Medienpolitik

Presserecht
:Stefan Kuntz gewinnt auch gegen „Stern“ vor Gericht

Das Magazin darf wie zuvor schon die „Bild“ nicht länger den Verdacht verbreiten, der ehemalige HSV-Vorstand Stefan Kuntz habe Frauen belästigt. Nach Ansicht des Landgerichts Hamburg hatten sie dafür keine Belege.

SZ PlusVon Thomas Hürner

Öffentlich-Rechtliche
:Nun kommt es auf den Inhalt an

ARD und ZDF haben entschieden, welche Sender zum Jahreswechsel eingespart werden sollen. Das Ergebnis lässt erahnen, welche Befindlichkeiten eine Rolle gespielt haben – und ist trotzdem Grund für vorsichtigen Optimismus.

SZ PlusVon Stefan Niggemeier

Hollywood-Studio Warner
:Netflix gibt auf – jetzt kommen die Trump-Leute

Der Streaming-Konzern Netflix zieht im Bieterwettstreit um das Hollywood-Studio Warner Bros. nicht mehr nach. Jetzt könnte der Weg für Paramount frei sein – und damit für einen Vertrauten von Präsident Donald Trump.

Von Caspar Busse

Öffentlich-Rechtliche
:Wie es auch gehen kann

Nach den Skandalen um gefälschte Bilder bei ARD und ZDF forderte die AfD im Bundestag eine Aktuelle Stunde – und erlebte ein Parlament, das sie erstaunlich mühelos abtropfen ließ.

SZ PlusVon David Kulessa

Gazastreifen
:Recherche nur unter Aufsicht

Internationale Journalisten dürfen immer noch nicht unabhängig in den Gazastreifen einreisen. Israels höchstes Gericht vertagt seine Entscheidung über die Zugangssperre, macht der Regierung aber einen Vorschlag.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

MeinungBundesregierung
:Das Transparenzgesetz der Regierung hat eine Schattenseite

Es ist richtig, dass die Koalition politische Schleichwerbung bekämpft. Aber die geplanten Befugnisse für die Sicherheitsbehörden gehen eindeutig zu weit.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

Meinung„Zensur“-Debatte
:Daniel Günther hat es seinen Gegnern ein bisschen arg leicht gemacht

Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident hat keineswegs das Verbot eines pseudojournalistischen Portals gefordert. Aber wer wollte, konnte ihn so verstehen.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

ExklusivMedien in Ungarn
:Der letzte Dorn in Orbáns Auge

In Ungarn erstirbt mehr und mehr die öffentliche Kritik an der rechtspopulistischen Regierung – nur der Bertelsmann-Sender RTL hält als einziges großes unabhängiges Medienunternehmen stand. Die Frage ist: Wie lange noch?

SZ PlusVon Caspar Busse, Jan Diesteldorf und Verena Mayer

Orale Kultur
:Wir hören Stimmen. Sollten wir uns Sorgen machen?

Nicht mehr soziale Medien sind die digitalen Leitmedien, sondern Podcasts. Wie beeinflusst das Dauergeplapper aus dem Weltgehirn die Menschen, das Denken, die Demokratie?

SZ PlusVon Philipp Bovermann

MeinungSocial Media
:Eine Klarnamenpflicht wäre übel für die Demokratie

Debatten im Netz dürften nicht mehr anonym stattfinden, fordert ein ehemaliger Verfassungsgerichtspräsident. Wie weltfremd! Er sollte mal Lehrerinnen fragen oder Menschen mit Chef.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

RBB
:„Die Wunden sind nicht verheilt“

Jörg Wagner spart in seiner Radiosendung nicht mit Kritik an seinem Arbeitgeber RBB. Nun hört er auf, nicht ganz freiwillig. Ein Gespräch über Unabhängigkeit und Verantwortung in den Öffentlich-Rechtlichen.

SZ PlusInterview von Stefan Fischer

Medienfreiheit in Litauen
:Wenn Katzen Rundfunkdirektoren wählen

In Litauen laufen seit Wochen Demos gegen das geplante Mediengesetz, Kritiker bangen um die Freiheit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Der Präsident warnt vor Spaltung – und die Opposition stellt Scherz-Anträge.

