Barack Obama soll einen neuen Anlauf zur Schließung des US-Lagers Guantanamo unternehmen, in dem islamistische Terrorverdächtige gefangen gehalten werden. Demnächst wird der Präsident wohl in einer Rede darlegen, warum dieser Schritt Amerikas Sicherheit fördert.
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US-Präsident Barack Obama hat einen deutlichen Kurswechsel im Kampf gegen den Terrorismus versprochen. Er will die Militärprozesse gegen Insassen des Gefangenenlagers Guantanamo in die USA verlegen. Außerdem unterzeichnete er strengere Regeln beim Einsatz bewaffneter Drohnen gegen Terrorverdächtige.
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Der US-Präsident kämpft um seine Haltung. Barack Obama erklärt der Welt, warum die USA Menschen per Fernsteuerung töten - und kann die entscheidenden Widersprüche doch nicht auflösen. Immerhin: Seine Sicherheitsstrategie sieht strengere Regeln für Drohnenangriffe und einen neuen Anlauf zur Guantanamo-Schließung vor. Vor allem aber beendet sie die Bush'sche Variante des "Krieges gegen den Terror".
Von Johannes Kuhnmehr...
Zermürbende Lebensbedingungen für die Häftlinge, rufschädigend und teuer für die USA: Guantanamo steht für Verzweiflung und uneingelöste Wahlversprechen. Zumindest 86 Häftlinge sollen nun freikommen. Doch wohin mit ihnen?
Von Hubert Wetzelmehr...
Washington hat erstmals eingeräumt, den radikalislamischen US-Geistlichen Anwar al-Awlaki getötet zu haben. Justizminister Holder zufolge sind drei weitere Amerikaner bei Anti-Terror-Einsätzen ums Leben gekommen.
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Ein Kampfjet ist über einem Wohngebäude in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa abstürzt. Dabei soll der Pilot ums Leben gekommen sein, mehrere Anwohner wurden verletzt.
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Der Skandal um abgehörte Telefone erschwert der Nachrichtenagentur AP die tägliche Arbeit: Interviewpartner seien merklich zurückhaltender, sagt AP-Chef Gary Pruitt in einem Interview - aus Angst, dass die Sicherheitsbehörden mithören könnten.
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Jemens Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi hat die Spitzen der rivalisierenden Streitkräfte im Land abgesetzt und damit den Weg für eine Armeereform geebnet.
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Die Proteste zeigen Wirkung: Jemens Präsident Salih tritt zum Jahresende ab - und warnt vor einem Bürgerkrieg. Will die Opposition überhaupt Demokratie, droht der Zerfall des Landes und muss die Weltgemeinschaft erneut intervenieren?
Antworten auf die wichtigsten Fragen. Von Kathrin Haimerl und Michael Königmehr...
Eine im Jemen entführte Schweizerin ist von ihren Entführern nach fast einem Jahr freigelassen worden. Das berichtete die Nachrichtenwebsite News Yemen unter Berufung auf das Innenministerium.
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Nach Informationen der US-Nachrichtenagentur AP soll die US-Regierung zwei Monate lang die Verbindungsdaten von Telefonaten ihrer Journalisten registriert haben. Demnach hat das Justizministerium die Überwachung zugegeben, aber keine Gründe dafür genannt. Die Agentur vermutet eine Terrorismus-Recherche als Grund für die Aktion.
Von Karin Jankermehr...
Niederlande im Oranje-Fieber \\\ Mode für Reinigungskräfte \\\ Arbeiter vor rauchender Ziegelfabrik \\\ und mehr, ständig aktualisiert
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Barack Obama schlittert von Krise zu Krise: Der nationalen Steuerbehörde wird nachgewiesen, dass sie konservative Gruppen besonders intensiv kontrolliert. AP wirft der Regierung vor, Telefonate überwacht zu haben. Und auch der Anschlag auf die Botschaft in Bengasi holt den US-Präsidenten wieder ein.
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Meinung
Hinter den Drahtzäunen, wo die Verzweiflung beginnt, endet der Rechtsstaat. Die Gefangenen in Guantanamo Bay befinden sich im Hungerstreik: Sie haben nichts zu verlieren. Präsident Obama muss endlich sein Wahlversprechen einlösen und das Lager schließen. Möglichkeiten gäbe es genügend.
Ein Kommentar von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Seit Wochen verweigern Dutzende Häftlinge im umstrittenen US-Gefangenenlager Guantánamo die Nahrungsaufnahme. In einem Bericht für die "New York Times" schildert ein Mann aus dem Jemen nun, mit welcher Brutalität er im Lager zwangsernährt wird.
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In Jemen tobt ein stiller Kampf zwischen Regierung, al-Qaida und Drohnen des US-Militärs. Jetzt kann der neue Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi erste Erfolge aufweisen - doch viele befürchten noch immer, dass sich das Land zu einem zweiten Somalia entwickelt.
Von Sonja Zekrimehr...
Ein Streit zwischen den jemenitischen Behörden und Stämmen ist eskalisiert und hat zu einem Militäreinsatz mit mehreren Toten geführt. Ausgangspunkt waren umstrittene Landnahmen - und Störungen der Erdölförderung.
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Die Regierung im Jemen spricht von einem schweren Schlag gegen al-Qaida: Der zweite Mann an der Spitze des jemenitischen Ablegers der Terrororganisation, Said Ali al-Schihri, sei bei einem Luftangriff getötet worden. Die Armee bestätigt den Einsatz allerdings noch nicht.
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Die Proteste vor US-Vertretungen in Nahost eskalieren: Bei Demonstrationen in Jemen sterben vier Demonstranten, Dutzende werden verletzt. Ägyptens Präsident Mursi verurteilt die Gewalt, fordert die USA jedoch zu "ernsthaften Schritten" gegen den derzeit kursierenden islamfeindlichen Videofilm auf. Außenminister Westerwelle zeigt sich besorgt.
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Noch ist nichts bekannt über die Motive der mutmaßlichen Täter von Boston. Hat ihre Herkunft damit zu tun? Die Brüder Zarnajew wären nicht die ersten tschetschenischen Attentäter im Westen. Nur die ersten, die eine Tat dieses Ausmaßes verübt hätten.
Von Sonja Zekri und Frank Nienhuysenmehr...
Elfeinhalb Jahre nach 9/11 sterben wieder Amerikaner bei einem Anschlag in einer US-Metropole. Die Bostoner Sprengsätze treffen die Psyche der Supermacht und zerstören ein Gefühl der Sicherheit, das sich das Land mühsam aufgebaut hatte. Dass die Täter den Boston-Marathon als Ort für ihre Gräueltat wählten, zeigt ein schockierendes Gespür für Symbolik.
Von Matthias Kolbmehr...
Zahl der Verletzten steigt auf mehr als 150 +++ Polizei dementiert Berichte über weitere Sprengsätze +++ Bislang nur Spekulationen über Hintergründe des Bombenanschlags +++ FBI bittet Bevölkerung um Unterstützung +++ Sicherheitskräfte riegeln Straßen ab
Der Newsblog zum Nachlesen. Von Felicitas Kock, Sarah K. Schmidt und Michael Königmehr...
Meinung
Islamistische Attentäter aus dem eigenen Land, das war bisher ein Problem der Briten oder Franzosen. Jetzt ist es vielleicht auch ein Problem Amerikas - nachdem zwei eingewanderte tschetschenische Brüder für die Bomben von Boston verantwortlich sein sollen. Gegen terroristische Eigengewächse kann sich ein Land kaum schützen.
Ein Kommentar von Hubert Wetzelmehr...
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