Welche Serie läuft in Kürze an? Welchen Film sollte man auf keinen Fall verpassen? Wer hört auf, wer steigt ein? Worüber spricht man in der TV-Landschaft? Diese und weitere Fragen beschäftigen die Autoren des TV-Blogs von Süddeutsche.de.
Mit neuen Aufgaben kommt auch ein neuer Name. Wenn ab 2013 die Rundfunkgebühren nicht mehr pro vorhandenem Gerät sondern geräteunabhängig pro Haushalt erhoben werden, dann wird es auch die Gebühreneinzugszentrale, die GEZ, nicht mehr geben. Wenigstens nicht unter diesem Namen: Die Organisation, die sich dann um die Rundfunkgebühren - halt: die Rundfunkbeiträge! - kümmern wird, wird "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice" heißen.
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Schlagworte gibt es immer viele, am Anfang einer solchen Entwicklung: Crossmedia, Second Screen, Social TV. Dass Talk- und Spielshows ihr Publikum daheim auf die eine oder andere Weise in die Sendung miteinbeziehen, ist nicht neu. Ob Emails vorgelesen werden, oder ob der Zuschauer per SMS oder Hotline die Millionenfrage auch beantworten darf (und dabei seine Kontaktadresse in Werbedatenbanken hinterlässt) - all das sind simple interaktive Konzepte. Mit echter Verknüpfung mit anderen Medien - Crossmedia eben - hat das aber wenig zu tun.
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55 Jahre ist Günter Jauch alt. Ein gestandener Moderator, der mittlerweile aber nur noch selten aufstehen muss. Den doch recht bewegungsintensiven Job bei Stern TV hat Jauch einem Jüngeren überlassen und genießt heute im Stuhl des Quiz- bzw. Talkmasters seinen TV-Lebensabend. Am Sonntagabend ist es mit der gemütlichen Gesetztheit jedoch zeitweise vorbei. Ein Mann versucht, die öffentliche Bühne von Jauchs ARD-Sendung für seine politische Agenda zu nutzen - und der Gastgeber ist mit einem Mal nicht nur auf den Beinen, sondern auch als diplomatischer Mediator tatsächlich gefragt. Zum ersten Mal an diesem Abend.
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Springfield verfügt über zwei öffentliche Schwimmbecken, 111 Feuerwehrleute und 4038 Straßenlaternen . Früher verdienten die Menschen in Springfield ihren Lebensunterhalt in der Holzindustrie, heute boomt dort nur noch das Geschäft mit Haselnüssen. Es gibt dort kein Atomkraftwerk. Das echte, das einzig wahre Springfield zählt knapp 60.000 Einwohner und liegt in Oregon an der Westküste der USA. Es ist eine kleine, für Simpsons-Fans eine ausgewachsene Sensation: Ein Vierteljahrhundert lang war es ein gut gepflegter Mythos, welches der unzähligen Springfields in den Vereinigten Staaten als Vorbild für die Simpsons-Stadt diente. Matt Groening, Erfinder der Serie hat nun in einem Interview mit dem Smithsonian Magazine das Geheimnis gelüftet.
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Egal ob bei den Öffentlich-Rechtlichen oder im Privatfernsehen: In letzter Zeit lässt sich ein Trend erkennen, der verwundert. Nach einem Spielfilm läuft die thematisch passende Dokumentation. "Sehen Sie im Anschluss an München 72 - Das Attentat gleich München 72 - die Dokumentation ", verkaufen die Sender die Doppelpakete aus Fiction und Doku.
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Die Dreharbeiten zum ersten Tatort mit Til Schweiger als Ermittler in Hamburg haben noch nicht einmal begonnen, da hat der 48-jährige schon große Pläne für die am längsten laufenden Fernsehserie Deutschlands: Schweiger hat keine Lust auf den Vorspann, der seit über 40 Jahren um 20.15 Uhr zu sehen ist.
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Wer "Gottschalk Live" lediglich als Fernsehformat betrachtet, begeht einen schweren Fehler. "Gottschalk Live" ist mehr, viel mehr sogar. "Gottschalk Live" ist ein nationales Medienereignis. Dass in der vergangenen Woche im Schnitt nur noch 1,51 Millionen Zuschauer eingeschaltet haben, so wenige wie nie seit dem Start des Formats, ist nur ein Randdetail. Wichtig sind ganz andere Fragen.
