Deutschland hat einen prekären Notstand in der Pflege. Gelernte Kräfte gehen in Frührente oder ins Ausland, der Nachwuchs fehlt. Pflegeprofessor Frank Weidner über das problematische Klischee der sich aufopfernden Krankenschwester - und tatsächliche Aufstiegschancen im Beruf.
Von Miriam Hoffmeyermehr...
Müssen wir uns vor dem Alter fürchten? Keineswegs: Ein 75-Jähriger ist heute so zufrieden wie ein 45-Jähriger. Doch kurz vor dem Tod verlässt das Glück viele Menschen. Forscher rätseln noch über die Gründe.
Von Berit Uhlmannmehr...
Einschüchterungen und Entlassungen statt christlicher Nächstenliebe: Mit harter Hand saniert die Caritas im unterfränkischen Mellrichstadt zwei defizitäre Altenheime. Die Beschäftigten fürchten um die Versorgung der alten Menschen.
Von Dietrich Mittlermehr...
Mehr Geld für Demenzkranke, kleine Wohngruppen statt Heime, größere Wahlfreiheit bei den Leistungen der Pflegedienste: Das ab 2013 geltende Pflegegesetz klingt erstmal gut. Doch wie sehr profitieren Familien tatsächlich davon?
Von Berit Uhlmannmehr...
Exklusiv
Familienministerin Schröder spricht von "Anlaufschwierigkeiten": Seit Januar 2012 erlaubt ein Gesetz, dass Beschäftigte ihre Arbeitszeit reduzieren können, um Angehörige daheim zu betreuen. Bislang haben erstaunlich wenige Personen das Angebot angenommen - auch, weil viele Firmen nicht mitspielen.
Von Thomas Öchsner, Berlinmehr...
Meinung
Deutschland ist sehr erfolgreich als Exportnation. So kommt es, dass nicht nur Autos und Chemieerzeugnisse ins Ausland exportiert werden, sondern auch pflegebedüftige Menschen. Heime in Thailand oder Osteuropa sind billiger als hierzulande. Aber die Zwangs-Entsorgung der Alten ist ein Akt der Verrohung.
Ein Kommentar von Heribert Prantlmehr...
Zehn Prozent der Patienten in Krankenhäusern sind dement. Und dieser Anteil wird noch deutlich steigen. Die Krankenhäuser sind darauf jedoch nicht ausgerichtet. Dort muss man noch lernen, demente Patienten zu betreuen.
Von Charlotte Frankmehr...
Wenn Ärzte und Kliniken wirtschaftlich erfolgreich arbeiten, ist das gut für uns alle. Es sei denn, ein Patient braucht Hilfe: In der modernen Medizin wird der Mensch zunehmend zum Störfaktor, Trost und Zuwendung bleiben auf der Strecke. Ein Weckruf.
Von Werner Bartensmehr...SZ-Magazin
Von allen Erkenntnissen des aktuellen Pflegereports ist diese die erschreckendste: Bei knapp der Hälfte der Pflegeheim-Bewohner besteht eine Gefahr des Wundliegens. Zwar sind die Zahlen besser geworden. Doch die Situation der Pflegebedürftigen ist noch immer katastrophal.
Von Guido Bohsemmehr...
Ist die Pflege in Deutschland besser geworden? Höchstens in Teilen, ergibt der neue Pflege-Qualitätsbericht. Heimbewohner sind heute besser ernährt als vor fünf Jahren, aber noch immer läuft ein großer Teil der Betroffenen unnötig Gefahr, Druckgeschwüre zu entwickeln. Und jeder fünfte Patient bekommt seine Medikamente nicht wie verordnet.
mehr...
Familien sind der größte und günstigste Pflegedienst Deutschlands. Doch die Not von Berufstätigen, die sich über Jahre hinweg um ihre Angehörigen kümmern, ist groß. Die nun von Schwarz-Gelb beschlossene Familienpflegezeit löst das Problem nicht - aus mehreren Gründen.
Ein Kommentar von Charlotte Frankmehr...
"Bisher bekommen die, die viel haben, mehr": Die SPD will im Fall eines Wahlsiegs die steuerlichen Vorteile für reiche Eltern begrenzen - und gleichzeitig Geringverdiener mit Hilfe einer Kindergeld-Reform besserstellen. Ein neues familienpolitisches Programm, das der SZ vorliegt, soll vor allem Familien mit einem Bruttoeinkommen bis 3000 Euro im Monat besserstellen.
Von Thomas Öchsner, Berlinmehr...
Unbesetzte Stellen, zu wenige Fachkräfte: Das Personal in der Pflegebranche wird langsam knapp. In ihrer Not lassen sich Krankenhäuser und Altenheime so einiges einfallen, um neue Mitarbeiter anzuwerben. Kostenlose Massagen sind nur ein Lockmittel.
mehr...
Dem demographischen Wandel geschuldet steigt die Nachfrage nach Betreuungsplätzen im Alter. Bereits jetzt wird im Landkreis das Angebot ausgebaut.
Von Bernhard Lohrmehr...
Hinweis: Die Angabe der E-Mail-Adresse dient nur zum Versenden sowie dazu,
den Empfänger zu informieren. Die Adressen werden nicht für Werbe- oder andere
Zwecke verwendet.