Olympia-Attentat 1972 in München - SZ.de

Olympia-Attentat München

Ende der heiteren Spiele

Während der Olympischen Spiele in München drangen am 5. September 1972 palästinensische Terroristen in das Wohnquartier der israelischen Mannschaft im Olympischen Dorf ein. Bei dem Angriff und der anschließenden Geiselnahme wurden alle elf israelischen Geiseln und ein Polizist ermordet. Auch die fünf Geiselnehmer starben.

SZ PlusAufarbeitung des Olympia-Attentats
:„Das letzte Kapitel in dieser Akte schreibt nicht der Terror“

52 Jahre nach dem Olympia-Attentat wird in München die Anton-Fliegerbauer-Kinderstiftung gegründet. Sie erinnert an den Münchner Polizisten unter den zwölf Terror-Opfern, der lange im Schatten zu stehen schien.

Von Roman Deininger, Uwe Ritzer

SZ PlusSchulprojekt in Fürstenfeldbruck
:Beeindruckender Dokumentarfilm

Im P-Seminars widmen sich Schüler des Viscardi-Gymnasiums dem Olympia-Attentat von 1972. Im Lichtspielhaus wird ihre Abschlussarbeit gezeigt.

Von Erich C. Setzwein

Korrekturen
:Österreichisches Europa

Ferner präzisierende Angaben zu Khorasan, zur US-Ukrainehilfe und zu einer Geiselbefreiung 1972.

SZ PlusMeinungFürstenfeldbruck
:Worte und Taten

Die Entscheidung, eine Partnerschaft mit einer israelischen Stadt einzugehen, ist richtig. Allerdings aus einem anderen Grund, als die emotionalen Plädoyers nahelegen.

Kommentar von Stefan Salger

SZ PlusFürstenfeldbruck
:Suche nach israelischer Partnerstadt

Der Fürstenfeldbrucker Stadtrat will mit dem nach emotionaler Debatte gefassten Beschluss auch ein klares Bekenntnis gegen Antisemitismus geben.

Von Stefan Salger

Connollystraße
:Israelfeindliche Parole in Sichtweite des Anschlagsorts von 1972 übersprüht

Ein verbotener Hamas-Slogan prangt monatelang unbeanstandet auf einem Bungalow des Münchner Studierendenwerks im Olympiadorf - mittlerweile ist er nicht mehr zu lesen. Generalstaatsanwaltschaft und Staatsschutz ermitteln.

Von Martin Bernstein

SZ PlusPuchheim
:Ruhestand in Hamburg

Der langjährige Stadtrat Rainer Zöller (CSU) legt sein Mandat nieder und zieht an die Alster. Als Zweiter Bürgermeister stand er sechs Jahre lang mit an der Spitze der Kommune.

Von Peter Bierl

SZ PlusBildung
:Olympia-Attentat als Thema im Unterricht

Der Landkreis Fürstenfeldbruck lässt zwei Konzepte für den Einsatz im Fach Geschichte erarbeiten, die kostenlos heruntergeladen werden können.

Von Erich C. Setzwein

SZ PlusSchule
:Weltereignis vor der Haustür

Das P-Seminar des Viscardi-Gymnasiums widmet sich im laufenden Schuljahr dem Olympia-Attentat von 1972 und seinen Folgen. Aus vielen Interviews soll ein Dokumentarfilm werden.

Von Erich C. Setzwein

Zum Tod von Paul Litjens
:Hockey mit Haltung

The Games must go on? Nicht für den Niederländer Paul Litjens, der 1972 nach dem Olympia-Attentat die Münchner Spiele im Anschluss an die Trauerfeier verließ. Ein Nachruf.

Von Holger Gertz

SZ PlusOlympia-Attentat
:Wer half den Terroristen?

51 Jahre nach dem Massaker beginnt die historische Aufarbeitung. Wer half den Attentätern? Gab es einen heimlichen Deal? Ein Tonbandfund wirft auch die Frage auf, ob die Beteiligung von Rechtsextremisten vertuscht werden sollte.

Von Roman Deininger und Uwe Ritzer

SZ PlusOlympia-Attentat von 1972
:"Wo sind ihre Waffen, ihre Reisepässe?"