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Um die miesen Quoten kommen die Macher von Gottschalk Live einfach nicht mehr rum. Vergangene Woche schalteten im Schnitt nur noch 1,51 Millionen Zuschauer ein, so wenige wie nie seit Start des Formats. Nun hilft nur noch eines: umbauen, umbauen, umbauen. Und weil sich die Sendung ja interaktiv und modern gibt, dürfen die Zuschauer auch daran teilhaben.
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Dieses Fernsehformat hat seinen Zenit längst überschritten - die Quoten-Kurve bei "Deutschland sucht den Superstar" verläuft steil bergab. Bei der am Samstag ausgestrahlten Sendung waren weniger als fünf Millionen Zuschauer mit dabei. In der ersten Staffel 2002 schalteten sich noch durchschnittlich acht Millionen Zuschauer zu, in der letztjährigen Staffel waren es im Schnitt noch mehr als sechs Millionen. Das alles ist für Dieter Bohlen kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Ganz im Gegenteil. Sein neuester Streich nennt sich "DSDS Kids" und ist eine Casting-Show für Kinder zwischen vier und 14 Jahren. Die Bewerbungsfrist für diese neue Show läuft noch bis zum 31. März.
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Nun ist es offiziell: Markus Lanz tritt die Nachfolge von Thomas Gottschalk bei Wetten, dass..? an. Nun kann er sich mehr als ein halbes Jahr darauf vorbereiten, seine erste Sendung im Oktober zu moderieren. Zeit, ein paar Wünsche zu äußern: Was sich die Redaktion von Süddeutsche.de von dem Neuen am Samstagabend erwartet.
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Er ist alt geworden, die Haare grauer, die Falten deutlich tiefer, der Gang noch ein bisschen gebeugter. Kein Wunder, ist es doch gut sieben Jahre her, dass Dr. Gregory House zum ersten Mal über die Flure des Princeton Plainsborough Hospitals humpelte. Und schließlich sitzt er im Gefängnis. Genauer gesagt: Vor einer Jury, die über seine vorzeitige Haftentlassung entscheiden soll. Hier, in einem namenlosen Gefängnis, soll also das Ende seinen Anfang nehmen. In knapp zwei Dutzend Folgen geht die achte Staffel der Erfolgsserie zu Ende. Es wird nach 177 Episoden die letzte sein, wie die Produzenten Anfang Februar bekannt gaben.
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In jedem der 16 deutschen Bundesländer gibt es mindestens einen Tatort oder Polizeiruf 110 . Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern und Hessen haben sogar zwei Ermittler-Teams im Einsatz. Auch in Österreich sind Kriminalisten vor Ort, zuletzt kam auch die Schweiz auf die Krimi-Landkarte. Thüringen hingegen, mitten in Deutschland, war bisher ausgeschlossen von den Weihen des Sonntagabend-Krimis. Das soll sich nun ändern.
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Um in der deutschen Fernsehlandschaft positiv aufzufallen, braucht es wahrlich nicht allzu viel. Ein wenig Krawall, ein bisschen Intellekt. Die Einförmigkeit der Liebesstürme, Pilcher-Verfilmungen und endlosen Talkshow-Leisten hat dazu geführt, dass alles, was auch nur den Anschein von Alternative und Jugendlichkeit vermittelt, als Rettung des deutschen Fernsehens herbeigesehnt werden muss.
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"Am Anfang, als ich frisch nach New York gezogen war und immer pleite, habe ich mir oft die Vogue gekauft statt Essen. Ich hatte das Gefühl, sie ernährt mich besser", verriet Carrie Bradshaw in der vierten Staffel von Sex and the City . Viel mehr verriet sie nicht über die Zeit, bevor sie zu der Carrie wurde, die Millionen von Fernsehzuschauern kennen und lieben: die einen Schrank voller Schuhe hat, nicht von Mr. Big loskommt und ganz sicher niemals das Mädchen mit den perfekten Haaren sein wird, das Weiß tragen kann, ohne etwas darauf zu verschütten.
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Ausgerechnet zu ihrem Jubiläum müssen die Simpsons raus aus Springfield. In der 500. Folge, die am Sonntag in den USA ausgestrahlt wurde, werden sie aus der Stadt verstoßen - aus Kostengründen. Barts Streiche, Homers Unfug und Lisas Umweltbewusstsein sind der Stadt zu teuer. Eine Antwort auf die Finanzkrise? Oder soll der Akt der Verbannung davon zeugen, dass Amerika genug hat von der krawallmachenden gelben Comicfamilie, die stets für Unruhe im betont biederen Springfield sorgt?
