Der Bildhauer Nikolaus Gerhard brachte den Stein zum Reden. Als Professor und später Präsident der Kunstakademie ließ er seinen Studierenden viel Freiheit. Nun ist er im Alter von 81 Jahren gestorben.
Kunst in Geretsried
:Schlussakt mit einer Fotoausstellung
Die letzte Ausstellung in der Städtischen Galerie an der Elbestraße wird am Freitag eröffnet. Justine Bittner zeigt die Stadt im Wandel der Zeit. Danach schließt die Galerie.
Sommerferienprogramm
:Tierparade im S-Bahn-Tunnel
Für viele ist eine Unterführung nur ein Weg zum Bahnhof. Für Gräfelfinger Kinder wird sie eine Woche lang zur Leinwand.
Kunst und Bier
:Hühner, Drachen und Doppelböcke
Auch diesmal dürfen Interessierte wieder gespannt sein, was drei auserwählte Künstler vom 18. bis 25. August am Fuß des Heiligen Bergs beim Kloster Andechs aus einem Stück Holz entstehen lassen.
Stadtgestaltung
:Groß denken. Für ein paar Wölkchen
Die Konstablerwache in Frankfurt gilt als Drogen- und Kriminalitätshotspot. Jetzt soll ausgerechnet Kunst den Ort verwandeln.
Lueger-Statue in Wien
:Antisemit in Schieflage
Karl Lueger war Bürgermeister von Wien und Vorbild für Adolf Hitler. Bis heute erinnert eine Statue an ihn. Nicht nur die jüdische Gemeinde fordert, sie zu entfernen. Die Stadt Wien hat sich nun für die schwierigste Form des Umgangs entschieden.
Nachruf auf „Totalkünstler“ Timm Ulrichs
:Er schuf Münchens kuriosestes Großkunstwerk
Bei den Olympischen Spielen 1972 lief er täglich einen Marathon in einem riesigen Hamsterrad und an der Allianz-Arena ließ er eine Kirchenkopie aus dem Müllberg wachsen. Was von „Universaldilettant“ Timm Ulrichs bleibt.
Was läuft in der Münchner Literaturszene
:Ein Denkmal für die Familie Mann
München leuchtet: Wie ein neues Denkmal von Albert Coers am Literaturhaus die Familie Mann würdigt.
Wirbel um Statue
:High Five mit Pavarotti
In der Stadt Pesaro wird eine Pavarotti-Statue in eine Eislaufbahn eingebunden, das Entsetzen ist groß. Aber warum nur? Bronzefiguren anzufassen, soll schließlich nicht nur Glück, sondern manchmal auch Geld bringen.
Gentrifizierung
:„Die Verunsicherung ist riesig“
Sonja Hornung lebt wie viele freie Künstler in Berlin an der Armutsgrenze. Nun muss sie auch noch um ihr Atelier und ihre wildwüchsige Nische in Kreuzberg fürchten.
Kunst im öffentlichen Raum
:Kunst-Vandalismus im Alten Botanischen Garten
Ein abgerissenes Banner, eine problematische E-Mail: Ein Fotomotiv sorgt am Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten in München für heftige Reaktionen.
Judy Ledgerwoods Kunstprojekt „Flowers for the Blue Line“
:Von Nymphenburg nach Chicago
Die US-Künstlerin Judy Ledgerwood hat in der Porzellanmanufaktur Nymphenburg Majolika-Fliesen für ein Kunstwerk geschaffen, das Licht und Farbe in die Bahnstation Racine in Chicago bringt.
Germering
:Hasen für den Haas
Ein Verkehrskreisel in der Stadt Germering macht auf Landleben. Jetzt haben die künstlichen Schafe dort neue Gesellschaft bekommen.
Straßenausstellung in München
:Weiße Koffer erinnern an die ermordeten jüdischen Nachbarn
Der Aktionskünstler Wolfram P. Kastner stellt in Schwabing Gepäck mit Namen und Anschrift versehen vor Häusern auf, in denen einst Juden wohnten. So will er den Opfern nationalsozialistischer Verfolgung ihre Würde und ihre Geschichten zurückgeben.
