Frauen und Männer sollen für Versicherungen bald einheitliche Beiträge zahlen. In einem Jahr treten die sogenannten Unisex-Tarife in Kraft, so hat es der Europäische Gerichtshof entschieden. Welche Konsequenzen das hat, ist bislang aber völlig unklar. Jetzt skizziert ein EU-Papier erstmals Details. Eine wichtige Erkenntnis: Die Änderungen greifen nur bei neuen Verträgen.
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Alina Fichter
Wüstenrot zieht Konsequenzen aus dem Imagedesaster um einen Besuch ihrer Vertreter in einem Nachtclub: Neue Belohnungsreisen sind gestrichen, alte werden geprüft - und die ersten Reiseteilnehmer sind suspendiert worden.
Zu einer Reise nach Rio gehören die Besichtigung des Zuckerhuts, des Maracanã-Stadions - und für einige Wüstenrot-Vertreter auch eine Stippvisite im Nachtclub "Barbarella": Außendienstler der Bausparkasse sollen sich auf einem Incentive-Trip nach Brasilien mit Prostituierten vergnügt haben. Das Unternehmen kündigt Konsequenzen an - und will einen Sex-Sandal wie im Fall Ergo vermeiden.
Die Schuldenkrise verunsichert die Deutschen und schürt ihre Furcht vor Inflation: Jeder dritte Deutsche hat nur noch wenig oder gar kein Vertrauen mehr in den Euro, zeigt eine Studie.
Modelbeine, Gitarristenhände oder auch Stimmbänder: Das sind alles Körperteile, ohne die manch ein Star nur ein Sternchen geblieben wäre. Genau aus diesem Grund werden sie mit horrenden Summen versichert: Ein Überblick in Bildern.
Ob Ehepaar oder Autofahrer, Arbeitnehmer oder Riestersparer: Mit ein paar geschickten Wechseln und Anträgen lässt sich noch in diesem Jahr Geld sparen. Was Verbraucher jetzt tun können - ein Überblick.
Der Minizins bringt Versicherer in die Bredouille: Entweder legen sie die Ersparnisse der Kunden sicher an und verdienen wenig - oder sie gehen Risiken ein und erzielen so gegebenenfalls eine höhere Rendite.
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Catherine Hoffmann
Wer zahlt für den Wasserschaden, wenn der Hauseigentümer grob fahrlässig gehandelt hat? Der Bundesgerichtshof hat dazu ein verbraucherfreundliches Urteil gefällt: Der Versicherte ist fein raus, falls die Versicherung ihre Verträge nicht an die neue Rechtslage angepasst hat. Viele Kunden könnten möglicherweise nachträglich an Geld kommen.
Wieder wurden in einem bayerischen Landkreis die meisten Unfälle gebaut. Es ist der gleiche, wie in vielen weiteren Jahren zuvor. Doch die jährliche Schadensstatistik der Versicherer offenbart nicht nur dieses Kuriosum, sondern zeigt, wer künftig mit teureren Versicherungsprämien rechnen muss - und wer spart.
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Alina Fichter
Eine Sex-Party der Tochter Hamburg Mannheimer hat den Ruf von Deutschlands zweitgrößtem Versicherer Ergo ramponiert. Nun drohen Konsequenzen: Ergo-Chef Torsten Oletzky setzt einen Arbeitskreis ein, der sich um die Zukunft der Tochter kümmern soll - "ohne Denkverbote".
Die Ergo-Versicherung hat zuletzt für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. Dummerweise zu oft. Die Finanzaufsicht Bafin droht dem Konzern nun mit einer Sonderprüfung - wegen der schlechten Medienberichte.
Die Finanzkrise hat gezeigt, wie labil das globale Bankensystem ist. Auch Versicherer könnten große Probleme bekommen - etwa bei einem heftigen Konjunktureinbruch oder bei einer Krise am Markt für Staatsanleihen. Dies belegt ein Stresstest in der Versicherungsbranche.
Der größte Versicherungskonzern Europas will sich mit Hunderten Millionen am Finanzpaket für die überschuldeten Griechen beteiligen. Dahinter steht allerdings keine Großherzigkeit: Die Hilfe sei alternativlos, heißt es bei der Allianz.
Herr Kaiser mit Tarnkappe: Vertreter des Skandalversicherers Ergo geben sich an Haustüren als Mitglieder eines Sozialvereins aus - und täuschen so Kunden.
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Alina Fichter
Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung schützt, wenn der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Die Preise dafür variieren stark - bis zu 1000 Euro im Jahr. Die Stiftung Warentest hat 52 aktuelle Angebote verglichen und gibt Tipps, worauf Verbraucher achten sollen.
Und wieder eine Schlagzeile: Die Ergo-Versicherung hat einem Zeitungsbericht zufolge drei Männer wegen versuchter Erpressung angezeigt. Angeblich gibt es einen Zusammenhang mit den Enthüllungen über eine Sex-Party von Vertretern in Budapest und die falsche Abrechnung von Riester-Gebühren.
Die Vorwürfe wiegen schwer: Der Versicherungskonzern Ergo soll Kunden überteuerte Riester-Verträge angeboten haben. Das Unternehmen sagt: "Wir können das nicht nachvollziehen."
Nach Bekanntwerden der Sex-Party ihrer Angestellten in Budapest verliert die Ergo-Versicherung ihren derzeit beliebtesten Werbeträger: Meistertrainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund hat die Zusammenarbeit beendet.
Zehntausende Euro ließ sich die Hamburg-Mannheimer ihre Budapester Sex-Party für verdiente Mitarbeiter kosten. Nun wird bekannt, dass sie einen Teil den deutschen Steuerzahlern aufgebürdet hat: "Die Rechnung ist in voller Höhe als Betriebsausgabe behandelt worden." Diese Praxis ist offenbar üblich.
Von Abnehmkurs bis Zahnreinigung: Die gesetzlichen Kassen zahlen mehr, als viele Versicherte glauben. Wer nichts von den Extras weiß, kann sie auch nicht einfordern. Dabei lohnt der Vergleich: Pro Jahr sind mehrere Hundert Euro drin. Ein aktueller Produktfinder informiert über die Leistungen von derzeit 94 gesetzlichen Kassen.
... dass Hamburg-Mannheimer jetzt Ergo heißt. Nach dem Bekanntwerden der Sex-Orgie bei der Hamburg-Mannheimer im Jahr 2007 hofft der Ergo-Konzern, dass die Verbraucher den Markenwechsel nicht mitbekommen haben - und fährt seine derzeitige Imagekampagne runter.
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Angelika Slavik
Ende gut, alles gut? Beim Teilverkauf des Versicherungskonzerns AIG macht die US-Regierung jetzt offenbar einen kleinen Gewinn. Während der Finanzkrise hatte Washington ein riesiges Rettungspaket für die einstmals größte Versicherung der Welt schnüren müssen.
Welche Leistungen die unterschiedlichen PKV Anbieter bereitstellen und wie hoch die jeweiligen Beitragssätze sind erfahren Sie hier. Arbeitnehmer sind in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, Selbständige müssen sich privat absichern.
Der Versicherungskonzern Ergo bestreitet, dass Handelsvertreter der Versicherung auf einer Veranstaltung in Mallorca Kokain geschnupft hätten. Es handele sich um Trinkspiele mit Salz. Eine Reise nach Monaco sagte das Unternehmen derweil ab.