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In Tüll, Neon, Kitsch, Glitzer und noch mehr Tüll präsentieren sich die Bräute. Jede will das größte und opulenteste Kleid haben, das ist hier die große Challenge.
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Nach 177 Folgen und acht Staffeln ist Schluss: Im April wird die Krankenhausserie "Dr.House" eingestellt. "Nach langen Überlegungen haben die Produzenten beschlossen, dass die aktuelle Staffel die letzte sein soll. Bis April haben wir 177 Folgen fertiggestellt. Das sind etwa 175 mehr, als 2004 erwartet", ließen die Produzenten der Serie und Hauptdarsteller David Shore, Katie Jacobs und Hugh Laurie in einer unter anderem bei Facebook veröffentlichten Erklärung wissen.
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Wie lange dauert es noch, bis Thomas Gottschalk die rote Laterne der ARD in Händen hält? Platz 29 von 31 bei den Marktanteilen am Dienstag. Da können die ARD-Verantwortlichen und der Entertainer noch so viele Durchhalteparolen von sich geben - "Gottschalk live" ist ein Quotendesaster.
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Es ist wie mit einer verflossenen Liebe: Zunächst lässt sie sich noch ein wenig bitten, dann kehrt sie einem unwiederbringlich den Rücken. Und irgendwann ist es zu spät. Thomas Gottschalk und das ZDF scheinen eine ähnliche Beziehung zu führen.
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Seien wir mal ehrlich: Springfield könnte ein bisschen Stil vertragen. So amüsant Homer und Co. aus der Serie "Simpsons" auch sein mögen, zumindest in modischer Hinsicht könnten sie definitiv noch aufholen. Man rufe sich nur Homers notorisch zu enges Hemd vor Augen, das sein Bäuchlein kaum bedeckt. Oder Marges blaßgrünes Schlauchkleid - auch nicht unbedingt ein modischer Hingucker.
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Brigitte Nielsen ist "Dschungelkönigin 2012": Die Schauspielerin setzte sich am späten Samstagabend in der RTL-Show Ich bin ein Star - Holt mich hier raus! gegen die beiden anderen Finalisten Rocco Stark und Kim Debkowski durch und löst Moderator Peer Kusmagk auf dem Dschungelthron ab.
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Alternder Fußballer, wenig genant, dafür umso geltungsbedürftiger, lässt sich in seinem Post-Platz-Dasein von Kameras begleiten. Bereits 2008 gab es mit Effenbergs Heimspiel ein solches Doku-Format, in Neben- und Hauptrolle: Stefan und Claudia Effenberg.
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War da was? Er ist wieder da und man kann auf den ersten Blick nicht sagen, ob jetzt alles anders ist - oder ob er nicht eigentlich genau so schon immer war: ein fusseliger Laber-Onkel, ein bisschen zu nett, ein bisschen zu freundlich, bemüht bis zum Anschlag. Jörg Kachelmann, Wolkenexperte des deutschen Fernsehens, gefallener Star des Infotainments, ein Ehemann, der in einem in vielerlei Hinsicht unheimlichen Vergewaltigungsprozess freigesprochen wurde, macht wieder in Wetter.
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Mit den hohen Quoten hatten die Macher schon gerechnet: 4,34 Millionen Zuschauer sahen die erste Ausgabe von "Gottschalk live" am Montagabend im Ersten. Viel mehr als gewöhnlich in der ARD-"Todeszone" einschalten. Lange und ausführlich hatten die Medien mit ihrer Berichterstattung den Roten Teppich für Gottschalks neue Show ausgebreitet. Nicht zuletzt dadurch war ihm die ungeteilte Aufmerksamkeit sicher - zumindest quotenmäßig gelang der Auftakt.
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Der letzte Einsatz für das Saarbrücker "Tatort"-Gespann hat sich für die ARD gelohnt: Den Fall "Verschleppt" mit den scheidenden Kommissaren Maximilian Brückner und Gregor Weber alias Kappl und Deininger verfolgten am Sonntagabend 9,25 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 24,3 Prozent). Laut SR war das die höchste Zuschauerzahl eines SR-"Tatorts" seit 1993.
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