Damaskus (dpa) - Syriens Regierungskräfte haben die seit Wochen umkämpfte Region Ost-Ghuta wieder fast vollständig unter Kontrolle gebracht. Die Armeeführung teilte mit, ihre Truppen hätten eine Reihe von Städten und Orten in dem Gebiet nahe der Hauptstadt Damaskus zurückerobert. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte, die Armee kontrolliere nun rund 94 Prozent von Ost-Ghuta. Am Abend verließen die letzten Rebellen und ihre Angehörigen in Bussen eine von zwei Zonen der Region, die noch von Regierungsgegnern beherrscht wurden.
"Mein Leben in Deutschland"
:Verdächtige Facebook-Freundschaftsanfragen
Unser syrischer Gastautor versteht die Welt nicht mehr: Warum bekommen er und seine Freunde fragwürdige Anfragen von nackten Frauen auf Facebook?
Krieg in Syrien
:Assads Armee erklärt sich zum Sieger in Ost-Ghuta
Sechs Wochen haben die syrischen Regierungstruppen gebraucht, um die Islamisten aus dem Vorort von Damaskus zurückzudrängen. Die Kämpfer und ihre Familien erhalten nun sicheres Geleit.
Konflikte
:Erdogan nennt Vorgehen Israels an Grenze zu Gaza „Massaker“
Tel Aviv (dpa) - Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat die tödlichen Schüsse israelischer Soldaten auf 15 Palästinenser bei Massenprotesten im Gazastreifen als "Massaker" verurteilt. Seine Regierung werde "israelischen Terror" immer und überall anprangern, sagte Erdogan vor Anhängern in Istanbul und sprach von einem "unmenschlichen Angriff". Er fügte hinzu: "Wir werden unsere palästinensischen Brüder in ihren rechtmäßigen Anliegen bis zum Ende unterstützen." Israel kritisiert seit langem, dass die Türkei die im Gazastreifen herrschende radikalislamische Hamas unterstütze.
Trump-Regierung
:Ziemlich sumpfig am Kabinettstisch
Der Lebensstil des US-Präsidenten färbt auf sein Kabinett ab: Mehrere Trump-Minister fallen durch steuerbezahlten Luxus auf. Von "Drain the swamp" und Kampf gegen Lobbyismus kann keine Rede sein.
Konflikte
:Israel verteidigt Vorgehen in Gaza: Schutz vor Terrororganisation
Tel Aviv (dpa) - Nach den tödlichen Schüssen israelischer Soldaten auf 15 Palästinenser bei Massenprotesten im Gazastreifen hat die Regierung das Vorgehen der Armee an der Grenze des Küstengebietes verteidigt. "Der Sperrzaun zwischen Israel und dem Gazastreifen trennt zwischen einem souveränen Staat und einer Terrororganisation", erklärte das Außenministerium. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte: "Israel geht mit Entschlossenheit vor, um seine Solidarität und die Sicherheit seiner Bürger zu schützen."
Asylpolitik
:Neue Heimat per Dekret
Behörden schreiben Flüchtlingen vor, wo sie zu wohnen haben - und immer öfter auch, wo nicht. Ob diese Auflagen wirklich bei der Integration helfen, ist umstritten.
Konflikte
:EU mahnt nach Gewalt an der Grenze zu Gaza zu Zurückhaltung
Brüssel (dpa) - Nach den Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften hat die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini beide Seiten zu einer Deeskalation aufgerufen. "Alle Beteiligten müssen Zurückhaltung üben und weitere gewalttätige Eskalationen sowie jegliche Handlungen, die Zivilisten gefährden könnten, vermeiden", sagte Mogherini in Brüssel. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza waren am Freitag mindestens 15 Palästinenser während des "Marschs der Rückkehr" von israelischen Soldaten erschossen oder durch Panzergranaten getötet worden.
Berlin
:Mehr als Tausend Teilnehmer bei Berliner Ostermarsch
Berlin (dpa/bb) - Mehrere Hundert Menschen haben in Berlin-Moabit am traditionellen Ostermarsch teilgenommen und gegen eine Erhöhung der Rüstungsausgaben und die Auslandseinsätze der Bundeswehr demonstriert. Das Motto lautete: "Abrüsten statt aufrüsten - Rüstungsexporte stoppen". Vom U-Bahnhof Turmstraße ging es einmal durch den Kiez, bevor die Demo-Teilnehmer wieder am Startort der Kundgebung eintrafen. Auf den Schildern stand "Frieden statt Aufrüstung" oder "Stop the WAR in Yemen" (deutsch: Stoppt den Krieg im Jemen).