SZ PlusVon Viktoria Großmann

Medien
:„Burda ohne Philipp Welte ist nicht Burda“

Es ist ein Schock für manche im Haus: Nach mehr als 30 Jahren verlässt Verlagschef Philipp Welte überraschend das Medienunternehmen. Und jetzt?

SZ PlusVon Caspar Busse

MeinungKampf um Warner Bros. Discovery
:Entweder eine Gefahr fürs Kino oder eine Gefahr für ganz Europa

Wer übernimmt den Konzern: Netflix oder Paramount Skydance? In dem Bieterwettstreit geht es um zwei unterschiedliche Visionen für die Medienbranche.

SZ PlusKommentar von Philipp Bovermann

Kulturpolitik
:Die potemkinsche Mediengruppe

16 Magazine, Agenturen und Verlage gehören nach eigenen Angaben zur Weimer Media Group. Ein Blick hinter die Fassade lässt dieses Gebilde schnell in sich zusammenfallen.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

Brandenburg
:Landesregierung rutscht in die Krise

In Potsdam eskaliert der Streit über die Medienstaatsverträge. Wie es weitergeht, hängt stark davon ab, ob es dem BSW gelingt, die Probleme in den eigenen Reihen zu lösen.

SZ PlusVon Meredith Haaf

MeinungÖsterreich
:Wie sich Boulevardmedien gegen eine Neuordnung der Medienförderung stemmen

In Österreich soll die Vergabe von öffentlichen Geldern für Medien neu aufgestellt werden. Die Aufregung ist groß – und Indiz für das System wechselseitiger Abhängigkeiten zwischen Macht und Medien.

Kolumne von Alexandra Föderl-Schmid

Medien und Politik
:Der doppelte Weimer

Der Kulturstaatsminister und ehemalige Verleger habe sein Unternehmen „verlassen“, hieß es. Tatsächlich hält er nach wie vor 50 Prozent daran. Interessenkonflikte sind kaum vermeidbar.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel und Meike Schreiber

MeinungÖffentlich-Rechtliche
:Das Programm gefällt Ihnen nicht? Beschweren Sie sich

Nun sollen Gerichte untersuchen dürfen, ob ARD und ZDF vielfältig und ausgewogen genug sind. Immer noch besser als das reine Bauchgefühl.

SZ PlusKommentar von Aurelie von Blazekovic

Satiriker in der Kritik
:„Was Sie hier sehen und für Jan Böhmermann halten, ist eine reine Projektionsfläche“

Der ZDF-Moderator erklärt nach der Aufregung um die Absage des Konzerts des Rappers Chefket, es sei „niemand ausgeladen“ worden. Ist das alles nur ein großer Witz?

SZ PlusVon Thore Rausch

80 Jahre SZ
:„Wer schnell beleidigt ist, sollte nicht in die Politik gehen“

In einem früheren Leben war Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Fernsehredakteur. Ein Gespräch über das Verhältnis von Journalisten und Politikern, seine schlimmsten Ideen bei Instagram – und darüber, wie er es eigentlich schafft, täglich die SZ zu ertragen.

Interview von Roman Deininger und Judith Wittwer

Medien
:Jan Wachtel wird Burda-CEO

Der frühere RTL-Manager folgt auf Philipp Welte. Der Generationenwechsel beim Medienkonzern ist damit vollzogen.

Von Carolin Gasteiger

Medien in den USA
:Journalisten bitte nur in Begleitung

Das Pentagon erlässt neue Beschränkungen für Reporter und will so offiziell „das öffentliche Vertrauen pflegen“. Was die eigentlichen Gründe sind.

SZ PlusVon Andrian Kreye

USA
:Zensur findet statt

Nach dem Mord an dem rechten Aktivisten Charlie Kirk versucht die Trump-Regierung immer unverhohlener, kritische Medien in den Vereinigten Staaten einzuschüchtern.

SZ PlusVon Reymer Klüver

Öffentlich-Rechtliche
:Da geht noch mehr

ARD, ZDF und Deutschlandradio haben in einer Studie untersuchen lassen, welche Rolle sie für den sozialen Zusammenhalt spielen. Sowohl die Sender als auch die Medienpolitik können daraus lernen.

