Politik

LiveKrieg in Nahost
:Demokraten kritisieren Trump nach Tod von US-Soldaten scharf

Führende Kongressmitglieder stellen die Begründung des Krieges infrage, während Trump an seinem Kurs festhält. Unterdessen meldet das US-Militär den Tod eines weiteren Soldaten im Nordirak.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Bamberg
:CSU beschließt erneut Ausschlussverfahren gegen fünf Stadträte

Der Vorstand der Bamberger CSU will fünf Mitglieder zum zweiten Mal aus der Partei entfernen. Die CSU spricht von „Fairness“ –  Betroffene von einem „vorgefertigten Tribunal“.

Von Olaf Przybilla

Jahresempfang der Katholischen Kirche
:„Man steht einander bei, weil wir sonst gar nicht überleben könnten“

Um Sportsgeist und den Papst im WM-Fieber geht's beim Jahresempfang der Erzdiözese München und Freising. Aber mehr noch um Politik und gesellschaftliche Solidarität - in schönster Kulisse.

SZ PlusVon Andrea Schlaier

Iran
:„Einige nennen Netanjahu ,Onkel‘“

Viele junge Iraner hassen das Regime inzwischen so sehr, dass sie Trump und auch Israel geradezu verherrlichen. Ein Gespräch mit dem iranischen Filmemacher Nader Saeivar über Wut, Verzweiflung und – Träume.

SZ PlusInterview von Sonja Zekri

Lion-Feuchtwanger-Stammtisch
:„Was wir heute hier erleben, ist ein Wunder“

Der Schriftsteller Lion Feuchtwanger kehrte zu Lebzeiten gern im Wirtshaus ein. Nach ihm ist nun ein bayerisch-jüdischer Stammtisch im Augustiner-Biergarten benannt, dessen Gründung ein Zeichen in schwierigen Zeiten setzen soll.

Von Jacqueline Lang

VW-Betriebsratschefin
:Und manchmal auch auf die persönliche Tour

Daniela Cavallo vertritt die 660 000 Beschäftigten bei VW, sie ist eine der Mächtigsten in dem Konzern. Sie poltert nicht, braucht sie auch nicht: Denn die nötigen Machtspielchen hat sie drauf.

SZ PlusVon Paulina Würminghausen

Fußball-WM
:Im Sog des Geldsackfußballs

Atlanta hat schon einmal erlebt, was eine Sportstadt beim Kampf um Profit und Prestige falsch machen kann. WM und Olympia, Enthusiasmus und Ernüchterung. Viele haben dabei etwas gewonnen, aber viele auch: nichts.

SZ PlusVon Holger Gertz

Ein Jahr Grünen-OB in Würzburg
:„Manche warten nur, dass der Grüne etwas tut, was typisch grün daneben ist“

Ein Grüner als Oberbürgermeister – kann der überhaupt ein Bierfass anzapfen?  Seit einem Jahr ist Martin Heilig erster Grünen-OB in Bayern. Und lässt sich auch von Markus Söder nicht aus der Ruhe bringen.

SZ PlusInterview von Olaf Przybilla

Attacke auf die Linke
:Wie Trump die „Rote Angst“ schürt

Der Präsident warnt vor Kommunismus, und der Außenminister lädt zu einer internationalen Konferenz über linken Terrorismus. Die US-Regierung rüstet vor den Zwischenwahlen rhetorisch auf.

SZ PlusVon Charlotte Walser

Parteiausschlussverfahren
:Rolle rückwärts bei Bambergs CSU

Beim Schiedsgericht hat die Bamberger CSU eine Schlappe erlitten. Nun möchte sie die eigenen Beschlüsse aufheben – und erneut versuchen, fünf profilierte Stadträte aus der Partei zu entfernen.

Von Olaf Przybilla

MeinungWirtschaftspolitik
:Die Stahlindustrie darf nicht verschwinden

Deutschlands zweitgrößtes Stahlwerk streicht mehr als die Hälfte der Jobs – und die Beschäftigten sind sogar froh, weil sie Schlimmeres befürchtet haben. Ohne politische Hilfe droht der Branche das Aus.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

Bangladesch
:„Die Gewalt wird schlimmer, weil Fundamentalisten stärker werden“

Menschenrechtsorganisationen in dem südasiatischen Land beklagen immer mehr Verbrechen an Frauen und Kindern. Islamistische Strömungen stärken Weltbilder, die solches Unrecht befördern.