Innere Sicherheit
:BKA stuft 760 Personen als islamistische Gefährder ein
Wiesbaden (dpa) - Das Bundeskriminalamt stuft derzeit rund 760 Menschen in Deutschland als islamistische Gefährder ein. Mehr als die Hälfte von ihnen befindet sich im Land, wie das BKA der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden mitteilte.
Demonstrationen
:Ostermarsch im Gänseschritt
Die Kriegsbedrohung war selten so groß, aber die Friedensbewegung versickert - auch deshalb, weil sie heute keinen klaren Gegner mehr hat.
Stuttgart
:Tausende Menschen bei Ostermärschen im Südwesten
Stuttgart/Heidelberg/Ellwangen (dpa/lsw) - Das Friedensnetz Baden-Württemberg hat am Karsamstag zu zahlreichen Ostermärschen im Südwesten aufgerufen. Die diesjährigen Märsche stehen unter dem Motto "Friede braucht Bewegung. Gegen Aufrüstung, Krieg und atomares Wettrüsten". Thema sollen die Kriege in Syrien, der Ukraine und Mali sein, wie der Koordinator Dieter Lachenmayer im Vorfeld mitteilte.
Demonstrationen
:Ostermärsche erreichen Höhepunkt
Berlin/Kaiserslautern (dpa) - Mit Demonstrationen in 13 Bundesländern und insgesamt mehreren tausend Teilnehmern haben die Ostermärsche in Deutschland ihren Höhepunkt erreicht.
Berlin
:Justizbehörde kritisiert Umgang mit Amri-Akten
Berlin (dpa/bb) - Die Berliner Justizbehörde hat den Umgang des Amri-Untersuchungsausschusses mit Originalakten zu dem Fall des Terroristen kritisiert. Ordner seien etwa neu beklebt oder die Sortierung durcheinander gebracht worden, teilte der Sprecher des Justizsenats, Sebastian Brux, am Samstag mit. "In unserem Hause wurde diese Vorgehensweise mit großer Verwunderung und Bestürzung zur Kenntnis genommen, sind die in Rede stehenden Akten doch als Beweismittel für den Untersuchungszweck von großer Bedeutung." Zuvor hatte der "Spiegel" berichtet.
Innere Sicherheit
:Berlins Justizbehörde: Kritik an Umgang mit Amri-Akten
Berlin (dpa) - Die Berliner Justizbehörde hat den Umgang des Amri-Untersuchungsausschusses mit Originalakten zu dem Fall kritisiert. Ordner seien etwa neu beklebt oder die Sortierung durcheinander gebracht worden, teilte der Sprecher des Justizsenats, Sebastian Brux, mit. "In unserem Hause wurde diese Vorgehensweise mit großer Verwunderung und Bestürzung zur Kenntnis genommen, sind die in Rede stehenden Akten doch als Beweismittel für den Untersuchungszweck von großer Bedeutung." Seit Mitte Juli untersucht ein Ausschuss im Berliner Abgeordnetenhaus den Fall.
Konflikte
:Trump nährt Spekulationen über Ende des Syrien-Einsatzes
Washington (dpa) - Nach seiner Ankündigung eines Truppenabzugs aus Syrien nährt US-Präsident Donald Trump weiter Spekulationen über ein baldiges Ende des Militäreinsatzes in dem Bürgerkriegsland.
Autonomie
:Inhaftierter Puigdemont twittert: „Werde nicht aufgeben“
Neumünster/Barcelona (dpa) - Der in Deutschland inhaftierte katalanische Ex-Regionalchef Carles Puigdemont hat sich am Samstag erstmals seit seiner Festnahme persönlich zu Wort gemeldet.
Entrechtung der Juden
:Was sich die Nazis vom US-Rassismus abschauten
Nach der Machtergreifung ließ sich die Hitler-Diktatur von Rassegesetzen in den USA inspirieren, wie das Buch eines Rechtshistorikers dokumentiert.
Migration
:Unionsstreit über Islam gewinnt zu Ostern an Schärfe
Berlin (dpa) - Der Unionsstreit über die Rolle des Islams und den Umgang mit Muslimen in Deutschland hat zu Ostern an Schärfe gewonnen. "Alle müssen sich damit auseinandersetzen, dass der Islam ein Teil unseres Landes geworden ist", sagte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Der Berliner CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt betonte dagegen: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland." Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, warf CSU-Chef Horst Seehofer indirekt vor, Antiislamismus zu fördern.
