Theater München

„Pioniere in Ingolstadt“ im Münchner Volkstheater
:Wenn Soldaten sich alles erlauben können

Lucia Bihler inszeniert am Münchner Volkstheater „Pioniere in Ingolstadt“ von Marieluise Fleißer. Konzentriert erzählt sie von einer Gesellschaft, die stets Druck nach unten ausübt. Und ganz unten, da stehen die Frauen.

SZ PlusKritik von Yvonne Poppek

München
:Antisemitismus-Vorwürfe gegen Villa-Stuck-Künstler

Wenn ein Stück Wassermelone für Diskussionen sorgt: Die israelische Generalkonsulin sieht in einem Exponat der Performance-Gruppe „Chicks on Speed“ die Verherrlichung des Terrors der Hamas.

SZ PlusVon Susanne Hermanski

Münchner Historie
:75 Jahre Residenztheater: Eine Bühne für die Demokratie

1948 beschloss der Bayerisches Landtag, ein neues Residenztheater zu bauen. Die Aufgabe, dem Volke Besinnung und Freude zu bringen, ist dieser Bühne geblieben. Die Geschichte eines großen Hauses.

SZ PlusVon Yvonne Poppek

Dienstleistungsgewerkschaft Verdi
:Theaterstreik trifft München und Bayern

Aufgerufen zum Warnstreik sind Beschäftige des Prinzregententheaters, mögliche Arbeitsniederlegungen auch an der Staatsoper, am Residenztheater, am Gärtnerplatz und am Staatstheater Nürnberg.

Von Jutta Czeguhn und Yvonne Poppek

„Ein sanfter Tod“ am Residenztheater München
:Wie ist es, wenn die eigene Mutter im Sterben liegt?

Simone de Beauvoir setzte sich in ihrem Buch „Ein sanfter Tod“ mit dem Abschiednehmen auseinander. Die Residenztheater-Schauspielerin Lisa Stiegler bringt es nun auf die Bühne im Marstall. Es ist ein Herzensprojekt.

Von Yvonne Poppek

Was läuft im Musiktheater?
:Startenor Jonathan Tetelman singt an der Bayerischen Staatsoper

Nathalie Stutzmann dirigiert die Premiere von Gounots „Faust“, am Gärtnerplatz zieht „Fürst Igor“ in die Schlacht, in Nürnberg fällt „Turandot“ in Ohnmacht.

Von Jutta Czeguhn

Vom Filmball bis zum Magnolienball
:Hier tanzen die Stars in München

Jetzt startet die Ballsaison: Zum Filmball kommen Hunderte Stars von Uschi Glas bis Helge Schneider. Bei der Narrhalla-Soiree erhält Christoph-Maria Herbst den Karl-Valentin-Orden. Und es weht auch ein Hauch von Opernball. Ein Überblick über die Tanzsaison.

Von Michael Zirnstein

Was läuft für Kinder und Familien in München?
:Mumins, Sams und Olchis: Großer Auftritt für Trolle und Monster

Anfang des Jahres bringen eigenwillige und liebenswerte Wesen frischen Wind in das Leben der Erwachsenen: Bei diesen Events in München wird alles herrlich gegen den Strich gebürstet.

Von Barbara Hordych

Premiere an den Kammerspielen
:Wenn Pinocchio atmet, rülpst ein Wal

Mit „Pinocchio“ haben die Münchner Kammerspiele ein Familienstück ins Programm aufgenommen. Eine gute Idee – wäre das Ganze nicht eher eine Besinnungsstunde.

SZ PlusKritik von Yvonne Poppek

Die neue Gop-Show „Hot Spot“ in München
:Rundum fabelhafter Auftakt ins neue Varieté-Jahr

Die Show „Hot Spot“setzt Varieté-Maßstäbe: Den Ton gibt der lässige Berliner Moderator und Meisterjongleur Andreas Wessels an, flankiert von einem brillanten internationalen Artistenensemble.

Kritik von Barbara Hordych

Theater
:Sex versus Sorgerecht

Wie radikal kann eine Frau und Mutter aus ihrem Leben aussteigen? Die Münchner Kammerspiele adaptieren Constance Debrés Roman „Love me tender“ für die Bühne und machen daraus einen furiosen Drei-Königinnen-Abend.

SZ PlusVon Yvonne Poppek

MeinungTheatertreffen Berlin
:Da schau her, die Münchner Kammerspiele sind ein Hotspot

Lange wurde auf den Münchner Kammerspielen herumgehackt. Doch mit zwei Einladungen zum Theatertreffen Berlin 2026 zeigt das Haus einmal mehr, dass es eines der Top-Theater geblieben ist. Ein Grund zu feiern.