SZ PlusVon Thomas Hahn

Autoindustrie
:„Die wollen uns sturmreif schießen“

VW-Chef Oliver Blume ist mit seinen Sparplänen vorerst gescheitert, doch der Kampf um die Zukunft der deutschen Autoindustrie geht nun erst so richtig los. Nicht nur in Wolfsburg.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken, Christina Kunkel, Stephan Radomsky und Paulina Würminghausen

Krieg im Sudan
:Angst vor dem nächsten Massaker

Die sudanesische Miliz RSF belagert Städte und hungert sie aus, sie ermordete Tausende Menschen auf grausame Weise in al-Faschir. Nun stehen ihre Truppen vor al-Obeid. Sind die Bewohner noch zu retten?

SZ PlusVon Arne Perras

Staatsbesuche
:Nimm das, mein Freund

Präsident Erdoğan verschenkte Revolver an seine Nato-Gäste, und viele wundern sich. Dabei muss eine kleine Handfeuerwaffe in der Geschichte der Staatspräsente noch als Glücksfall gelten.

Von Sonja Zekri

Umwelt
:Der immergrüne Albtraum äthiopischer Bauern

Ende der Siebzigerjahre brachten Entwicklungshelfer den Neltuma juliflora nach Äthiopien. Er sollte das Land vor der Wüste retten. Der Baum ist widerstandsfähig, anspruchslos. Und so anpassungsfähig, dass er zum immergrünen Albtraum der Bauern wurde.

SZ PlusVon Paul Munzinger (Text und Fotos)

Judenverfolgung in der NS-Zeit
:Wenn der Galgen vor der Haustür steht

Erst soll er zum Schein erhängt werden, dann wird er nach Buchenwald deportiert und ermordet: die Geschichte von Hausmeister Leopold Goldlust aus der Münchner Herzog-Max-Straße.

SZ PlusGastbeitrag von Alexandra Glöckl

Deutschland
:Vom Arbeiterführer zum U-Boot-Verkäufer

Oliver Burkhard hat lange für die IG Metall gearbeitet, ehe er zu Thyssenkrupp und von dort zur Rüstungsfirma TKMS gewechselt ist. So ungewöhnlich wie seine Vita ist auch der Auftrag, den er nun klargemacht hat.

SZ PlusVon Caspar Busse

Israelitische Kultusgemeinde
:Charlotte Knobloch bleibt Präsidentin der jüdischen Gemeinde

Die 93-jährige Holocaust-Überlebende wurde einstimmig vom neuen Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ohne Gegenkandidaten ins Amt gewählt. Eine Überraschung gibt es auch.

Von Andrea Schlaier

Kulturelles Empowerment
:Ihr Traum vom ersten Theater in Ruanda

Die Autorin und Regisseurin Odile Gakire Katese will in ihrer Heimat Ruanda ein Theater bauen, das ein sicherer Ort für Frauen und Mädchen ist und Traditionen pflegt. Unterstützung könnte aus Bayern kommen.

SZ PlusVon Anna Steinbauer

Dialogforum Religion und Integration
:„Wer den Dialog beendet, überlässt das Feld den Lautesten und den Radikalsten“

Die Religionsgemeinschaften in Bayern stehen gemeinsam gegen Hass und Hetze. Für Fake News und Diskriminierung soll kein Platz sein – die Botschaft geht besonders an die junge Generation.

Von Johann Osel

Erst Bamberg, jetzt Nürnberg
:Das Rathaus ist zum Zanken da

Was die CSU in Bamberg kann, können die Grünen in Nürnberg schon lange: Clinch, Missvergnügen, Familienstunk. Für die Nachbarn: äußerst unterhaltsam.

Glosse von Olaf Przybilla

Israel
:Sie sagt: „Wir haben hier keine Zukunft.“ Er sagt: „Ich träume von einer Stadt ohne Araber“

Im Schatten der Glitzer-Metropole Tel Aviv liegt Lod, eine arme, kriminalitätsgeplagte Stadt. Juden und Araber leben hier – gegeneinander. Besuch an einem Ort, den Israels Rechte zur Musterstadt machen will.

SZ PlusVon Leonard Scharfenberg (Text) und Jonas Opperskalski (Fotos)

Dem Geheimnis auf der Spur
:Schauermärchen aus dem Kerker

Die „Eiserne Jungfrau“ gilt als gefürchtetes Folterwerkzeug des Mittelalters. Doch gab es das Schreckensgerät tatsächlich?

SZ PlusVon Josef Scheppach

Südamerika
:Fujimori gewinnt Präsidentenwahl in Peru

Die rechtskonservative Kandidatin Keiko Fujimori hat nach der langwierigen Stimmenauszählung die Präsidentenwahl in Peru knapp gewonnen. Die 51-Jährige kam auf 50,13 Prozent, wie das Wahlamt des südamerikanischen Landes mehr als drei Wochen nach der ...