SZ PlusVon Stefan Fischer

MeinungUSA
:Trump, der „Vollbluthengst“, bekommt Bestnoten von den Medien

Zeitungen, Radio- und Fernsehsender zwischen New York und Los Angeles beschönigen und verharmlosen all das, was der Präsident so tut. Und werben munter weiter dafür, ihm den Friedensnobelpreis zu verleihen. Wahrheit ist offenbar das, was ihm gefällt.

SZ PlusKolumne von Michaela Haas

Frankreich
:„Ich bin nur ein kleiner, armer Multimillionär“

Olivier Legrain kämpft gegen die Herrschaft der Milliardäre: In Paris baut der ehemalige Manager ein „Haus für freie Medien“ und will so unabhängigen Journalismus unterstützen.

SZ PlusVon Oliver Meiler

KI und Journalismus
:„Man braucht keine Millioneninvestitionen, sondern Neugier“

Was muss der Journalismus in Zeiten von Social Media und künstlicher Intelligenz tun, um zu überleben? Ein Gespräch mit Florent Daudens von der KI-Plattform Hugging Face über den Weg aus der Abhängigkeit.

SZ PlusInterview von Andrian Kreye

Fernsehen
:Italiener lassen bei Pro Sieben Sat 1 nicht locker

Die Berlusconi-Holding Media for Europe (MFE) bessert die Übernahmeofferte auf - und setzt den anderen Großaktionär unter Druck. Die Aktie von Pro Sieben Sat 1 springt nach oben.

Digitale Zukunft
:Ausgeklickt

Das neue Schreckgespenst heißt „Zero Click Future“. Was ist dran an der Vision, dass bald KI-Assistenten unseren Zugang zur digitalen Welt  kontrollieren?

SZ PlusVon Andrian Kreye

Medienkonzern Burda
:„Die Politik inszeniert und zelebriert sich lieber auf Tiktok und Instagram“

Philipp Welte ist Burda-Vorstand und oberster Lobbyist der Zeitschriftenbranche. Ein Gespräch über den Generationswechsel, die Macht willkürlicher US-Medienkonzerne und die Tatenlosigkeit der deutschen Regierung.

SZ PlusInterview von Caspar Busse

US-Fernsehen
:Jagen, fischen, beten, hassen

Seit Anfang Juli kann man weltweit verfolgen, welche TV-Kanäle Donald Trump in seiner Streaming-App „Truth+“ bündelt – und wie ihm dort rund um die Uhr gehuldigt wird. Ein masochistischer Selbstversuch.

SZ PlusVon Michael Moorstedt

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Wie Trump Medien mundtot macht

Abgesägte Talkmaster, Milliardenklage gegen eine große Zeitung: Der US-Präsident arbeitet gerade seine Feindesliste ab, sagt Reinhard Krumm von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Washington.

Von Lars Langenau

USA
:Film- und Fernsehriese Paramount zahlt 16 Millionen Dollar an Trump

Mit der außergerichtlichen Einigung gibt das Unternehmen im Rechtsstreit seiner Tochter CBS mit dem US-Präsidenten nach. Ein weiterer Sieg für Trump – und ein Schlag für die Pressefreiheit.

SZ PlusVon Max Fluder

MeinungFernsehen
:Aus RTL und Sky könnte ein deutsches Netflix entstehen

Die Kölner TV-Firma will mit der Übernahme zu einem Fernseh-Champion werden. Die Chance dafür ist da – aber nur, wenn alles richtig läuft.

SZ PlusKommentar von Caspar Busse

Medien
:Megadeal im deutschen TV-Markt: RTL kauft Sky Deutschland

Es ist eine der bedeutendsten Übernahmen im deutschen Medienmarkt in den vergangenen Jahren:  RTL will das Pay-TV-Unternehmen Sky übernehmen – und so zu Netflix und Amazon Prime aufschließen.

SZ PlusVon Caspar Busse

Journalismus
:Was Google deutschen Medien schuldet

1,3 Milliarden Euro im Jahr: Im Streit um faire Vergütung für journalistische Inhalte hat eine Studie berechnet, was Medien hierzulande entgeht.