Von Yvonne Poppek

Klavierabend mit Lukas Sternath in München
:Ein gefeierter junger Künstler entdeckt das Langsame und Leise

Der österreichische Pianist Lukas Sternath wird als großes Talent gefeiert, unter anderem war er „Echo Rising Star“ 2024/25. Womit er bei seinem Klavierabend im Prinzregententheater in München begeistert.

SZ PlusKritik von Harald Eggebrecht

Theatertreffen
:Die zehn abgründigsten Abende des Jahres

Die Münchner Kammerspiele sind mit gleich zwei Inszenierungen zum Berliner Theatertreffen eingeladen: Das Festival im Mai zeigt, was in den vergangenen Monaten aufregend war auf deutschsprachigen Bühnen. Und startet mit Selbstermutigung.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Akademiekonzert des Staatsorchesters
:Ein Feuerwerk der Klavierkunst

Beim dritten Akademiekonzert des Bayerischen Staatsorchesters unter seinem Chef Vladimir Jurowski begeistert auch der für die erkrankte Beatrice Rana eingesprungene Pianist Francesco Piemontesi.

Kritik von Paul Schäufele

Sarré-Produktion „Zauberflöte“ in der Alten Kongresshalle
:Mozarts Abenteuer in der Gamer-Welt

Akademie im Glück: Vor zwei Monaten hat Sarré Musikprojekte neue Räume bezogen. 90 junge Bühnentalente proben nun auf 600 Quadratmetern für die Wiederaufnahme-Premiere der „Zauberflöte“.

Von Barbara Hordych

Micha Puruckers neues Tanzstück
:Philosophie auf dem Dancefloor

Mit „Habermas Disco“ erinnert Micha Purucker an die Zeit, als München kurz der popkulturelle Nabel der Welt war – und bringt die Assoziationskraft zum Tanzen.

Kritik von Sabine Leucht

Theater
:Nichts ist klar, Herr Kommissar

Das Münchner Residenztheater bringt knappe Gerichtsreportagen von Yasmina Reza als szenische Lesung mit Juliane Köhler und Felix Klare auf die Bühne. Wer Urteile sehen will, ist hier falsch, wem es um Mitgefühl geht, genau richtig.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Kabarett
:„Ich war nie sonderlich ambitioniert, das ist alles eher so geschehen“

Ein halbes Jahrhundert lang trat Gerhard Polt an den Münchner Kammerspielen auf. Aber wie fand er zum Kabarett und später in die Hochkultur? Die große Bilanz einer Karriere, die als Mitesser begann und nun mit einer einsamen Suppe endet.

SZ PlusInterview von Alex Rühle

Was läuft in der Literatur
:Welche Lesungen in die Zukunft weisen

Das Münchner Literaturjahr beginnt mit einer Fülle an Möglichkeiten, mit Lesungen von Ursula Krechel bis Peter Licht. Und mit einem neuen Comicladen im Herzen der Stadt.

Von Antje Weber

Star-Violinistin Patricia Kopatchinskaja
:Auch ein Presslufthammer macht Musik

Die Star-Geigerin Patricia Kopatchinskaja polarisiert, wenn sie ihrem Instrument mal wieder irrsinnige Töne entlockt. Jetzt schreibt sie auch noch an einer Oper mit dem Titel „Bad News!“. Aber Hoffnung hat die Moldawierin, die nun in München auftritt, auch jede Menge.

Interview von Paul Schäufele

Yasmina-Reza-Premiere im Residenztheater
:Reale Gerichtsfälle auf der Bühne

In „Die Rückseite des Lebens“ hat die französische Schriftstellerin Yasmina Reza ihre Gerichtsprotokolle veröffentlicht. In München kommen diese Texte nun auf die Bühne, mit dabei ist Tatort-Schauspieler Felix Klare.

Von Yvonne Poppek

Was läuft im Theater in München?
:Mit Nicholas Ofczarek ins neue Theaterjahr

Erstaunlich viel los: Zu Beginn des Jahres werfen sich die Münchner Theater mächtig ins Zeug – mit Neuem von Yasmina Reza bis hin zu einem Burgtheater-Gastspiel.

Von Yvonne Poppek

Vorschau auf das Kulturjahr
:Wer 2026 von sich reden macht

Erfolg liegt in der Luft: Sieben Münchner Künstlerinnen und Künstler, die in diesem Jahr den Durchbruch schaffen könnten.

Von SZ-Autorinnen und -Autoren

München und Bayern
:Vorfreude auf 2026 – das sind die kulturellen Höhepunkte

Gerhard Polt gemeinsam mit Josef Hader und die Rückkehr des Reggae-Summer: Auf diese Ereignisse freut sich die SZ-Kulturredaktion 2026 besonders. Persönliche Tipps aus Film, Literatur, Theater, Kunst und Musik.

