Geschichte Bayerns

Geschichte Bayerns

Theater 2026/2027
:Die neue Saison im Münchner Volkstheater – das sind die Höhepunkte

König Ludwig trifft die Geierwally, und die Staatsoper freut sich auf eine Zusammenarbeit: die aktuelle Saison des Münchner Volkstheaters.

Von Egbert Tholl

Historische Dokumente
:Hexenverfolgung und Transgender im Mittelalter

Das Stadtarchiv in Nördlingen gilt als eines der bedeutendsten im deutschsprachigen Raum. Nun wurde es mit dem Blue-Shield-Zeichen der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten gekennzeichnet.

SZ PlusVon Florian Fuchs

Geschichte
:Schwierige Suche nach einer Römerstraße

Eine Gruppe des Historischen Vereins Fürstenfeldbruck fahndet auf einer Wanderung nach Indizien für alte Wege. Wie moderne Technik dabei hilft.

SZ PlusVon Ingrid Hügenell

Paläontologie
:Den Geheimnissen der Urzeit auf der Spur

In der Tongrube Hammerschmiede hat Madelaine Böhme schon Udo entdeckt, den ersten Menschenaffen, der aufrecht ging. Das Areal ist eine wahre Fundgrube.

SZ PlusVon Florian Fuchs (Text) und Niklas Keller (Fotos & Videos)

Historische Versorgungsgänge
:Schauriges aus der Geretsrieder Unterwelt

Die Stadt Geretsried lässt ein unterirdisches Gängesystem aus der Zeit der NS-Rüstungsbetriebe statisch überprüfen. Martin Bruckner vom Arbeitskreis Historisches Geretsried erinnert sich an gruselige „Gangtaufen“ aus den Neunzigern.

SZ PlusVon Felicitas Amler

Kolumne „Schön doof“
:Diese saublöden Männer

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen tut etwas, was Angela Merkel nie getan hätte: Sie verbittet sich dämliche Kommentare zu ihrer Person im Internet. Gut so!

Kolumne von Christian Mayer

Freisinger Stadtgeschichte
:Die Dame sollte es warm haben

Freising war über Jahrhunderte die Stadt der Fürstbischöfe. Doch auch die Wittelsbacher hinterließen ihre Spuren – in Schulen und Brauereien, mit Schafen und Seidenraupen, in der Forstverwaltung und nicht zuletzt mit so mancher Anekdote. Eine Stadtführung mit royalem Blick.

Von Kerstin Vogel

Kneippkurort Bad Wörishofen
:Die Wasserstadt hat ein Wasserproblem

In Bad Wörishofen, im schwäbischen Mekka des Kneippens, sind wegen der Trockenheit einzelne Quellen versiegt, Trinkwasser wird knapp. Es gilt umzusteuern.

Kolumne von Johann Osel

Hildegard Hamm-Brücher
:Die „Krampfhenne“ und der Sturz des Kultusministers

Eine neue Biografie über Hildegard Hamm-Brücher, die „Grande Dame“ der FDP, wirft auch ein Licht auf die frühe Landespolitik. Es geht um Frauen unter CSU-Männern, prügelnde Lehrer und die Schatten der Nazi-Zeit.

SZ PlusVon Johann Osel

„Schwarzbuch der Denkmalpflege“
:Was in Bayern unwiederbringlich verloren gegangen ist

In seinem neuen Schwarzbuch listet die Denkmalstiftung zahlreiche historische Bauten im Freistaat auf, die in den vergangenen zwei Jahren abgerissen worden sind – manches wurde auch gerettet.

Zeitzeuge zu Besuch in Dachau
:„Ich fühle mich auch irgendwie schuldig, dass ich überlebt habe“

Sein Haus in Kiew wurde von russischen Raketen getroffen, er selbst verletzt, dennoch lässt sich Boris Zabarko von einem Besuch in Dachau nicht abhalten. Der 90-Jährige sieht sein Lebenswerk in Gefahr.

Von Helmut Zeller

Mariä Himmelfahrt in Bayern
:Was es am Marienfeiertag dieses Jahr zu beachten gilt

In einigen katholischen Gegenden ist Mariä Himmelfahrt ein großer Festtag mit vielen Bräuchen. Anderswo fährt man zum Einkaufen in protestantische Hochburgen - und dieses Jahr ist einiges anders.

Luftfahrtgeschichte Bayerns
:Das Rätsel um den fliegenden Franken

Wer flog als Erster mit Motor? Während die halbe Welt auf die Gebrüder Wright tippt, tendiert die Fachwelt mehr und mehr zu Gustav Weisskopf.

