Spannung in Los Angeles: Millionen von Menschen fiebern weltweit mit, wenn am Sonntag, den 24. Februar, die Academy of Motion Picture Arts and Sciences zum 85. Mal die Oscars verleiht. Alle Hintergründe und Fakten zu den nominierten Filmen auf unserer Themenseite.
Das weltberühmte "Kodak Theatre" hat einen neuen Namenspatron. Die Gala-Halle in Hollywood, in der jedes Jahr die Oscars verliehen werden, heißt künftig "Dolby Theatre". Die Sound-Firma hat einen Werbevertrag für 20 Jahre unterschrieben.
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Im Gespräch plaudert der amerikanische Komponist und Oscarpreisträger über seine Hits "Short People", "Sail Away" oder den Strip-Klassiker "You Can Leave Your Hat On", über Erfolg und Misserfolg, Youtube und Goethe - ohne ein einziges Wort zu sagen.
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Barbra Streisand entsprach nie dem Hollywood-Ideal und wurde oft als "hässliches Entlein" verspottet. Doch das Mädchen aus dem New Yorker Armenviertel Brooklyn hatte Gold in der Stimme und ein riesiges schauspielerisches Talent - und die Kraft, aus diesem Kapital eine Weltkarriere zu machen. Nun wird die zweifache Oscar-Preisträgerin 70. In Bildern.
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Wenn eine Schauspielerin das Prädikat "Femme fatale" verdient, dann ist es Glenn Close. Ob in Dramen oder Komödien, sie brilliert in allen Genres. Trotz vier Nominierungen konnte Close bis heute noch keinen Oscar nach Hause mitnehmen. Nun wird die Actrice 65. In Bildern.
Von Martina Pockmehr...
Kann man in zwei Stunden Kino Margaret Thatcher erfassen? In großer Eintracht wurde "The Iron Lady" in Großbritannien verrissen. Und wer Thatcher hasst, wird aus dem Film auch keinen Gewinn ziehen. Trotzdem hat Meryl Streep den Oscar für die Verkörperung einer Frau, die sich stets von Feinden umgeben sah, absolut verdient - allein schon für die Verachtung, mit der sie ihre Gegner anfunkelt.
Von Tobias Kniebemehr...
Er ist die Stimme von Bösewicht Darth Vader, er ist aber auch der Grund, warum die "Sesamstraße" einst auf Sendung gehen durfte: James Earl Jones wurde in diesem Jahr mit dem Ehrenoscar ausgezeichnet. Dabei wollte Jones als kleiner Junge nie wieder sprechen.
Von Jürgen Schmiedermehr...
Warum hat bei der 84. Oscar-Verleihung mit "The Artist" ein Stummfilm die wichtigen Preise abgeräumt? Einmal mehr siegt mit Meryl Streep die meistnominierte Hollywoodschauspielerin aller Zeiten. Und dann war da noch dieser öde Moderator: Wieso nur müssen die wichtigsten Filmpreise der Welt in solch langweiligem Ambiente verliehen werden?
Von Ruth Schneeberger und Paul Katzenbergermehr...
Sasha Baron Cohen schreitet als Gaddafi über den roten Teppich, Hund Uggie trägt Fliege und Jennifer Lopez das gewagteste Dekolleté: Impressionen aus der Nacht der 84. Oscar-Verleihung.
Von Carolin Gasteigermehr...
Je fünf Oscars für zwei Filme - aber dennoch ein klarer Gewinner. Der französische Stummfilm "The Artist" hat bei den 84. Academy Awards in Los Angeles die Preise in den Hauptkategorien abgeräumt. Martin Scorseses "Hugo" legte grandios los, musste sich am Ende aber mit Preisen in den technischen Kategorien zufriedengeben.
Die Bilder der Nacht. Von Christopher Pramstallermehr...
Die deutschen Nominierten gingen leer aus, Woody Allen glänzte wieder durch Abwesenheit und bekam trotzdem einen Oscar, manche machten sich Sorgen um Angelina Jolies Oberarme: In Los Angeles wurden zum 84. Mal die wichtigsten Filmpreise der Welt verliehen. Der französische Stummfilm "The Artist" räumte groß ab. Sein Hauptdarsteller Jean Dujardin und außer ihm die bereits 17fach nominierte Meryl Streep gelten nun als beste Schauspieler des Kinojahres.
Das Protokoll der Nacht.mehr...
Zuschauerschwund und Bedeutungsverlust: Die Oscars brauchen dringend eine neue Form. Nach Pannen im Vorfeld und der Absage von Eddie Murphy steht am Sonntag wieder Billy Crystal auf der Bühne und moderiert die Gala - zum neunten Mal. Er wird einen unfallfreien Auftritt hinlegen. Danach aber benötigt der heilige Gral der Filmschaffenden wirklich innovative Ideen.
Von Tobias Kniebemehr...
Schwarz-Weiß, dazu noch ohne Worte: Wenn im Jahr 2012 ein Stummfilm bei den "Golden Globes" Preise abräumt, muss irgendetwas ganz besonders an diesem Film sein. Mit "The Artist" hat der französische Regisseur Michel Hazanavicius das Kino neu erfunden - und musste lange dafür kämpfen.
Von Marlene Weissmehr...
Elf Oscarnominierungen hat Martin Scorseses "Hugo Cabret" eingeheimst - mehr als jeder andere Film der Saison. Die Geschichte um den jungen Hugo, der in einem Pariser Phantasiebahnhof der dreißiger Jahre unermüdlich die Uhren aufziehen muss, erinnert mit all seiner Mechanik an die Anfangszeiten des Kinos. Doch Scorsese bricht mit dem Film in die 3D-Zukunft auf - und lässt seine Kamera durch alle Winkel dieser Wunderwelt jagen.
Von Tobias Kniebemehr...
Lassen sich sportliche Erfolge kaufen? Diese große Frage versucht ein Baseball-Team im Film "Moneyball" zu beantworten. In der Adaption einer wahren Geschichte brilliert Brad Pitt als Vereinsmanager, der an seiner sehr speziellen Sicht der Dinge gegen alle Widerstände festhält - und schließlich einen triumphalen Erfolg feiert.
Von Tobias Kniebemehr...
Der 11. September 2001 hat die USA in Angst und Schrecken versetzt. Jonathan Safran Foer hat mit "Extrem laut und unglaublich nah" den Roman zum Trauma geschrieben, der Regisseur Stephen Daldry die Vorlage verfilmt. Mit der SZ spricht er über Amerika nach dem Anschlag, traumatisierte Kinder und wieso er die Hauptrollen unbedingt mit Sandra Bullock und Tom Hanks besetzen wollte.
Interview: Jörg Häntzschelmehr...
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