Fürstenfeldbruck73 beklemmende Minuten

Zeitzeuge Hans Völkl trägt bei der Uraufführung im Fliegerhorst vor. Die Lesung wird danach in der Polizeihochschule wiederholt und aufgezeichnet.
Zeitzeuge Hans Völkl trägt bei der Uraufführung im Fliegerhorst vor. Die Lesung wird danach in der Polizeihochschule wiederholt und aufgezeichnet. (Foto: Erich C. Setzwein)

Lesung des Historischen Vereins Fürstenfeldbruck zum Olympia-Attentat in der Polizeihochschule ist nun als Video im Internet.

Es sind 73 Minuten, in denen es von Minute zu Minute interessanter, aber auch beklemmender und quälender wird. Eine Stunde und 13 Minuten dauert die Aufzeichnung einer Lesung des Historischen Vereins zum Olympia-Attentat von 1972. Die Teilnehmer zitieren bei der Veranstaltung in der Polizeihochschule Fürstenfeldbruck Vernehmungsprotokolle eines Ermittlungsverfahrens im Herbst 1972 gegen den damaligen Münchner Polizeipräsidenten Schreiber. Die Zeugenaussagen sind zeitlich richtig angeordnet und sollen jene etwas mehr als 24 Stunden deutlich machen, die vom Eindringen der Terroristen ins Olympische Dorf in München über die Ermordung von zwei Mitgliedern der israelischen Olympiamannschaft bis zum tödlichen Ende des gescheiterten Befreiungsversuchs auf dem Fliegerhorst vergehen. Das Video kann auf der Seite des Historischen Verein ( https://www.historischer-verein-ffb.de) angesehen werden.

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