Fall Skripal
:Großbritannien muss 50 weitere Diplomaten aus Russland abziehen
Nach diesem Schritt soll nun Gleichstand bei der Zahl der Diplomaten im jeweils anderen Land herrschen. Ein angeblicher Vorfall auf dem Londoner Flughafen Heathrow sorgt für Irritationen.
Migration
:Unionsstreit über Islam in Deutschland wird schärfer
Berlin (dpa) - Der Unionsstreit über die Rolle des Islams und den Umgang mit Muslimen in Deutschland hat zu Ostern an Schärfe gewonnen.
Erbach
:Ostermärsche: Protest gegen neuen Rüstungswettlauf
Wiesbaden (dpa/lhe) - An Ostermarsch-Aktionen der Friedensbewegung in Hessen haben sich am Samstag Hunderte Menschen beteiligt. Die meisten kamen in Erbach beim Odenwald-Ostermarsch zusammen, wo sich nach Polizeiangaben 230 Menschen für ein Verbot aller Rüstungsexporte, die Bekämpfung von Fluchtursachen und die Aufnahme von Flüchtlingen einsetzten. Dem Aufruf zum ersten Limburger Ostermarsch folgten 150 Menschen. Gut 120 waren beim Mainz-Wiesbadener Ostermarsch in der hessischen Landeshauptstadt dabei und etwa 100 in Fulda.
Demonstrationen
:Ostermärsche erreichen ihren Höhepunkt
Frankfurt/Main (dpa) - Mit Aktionen in 13 Bundesländern erreichen die Ostermärsche der Friedensbewegung heute ihren Höhepunkt. Friedensinitiativen haben unter anderem in Berlin, Schwerin, Köln, Wiesbaden und München zu Demonstrationen aufgerufen.
Demonstrationen
:Hunderte demonstrieren für Frieden
Bremen/Hannover (dpa/lni) - Hunderte Menschen haben am Samstag in Niedersachsen und Bremen bei den traditionellen Ostermärschen für Frieden und Abrüstung demonstriert. Allein in Hannover gingen nach Angaben der Polizei 500 Teilnehmer in der Innenstadt auf die Straße. In Bremen waren es 300. Vor dem Hintergrund der Diskussion um höhere Rüstungsausgaben, den Auslandseinsätzen der Bundeswehr und dem Krieg in Syrien waren auch Protestaktionen unter anderem in Oldenburg, Osnabrück, Wolfsburg und Braunschweig geplant.
Malala zurück in Pakistan
:Umjubelte Heimkehr mit Blumen und Kritik
Mehr als fünf Jahre nach dem Anschlag besucht die Friedensnobelpreisträgerin Pakistan. Dabei äußert sie sich auch zu kritischen Stimmen.
Kaiserslautern
:Ostermarsch in Kaiserslautern protestiert gegen Drohnenkrieg
Kaiserslautern (dpa/lrs) - Etwa 200 Menschen haben beim Ostermarsch in Kaiserslautern gegen Fluglärm und Umweltverschmutzung durch Militärstützpunkte in der Westpfalz protestiert. "Von unserer Region geht Krieg aus", hieß es in dem Aufruf. Der Ostermarsch am Samstag richtete sich besonders gegen die Rolle des US-Luftwaffenstützpunkts Ramstein bei gezielten US-Angriffen mit Drohnen. Bundesweit gibt es nach Angaben der Veranstalter mehr als 100 Ostermarsch-Aktionen von Karfreitag bis Ostermontag.
EU
:Immer mehr Beschwerden über Missstände bei EU-Behörden
Brüssel (dpa) - Die Europäische Bürgerbeauftragte meldet eine spürbare Zunahme von Beschwerden über Missstände in EU-Institutionen. "Die Zahlen sind im vergangenen Jahr deutlich hochgegangen", sagte Ombudsfrau Emily O'Reilly der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel.
Konflikte
:Bericht: Trump friert Gelder für Wiederaufbau in Syrien ein
Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat mehr als 200 Millionen Dollar für den Wiederaufbau in Syrien streichen lassen. Dies berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Regierungskreise. Das Weiße Haus habe das US-Außenministerium angewiesen, die Ausgaben einzufrieren. Der kürzlich entlassene Außenminister Rex Tillerson hatte die Gelder im Februar in Kuwait bei einem Treffen der internationalen Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat zugesagt.
