Europa betreibe "Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen": In seiner Jahresbilanz beklagt Amnesty International, dass Staaten weltweit Menschenrechte missachten. Die Asylpolitik der EU sei eines Friedensnobelpreisträgers "unwürdig". Auch Deutschland wird in dem Bericht kritisiert.
Von Stefan Braun, Berlinmehr...
Wegen der Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya wirft Human Rights Watch Myanmars Behörden und Sicherheitskräften Verbrechen gegen die Menschlichkeit und ethnische Säuberungen vor.
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Meinung
Bangladesch steht für Tod. Für Ausbeutung und Profit. Für Gewissenlosigkeit der Produzenten. Bangladesch steht für Korruption und Wegschauen. Der Fabrikeinsturz zeigt erneut, dass freiwillige Selbstverpflichtungen der Firmen nichts wert sind.
Ein Kommentar von Sibylle Haasmehr...
Wenige Tage vor dem Großen Preis von Bahrain bemängelt Amnesty International schwere Menschenrechtsverstöße in dem arabischen Königreich. Die Regierung von Bahrain habe nur oberflächlich mit Reformen begonnen - tatsächlich würden Gegner weiterhin inhaftiert und gefoltert.
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Ungeachtet der politischen Reformen der birmanischen Regierung in Teilen des Landes begehen die Streitkräfte laut einem Bericht von Human Rights Watch im nördlichen Staat Kachin schwere Menschenrechtsverstöße.
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Die Organisation Human Rights Watch hat der Regierung von Myanmar schwere Menschenrechtsverstöße bei ethnischen Unruhen mit mindestens 78 Toten im Juni vorgeworfen.
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Die Vereinten Nationen haben Sri Lanka schwere Versäumnisse bei der Aufklärung von Menschenrechtsverbrechen während des Bürgerkriegs vorgeworfen.
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Nun weiß es die ganze Welt: In 27 Gefängnissen quält der syrische Geheimdienst Oppositionelle mit brutalen Foltermethoden. Aufgedeckt hat sie die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Ihr Bericht ist ein Signal an die Welt, die Verbrechen des Assad-Regimes endlich zu ahnden.
Von Johannes Kuhnmehr...
Nachdem schwedische Menschenrechtsaktivisten Hunderte Teddybären mit Protestsprüchen über Weißrussland abgeworfen hatten, hat nun Präsident Alexander Lukaschenko seinen Außenminister Sergej Martinow entlassen.
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Eine neue islamistische Gruppierung will Frieden in Mali: Die Islamische Bewegung von Azawad hat sich von der den Norden kontrollierenden Gruppe Ansar Dine abgespalten. Während diese Verbindungen zu al-Qaida hat, spricht sich die neue Bewegung gegen den Terrorismus aus.
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Als Antwort auf einen harschen Schritt des autoritär regierenden weißrussischen Präsidenten Lukaschenko ruft die EU alle ihre Botschafter aus der früheren Sowjetrepublik zurück. Dies sei eine "nervöse Reaktion", heißt es aus Minsk. Bürgerrechtler befürchten, der Konfrontationskurs Lukaschenkos führe "geradewegs in die Arme des Kreml".
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Das Töten in Syrien geht offenbar weiter: Nach Angaben von Oppositionellen sind bei einem Angriff der syrischen Armee in der Provinz Homs mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen. Menschenrechtler werfen den Vereinten Nationen Untätigkeit vor - UN-Beobachter hätten nicht auf die Gewalt reagiert.
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Erst am Dienstag verhängte die EU Sanktionen wegen Menschenrechtsverletzungen gegen Weißrussland. Nun meldet sich der autoritäre Staatschef Lukaschenko zu Wort und teilt kräftig gegen den deutschen Außenminister aus. Doch der Schlag ging nach hinten los: Bisher hatte Lukaschenko sich gegen die Zuschreibung "Diktator" verwehrt.
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Die Beobachtermission der Arabischen Liga in Syrien steht vor dem endgültigen Aus. Nach Saudi-Arabien ziehen sich auch die übrigen Golfstaaten zurück. In Syrien fließt derweil noch mehr Blut - und das Assad-Regime verkündet, seine harte Linie fortzusetzen.
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Wenige Stunden nachdem Syrien ein Abkommen mit der Arabischen Liga geschlossen hat, sollen regierungstreue Truppen dutzende Menschen im Land getötet haben. Aktivisten berichten von einem Massaker an flüchtenden Soldaten.
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Martialisch rasselt Pjöngjang mal wieder mit dem Säbel und droht Südkorea. Außerdem schmäht das stalinistische Regime die USA - und weist eine UN-Resolution zur Menschenrechtssituation im Land zurück.
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Wegen der blutigen Niederschlagung der Proteste in Syrien stellt sich nun auch die Türkei gegen das Assad-Regime. Der türkische Premier Erdogan warf dem syrischen Machthaber Feigheit vor - und zog einen Vergleich zu Mussolini und Hitler.
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"Die Scharia soll die wichtigste Quelle für die Gesetzgebung sein": Auf dem Martyr's Square im Zentrum von Tripolis begeistert die Frontfigur der libyschen Revolutionäre, Mustafa Abd al-Dschalil, Tausende Anhänger - und stellt die Pläne des Übergangsrats für die Zukunft des neuen Libyens vor. Was von seinem Ziel eines Rechtsstaates unter der Scharia zu halten ist.
Von Kathrin Haimerlmehr...
Während sich Despot Gbagbo in seinem Bunker verschanzt, ruft Rivale Ouattara seine Landsleute zur Versöhnung auf. Doch eine Wende zum Besseren ist in der Elfenbeinküste nicht in Sicht: UN-Ermittler haben im Westen des Landes in den vergangenen 24 Stunden 100 Leichen entdeckt, womöglich stecken Ouattaras Soldaten dahinter.
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Im Fall der Journalistin Politkowskaja feiert die russische Staatsanwaltschaft die Aufklärung des Verbrechens - die russische Presse hat Zweifel.
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Die Gefangenen starben in US-Militärgefängnissen - ihre Todesursache ist zum Teil bis heute nicht geklärt. Unterdessen bemüht sich die US-Regierung angesichts der weltweiten Empörung über die Misshandlung von Häftlingen um Schadensbegrenzung: Bush kündigte ein Interview zu den Vorwürfen mit arabischen Fernsehsendern an.
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Eklat in New York: Zwei Wochen verhandelte die UN-Kommission für nachhaltige Entwicklung über einen besseren Klimaschutz. Am Ende erwies sich der Sitzungsmarathon als wertlos: Die EU wollte sich für den ausgehandelten Kompromiss nicht hergeben.
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In der Heimat werden sie mit dem Tod bedroht und im Feindesland als Illegale verfolgt: Auf Israels Straßen leben etwa 500 schwule Palästinenser.
Von Thorsten Schmitzmehr...
Toleranz heißt nicht wegschauen: Nach dem Mord an dem holländischen Regisseur Theo van Gogh müssen sich die in Europa lebenden Muslime gegen den Fanatismus stellen.
Von Von Katajun Amirpurmehr...
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