Es handelt sich dabei um drei Tschetschenen im Alter zwischen 21 und 25 Jahren. Zwei der Männer stellten sich selbst, der letzte wurde von der Polizei identifiziert. Konkrete Anschlagspläne hätten nicht vorlegen.
Von
Ralf Wiegand
Der Eklat um Eva Herman wird immer absurder: Nach dem Rauswurf aus der Kerner-Talkshow wittern Rechtsextreme ihre Chance. Die Ex-Moderatorin wehrt sich jedoch gegen die Vereinnahmung.
Die sogenannte Schill-Partei hat sich überraschend schnell auf die Nachfolge des entlassenen Innensenators Roland Schill geeinigt - es ist der bisherige Büroleiter des Geschassten, Dirk Nockemann.
Von
Von Reymer Klüver
Der Büroleiter folgt dem Chef: Dirk Nockemann ist mit 60 von 119 gültigen Stimmen zum Nachfolger von Roland Schill gewählt worden. Damit hat die Regierung ihre erste Bewährungsprobe bestanden. Die Opposition bleibt optimistisch: Die Koalition sei "angeschlagen".
Von
Von Reymer Klüver
Abdelghani Mzoudis Freude über seinen Freispruch wird getrübt: Hamburgs Innensenator Nockemann will Mzoudi "so schnell wie möglich" abschieben. Jetzt prüft die Ausländerbehörde, ob der Marokkaner noch vor dem Revisionsprozess Deutschland verlassen muss.
Abdelghani Mzoudi wird offenbar vorerst nicht ausgewiesen, solange das Berufungsverfahren läuft. Der Hamburger Innensenator Dirk Nockemann hatte nach dem Freispruch Mzoudis angekündigt, dass er ihn "so schnell wie möglich" abschieben wolle.
Unerwartet geräuschlos haben die Schillianer die Nachfolge ihres Patrons geregelt: Bausenator Mettbach wird Zweiter Bürgermeister, Schills bisheriger Bürochef Dirk Nockemann soll selbst die Leitung der Hamburger Innenbehörde übernehmen. Dies offenbart zweierlei: die geringe Personaldecke der Partei und den Wunsch, Posten und Macht zu behalten.
Von
Von Reymer Klüver
Die Geheimdienstmeldung, die den Großeinsatz um die Bundeswehrklinik in Gang setzte, blieb in vielen Punkten unkonkret.
Von
Von Ralf Wiegand und Hans Leyendecker
Nach Angaben der Hamburger Innenbehörde wollte die Gruppe Ansar el Islam einen Anschlag auf das Bundeswehr-Krankenhaus der Hansestadt verüben. Auch Einrichtungen des US-Militärs in Frankfurt am Main sollen im Visier der Terroristen gewesen sein.
Nach seiner Entlassung will Hamburgs ehemaliger Innensenator Ronald Schill nun doch nicht den Fraktionsvorsitz seiner Partei übernehmen. Neuer Innensenator der Hansestadt soll Dirk Nockemann werden, Schills bisheriger Büroleiter.
Nach dem Bruch mit Roland Schill geht Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust mit einem Vorsprung in den Wahlkampf. Wegen seiner Popularität führt die CDU in den Umfragen vor der SPD. In der Hansestadt beginnt nun der Wahlkampf. Eine Reportage von Ralf Wiegand
Der Hamburger Innensenator Dirk Nockemann will die Schutzmaßnahmen für das von einem Anschlag bedrohte Bundeswehrkrankenhaus in der Hansestadt noch zwei bis drei Tage lang beibehalten - trotz der Kritik von Bundesinnenminister Otto Schily.
Hamburgs SPD hofft darauf, dass die Koalition aus CDU, FDP und Schill-Partei sich nicht auf die Nachfolge des geschassten Innensenators Ronald Schill einigen kann und damit der Weg für Neuwahlen frei wird.
Von
Von Reymer Klüver
Mit der Untersuchung solle geklärt werden, ob die Gruppe Strukturen in Deutschland unterhalte. Die Ermittlungen stehen aber offiziell nicht im Zusammenhang mit dem immer noch andauernden Terroralarm für das Hamburger Bundeswehrkrankenhaus.
Erstmals nach dem Bruch der Hamburger Koalition hat sich Ronald Schill zu Wort gemeldet. Er bedauert das Ende des Bündnisses mit CDU und FDP. Nachdem er in seiner Partei in Ungnade gefallen ist, denkt er über die Gründung einer neuen Partei nach. "Momentan berate ich mit meinen Anhängern. Das sind vor allem tausende Mitglieder."
Die Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften hat Mzoudis Antrag auf die Fortführung seines Studiums wegen der hohen Semesterzahl abgelehnt. Damit ist das Bleiberecht des von der Beihilfe zum Terror freigesprochenen Marokkaners gefährdet.
Die Hamburger Mitte-Rechts-Koalition ist vorerst gerettet. Die Bürgerschaft der Hansestadt bestätigte am Mittwoch Dirk Nockemann mit knapper Mehrheit als Nachfolger des entlassenen Innensenators Ronald Schill.
Nach dem Skandal um den gefeuerten Hamburger Innensenator Ronald Schill geht seine Partei auf Abstand zu ihrem Gründer: Ein Parteitag im Oktober wird nach Worten des Bundesvorsitzenden Mario Mettbach vermutlich nach einem griffigen Kürzel ohne den Namen Schill suchen.
Nach der Terrorwarnung für Hamburg und die Absperrung des Bundeswehrkrankenhauses hält die Kritik am Vorgehen von Innensenator Dirk Nockemann an. Die Grünen im Bundestag forderten am Donnerstag Aufklärung von Seiten des Hamburger Senats.