Von SZ-Autorinnen und -Autoren

Rückschau auf große Kulturereignisse 2025
:Sternstunden mit dem Pumuckl, Gerhard Polt und Computerkunst

Kindheitserinnerungen an prägende Kinomomente, Rührung im Pop-Konzert und Ausstellungen, die die Wahrnehmung weiten – wovon sich die SZ-Redaktion 2025 verzaubern ließ.

Von SZ-Autorinnen und -Autoren

Kultur- und Freizeittipps für München
:Genussvoll ins neue Jahr starten mit Tim Bergmann

Der Schauspieler Tim Bergmann freut sich in der Woche von 5. bis 11. Januar auf die neuen Folgen seines Fernsehkrimis, kulinarische Höhepunkte, ein mitreißendes Musical und Zeit mit seinem Hund.

„Abenteuerland“-Musical im Deutschen Theater
:Die alten Hits der Band „Pur“ gibt es jetzt als Singspiel

Bevor „Pur“ 2026 mit neuem Album touren, gehen die alten Hits der schwäbischen Band schon als Musical auf Reisen. Für Hartmut Engler, Texter und Sänger der Band, geht damit der Traum in Erfüllung, endlich sein Werk von außen zu betrachten.

Von Michael Zirnstein

Was läuft im Pop in München?
:Böse Geister und gute Bekannte bei den Konzerten zum Jahreswechsel

Xavier Naidoo versucht in der Olympiahalle zwei Abende lang sein Comeback, Bushido verabschiedet sich von der Bühne. Neues und Altes gibt es bei Auftritten von Peter Licht, „In Extremo“, Dota, Maxi Pongratz und den „Bananafishbones“.

Von Michael Zirnstein

Was läuft im Musiktheater?
:Mozart immer und überall auf den Opernbühnen

„Don Giovanni“ verführt an der Staatsoper, Verwirrungen lauern im „Figaro“ am Gärtnerplatz und im Cuvilliés, und „Amadeus“ gibt’s nicht nur im Fernsehen, sondern live im Deutschen Theater. Der Überblick für Januar 2026 in München.

Von Jutta Czeguhn

Porträt des Schauspielers und Autors Delschad Numan Khorschid
:„Ich wusste: Wenn ich bleibe, sterbe ich“

Mit 17 floh Delschad Numan Khorschid vor Folter und Tod aus Irak nach Deutschland. Allein, fast zwei Jahre lang. Heute ist er Schauspieler am Residenztheater, Künstler und Autor.  Eine unglaubliche Geschichte vom Überleben und von Träumen, die Wirklichkeit werden.

SZ PlusVon Yvonne Poppek

„Tatort“ aus München
:Wie ein Bautrupp mit Wirklichkeitswarnweste

Batic und Leitmayr ermitteln nach einem Todesfall auf offener Bühne. „Das Verlangen“ ist ein klassischer Whodunit – und eine hinreißende Hommage an das Theater ohne jede Verklärung.

SZ PlusVon Claudia Tieschky

Buch über Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec
:Der lange Abschied der Münchner „Tatort“-Kommissare

Zur nahenden TV-Rente der Münchner „Tatort“-Kommissare hat die Journalistin Stefanie Thyssen ein Buch geschrieben. Doch hat sie mehr als Batic- und Leitmayr-Schwärmereien zu bieten?

Von Josef Grübl

Drei Opernversionen von „Hänsel und Gretel“ in München
:Gruselig, garstig oder zum Schmunzeln – überall wird gehext

Zur Weihnachtszeit hat Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ Hochkonjunktur.  Welche hat die scheußlichste Hexe? Die drei Versionen von Gärtnerplatztheater, Kammeroper und Nationaltheater im Vergleich.

Von Paul Schäufele

Was läuft in der Münchner Literaturszene
:Ein Denkmal für die Familie Mann

München leuchtet: Wie ein neues Denkmal von Albert Coers am Literaturhaus die Familie Mann würdigt.

Von Antje Weber

Kammerspiele-Performance einer syrischen Theatermacherin
:Schmerzhafte Erinnerung an Damaskus

Zwischen Merkels „Wir schaffen das“ und dem Sturz des Assad-Regimes: Im Werkraum der Münchner Kammerspiele blickt die syrische Theatermacherin Rania Mleihi auf die vergangenen zehn Jahre ihres Lebens.

Kritik von Ella Rendtorff

Ein Abend mit Dorothee Oberlinger und Matthias Brandt
:Mit der Blockflöte auf dem Weg zur Krippe

Adventskonzert mit Lesung: Die Flötistin Dorothee Oberlinger und der Schauspieler Matthias Brandt stimmen ihr Publikum im Prinzregententheater auf das Fest ein.