Erinnerungsarbeit in Lohof
:Graffiti-Kunst gegen das Vergessen

In Unterschleißheim gestalten Jugendliche Graffiti zum NS-Zwangsarbeitslager Flachsröste. Am Bahnhof Lohhof entstehen zudem derzeit mehrere Wandbilder des Künstlerduos Justus Koertgen und Greta von Richthofen zum Thema.

Von Bernhard Lohr

Der Türmer von Nürnberg
:Ein Leben auf sechs Etagen

Ulrich Baldauf wohnt in der mittelalterlichen Nürnberger Stadtmauer. Wer bei ihm klingelt, muss Geduld haben. Es dauert, bis er öffnet.

SZ PlusVom Olaf Przybilla (Text) und Johannes Simon (Fotos)

Geschichte Bayerns
:Seine Majestät auf Reisen

1858 erkundete Maximilian II. sein Land auf damals abenteuerliche Weise von Lindau bis nach Berchtesgaden. Nicht überall wurde er erkannt.

SZ PlusVon Sebastian Beck

Starnberger Buchreihe
:Stadtgeschichte als Ladenhüter

Die Starnberger Stadtverwaltung braucht dringend Platz in ihrem Archiv. Darum sollen mehr als 7000 Bücher mit einem Verkaufswert von 119 000 Euro zum Jahresende entsorgt werden. Zuvor gibt es eine Verschenk-Aktion.

Von Peter Haacke

Chronik von Hohenbachern
:Die Professoren und Bauernbuam und ihre 516 Seiten

Mehr als ein Jahrzehnt lang haben fünf Dorfbewohner die Geschichte von Hohenbachern aufgeschrieben – jedes Haus, jede Familie und zahlreiche Anekdoten. Jetzt liegt die Chronik vor. Und die Auflage könnte zu klein sein.

SZ PlusVon Kerstin Vogel

Gigantisches Bauprojekt
:Wie die Bundeswehr eine belastete Nazi-Burg umbaut

Die Bundeswehr baut die Kaserne in Sonthofen derzeit für 400 Millionen Euro in einen ABC-Abwehr-Stützpunkt um. Historiker erforschen derweil die Vergangenheit der Ordensburg als NSDAP-Eliteschmiede.

SZ PlusVon Florian Fuchs

Ernte in Eichenau
:Knochenarbeit fürs Pfefferminzmuseum

In Erinnerung an die erfolgreiche Pfefferminz-Ära in Eichenau ernten Mitglieder des Museum-Fördervereins zweimal im Jahr Teeblätter mit der Hand. Allerdings geht der Ertrag seit einigen Jahren zurück. Das hat auch mit dem Klimawandel zu tun.

SZ PlusVon Manfred Amann

NS-Dokuzentrum in Bayreuth
:„Das ist nicht mehr zweite Bundesliga, sondern Kreisklasse“

Weil das Geld fehlt, entscheidet sich Bayreuth für ein digitales Angebot statt ein großes Dokuzentrum . Dann wird auch noch die zuständige Kulturreferentin beurlaubt. Und das zum Jubiläum. Wie geht es weiter?

SZ PlusVon Max Weinhold Hernandez

Archäologie
:Was war das Gore-Tex des Mittelalters?

Wie kleideten sich die Bajuwaren im Jahr 626? Wie schützten sie sich vor Regen und Kälte? Textilarchäologen wie Tracy Niepold suchen aus den Überbleibseln in Gräbern der Region München nach Antworten. Dabei helfen moderne Analysemethoden.

SZ PlusInterview von Bernhard Lohr

Nach Berggasthof Streichen nun Schloss Erkersreuth
:Kulturerbe Bayern: Wer soll das bezahlen?

Das „Kulturerbe Bayern“ will geschichtsträchtige Orte in Bayern erhalten – vergleichbar dem englischen National Trust. Doch interne Kritiker fürchten, dass das Stiftungsvermögen bald aufgebraucht ist.

Von Matthias Köpf

Straße trägt Namen von SA-Mann
:Nach fünf Jahren Diskussion: Allersberg benennt Straße um

Eine Marktgemeinde benennt 76 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg eine Straße nach einem Mann, der in der paramilitärischen Kampforganisation der Nazis war. Und rudert nun zurück.

Von Olaf Przybilla

Zeitgeschichte
:Vom Eliteschüler zum Kanonenfutter

In der Reichsschule Feldafing sollten Buben zum NS-Führungsnachwuchs ausgebildet werden. Hans Dunker war einer von ihnen. Dann musste er an die Front und erlebte die Schrecken des Krieges. Seine Tochter Helene Munson hat in ihrem Buch „Die Feldafing-Jungs – Hitlers Kindersoldaten“ sein Tagebuch aufgearbeitet.