Autonomie
:Puigdemont twittert aus dem Gefängnis: Werde nicht aufgeben
Neumünster (dpa) - Der in Deutschland inhaftierte katalanische Ex-Regionalchef Carles Puigdemont hat sich erstmals seit seiner Festnahme persönlich zu Wort gemeldet. In einem Tweet des 55-Jährigen, der in der Justizvollzugsanstalt Neumünster einsitzt, heißt es: "Damit das für alle klar ist: Ich werde nicht aufgeben, ich werde nicht verzichten, ich werde nicht vor den unrechtmäßigen Handlungen derjenigen zurückweichen, die an den Urnen verloren haben." Puigdemont war am vergangenen Sonntag auf Grundlage eines europäischen Haftbefehls in Schleswig-Holstein festgenommen worden.
Joschka Fischer im Gespräch
:"Oh Joschka, you are so German..."
Der frühere Außenminister spricht kurz vor seinem 70. Geburtstag im SZ-Interview über Heimat, das Erbe der 68er, sein Leben abseits der Politik - und warum so vielen der Abschied aus dem Amt missglückt.
Berlin
:Forsa-Umfrage: 75 Prozent wollen mehr Videoüberwachung
Berlin (dpa/bb) - 75 Prozent der Berliner sind einer Umfrage zufolge dafür, die Videoüberwachung in der Hauptstadt auszuweiten. Das geht aus einer Forsa-Umfrage hervor, von der die "Berliner Zeitung" am Samstag berichtete. Demnach wurden 1003 wahlberechtigte Berliner befragt. Die Umfrage sei repräsentativ. Und sie bringt widersprüchliche Aussagen mit sich: Trotz der breiten Befürwortung für mehr Überwachung glaubten nur 55 Prozent der Befragten, dass mit mehr Kameras die Kriminalität abnehme. 57 Prozent erklärten sogar, an Orten, die videoüberwacht seien, fühlten sie sich nicht zwangsläufig sicherer.
Leserdiskussion
:Könnte Chinas Internetzensur Nachahmer finden?
China schließt die letzten Lücken in seiner "Great Firewall". Damit trennt die Regierung in Peking ihre Bürger endgültig vom freien Internet ab. Laut einer aktuellen Studie aber scheinen diese die Informationen, von denen sie nichts wissen, auch nicht zu vermissen. Offenbar funktioniert die Zensur. Dadurch tut sich ein bedrohliches Szenario auf: Könnten andere autokratische Staaten das chinesische Modell übernehmen?
Hannover
:Flüchtlingsrat kritisiert Pläne für sogenannte Ankerzentren
Hannover (dpa/lni) - Der niedersächsische Flüchtlingsrat hat Pläne des Bundesinnenministeriums für Rückführungszentren für Flüchtlinge kritisiert. Solche Zentren führten nicht nur zu einer Stigmatisierung von Flüchtlingen, sondern die Menschen würden psychisch zermürbt, sagte der Geschäftsführer der Organisation, Kai Weber, NDR Info. "Die Hoffnungslosigkeit ihrer Situation überträgt sich in einen Lebensstil und eine Lebenshaltung, die man später kaum noch aufbrechen und verändern kann." Der Flüchtlingsrat befürchtet schlechtere Integrationschancen.
Konflikte
:Nobelpreisträgerin Malala besucht Heimatort in Pakistan
Islamabad (dpa) - Die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai ist zum ersten Mal seit dem Mordversuch der Taliban vor mehr als fünf Jahren in ihren Heimatort im Nordwesten Pakistans zurückgekehrt. Aus Sicherheitsgründen wurde der Besuch der 20-Jährigen bis zu ihrem Eintreffen mit einem Hubschrauber geheim gehalten. Im Oktober 2012 hatten Kämpfer der Taliban im Swat-Tal Malalas Schulbus angehalten und ihr in den Kopf geschossen. Malala war damals 15 Jahre alt. Sie hatte sich seit Jahren für Schulbildung für Mädchen und gegen das grausame Regime der Islamisten in ihrer Heimat ausgesprochen.
