriegüter und Agrarprodukte vorschlagen, in der weiter Regeln und Standards der EU gelten.

Großbritannien

Dominic Raab soll neuer Brexit-Minister werden

Er wird Nachfolger von David Davis, dessen Rücktritt eine Regierungskrise ausgelöst hat. Dieser versichert, er wolle Theresa May nicht "zur Strecke zu bringen".