Kritik von Paul Schäufele

Kulturpolitik
:Jetzt geht es ans Eingemachte

In Stuttgart und München protestieren Theater und andere Kultureinrichtungen gegen drohende Etatkürzungen, auch in weiteren Städten fehlt da Geld. Die Verantwortlichen stehen vor der schier unlösbaren Ausgabe: Wo soll künftig gespart werden?

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Residenztheater
:Sigi Zimmerschied spielt den Brandner Kaspar

Der Kabarettist und Schauspieler Sigi Zimmerschied übernimmt am Residenztheater die Rolle des Brandner Kaspar. Es ist seine erste Rolle auf der Bühne des Staatsschauspiels.

Von Yvonne Poppek

Theater
:„Und wir alle sehen zu, bis es zu spät ist“

Freizügigkeit, Lust, Ekstase: Das Musical „Cabaret“ ist im Münchner Residenztheater ein heißer Feger aus dem Babylon Berlin der Dreißiger – und beklemmend aktuell.

SZ PlusVon Christine Dössel

Toni Morrisons „Rezitativ“ im Marstall
:Theater über das Schwarz-Weiß-Denken

Miriam Ibrahim inszeniert im Marstall „Rezitativ“, eine Erzählung von Toni Morrison, als kluges Spiel, das an unseren Gewissheiten rüttelt und zum Kern unseres Wesens vordringt.

Kritik von Christian Jooß-Bernau

„À la du Barry“ am „Theater ... und so fort“
:Im Kampf für die Gleichberechtigung

Fünf historische Frauen aus fünf verschiedenen Ländern stehen sich gegenüber – sie alle sind wichtige Figuren des Feminismus. In „À la du Barry“ am „Theater ... und so fort“ sprechen sie über das Frausein. Kann das funktionieren?

Kritik von Zoé von Langen

Was läuft im Theater?
:Das Spiel mit dem Dazwischen

Über schwarz und weiß, von „Wir schaffen das!“ bis zur erzwungenen Migration: Im Dezember geht es in den Münchner Theatern viel um Herkunft und Identität, um die Schwierigkeiten damit und auch die Absurdität.

Von Yvonne Poppek

Interview mit Katharina Thalbach
:„Ich bin das Alphatier, das ist ja klar!“

Mit dem Paten Vito Corleone verglichen zu werden, empfindet sie als Kompliment. Schauspielerin und Regisseurin Katharina Thalbach bedeutet die Familie viel. Aber wie steht es mit den Männern?

Interview von Barbara Hordych

Claus Guth inszeniert „Cabaret“ im Residenztheater
:„Für mich muss Theater ein angstfreier Raum sein“

Als Opernregisseur ist Claus Guth selbst in New York erfolgreich. Für das Residenztheater macht er zum ersten Mal Musical und Sprechtheater. „Cabaret“ ist ein Bühnenstück, das beängstigend gut in unsere immer finsterer werdende Zeit passt.

Von Christian Jooß-Bernau

Kulturszene München
:Noch mehr Kürzungen – diesmal vom Bund

Es fließt generell wenig Geld aus Berlin in die Münchner Kultur. Jetzt fallen Fördergelder weg – mit unmittelbaren Auswirkungen auf die freie Szene, aber auch mobile Aufführungen für Kindergärten und Schulen sind betroffen.

Von Sabine Leucht

Georg Ringsgwandl im Interview
:„Lebenswerk-Preis klingt, als käme der nächste Anruf vom Bestatter“

Georg Ringsgwandl geht wieder auf Tournee  und singt sogar traurige Liebeslieder. Ist das ein Abschied?

Interview von Oliver Hochkeppel

Debatte
:„Ich vermisse fast schon die guten, alten Antisemiten“

Zwei Stühle, zwei Frauen und kein Tabuthema: Eva Illouz und Rachel Salamander sprechen in den Münchner Kammerspielen über die Situation der Juden seit dem 7. Oktober 2023. Trotz Tränen wird es ein heller Abend in dunkler Zeit.

SZ PlusVon Nils Minkmar

Klassik in München
:Die schönsten Advents- und Weihnachtskonzerte 2025

Gesungen, geblasen, gestrichen: Auch jenseits von Bachs Oratorium ist das Münchner Angebot an klassischer Weihnachtsmusik groß. Eine Auswahl der Konzerte im Überblick.

Von Paul Schäufele

Kunstminister Markus Blume
:Wie aus dem neuen Konzerthaus ein Interim für die Oper werden könnte

Kunstminister Markus Blume tritt eine Diskussion los: Der vom Freistaat geplante Konzertsaal könnte einen Orchestergraben erhalten und so während der Generalsanierung des Nationaltheaters als eine der Ausweichspielstätten dienen.

Von Susanne Hermanski

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