Konflikte
:Gaza: Nahost-Experte sieht Gefahr der weiteren Eskalation
Ramallah (dpa) - Nach den blutigen Zusammenstößen im Gazastreifen sieht ein Nahost-Experte die Möglichkeit einer weiteren Eskalation in den Palästinensergebieten. "Das ist die Gefahr, dass dies nur der Anfang einer Welle von Unruhen ist", sagte der Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah, Marc Frings, der Deutschen Presse-Agentur. "Uns steht bis Mitte Mai eine Phase der absoluten Unsicherheit bevor." Die Frage sei, ob es etwa die radikal-islamische Hamas schaffe, weitere Unruhen anzuzetteln.
Erfurt
:Maier: Gemeinsamer Wahltermin nach Gemeindefusionen denkbar
Erfurt (dpa/th) - Innenminister Georg Maier (SPD) kann sich mit einem gemeinsamen Wahltermin für die Kommunen anfreunden, die in den nächsten Wochen fusionieren. "Ich kann mir das im Herbst vorstellen. Der Vorschlag ist interessant. Wir prüfen das", sagte Maier auf Anfrage. CDU-Fraktionschef Mike Mohring hatte kürzlich vorgeschlagen, die Wahltermine in diesen Kommunen zusammenzulegen. Dabei geht es um 13 kommunale Zusammenschlüsse, an denen 46 Gemeinden mit rund 242 000 Einwohnern beteiligt sind.
Konflikte
:Tag der Trauer: Palästinenser streiken nach blutigem Protest
Ramallah (dpa) - Nach den blutigen Unruhen im Gazastreifen sind am Samstag in den Palästinensergebieten und in Ost-Jerusalem die Läden geschlossen geblieben. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte nach den Konfrontationen an der Grenze zu Israel einen Tag der Trauer ausgerufen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza erschossen israelische Soldaten am Freitag beim "Marsch der Rückkehr" mindestens 15 Palästinenser. Mehr als 1400 wurden verletzt, vor allem durch Tränengas. Am Samstag sollen die Toten beerdigt werden.
Wiesbaden
:Zahl der Flüchtlinge sinkt leicht in Hessen
Wiesbaden (dpa/lhe) - Die Zahl der nach Hessen kommenden Flüchtlinge sinkt seit Jahresbeginn leicht. 900 Asylsuchende wurden im Februar registriert, wie eine Sprecherin des Sozialministeriums der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden sagte. Im Januar waren noch 1043 Menschen gezählt worden. Im Gesamtjahr 2017 kamen 12 073 Flüchtlinge nach Hessen. Im Jahr 2016 hatte das Land noch insgesamt 24 615 schutzsuchende Menschen aufgenommen.
Erfurt
:Expertin sieht Nachholbedarf bei Thüringer Suchtprävention
Erfurt (dpa/th) - Bei der Vorsorge gegen Drogenmissbrauch gibt es in den Thüringer Kommunen große Unterschiede. "Bei Entscheidungsträgern wird die wichtige Rolle der Prävention mancherorts noch immer vergessen", kritisierte die Leiterin der Fachstelle für Suchtprävention in Thüringen, Anja Zimmermann. "Anstatt zu warten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist, sollte das einer der ersten Schritte beim Suchthilfeangebot sein."
Widerspruch zu Seehofer
:Schäuble: Islam ist Teil Deutschlands geworden
Der CDU-Politiker bekräftigt seine Aussage aus dem Jahr 2006 und stellt sich damit gegen die CSU. Der Bundestagspräsident warnt zudem vor wachsendem Antisemitismus, der auch durch Zuwanderung bedingt sei.
Hamburg
:Parteienforscher: SPD ist in einer schwierigen Umbruchzeit
Hamburg (dpa/lno) - Die Hamburger SPD befindet sich nach Ansicht des Parteienforschers Elmar Wiesendahl in einer schwierigen Umbruchzeit. "Das Spiel beginnt neu", sagte der frühere Professor der Universität der Bundeswehr der Deutschen Presse-Agentur. "Seit Olaf Scholz an der Macht war, war Scholz die SPD und die SPD war Scholz." Nach dem Wechsel des früheren Bürgermeisters und Landesvorsitzenden nach Berlin dürfe man sich nicht auf seiner Leistungsbilanz ausruhen. "Der neue Bürgermeister Peter Tschentscher muss einen Impuls setzen, der in die Bürgerschaft, in die Stadt hineinwirkt und deutlich macht: Hier entsteht Inspiration, ein Sog - es geht nicht einfach mit der gleichen Platte weiter."
Konflikte
:UN-Generalsekretär „zutiefst besorgt“ über Situation in Gaza
Gaza/New York (dpa) - Wegen der Unruhen entlang der israelischen Grenze zum Gaza-Streifen ist in der Nacht der UN-Sicherheitsrat in New York zusammengetreten.