SZ PlusVon Max Fluder

Frankreich
:Ihr Lächeln nervt Macron und Le Pen – nun muss sie gehen

Sie ist eine harte Interviewerin, vor allem wenn sie Politiker befragt. Entlassen wird Anne-Sophie Lapix vom Sender France 2 aber offenbar auch, weil ihre Mimik vielen nicht passt.

SZ PlusVon Oliver Meiler

USA
:Wer ist „Big Balls“?

Auf Fox News zeigen sich präpotente Jünglinge, die an der Seite von Elon Musk gerade versuchen, den US-Staatsapparat abzuwickeln. Auch ein besonders Trump-gläubiger 19-Jähriger stellt sich vor – und erklärt seinen Spitznamen.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Wolfram Weimer
:Wie gewinnt er das Vertrauen der Kulturschaffenden?

Antisemitismus, Filmförderung, Hilfen für die Verleger – den Ex-Publizisten Wolfram Weimer erwarten in seinem Amt als Kulturstaatsminister viele Aufgaben.

SZ PlusVon Aurelie von Blazekovic, Jörg Häntzschel und David Steinitz

Kulturpolitik
:Die Tegernsee-Connection

Gespräche am Golfplatz, Gesinnung, Geburtstag: Wie Wolfram Weimer zum Kulturstaatsminister unter Friedrich Merz aufstieg.

SZ PlusVon Hans-Jürgen Jakobs

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Haben Medien die AfD normalisiert?

Ist der Partei zu viel Beachtung geschenkt worden? Der Medienwissenschaftler Tanjev Schultz über den medialen Umgang mit Rechtsextremen.

Von Lars Langenau

KI-Webseiten
:Der Diebstahl wird automatisiert

In Frankreich sorgt eine Recherche um KI-betriebene Nachrichtenseiten für Aufsehen – denn die Inhalte sind geklaut. Gegen die prominenteste der Websites gehen nun mehrere Medien vor – und sie hat einen Ableger in Deutschland.

SZ PlusVon Saladin Salem

Streit um Peters-Roman
:Wie weit weg von der Wirklichkeit muss Literatur sein?

Kunstfreiheit gegen Persönlichkeitsrecht: Der Berliner Galerist Johann König will sich als Figur in einem Roman von Christoph Peters wiedererkannt haben – und möchte nun die weitere Veröffentlichung verhindern.

SZ PlusVon Marie Schmidt

Großbritannien
:Abhörskandal: Harry einigt sich mit „Sun“ auf Vergleich

Überraschung im Verfahren um illegale Recherchemethoden. Eigentlich wurde Prinz Harry im Prozess gegen die „Sun“ im Zeugenstand erwartet. Doch daraus wird nichts.

Stephen Kings Radiosender
:Schluss an Silvester

Romanautor Stephen King macht seine drei Rock-Radiosender in Maine dicht – aus wirtschaftlichen Gründen. In der US-Medienlandschaft geht damit mehr verloren als ein paar Arbeitsplätze.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Donald Trump und die Institutionen
:Die Rache beginnt

Donald Trump verklagt eine Lokalzeitung und ein Umfrageinstitut. Genau das hatte er versprochen: einen Feldzug gegen die Institutionen der Demokratie.

SZ PlusVon Andrian Kreye

Medienpolitik
:Neue Chefin für das Grimme-Institut

Mit Çiğdem Uzunoğlu rückt eine Frau aus der Computerspiel-Branche an die Spitze des Instituts, das zuletzt in schweren Geldnöten war.

Vergabe der TV-Rechte
:Unübersichtlich fürs Publikum – aber gut für die Klubs

Die Samstagskonferenz der Fußball-Bundesliga wechselt zu Dazn, Sky überträgt am Freitagabend und behält die zweite Liga. Was zur TV-Rechte-Vergabe schon bekannt ist.

SZ PlusVon Philipp Selldorf

Zeitungsverleger
:Einstimmig hält besser

Die Presse-Verlegerverbände rücken zusammen: Mit einem neuen Bündnis für medienpolitisches Lobbying wollen sie sich gegen Google und die Öffentlich-Rechtlichen stärken.

SZ PlusVon Hans-Jürgen Jakobs

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