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SZ Espresso:Queen ernennt Johnson zum Premierminister, Kramp-Karrenbauer vereidigt, AfD scheitert mit Klage

Regierungswechsel in London

Der Diener ihrer Majestät: Königin Elisabeth II. hat Boris Johnson am Mittwoch mit der Regierungsbildung beauftragt.

(Foto: Victoria Jones/dpa)

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Der Tag kompakt

Queen ernennt Boris Johnson zum Premierminister. Der Brexit-Hardliner hat das Amt von May übernommen. Seine Vorgängerin lässt sich in ihrer letzten Fragestunde als Premierministerin zu keinem schlechten Wort über Johnson hinreißen. In ihrer Abschiedsrede wirkt sie gefasst. Verfolgen Sie die Entwicklung im Live-Blog.

Kramp-Karrenbauer als Verteidigungsministerin vereidigt. Für die Zeremonie wurden die Abgeordneten des Bundestages extra aus der Sommerpause nach Berlin gerufen. Sie trafen sich nicht wie gewohnt im Reichstagsgebäude, sondern im angrenzenden Paul-Löbe-Haus, einem Funktionsbau. Dieser Schritt war nötig, weil der Plenarsaal im Reichstagsgebäude aktuell eine Baustelle ist. Zu den Einzelheiten

AfD scheitert mit Klage in Karlsruhe. Dabei ging es um die teilweise Nichtzulassung ihrer Kandidatenliste für die Landtagswahl in Sachsen. Die AfD reagiert enttäuscht auf das Scheitern ihrer Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht. Am Donnerstag entscheidet der Verfassungsgerichtshof in Leipzig, ob die Entscheidung des Landeswahlausschusses rechtmäßig war, die Kandidatenliste der AfD einzukürzen. Von Antonie Rietzschel

EXKLUSIV Razzia bei Bogner. Das Modeunternehmen Bogner ist am Mittwoch von der Staatsanwaltschaft München I durchsucht worden - ermittelt wird wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung. Konkret geht es um den Vorwurf, dass innerhalb des Unternehmens Rabatte und Geschenke für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht versteuert worden seien. Von Klaus Ott und Pia Ratzesberger

Iran schlägt Kompromiss im Streit um britischen Tanker vor. Das Schiff könne freigegeben werden, wenn im Gegenzug der in der britischen Enklave Gibraltar festgesetzte Tanker Grace 1 freikäme, sagt Präsident Rohani bei einer Kabinettssitzung. Die Regierung von Gibraltar hatte die Grace 1 in den Territorialgewässern der britischen Enklave wegen eines Verstoßes gegen ein EU-Embargo gestoppt. Von Paul-Anton Krüger

Sonderermittler Mueller: Bericht keine Entlastung für Trump. Bei einer Anhörung im Kongress gibt sich Mueller betont einsilbig. Zur Frage, ob sein Bericht US-Präsident Trump in der Frage russischer Einflussnahme "total entlaste", sagt er: "Nein." Von Alan Cassidy

Hoeneß will sich zu möglichem Rücktritt Ende August äußern. Der 67-Jährige tritt nach einem Medienbericht offenbar nicht mehr als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern an. Bayern-Spieler Alaba spricht von einem "Schock". Zusammen mit dem angekündigten Abschied von Karl-Heinz Rummenigge würde sich die Führung des Klubs grundlegend ändern. Das Ende des Zyklus des prominenten Führungsduos ist eine schmerzhafte Zäsur, kommentiert Klaus Hoeltzenbein.

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

"Die Methode Kurz lautet: Wir machen die Schlagzeilen selbst." Helmut Brandstätter, einer von Österreichs renommiertesten Journalisten, rechnet mit der Medienpolitik der gestürzten Kurz/Strache-Regierung ab - und schildert, wie auf Journalisten Druck ausgeübt wurde. Interview von Oliver Das Gupta

Wie sehr Fliegen dem Klima schadet. Dass Flugzeuge sehr viel CO₂ ausstoßen, ist unbestritten. Aber wie groß ist der Einfluss des Fliegens auf unser Klima? Ein Erklärungsversuch in Grafiken. Von Marlene Weiß und Benedict Witzenberger

Johnsons letzter Streich. Nach Jahren wütender Attacken gegen das System und seine Partei hat der neue britische Premier nun alle Chancen, seinem Land auch den ultimativen Schlag zu versetzen. Kommentar von Stefan Kornelius

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Fliegen oder nicht fliegen? "Ich habe mir vor ein paar Jahren angewöhnt, Fernreisen mit dem Flugzeug zu machen", schreibt Todde 1962: "Schlecht fühle ich mich dabei nicht." Jo hingegen versucht, "Fernreisen aus Umweltschutzgründen so gut es geht zu vermeiden". FritzWagner bezweifelt, dass es etwas bringen würde, das Fliegen zu verteuern. Sinnvoller wäre "eine moderate Anhebung der Preise verbunden mit einer Limitierung der Flugmeilen pro Person". Diskutieren Sie mit uns.