Eine zufällige Begegnung mit Sofia Coppola, neue Filme mit Mads Mikkelsen und Marion Cotillard - und die Antwort auf die Frage, warum Cannes noch immer ein genialer Ort ist für die wirklich eindrucksvollen Spezialeffekte. In diesem Fall zu verdanken den Gefühlsstürmen der Französinnen Léa Seydoux und Adèle Exarchopoulos.
Von Tobias Kniebe, Cannesmehr...
Der erfolglose Schriftsteller Bradley Cooper klaut ein Manuskript und verheddert sich zwischen großen Worten und hübschen Frauen. In "Fast & Furious 6" sorgen die Robin Hoods der Temposünder für vergnügliche Achterbahngefühle, während eine Möchte-gern-Prinzessin zur banalen Märchenverwurstung wird. Welche Filme den Kinobesuch lohnen - und welche nicht.
Von den SZ-Kritikern.mehr...
Die fröhlichen Rennfahrer der Reihe "Fast & Furious" bieten den Gegenpol zu Ryan Goslings Einsamkeit in "Drive". Doch die Formel ist inzwischen ausgeleiert. Diesmal kracht es in London, der derzeit meistdemolierten Kinostadt der Welt. Die Werkstattszenen aber bleiben Höhlen der Kreativität.
Eine Video-Rezension von Fritz Göttlermehr...
Er ist der neueste Regie-Star des rumänischen Kinos: Călin Peter Netzer triumphierte mit seinem Familiendrama "Mutter und Sohn" bei der diesjährigen Berlinale, für das er den Goldenen Bären gewann. Heute kommt der Film in die deutschen Kinos. Ein Gespräch über den ungewöhnlichen Erfolg von Filmemachern aus Rumänien, Korruption - und eine Mutter als Monster.
Von Paul Katzenbergermehr...
Cannes öffnet die Tore zur Unterwelt: Seit er vor zwei Jahren "Drive" ins Kino brachte, gilt der Däne Winding Refn als der vielleicht entschlossenste Stilist des Weltkinos, verehrt und kritisiert zugleich. In "Only God Forgives" steht wieder Ryan Gosling im Zentrum, doch gegen den Stilwillen, der hier regiert, wirkt "Drive" wie ein freundlich-verwaschenes Amateurvideo.
Von Tobias Kniebe, Cannesmehr...
Viele hatten es schon vergessen, das berüchtigste Gefängnis der Welt. Ein Film diese Woche erinnert an den Schandfleck der USA. Außerdem geht es um ein geklautes Buch und rasende Männer.
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Sie sind keine richtig miesen Menschen, keine wirklich schlechten Eltern: Julianne Moore als Rocksängerin, Steve Coogan als Kunsthändler. Dennoch muss die kleine Maisie in "Das Glück der großen Dinge" erleben, wie ihre Familie sich auflöst.
Die exklusive Trailerpremiere. Von Fritz Göttlermehr...
Meinung
Für unabhängige Filmschaffende ist das Geschäft schwierig geworden, denn die Hollywood-Blockbuster beherrschen den Markt. Eine Hoffnung gibt es jedoch: Frankreich, die Grande Nation des Kinos, die ihren Einfluss weiter ausbaut und die Stellung des Cannes-Festivals verstärkt.
Ein Kommentar von Tobias Kniebe, Cannesmehr...
In Cannes spürt man einen Druck, dem sich weder Bilder noch Menschen entziehen können. So zeigt der Film "Le Passé", dass Trennungen auch faszinieren können und aus einem täglichen Drama ganz schnell eine Ermittlung werden kann. In "Fruitvale Station" wird ein Todesschuss analysiert.
Von Tobias Kniebe, Cannesmehr...
Mit "Paradies: Hoffnung" endet Ulrichs Seidls starke Trilogie: Die übergewichtige Melanie muss in ein Trainingscamp, eine Hölle aus Sport und Disziplin. Einziger Lichtblick ist ihr Arzt - der schon bald im Zentrum jugendlicher Verehrung steht. Verheerend.
Eine Video-Rezension von Tobias Kniebemehr...
Das wilde Wald- und Wiesen-Spektakel "Epic" kann es locker mit "Avatar" aufnehmen. "MansFeld" dokumentiert mit faszinierender Nähe peitschenknallende Jungs beim "Dreckschweinfest". Filmstudent Wolfram Huke testet, wie man mit Anfang dreißig seine erste Freundin findet. Die SZ-Kritiker empfehlen die Filme der Woche.
