
Medienkolumne "Abspann":Nicht zu retten
Der "Focus" schafft das Kulturressort ab. Über einen Fehler.

Der "Focus" schafft das Kulturressort ab. Über einen Fehler.
Hanau, Dessau und die zahlreichen Schauplätze der NSU-Morde: Viele Radiosendungen befassen sich aktuell besonders intensiv mit Fällen von Staats- und Gesellschaftsversagen.
Niemand steht gerne als Trottel da. Auch die Helden in den sehenswertesten Filmen des Fernseh-Wochenendes kämpfen hartnäckig darum, eine gute Figur abzugeben. Manche vergeblich.

Der Staatssender CGTN verliert in Großbritannien die Sendelizenz. Und hat deshalb auch in Deutschland keine Berechtigung mehr. Unterdessen stoppt China BBC World News.

Der Sender will crossmediales Arbeiten in Zukunft anders vergüten. Dagegen protestieren freie Mitarbeiter, die sich schlechter gestellt fühlen.

Eine Doku-Serie über zwei Berliner Gründer, die im Olympiastadion 90 000 Aktivisten zusammenbringen wollten.

Eine Krankheit namens "das Verschwinden" und selbstlernende Systeme, die schlauer sind als ihre Programmierer: Davon erzählen zwei empfehlenswerte dystopische Hörspiele.

Nirgends fiebern Reporter so mit Skirennläufern wie in Österreich. Zur WM in Cortina d'Ampezzo zeigen wir die sieben leidenschaftlichsten Kommentare.

Die Kündigung des bekannten Wissenschaftsredakteurs Donald McNeil bei der "New York Times" wirft Fragen auf.

Der Sänger habe wiederholt gegen Richtlinien verstoßen, erklärt das Netzwerk.

Die Verlagsgruppe bietet Schülerinnen und Schülern bis Ende des Schuljahres ein kostenloses Digitalabonnement an.

Neun Stellen sind beim Magazin "Focus" betroffen. Der Verlag schließt betriebsbedingte Kündigungen nicht aus.

Die Serie "Roadkill" ist souveräne politische Satire und die Studie eines populistischen Konservativen, gespielt von Hugh Laurie.

Die Deutsche Welle soll für demokratische Werte einstehen und die Bundesrepublik nach außen repräsentieren. Doch Mitarbeiter des Senders erheben massive Vorwürfe.

Sie war kein Star, sie spielte nichts, sie war alles. Zum 70. Geburtstag der Münchner Göttin Cleo Kretschmer.

Newsletter boomen derzeit wie wenige journalistische Formate. Sham Jaff schreibt seit 2014 einen wöchentlichen Newsletter - sieht den Hype aber nicht immer positiv.
Zudem hat ein Großteil der Nutzer von Sozialen Netzwerken Erfahrungen mit Falschmeldungen gemacht, wie eine Umfrage ergibt.
Die PiS-Regierung will, dass Medienunternehmen zahlen, um Corona-Folgen abzuschwächen. Fernsehsender zeigen nur schwarze Flächen, Zeitungen drucken eine gemeinsame Erklärung.

Das Landgericht München untersagt vorläufig die Zusammenarbeit des Bundesgesundheitsministeriums mit Google bei einem Gesundheitsportal.

Intensiv und konzentriert: Ulrich Lampen verwendet Baudelaires Gedicht als Kontrastmittel für sein Hörspiel "Das Doppelzimmer".

Enissa Amani reagiert mit einem eigenen Format auf die WDR-Sendung "Die letzte Instanz". Ihr gelingt ein intensiver und lehrreicher Talk über rassistische Sprache und Privilegien.

Immer mehr Menschen geben Geld für Nachrichten per Mail aus. Sind Newsletter die Zukunft der Verlage und des Journalismus?

Das Bundesgesundheitsministerium und der US-Konzern stellen in Zusammenarbeit Informationen online zur Verfügung. Das Landgericht München wertet das als Kartellverstoß.

In China war die Social-Media-App Clubhouse ein Ort der freien Debatte. Ein paar Tage zumindest - nun ist es damit schon wieder vorbei.

Beim ersten Date wurde sie vergewaltigt, sagt sie auf Social Media. Er sagt, das stimmt nicht. Die verzwickte Miniserie "Du sollst nicht lügen" auf Sat 1.

Der Nachrichtensender plant den Abbau von mehr als 30 Stellen in Lyon.