Ein internationales Forschungsteam zur Aufarbeitung des Olympia-Attentats in München 1972 hat seine Arbeit aufgenommen. Viele Fragen sind ungeklärt, einige Asservate nicht aufzufinden. Die Suche beginnt.

Von Joachim Mölter

SZ PlusExklusivHistorisch belastete Straßennamen
:Darf der Brundageplatz seinen Namen behalten?

Der Satz "The games must go on" des Amerikaners Avery Brundage nach dem Olympia-Attentat 1972 ging um die Welt. Ein Platz im Olympiapark ist nach dem IOC-Präsidenten benannt. Doch nun steht seine rassistische und antisemitische Einstellung im Fokus.

Von Roman Deininger und Uwe Ritzer

München 1972
:Warten auf die Wahrheit

Schnell hatten sich Bund und Land im Herbst 1972 von jeder Verantwortung freigesprochen. Nun beginnt die erste umfassende und ernsthafte Aufarbeitung des Attentats und seines Nachhalls.

Von Roman Deininger und Uwe Ritzer

SZ PlusExklusivOlympia-Attentat 1972
:Der zwölfte Mann

Elf israelische Sportler kamen bei den Münchner Sommerspielen ums Leben - und ein deutscher Polizist, den beim verunglückten Befreiungsversuch eine Kugel traf. Nach der Einigung mit den Angehörigen der Israelis soll die Familie von Anton Fliegerbauer nun eine andere Art Entschädigung erhalten.

Von Roman Deininger und Uwe Ritzer

OEZ-Attentat
:Die Opfer sollen nicht vergessen werden

Angehörige und Vertreter der Stadt gedenken der neun Menschen, die vor sieben Jahren bei einem rassistischen Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum ermordet wurden. Die Stadt München wird nun die Pflege der Gräber übernehmen.

Von Nicole Graner

Abschlussbericht
:Ein Jubiläumsjahr, 250 Veranstaltungen

Münchens Kulturreferent Anton Biebl sieht Olympia 1972 durch die vielen Aktivitäten im vergangenen Jahr "ins Bewusstsein auch der jüngeren Generation gebracht".

Von Joachim Mölter

SZ PlusMünchner Historiker Michael Brenner
:Auf der Suche nach Spuren im Olympia-Attentat

Michael Brenner ist einer der wenigen deutschen Historiker von Weltrang. Nun wurde er in eine Kommission berufen, um Akten zu Olympia 1972 zu sichten, und die Frage zu beantworten: Wie konnte der Staat nur so spektakulär versagen?

Von Ronen Steinke

Olympia-Attentat 1972
:Zwölf Namen, ein Schicksal und eine App

Der Landkreis stellt gemeinsam mit Fürstenfeldbrucker Gymnasiasten den digitalen Erinnerungsort für die Opfer vor.

Von Erich C. Setzwein

Erinnerung an Olympiaattentat
:Tower am Fliegerhorst wird digitaler Gedenkort

Gut 50 Jahre nach der gescheiterten Befreiungsaktion der israelischen Geiseln in Fürstenfeldbruck startet die Stadt einen digitalen Erinnerungsort. Dem soll bald auch ein realer folgen.

Von Roman Deininger, Uwe Ritzer und Erich C. Setzwein

Fürstenfeldbruck
:Gedenken auf allen Kanälen

Der digitale Erinnerungsort zum Olympia-Attentat 1972 in Fürstenfeldbruck ist nun auch in den sozialen Netzwerken vertreten.

Von Erich C. Setzwein

Jahresrückblick 2022
:Jeden Monat an ein Opfer denken

50 Jahre nach den Olympischen Spielen in München wird an die von palästinensischen Terroristen getöteten elf israelischen Sportler und den im Dienst ums Leben gekommenen Polizisten erinnert.

Von Erich C. Setzwein

SZ PlusAntisemitismus
:Ludwig Spaenle, der Spätberufene

Er war Superminister für Kultus und Wissenschaft, bis ihn Ministerpräsident Markus Söder überraschend aus dem Amt katapultierte. Spaenles politische Karriere schien vorbei zu sein. Doch nun hat der Münchner seine wahre Erfüllung gefunden - in einem Amt, das zunächst als Austragsstüberl belächelt wurde.