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Baz Luhrmann dreht Filme als Ansturm auf die Sinne. Unter seiner Regie ist aus F. Scott Fitzgeralds Sehnsuchtsroman "Der große Gatsby" ein Orkan der Bilder mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle geworden. Aber sie nehmen jeder Sehnsucht den Raum. Und genau das ist das Problem.
Von Tobias Kniebemehr...
"Der große Gatsby" verführt in die Glamourwelt der 20er Jahre, die Ice Age-Macher bringen in "Epic" schräge Kreaturen ins Kino und "Evil Dead" sorgt für Gruselmomente. Die Kinostarts.
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Palmen hin, azurblaue Wellen her - die echten Hingucker in Cannes sind natürlich die Stars. Zum 66. Filmfestival reisen Schauspieler und Regisseure aus aller Welt an, um sich und ihre Filme zu präsentieren.
Welche Stars an der Côte d'Azur erwartet werden.mehr...
Die Kanzlerin sucht sich einen DDR-Film aus und kommt danach ins Plaudern. Übers Kohleschippen und Kampfstrategien in der Kaufhalle, nicht über den Film. Doch ein Rätsel bleibt.
Von Tobias Kniebe, Berlinmehr...
Dree Hemingway, Ernests Urenkelin, gibt im Film "Starlet" ein graziöses Porno-Sternchen. Statt Sex interessiert sie sich für die Freundschaft zu einer 85-jährigen Witwe, der Regisseur Sean Baker ein sonniges, lässiges Denkmal setzt.
Von Rainer Ganseramehr...
Nicole Kidman erforscht in "Stoker" ein dunkles Familiengeheimnis, "BB King" widmet sich der lebenden Blues-Legende und Sounds der ganz anderen Art gibt es im neuen Star Trek-Abenteuer "Into Darkness". Die Kinostarts der Woche.
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Die Schafzüchter-Doku "Off The Beaten Track" ist zugleich ein stimmungsvoller EU-Film. Captain Kirk und seine Horde zeigen in einer Weltraumoper auf Speed ihre Liebe zur Technik, während in "Starlet" ein atemberaubendes Topmodel poetisch zum Pornostar wird. Welche Filme den Kinobesuch lohnen - und welche nicht.
Von den SZ-Kritikern.mehr...
India feiert ihren 18. Geburtstag und steht zugleich am Sarg ihres verunglückten Vaters. Die Mutter: Nicole Kidman, hochneurotisch. Der Onkel: lange vermisst, voll düsterer Seiten. Seit "Carrie" hat sich keiner mehr getraut, den tumultartigen Übergang vom Mädchen zur Frau so symbolisch zu inszenieren wie Gewaltphilosoph Park Chan Wook in "Stoker".
Von Tobias Kniebemehr...
Das Angebot eindrucksvoller Dokumentarfilme wird immer größer, das beweist ab Mittwoch wieder das DOK.fest in München. Aber meistens sind die Kinos leer. Kinobetreiber wie Matthias Helwig spielen die Filme trotzdem rauf und runter. Lohnt sich das?
Von Hannes Vollmuthmehr...
Er erweckte Drachen und Dinosaurier zum Leben: Der Spezialeffekte-Pionier Ray Harryhausen setzte als einer der Ersten die Stop-Motion-Technik in Filmen ein und inspiriert Regisseure wie George Lucas und Steven Spielberg bis heute. Nun ist er gestorben, doch seine Bilder leben weiter.
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Wütende Zyklopen, Skelettkrieger mit Schwertern und Schilden und der sechsarmige Shiva: Spezialeffekte-Pionier Ray Harryhausen erweckte in Filmen wie "Sindbads 7. Reise" oder "Jason und die Argonauten" Monster, Götter und Sagengestalten zum Leben. Jetzt ist er im Alter von 92 Jahren gestorben.
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Im Herzen der technikbesessenen Geek-Culture herrscht überraschende Zärtlichkeit. Die Akteure in J. J. Abrams' neuem "Star Trek"-Film verlassen sich nicht nur auf ihre Computerkenntnisse - sondern vor allem aufeinander.
Von Philipp Stadelmaiermehr...
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