Kim Jong Un übernahm im Dezember 2011 die Führung Nordkoreas von seinem verstorbenen Vater Kim Jong Il. In dem diktatorisch geführten, kommunistischen Land leben etwa 24 Millionen Menschen. Schätzungen der UN zufolge sind viele von ihnen verarmt und von Hunger bedroht. Trotzdem unterhält das Regime eine Armee mit mehr als einer Million Soldaten und investiert viel Geld in sein Raketen- und Atomprogramm.
Zuletzt schien sich die Lage in Korea wieder leicht zu entspannen - doch jetzt haben Nordkoreas Streitkräfte erneut eine Rakete von der Ostküste abgefeuert. Erst am Vortag hatte das Regime um Kim Yong Un drei Kurzstreckenraketen ins Japanische Meer geschossen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon fordert Nordkorea auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
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Zuletzt ist die Kriegsrhetorik etwas schwächer geworden, doch jetzt hat das nordkoreanische Militär wieder drei Kurzstreckenraketen abgefeuert. Sie landeten im Japanischen Meer. Der Süden der Halbinsel ist in Alarmbereitschaft.
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Bis zu einem Jahr brauchen Flüchtlinge aus Nordkorea für die riskante Reise in den Süden. Doch dort erwarten sie oft Desinteresse und Vorurteile - viele Südkoreaner schließen aus dem kriegerischen Auftreten der Führung in Pjöngjang auf den Charakter der Ankömmlinge.
Von Reymer Klüver, Seoulmehr...
Zeichen der Entspannung nach Monaten der Kriegstreiberei? US-Vertretern zufolge hat Nordkorea zwei Mittelstreckenraketen von ihren Abschussrampen an der Ostküste des Landes abgezogen. Das Pentagon spricht von einer "Provokationspause".
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Der Konflikt mit Nordkorea hält an: Etwa einen Monat nach dem Produktionsstopp haben auch die letzten südkoreanischen Beschäftigten die Sonderwirtschaftszone Kaesong verlassen.
mehr...Politicker
In Nordkorea ist ein US-Bürger kommunistischen Staatsmedien zufolge zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Der Vorwurf an den Amerikaner: Er habe das Regime in Pjöngjang stürzen wollen. Die USA fordern die sofortige Freilassung.
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In Nordkorea ist ein US-Bürger kommunistischen Staatsmedien zufolge zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Der Vorwurf an den Amerikaner: Er habe das Regime in Pjöngjang stürzen wollen.
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Der Amerikaner Adam Johnson hat einen Roman über das unbekannteste Land der Welt geschrieben: Nordkorea. Sein mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnetes Buch "Das geraubte Leben des Waisen Jun Do" erzählt von einer Wirklichkeit, die streng nach einem grotesken Drehbuch funktioniert.
Von Ulrich Baronmehr...
Provokation aus Pjöngjang: Nordkorea will einem US-Bürger den Prozess machen. Pae Jun Ho wird seit fünf Monaten festgehalten. Die Staatsführung wirft ihm vor, an Umsturzplänen gearbeitet zu haben.
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Laut dem Minister für Wiedervereinigung, Ryoo Kihl Jae, soll so die Sicherheit der südkoreanischen Arbeiter gewährleistet werden. Nordkorea hatte zuvor weitere Gespräche über die Wiedereröffnung der Sonderwirtschaftszone abgelehnt.
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Nordkorea bleibt hart: Das Regime in Pjöngjang lehnt Verhandlungen über den derzeit geschlossenen, gemeinsamen Industriepark Kaesong ab. Südkorea hat "schwerwiegende Maßnahmen" angekündigt - und seine Arbeiter nun aus Kaesong abgezogen.
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Südkorea hat sich an seinen verrückten Nachbarn längst gewöhnt und gibt sich angesichts des Kriegsgeschreis aus dem Norden gelassen. Doch die Unsicherheit bleibt - denn die eigentliche Gefahr ist nicht der militärische Großangriff, mit dem Kim Jong Un droht.
Von Reymer Klüver, Seoulmehr...
Schluss mit den UN-Sanktionen und den Militärmanövern - vor möglichen Verhandlungen mit den "Feinden" in den USA und Südkorea will das Regime in Pjöngjang bestimmte Forderungen erfüllt sehen. Nordkorea reagiert damit offenbar auf ein Gesprächsangebot von US-Außenminister Kerry.
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Der Ton aus Pjöngjang wird wieder schärfer: Kurz nach den Gedenkfeiern für Nordkoreas Staatsgründer verkündet sein Enkel Kim Jong Un, fortan ohne Vorwarnung auf "Provokationen" aus Südkorea und den USA zu reagieren.
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Sie reisten inkognito und filmten heimlich. BBC-Reporter schlossen sich Studenten der London School of Economics an, um in Nordkorea zu drehen. Jetzt wirft die Uni der Rundfunkanstalt vor, die Studenten in Gefahr gebracht zu haben. Ein mitgereister Student hält dagegen: Die LSE biedere sich bei dem Kim-Regime an.
Von Niklas Nau, Londonmehr...
Wie gefährlich ist der Konflikt auf der Koreanischen Halbinsel? Eine interaktive Karte zeigt die bisherige Entwicklung, vergleicht Nord- und Südkorea und bietet einen Überblick über Atomtests weltweit.
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Ein Reporter der BBC hatte sich als Student ausgegeben und einer Studienreise nach Nordkorea angeschlossen - angeblich ohne Wissen der zuständigen London School of Economics. "Täuschung und Lüge" wirft deren Direktor der Rundfunkanstalt nun vor.
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Das Regime in Pjöngjang setzt weiter auf Konfrontation: Im Konflikt um den gemeinsam mit Südkorea genutzten Industriekomplex Kaesong ist Nordkorea nicht zu Gesprächen bereit. Ein Angebot aus Seoul bezeichnet Pjöngjang als ein "hinterhältiges Komplott", mit dem der Süden seine wahren Absichten verschleiern wolle.
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Die Krise auf der koreanischen Halbinsel lässt sich nicht ohne China lösen. Davon ist US-Außenminister John Kerry überzeugt und macht Druck in Peking. China hingegen fordert die USA auf, in den direkten Dialog mit Nordkorea zu treten.
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Bei seinem Südkorea-Besuch richtet US-Außenminister Kerry deutliche Worte in Richtung Pjöngjang: Ein Raketenstart provoziere die gesamte internationale Gemeinschaft. Das bizarr-kommunistische Regime legt nach. Diesmal in Richtung Japan.
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Ein Republikaner zitiert aus Geheimdienstpapieren und die Welt rätselt: Kann Nordkorea tatsächlich Raketen mit Atomsprengköpfen bestücken? Welchen Ruf die Agenten der DIA genießen, wieso Geheimdienstchef Clapper sofort dementiert und was der konservative Politiker wirklich im Sinn hatte.
Antworten auf die wichtigsten Fragen. Von Reymer Klüvermehr...
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