EU
:Deutlich mehr Beschwerden über Missstände bei EU-Behörden
Brüssel (dpa) - Die Europäische Bürgerbeauftragte meldet eine spürbare Zunahme von Beschwerden über Missstände in EU-Institutionen. "Die Zahlen sind im vergangenen Jahr deutlich hochgegangen", sagte Ombudsfrau Emily O'Reilly der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Nach 1880 im Jahr 2016 kamen im vergangenen Jahr 2181 Fälle zusammen. O'Reilly leitete 447 Untersuchungen ein, fast doppelt so viele wie ein Jahr zuvor, als 245 neue Verfahren gestartet wurden. 234 Beschwerden kamen 2017 aus Deutschland, dazu wurden 55 Untersuchungen begonnen.
US-Präsident
:Trump kündigt baldigen Truppenabzug aus Syrien an
In einer Rede vor Industriearbeitern stellt der US-Präsident ein zeitnahes Ende des Militäreinsatzes der USA in Aussicht. Weder Außen- noch Verteidigungsministerium wissen von diesen Plänen.
Zensur in China
:Auf die Gedankenkontrolle kommt es an
Eine bemerkenswerte Studie zeigt, warum Chinas Zensur so gut funktioniert - und hält eine schlechte und eine gute Nachricht für die Regierung parat.
Datenkontrolle
:China kappt alle Verbindungen zum freien Internet
Das Land errichtet eine große digitale Mauer zwischen sich und dem Rest der Welt. Mit unkalkulierbaren Konsequenzen, vor allem für ausländische Unternehmen.
Konflikte
:UN-Sicherheitsrat tagt zu Gaza
New York (dpa) - Wegen der Unruhen entlang der israelischen Grenze zum Gaza-Streifen ist in der Nacht zum Karsamstag der UN-Sicherheitsrat in New York zusammengetreten. Das Gremium wollte sich in einer geschlossenen Sitzung über die Vorgänge informieren lassen, erklärte ein UN-Diplomat der Deutschen Presse-Agentur. Bei Zusammenstößen mit der israelischen Armee waren am Freitag nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza mindestens 15 Palästinenser von israelischen Soldaten erschossen worden. Mehr als 1400 wurden verletzt, vor allem durch Tränengas.
Konflikte
:UN-Botschafter: 17 Tote nach Zusammenstößen im Gazastreifen
New York (dpa) - Nach Zusammenstößen mit der israelischen Armee beim "Marsch der Rückkehr" im Gazastreifen ist die Zahl der getöteten Palästinenser auf 17 gestiegen, darunter auch Kinder. Das sagte der palästinensische UN-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Riyad Mansour, vor einer Sitzung des Sicherheitsrats in New York. Sein Land betrachte die Handlungsweise Israels als "ein riesiges Massaker gegen unser Volk", sagte Mansour. Er forderte den Sicherheitsrat zum Handeln auf. Das UN-Organ müsse sich ernsthaft darum kümmern, die Zivilbevölkerung in Gaza zu schützen.
Migration
:Schäuble: Bürger müssen akzeptieren, dass es immer mehr Muslime gibt
Berlin (dpa) - In der Debatte über eine Integration der muslimischen Migranten hierzulande betont Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, dass der Islam inzwischen ein Teil Deutschlands sei. "Wir können nicht den Gang der Geschichte aufhalten. Alle müssen sich damit auseinandersetzen, dass der Islam ein Teil unseres Landes geworden ist", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Schäuble geht damit auf Abstand zu Horst Seehofer. Der Innen- und Heimatminister hatte gesagt, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, aber hinzugefügt, die hier lebenden Muslime gehörten "selbstverständlich" dazu.
Berlin
:Traditioneller Ostermarsch der Friedensinitiativen
Berlin (dpa/bb) - Der traditionelle Ostermarsch von Berliner Friedensinitiativen führt heute durch den Stadtteil Moabit. Die Demonstration richtet sich gegen die Erhöhung der Rüstungsausgaben und die Auslandseinsätze der Bundeswehr. Das Motto lautet: "Abrüsten statt aufrüsten - Rüstungsexporte stoppen". Erwartet werden zwischen 1000 und 2000 Teilnehmer, etwa so viel wie in den vergangenen Jahren. Deutschlandweit sind mehr als 100 kleine und mittelgroße Ostermärsche angekündigt.