Von Roman Deininger und Uwe Ritzer

Anschlag bei den Spielen 1972
:Würdige Erinnerung an die Opfer des Olympia-Attentats

Das Projekt "Zwölf Monate - Zwölf Namen" hat sich zu einem Herzstück des Gedenkjahres 2022 entwickelt. Die Stadt München aber sei bei der Aufarbeitung viel zu zögerlich gewesen, kritisieren die Initiatoren.

Von Roman Deininger

Fürstenfeldbruck
:73 beklemmende Minuten

Lesung des Historischen Vereins Fürstenfeldbruck zum Olympia-Attentat in der Polizeihochschule ist nun als Video im Internet.

Fürstenfeldbruck
:Erinnern und verstehen

Schüler des Graf-Rasso-Gymnasiums gedenken des 1972 in Fürstenfeldbruck ermordeten Yakov Springer. Die Veranstaltung ist Teil des Projekts zum Olympia-Attentat "Zwölf Monate - zwölf Namen".

Von Erich C. Setzwein

Fürstenfeldbruck
:Offene Fragen zum Olympiaattentat

Hat Bundeskanzler Willy Brandt sich auf einen Deal mit Terroristen eingelassen? Die Dokumentarfilmer Lia Wreschniok und Till Rüger suchen im Lichtspielhaus nach Antworten.

Von Noah May

Antisemitismus - 50 Jahre nach dem Olympia-Attentat
:"Ich sehe totalitäre Tendenzen hier aufkommen"

Judenfeindlichkeit breite sich wieder aus, warnt der Psychologe Louis Lewitan. Bei einer Diskussionsrunde im Rathaus kritisiert er, Deutschland tue alles, um in der "Königsdisziplin des Vergessens" der Sieger zu sein.

Von Joachim Mölter

Fürstenfeldbruck
:Vertuschung nach dem Anschlag

Historischer Verein befasst sich mit Verantwortung der Bundesrepublik beim Olympia-Attentat von 1972.

Fürstenfeldbruck
:Lesung mit Christian Springer

Historischer Verein widmet sich erneut den Verhörprotokollen zum Olympia-Attentat. Der Münchner Kabarettist liest daraus.

Olympia-Attentat München
:Lesung vor größerem Publikum

Historischer Verein erinnert im Churfürstensaal an die Geschehnisse des 5. Septembers 1972.

Von Erich C. Setzwein

Residenztheater
:Vortags ein Meisterwerk

Das Münchener Residenztheater eröffnet mit Tony Kushners "Engel in Amerika" und dem Olympia-Dokumentarstück "Die Spiele müssen weiter gehen - München 1972". Das ist halb hervorragend.

Von Egbert Tholl

SZ PlusExklusivMünchen 1972
:Olympia-Attentäter lebte wohl unbehelligt in Berlin

Einer der Palästinenser, die 1972 den Anschlag in München verübten, soll sich 13 Jahre später in West-Berlin aufgehalten haben. Die deutschen Sicherheitsbehörden wussten davon, doch die zuständige Polizei ignorierte den Hinweis.

Von Roman Deininger und Uwe Ritzer

Fliegerhorst Fürstenfeldbruck
:Beklemmende Stunden im Tower

Der Historische Verein wagt ein etwas anderes Gedenken an die Opfer des Olympia-Attentats von 1972 und beweist, warum das historische Gebäude als Erinnerungsort erhalten werden sollte.

Von Erich C. Setzwein

Fürstenfeldbruck
:Zwischenschritt im Netz und als App

Das Landratsamt stellt den digitalen Erinnerungsort zum Olympia-Attentat vor und hofft darauf, einmal einen authentischen im Fliegerhorst schaffen zu können.

Von Erich C. Setzwein

SZ PlusNach dem Olympia-Attentat von 1972
:Höher, schneller, einfach weiter, immer weiter

"The Games must go on": Das sagte der damalige IOC-Präsident Avery Brundage bei der Trauerfeier im Olympiastadion. Wenn es darum geht, Krisen zu ignorieren, beruft sich der Weltsport heute noch auf diese Worte.