Philadelphia und 250 Jahre USA
:Die Stadt des Präsidenten und seiner Sklaven

In Philadelphia wurden vor 250 Jahren die Vereinigten Staaten geboren. Ein Rundgang mit einem afroamerikanischen Aktivisten zeigt: Die Stadt geht mit dem Jubiläum deutlich ausgewogener um als Donald Trump.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Afghanistan
:Viele Tote bei pakistanischen Angriffen

Die Atommacht Pakistan hat erneut Ziele im Nachbarland Afghanistan angegriffen. Sicherheitskräfte hätten entlang der pakistanisch-afghanischen Grenze einen Bodeneinsatz ausgeführt, schrieb Informationsminister Ataullah Tarar auf der Plattform X ...

Entwicklungsministerium
:„Wir dürfen uns nicht kleiner machen, als wir sind“

Weltweit geht es bergab mit der Entwicklungshilfe, während die Krisen nicht weniger werden. Die deutsche Ministerin Reem Alabali Radovan stemmt sich dagegen.

Interview von Michael Bauchmüller

Bodeneinsatz
:Pakistan: Haben erneut Ziele in Afghanistan angegriffen

Die Angriffe dürften die Spannungen zwischen beiden Ländern erneut verschärfen.

Großbritannien
:Wer hier regieren will, muss erst mal am Mann mit der Mülltonne auf dem Kopf vorbei

Seit Jahren tritt Count Binface da an, wo Mächtige kandidieren. Natürlich, er bleibt chancenlos. Wobei, neulich in Makerfield waren die Tories nur knapp vor ihm. Doch was sind Zahlen angesichts eines moralischen Siegs.

SZ PlusVon Martin Wittmann

Südasien
:Droht zwischen Indien und Pakistan ein Krieg ums Wasser?

Indien will Pakistan „keinen einzigen Tropfen Wasser“ mehr überlassen. Das klingt krass. Der Streit um den Indus und seine Nebenflüsse heizt sich unter den Atommächten bedrohlich auf.

SZ PlusVon Arne Perras

Autoindustrie
:Mercedes verschärft Sparkurs: Mehr arbeiten für das gleiche Geld

Der Stuttgarter Autohersteller stellt die 35-Stunden-Woche infrage und stimmt die Belegschaft auf Einschnitte ein. Der Vorstand schreibt, die Situation in Deutschland sei „dramatisch.“

Von Christina Kunkel

USA
:Oberster Gerichtshof stützt Trumps Asylpolitik

Mit sechs von neun Richterstimmen erlaubt der Supreme Court dem US-Präsidenten, den humanitären Schutz für Haitianer und Syrer aufzuheben. Auch Zurückweisungen an der Grenze billigt das Gericht.

SZ PlusVon Charlotte Walser

Krieg in Nahost
:Oman: Keine Gebühren an der Straße von Hormus geplant

Aus Sicht der USA kann Iran für die Passage der Straße von Hormus keine Gebühren verlangen – weder in den Verhandlungen über 60 Tage noch danach. Auch der Oman äußert sich in diese Richtung.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Prozess in München
:Gericht verhängt Haftstrafen für zwölf Mitglieder der nigerianischen Mafia

Sie gaukelten anderen ihre Liebe vor und verdienten damit viel Geld. In dem Münchner Mammutprozess ging es um Dutzende Fälle von Love Scamming.

Peru und Kolumbien
:Linke Verlierer wollen Wahl nicht anerkennen

Die Verlierer der Präsidentschaftswahlen in Peru und Kolumbien wollen die Ergebnisse nicht anerkennen.  In Peru liegt die Rechtskonservative Keiko Fujimori mit nur 43 386 Stimmen vor dem Sozialisten Roberto Sánchez. Sánchez sprach von „Wahlbetrug ...

Mitten in Oberfranken
:Abonnieren Sie doch mal die CSU-Soap: „Bamberg“

Es ist heiß, der Mensch braucht Zerstreuung. Auf Social Media führen gerade zwei CSU-Anstalten eine Seifenoper auf, die hinreißend gescriptet ist: Unbedingt einschalten!

Glosse von Olaf Przybilla

Augsburg
:Regierungskrise wegen Autoposern

Die Maximilianstraße gilt als „Wohnzimmer der Stadt“, aber jetzt wird alles zu viel: Erst die Autoposer, dann die WM-Fans – selbst die CSU als Partner im Rathaus greift den neuen OB Freund scharf an.