Von Sabine Bader

Unter Bayern
:Kracherl, Messi und die Partisanen

Beim Fußball geht es um Leben und Tod. Das wurde auch den Buben in der Provinz klar, als in den Sechzigerjahren der Einödbauer Dammerl von den jugoslawischen Kickern berichtete.

Von Hans Kratzer

Geschichte
:Ein gefeierter Heimatautor und seine NS-Vergangenheit

Der Hinweis eines Lesers führt zur Spruchkammerakte des Heimatautors und langjährigen SZ-Mitarbeiters Ludwig „Wugg“ Retzer. Die Unterlagen dokumentieren seine bisher unbekannte NSDAP-Mitgliedschaft und seine Propagandatexte.

SZ PlusVon Patrick Wehner

MeinungBundesrepublik
:Der Pazifismus hat eine große Vergangenheit – aber keine Gegenwart

Er siecht dahin in einer Zeit, die ihn gut brauchen könnte. Die Zeitenwende war für ihn ein Zeitenende.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

SZ-Serie: Waren Sie schon mal in …
:Sixtnitgern, wo die Waldarbeiter zechten

Der kleine Ort in der Gemeinde Odelzhausen entwickelte sich von einer ärmlichen Siedlung zu einem modernen Dorf. Dass der Name das Missfallen einer Ehefrau ausdrückt, ist eine Legende. Auch mit den neuerlich errichteten Windrädern hat er nichts zu tun.

SZ PlusVon Renate Zauscher

Sagengestalten aus dem Bayerwald
:Der Mann, der die Schauermärchen sammelt

Über Generationen hinweg erzählt man sich im Bayerischen Wald Gruselgeschichten. Sepp Probst hat es sich zur Aufgabe gemacht, sie zu sammeln, zu erhalten – und neu zum Leben zu erwecken.

SZ PlusVon Anna Hofstetter

Royale Religion
:Bayerns Königin der Protestanten

Die junge Karoline von Baden hat einst einen wesentlich älteren Mann geheiratet. Mit ihr zog der Protestantismus in Altbayern ein.

Glosse von Matthias Köpf

Justizgeschichte
:Das waren die berühmtesten Häftlinge der JVA Straubing

Der „Mittagsmörder von Nürnberg“ ist nicht der einzige berühmte Häftling der JVA Straubing. Eine Auswahl, vom Oetker-Entführer bis zum Moshammer-Mörder.

SZ PlusVon Andreas Glas

Tourismus
:„Die Inszenierung muss Grenzen haben“

Kochel am See lädt am 12. Juli zum ersten „König-der-Berge“-Aktionstag auf den Spuren Ludwigs II. ein. Gleichzeitig wirbt Tourismusleiter Daniel Weickel für sanften Tourismus. Im Gespräch erklärt er, wie beides vereinbar ist und warum er Angler für die perfekten Gäste hält.

SZ PlusInterview von Jasmin Engel

NSDAP-Akten
:„Viele wollen jetzt wissen, was ihre Familie im Nationalsozialismus wirklich getan hat“

Seit der Veröffentlichung der NSDAP-Mitgliederkartei erleben Archive einen Ansturm. Zum Beispiel auf Spruchkammerakten. Der Leiter des Staatsarchivs München erklärt, was sich darin über die Rolle der Vorfahren zur Nazi-Zeit finden lässt.

SZ PlusInterview von Patrick Wehner

Nach zwei Jahren Sanierung
:Das Valentin-Karlstadt-Musäum ist zurück

Das beliebte Museum für das Schaffen von Karl Valentin und Liesl Karlstadt ist nach langer Sanierung neu gestaltet worden. Erste Einblicke in die Ausstellungsräume im Isartor, wo weiterhin nicht alle Probleme behoben sind.

SZ PlusVon Oliver Hochkeppel

Geschichte
:War Hitlers Aufstieg unaufhaltsam?

Das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg beschäftigt sich in einer Ausstellung mit den ersten Jahren der Weimarer Republik in Bayern. Ministerpräsident Markus Söder sieht darin eine Mahnung für heute.

Von Sebastian Beck

Kampf gegen Antisemitismus
:Landgericht Bayreuth für NS-Forschungsprojekt ausgezeichnet

Am Beispiel der Bayreuther Justiz wurde aufgezeigt, welche Rolle die deutsche Justiz in der NS-Zeit gespielt hatte. Zudem wurde der Umgang mit Justiz-Unrecht nach dem Zweiten Weltkrieg beleuchtet.