Von Ralf Wiegand

Deutsch-israelische Beziehungen
:"Das jüdische Volk vergisst nicht"

Israels Präsident Herzog würdigt im Bundestag Deutschlands Bemühen für die Erinnerung an den Holocaust. Zum Abschluss seines Staatsbesuchs fährt er in die KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen.

"Munich Games" bei Sky
:Wäre heute alles anders?

Wäre ein Anschlag wie das Olympia-Attentat von 1972 auch heute noch möglich? Diese Frage verhandelt die fiktionale Serie "Munich Games" auf Sky.

Von Roman Deininger

SZ-Serie: Olympisches Erbe
:Mahnmale gegen das Vergessen

München tut sich schwer mit der Erinnerung an das Olympia-Attentat. In Fürstenfeldbruck ist man da engagierter. Eine Geschichte des Gedenkens und der Gedenkorte.

Von Joachim Mölter und Erich C. Setzwein

Fürstenfeldbruck
:Erinnern, mahnen und verzeihen

Der 50. Jahrestag des Olympia-Attentats wird auf dem Fliegerhorst mit einem Staatsakt begangen. Dabei gibt Landrat Thomas Karmasin ein Versprechen ab.

Von Erich C. Setzwein

MeinungOlympia-Gedenken
:Ein spätes Wunder

Ein tiefer Graben trennt Israels Wahrnehmung des Attentats von der Deutschlands. Die gemeinsame Gedenkveranstaltung kann ein Anfang sein.

Kommentar von Peter Münch

50. Jahrestag des Olympia-Attentats
:"Wir haben es geschafft, die Schreie der Ermordeten ins Bewusstsein der Welt zu tragen"

Am Erinnerungsort beim Olympischen Dorf gedenken Israelis und Deutsche der ermordeten Sportler. Kultusminister Piazolo ist froh, dass die Angehörigen zum Jahrestag nach München gereist sind. Und Oberbürgermeister Reiter zeigt sich beschämt ob der Fehler und Versäumnisse seit 1972.

Von Bernd Kastner

Terrorismus
:Steinmeier zu Olympia-Attentat: "Das beschämt mich"

Am Jahrestag des Anschlags von 1972 in München bittet der Bundespräsident die Angehörigen der Opfer um Vergebung. Ankie Spitzer spricht für die Hinterbliebenen - in Form einer Ansprache an ihren getöteten Mann.

Von Kassian Stroh

Terror bei den Olympischen Spielen 1972

SZ PlusOlympia 1972
:Die Wunde des 5. September

Viele Fragen sind noch offen, viele Akten verschlossen: Nach einem halben Jahrhundert harrt das Olympia-Attentat noch immer seiner Aufarbeitung. Nun ist sie endlich in Sicht.

Von Joachim Mölter

Nach Einigung im Entschädigungsstreit
:Doch noch ein Besuch

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt Israels Staatspräsident Isaac Herzog in Berlin.

SZ PlusMeinung50 Jahre Olympia-Attentat
:Eine Bilanz voller Scham

Um Mitternacht des 5. September 1972 starben die israelischen Geiseln in Fürstenfeldbruck, um 16.30 Uhr gingen die Spiele weiter. Heiter wollten sie sein, seelenlos wurden sie.

Kommentar von Holger Gertz

Olympia-Attentat 1972
:680 Radler erinnern an die Opfer des Attentats

Die Teilnehmer setzen mit ihrer Tour von München nach Fürstenfeldbruck vor dem offiziellen Gedenken am Montag ein deutliches Zeichen.

Von Quirin Knospe

Olympia-Attentat 1972
:Massive Verkehrsbehinderungen am Gedenktag zu erwarten

Vor allem am Mittag und am Nachmittag muss mit zeitweiligen Sperrungen zwischen dem Flughafen München und Fürstenfeldbruck gerechnet werden.

Olympia-Attentat
:Erinnerung an das jüngste Opfer

Der israelische Ringer Mark Slavin soll am 5. September 1972 mit 18 Jahren sein Olympiadebüt geben. Wenige Stunden davor, wird er von den palästinensischen Terroristen entführt. Eine Tafel erinnert nun an sein Leben.

Von Florian J. Haamann

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