In der "Kanzlei Berger" finden die Frauen einer Juristenfamilie zum Team zusammen. Das kann noch besser werden.

Der Nahost-Korrespondent Martin Gehlen war ein Intellektueller, der als Reporter in die schwierigsten Länder reiste.

In einer Sondersendung bei Sat 1 spricht die Moderatorin Marlene Lufen mit Menschen, die unter dem Lockdown leiden - heraus kommt viel Gefühl.
Zur Begründung heißt es aus dem Medienhaus, dass sich der Verkaufszeitraum verlängere und ganz Deutschland mit Abos erreicht werde.

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien sucht eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für den Präsidenten Siegfried Schneider. Aber wie groß ist das Kandidatenfeld wirklich?

Der NSU, der Tod von Breonna Taylor oder der Sturm aufs Kapitol: All das lässt sich mit Spuren aus dem Internet recherchieren. Wie Journalistinnen und Journalisten zu Ermittlern werden.

Kultur, vor allem Literatur, wird im TV und Radio unserer Nachbarn gefeiert, nicht versteckt. Über den großen Unterschied nur ein Land weiter.

Die Runde bei "Anne Will" folgt der Gewohnheit, erst einmal das Schlechte zu sehen. Der Gesundheitsminister will Lockerungen nur "Zug um Zug". Insgesamt ist die Sendung dezent langweilig - eigentlich ein gutes Zeichen.

Barry Atsma, bekannt aus der Serie "Bad Banks", spricht im Interview über die Dreharbeiten zur Sat-1-Serie "Du sollst nicht lügen" und sein erstes Casting in Deutschland.
Eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zwischen festen und freien Mitarbeitern werde zementiert, sagte der DJV-Bundesvorsitzende Überall.

Im "Tatort" aus Dresden werden Sanitäter zu Opfern, und alle arbeiten trotz Grippe. Dieser Fall kränkelt an seiner überdeutlichen Botschaft.

Weil der Wetterbericht nichts Gutes verhieß, schickte das ZDF am Samstagabend schon mal zwei Außenreporter los.

185 Schauspielende outen sich. Sie fordern eine Debatte über Sichtbarkeit für Lesben, Schwule, Bisexuelle und trans Personen - und bekommen dafür international Aufmerksamkeit.
In den aufregendsten Filmen, die am Wochenende im Fernsehen laufen, gehen die Männer als Könige, Killer und Soldaten aufeinander los. Und die Frauen? Verlieben sich lieber.

Der Hörfunk berichtet detailliert über rechten Terror, Polizeigewalt und das Milieu, in dem Kinderpornografie entsteht. Es gibt aber auch Begegnungen mit Baudelaire und einem Krimistoff aus einem Billy-Wilder-Film.

Nun also doch: Das Schlagerfestival von Sanremo findet trotz Corona statt. Die mögliche Absage wurde verhandelt wie eine Staatsaffäre, parallel zur Regierungskrise.

Der Wahlmaschinen-Hersteller hat den Nachrichtensender, drei seiner Moderatoren und zwei Trump-Anwälte auf 2,7 Milliarden Euro wegen Verleumdung verklagt.

Nach neun Jahren an der Spitze des Nachrichtensenders CNN kündigt Jeff Zucker an, dass er sich Ende des Jahres zurückziehen wird.

In völlig neuer Rolle wird der 69-Jährige die WM-Qualifikationsspiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft analysieren.

Modelmatrone Klum geht mit der Zeit und inszeniert sich als Botschafterin der Diversität. Und tatsächlich ist die Kandidatinnen-Schar vielfältiger als im letzten Jahr. Das Leben im Heidi-Kosmos bleibt trotzdem eine Schlacht.

"Tod von Freunden" legt die Lebenslügen von zwei Familien frei. Mit viel Empathie für ihre Ängste und Sehnsüchte.

Stefan Schmitz wird stellvertretender Chefredakteur des neuen Hauptstadt-Büros von Stern und Capital.

In ihrer Heimat wird die journalistische Unabhängigkeit immer mehr unterdrückt. Den ungarischen EU-Korrespondenten kommt deshalb eine immer wichtigere Rolle als Pressevertreter zu.

Arafat Abou-Chaker überzieht auf Clubhouse seine Intimfeinde mit Vorwürfen. Einige seiner Anhänger vergleichen sich mit den Juden im Zweiten Weltkrieg. Und das Internet dreht frei.