Einstiger Todesstreifen
:Warum das „Grüne Band“ so wichtig für den Naturschutz ist

Dort, wo einst die streng gesicherte innerdeutsche Grenze verlief, leben und gedeihen heute seltene Tier- und Pflanzenarten. Kommt bald die Unesco-Auszeichnung?

NSDAP-Mitgliederkartei
:Die „deutscheste der deutschen Städte“

Nürnberg wurde nicht grundlos zur Stadt der Reichsparteitage. Im Juli 1933, wenige Monate nach der „NS-Machtübernahme“, stellt Adolf Hitler der Stadt eine Art Ultimatum.

SZ PlusVon Olaf Przybilla

Kultur- und Freizeittipps
:Auf den Spuren der bayerischen Volkssänger mit Tobias Boeck

Der Moderator und Sänger Tobias Boeck freut sich in der Woche von 29. Juni bis 5. Juli auf seine Fernsehsendung, die „Brass Wiesn“ und einen Ausflug ins Mittelalter.

Frühgeschichte im Landkreis Ebersberg
:So lebten die Poinger vor 5000 Jahren

Schon vor Tausenden von Jahren ließen sich Menschen in Poing nieder. Ein Archäologe berichtet von aktuellen Ausgrabungen.

KZ-Gedenkstätte
:Streit um NS-Maschinen im Steinbruch Flossenbürg

Der Steinbruch sollte längst Teil der Gedenkstätte sein. Doch ein Konflikt mit dem früheren Pächter bremst die Pläne: Dieser will Maschinen, die auch unter dem NS-Regime im Einsatz waren, offenbar nicht ohne Weiteres abgeben.

SZ PlusVon Patrick Wehner

SZ-Serie: Waren Sie schon mal in ...
:Dingharting, groß und klein

Kapellen, alte Bauernhäuser, Dorfweiher und grandioser Alpenblick: Groß- und Kleindingharting atmen bayerisches Bilderbuchflair. Die Herkunft der beiden Ortsnamen führt tief in die bayerische Geschichte.

SZ PlusVon Udo Watter

Geschichtspolitik
:Ein Ende der Ehre für Hindenburg

In Deutschland gibt es immer noch eine dreistellige Zahl von Straßen und Plätzen, die nach Hitlers entscheidendem Förderer Paul von Hindenburg benannt sind. In Berchtesgaden hat sich ein Unternehmer eine demokratische Umbenennung zum Ziel gesetzt.

Von Matthias Köpf

Versteigerung
:Sisis Locken und Ludwigs Schokoladenkännchen

Bei einer Sonderauktion am 25. und 26. Juni in München werden Objekte mit direktem Bezug zu berühmten Personen des bayerischen Hochadels und Schloss Possenhofen versteigert.

Bayerische Geschichte
:Ludwig der Bayer – ein Forschungsobjekt für die Ewigkeit

Vor 151 Jahren hat die Monumenta Germaniae Historica beschlossen, alle Urkunden des Kaisers systematisch zu erfassen. Jetzt konnte die ehrwürdige Forschungseinrichtung das Projekt endlich abschließen.

SZ PlusVon Sebastian Beck

SZ-Serie: Waren Sie schon mal in ...
:Baiern, wie Bayern aus dem Bilderbuch

Die Gemeinde im Landkreis Ebersberg hat nicht nur einen ungewöhnlichen Namen, sondern auch viele kleine Ortsteile. Schnurr, Berganger, Piusheim und Co. ergeben zusammen ein idyllisches Fleckchen Erde.

SZ PlusVon Anja Blum

Ausstellung
:Bayerns berühmtester „Cold Case“

Der Tod Ludwigs II. ist ein bis heute ungelöstes Rätsel. Das Museum Starnberger See zeigt eine Ausstellung über die letzten Tage des Märchenkönigs als Drama in vier Akten.

Von Katja Sebald

Vor zehn Jahren bei Werneck
:Autobahnbrücke bricht ein – Arbeiter stürzen in die Tiefe

Bei Werneck betonieren Arbeiter im Juni 2016 eine Brücke, als das Traggerüst plötzlich nachgibt. Die juristische Aufarbeitung des Unglücks ist noch immer nicht abgeschlossen.

Denkmal in München
:Ludwig II. ist zurück auf der Corneliusbrücke

Eine überlebensgroße Bronzestatue des Märchenkönigs stand viele Jahre auf der Brücke – bis die Nationalsozialisten sie 1942 einschmolzen. Nun erinnert an der Stelle ein neues Denkmal an den Kini, pünktlich zu dessen 140. Todestag.

Von Patrik Stäbler

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