Britain's Prime Minister Theresa May is seen outside Downing Street in London
Brexit

Drei Tories verlassen May

Im Streit um den Brexit-Kurs treten drei Parlamentarierinnen aus der konservative Regierungspartei aus. Sie wollen sich einer Gruppe abtrünniger Labour-Abgeordneter anschließen.

Britain's Prime Minister Theresa May looks up during PMQ session in Parliament, in London
Großbritannien

Widerstand im Kabinett gegen Mays Brexit-Pläne

Einem Bericht zufolge stellen vier Minister eine deutliche Forderung an die Premierministerin: Sie solle endlich aufhören, mit einem harten Brexit zu drohen.

Theresa May Leaves For Prime Minister's Questions
Brexit

Ein schwerer Schlag für May

Tory-Hardliner machen der britischen Premierministerin einen Strich durch ihren Brexit-Plan. Sie halten einen vertragslosen EU-Austritt für unproblematisch - und verpassen May erneut eine Niederlage im Parlament.

Von Cathrin Kahlweit, London

Großbritannien

Brexit-Hardliner verweigern May wieder die Gefolgschaft

Sechs Wochen vor dem EU-Austritt scheitert die Premierministerin bei einer Abstimmung, die ihr ein Mandat für Nachverhandlungen in Brüssel sichern sollte. Das beschädigt ihre Glaubwürdigkeit weiter.

Brexit - Theresa May während einer Rede im britischen Unterhaus 00:53
Theresa May

"Wir müssen jetzt alle die Nerven behalten"

Die Regierung arbeite an Änderungen des EU-Austrittsvertrags, sagte Premierministerin Theresa May in ihrer Rede am Dienstag vor dem Unterhaus.

Brexit - Theresa May während einer Rede im britischen Unterhaus
May zu Brexit-Verhandlungen

"Wir müssen jetzt alle die Nerven behalten"

Es sind nur noch etwa sechs Wochen bis zum Brexit-Termin, doch die britische Premierministerin zeigt sich ungerührt. Die Unterhaus-Abgeordneten ruft sie zu Geduld und Ruhe auf.

EU-Chefunterhändler Michael Barnier in Brüssel
Brexit

Barnier: "Irgendetwas muss sich bewegen auf der britischen Seite"

Die Europäische Union müsse sich auf einen ungeregelten Austritt Großbritanniens einstellen, sagt der Brexit-Unterhändler der EU. Der Austrittsvertrag werde nicht wieder geöffnet.

British PM May leaves EU parliament in Brussels
Brexit

May treibt ein unverantwortliches Spiel

Theresa May hat die Brexit-Verhandlungen in ein Angsthasenspiel verwandelt. Erstes Opfer ist die britische Wirtschaft.

Kommentar von Björn Finke, London

Großbritanniens Premierministerin Theresa May
Brexit

May lehnt Pläne von Oppositionschef Corbyn ab

Ein dauerhafter Verbleib in der Zollunion würde Großbritannien hindern, eine unabhängige Handelspolitik zu verfolgen. Derweil will der Verteidigungsminister das britische Militär stärken.

SZ Espresso

Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Matthias Fiedler

Brexit
Brexit

Corbyn fordert dauerhafte Zollunion mit der EU

Der Labour-Chef veröffentlicht einen Brief mit fünf Bedingungen, um den Brexit-Plan von Premierministerin May zu unterstützen. Deren Brüssel-Besuch verlief wenig erfolgreich. Trotzdem verspricht May: "Ich werde pünktlich liefern."

00:32
Donald Tusk

Spezieller Ort in der Hölle für Brexit-Befürworter

Vor dem Besuch der britischen Premierministerin Theresa May in Brüssel nutzte EU-Ratspräsident eine Pressekonferenz am Mittwoch zu einer verbalen Breitseite gegen die politischen Förderer des Brexits.

Leo Varadkar und Donald Tusk 2019 in Brüssel
Brexit

Tusk: "Besonderer Platz in der Hölle" für die Brexiteers

EU-Ratspräsident Donald Tusk stellt sich vor, was mit planlosen Brexit-Verfechtern passieren soll. Der irische Regierungschef prophezeit "fürchterlichen Ärger" - bei eingeschaltetem Mikro.