Von Florian Fuchs

Besuch in Belgien
:Taliban erhalten Visa

Erstmals seit der erneuten Machtübernahme der Taliban in Afghanistan vor fünf Jahren erhalten Vertreter der Islamisten wieder Visa in der Europäischen Union. Belgien erteilte einer Taliban-Delegation die Dokumente für die Teilnahme an einem ...

Sozialpolitik
:Gewerkschaften stemmen sich gegen Rentenpläne

Eine Regierungskommission schlägt 33 Neuerungen vor. Dass dabei auch die „Rente mit 63“ abgeschafft werden soll, kritisieren IG Metall und Verdi. Ihr Unmut trifft vor allem die Sozialdemokraten.

SZ PlusVon Roland Preuß

Deutsche in Syrien
:Eva Maria Michelmann ist frei, die Fragen bleiben

Ende Januar haben syrische Regierungstruppen die Kölnerin im Kurdengebiet Rojava gefangen genommen. Jetzt ist sie zurück. Geklärt ist der Fall für sie und ihre Unterstützer aber nicht.

SZ PlusVon Christoph Koopmann

Irankrieg
:Die Schweizer Diplomaten auf der Ersatzbank

Die Verhandlungen zwischen USA und Iran finden in der Schweiz statt. Vermittler sind aber Katar und Pakistan. Verliert die Schweizer Diplomatie an Einfluss?

SZ PlusVon Nicolas Freund

MeinungVereinbarung mit Iran
:Das Regime foltert. Und der Westen vergisst seine Werte

Die Sängerin Parastoo Ahmadi wird zu 74 Peitschenhieben verurteilt – diese demonstrative Brutalität hat Methode. Für die Iranerinnen und Iraner bricht eine noch dunklere Zeit an.

SZ PlusKommentar von Sara Maria Behbehani

Iran
:„Sie haben uns gelöscht“

Ständig ist von Donald Trumps Verhandlungen mit den Mullahs die Rede – aber wie geht es den Iranerinnen und Iranern, die unter dem Regime leben? Stimmen von Menschen, die sich betrogen fühlen.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Politbarometer
:Mehrheit für deutschen Einsatz an der Straße von Hormus

Sollte der Waffenstillstand in Iran anhalten, würde eine Mehrheit der Menschen in Deutschland einen Einsatz der Bundesrepublik zur Sicherung der Straße von Hormus begrüßen. 57 Prozent der Befragten des neuen Politbarometers fänden es gut, wenn sich ...

ExklusivBayreuther Festspiele
:„Es tut mir wirklich sehr leid!“

Kehrtwende in Bayreuth: Festspielleiterin Katharina Wagner entschuldigt sich bei Michel Friedman und lädt ihn ein, zu den Festspielen zu kommen. Das abgesagte Gedenkkonzert soll wie geplant stattfinden – ein paar Details sind aber noch zu klären.

SZ PlusVon Moritz Baumstieger und Alexander Gorkow

Gazelle Sharmahd
:„Du verteidigst dich mit allem, was du hast“

Die Aktivistin Gazelle Sharmahd kämpft von den USA aus gegen die Islamische Republik. Ihr Vater Jamshid war dort zum Tode verurteilt worden, er starb 2024. Ein Interview über die mörderischen Methoden des Regimes und das Recht auf Widerstand mit Gewalt.

SZ PlusInterview von Sara Maria Behbehani und Detlef Esslinger

Deutsch-polnisches Verhältnis
:Wadephul für Entschädigungszahlungen an polnische NS-Opfer

Zum 35-jährigen Bestehen des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags haben sich die Außenminister und Verteidigungsminister getroffen. Die Polen sind nicht zufrieden, aber es gibt Fortschritte.

SZ PlusVon Viktoria Großmann und Valerie Höhne

Krieg in Nahost
:Merz: Israel darf kein Konflikttreiber werden

Auf dem G-7-Gipfel ruft der Kanzler das Land zur Mäßigung auf. Er habe Verständnis für das Sicherheitsinteresse Israels. Aber das dürfe nicht dazu führen, dass Libanon „destabilisiert wird“.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Straßburg
:EU-Parlament billigt Abschiebezentren in Drittstaaten

Das Europäische Parlament hat den Weg für eine deutliche Verschärfung der EU-Abschieberegeln freigemacht. 418 Abgeordnete stimmten am Mittwoch in Straßburg für die sogenannte Rückführungsverordnung, 218 stimmten dagegen, 30 enthielten sich. Kern des ...

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