01:17
Brexit

Die Europäische Union will keine Nachverhandlungen

Das bestehende Ausstiegsabkommen bleibe der beste und einzig mögliche Deal, so EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

Britain's Prime Minister Theresa May looks up during PMQ session in Parliament, in London
Großbritannien

May muss einen weichen Brexit organisieren

Die Premierministerin setzt bislang darauf, die Wünsche von Anhängern eines harten Brexit zu erfüllen. Doch das ist reine Zeitverschwendung - denn die Ideologen sind unberechenbar.

Kommentar von Björn Finke, London

Auf den Punkt Teaserbild
SZ-Podcast "Auf den Punkt"

Die EU darf sich von London nicht unter Druck setzen lassen

Die britischen Abgeordneten wollen dem Austrittsabkommen nur zustimmen, wenn der Backstop ersetzt wird. Doch es ist an London zu sagen, was es will.

Theresa May 2019 in London
Ringen um den Brexit

Was hat May nur vor?

Die britische Premierministerin will einmal mehr mit Brüssel über den Brexit-Deal verhandeln. Weiß sie nicht, dass das keine Aussicht auf Erfolg hat? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Von Thomas Kirchner und Dominik Fürst

Brexit
Leserdiskussion

Brexit: Sollten die EU und May noch einmal verhandeln?

Nachdem das britische Parlament sich gegen einen No-Deal-Brexit gestellt hat, will Premierministerin May zwei Monate vor dem geplanten Brexit-Datum noch einmal mit der EU nachverhandeln. Diese lehnt das bislang ab.

Brexit-Abstimmung

Mays Schwäche ist gefährlich für alle

Änderungen hin oder her - die britische Premierministerin wird ihre Partei kaum von ihrem EU-Austrittsvertrag überzeugen. Erfolgversprechender wäre, sie würde auf die Opposition zugehen. Doch dafür fehlen ihr Mut und Führungsstärke.

Kommentar von Björn Finke, London

Theresa May 2019 in London 01:12
Großbritannien

Britisches Parlament verlangt Änderung am Brexit-Abkommen

Die britischen Abgeordneten wollen die Regelung für die irische Grenze ändern, und einen Brexit ohne Abkommen ausschließen. EU-Ratspräsident Donald Tusk lehnt Nachverhandlungen ab.

MPs leave to vote on PM Theresa May's Brexit 'plan B' in Parliament, in London
Liveblog-Nachlese

So verlief die Brexit-Sitzung im britischen Unterhaus

Die Abgeordneten suchten einen Ausweg aus dem Brexit-Schlamassel. Von sieben Anträgen bekamen zwei eine Mehrheit: Premier May soll nachverhandeln - doch die EU lehnt prompt ab. Der Verlauf der Debatte und Abstimmungen in der Liveblog-Nachlese.

Von SZ-Autoren

01:04
Großbritannien

May will Brexit-Abkommen wieder aufschnüren

Am Dienstagabend ist das britische Parlament zusammengekommen, um über Alternativen zu der derzeitigen Brexit-Vereinbarung abzustimmen.

Leserdiskussion

Brexit: Welche Alternativen bleiben den Briten?

No Deal, zweites Referendum oder Neuwahlen? Am heutigen Dienstag debattiert das britische Unterhaus erneut über Wege zum Brexit.

A pro-Brexit protester argues wth anti-Brexit campaigner Steve Bray outside the Houses of Parliament in London
Debatte im britischen Parlament

Demokratie in Gefahr? Was gegen ein zweites Brexit-Referendum spricht

Kurz vor der Parlamentsabstimmung ist die Lage beim Brexit verworren bis verzweifelt, Großbritannien steht am Abgrund. Jetzt werden die Rufe nach einem zweiten Referendum lauter. Doch das Risiko ist extrem hoch.

Von Sebastian Gierke

Brexit-Gegner vor dem Parlament in London
Brexit

Fragt das Volk

Der Austrittswunsch hat die britische Politik in einen Ausnahmezustand versetzt. So aber lassen sich keine vernünftigen Entscheidungen fällen. Das Land braucht mehr Zeit - und eine neue Abstimmung.

Kommentar von Stefan Kornelius