Was läuft in der Kunst?
:Tanz der wilden Gestalten
In städtischen Kunsträumen ist viel Experimentelles zu erleben, aber auch die Welt der Modelleisenbahnen zu entdecken. Und von der Kunstinsel ist die Kunst verschwunden.
Kunst und Klimawandel
:Abgesoffen im Kunstschneeteich
Aus einem Speicherteich für Kunstschnee in Tirol ragen nun schwimmende Skier. Wussten die Betreiber der Bergbahn, welche Botschaft über die Zukunft des Wintersports sie sich mit der Kunstinstallation in ihr Skigebiet geholt haben?
Bronzediebe am Werk
:Kloster Seeon: Ausstellung ohne Exponat
Das sonst durch CSU-Klausuren bekannte Kloster Seeon zeigt eine Ausstellung über die Bronzefigur „Der Fischerbub“ – obwohl das Werk selbst vor ein paar Wochen spurlos verschwunden ist.
Trend in Bayern
:Netzwerke zwischen Wirtschaft und Kultur werden gerade eifrig gesponnen
Ob Frauen-Plattform oder Kunst-Lunch: In Nürnberg und München wird versucht, in schwieriger werdenden Zeiten die Kräfte zu bündeln.
Temporärer Bau bei der Pinakothek der Moderne
:Eine Villa Kunterbunt für München
Neben der Pinakothek der Moderne in München soll die interaktive begehbare Installation „Flux“ entstehen. Ein „Wohlfühlort ohne Konsumzwang“, der die nächsten fünf Jahre zu Spiel, Spaß und Teilhabe einlädt.
Graffiti-Kunst
:Weg mit dem Banksy!
Im Sommer tauchten mehrere Banksy-Kunstwerke in London auf, erstmals auch an einer Fassade im schicken Kew im Süden der Stadt. Eine Attraktion? Für die Nachbarn schon – aber nicht für den Besitzer der Hauswand.
Doppelgänger-Wettbewerbe
:Wir sind alle Harry Styles
Neuer Trend, natürlich aus New York: Auf öffentlichen Plätzen treffen sich Menschen zu Doppelgänger-Wettbewerben. Warum das mehr ist als verrückte Zerstreuung.
Kunst im öffentlichen Raum
:„Auch Träume haben ihre dunklen Seiten“
Der Künstler Martin Blumöhr macht triste Unterführungen zu farbenfrohen Orten, an denen sich Fußgänger wohlfühlen sollen. Sein jüngstes Projekt aber hat ihm selbst einen Schreck eingejagt.
Mitten im Münchner Straßenverkehr
:SUVs als verrottende Kunstwerke
Wem gehört die Straße? Die Debatte um die wuchtigen Stadtgeländewagen polarisiert. Die Berliner Künstlerin Folke Köbberling baute drei der Fahrzeuge aus natürlichen Materialien nach – als Kritik am automobilen Wettrüsten.
Künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum
:Krieg anders denken
Krieg ist allgegenwärtig. In den Medien und auf der Straße. Trotzdem brauche es Kunst zum Phänomen Krieg, findet Peter Kees, der die Ausstellungsreihe „War Aspects“ kuratiert.
„Wir sind alle im gleichen Wasser geschwommen“
:Kunstvoll abgetaucht
Katja Bonnländer feiert im Ascholdinger Hallenbad die Kunst und die Erinnerung.
Münchner Geschichte
:Was die Glasfenster im Neuen Rathaus erzählen
Ein Jüngling mit Bockshufen, die Altstadt Bremens und sogar die Niagarafälle: Auf den Glasfenstern im Rathaus am Marienplatz gibt es Erstaunliches zu entdecken, wie nun ein Buch zeigt.
Kunstinstallation „Made in Germany“ in München
:Wenn Schwarz Rot Gold ergraut
Naneci Yurdagül stellt mit seinen Kunstinterventionen am NS-Dokumentationszentrum grundsätzliche Fragen nach dem Zustand der Gesellschaft in Deutschland.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:München ist von Graffiti-Sprayern geprägt - von talentierten und weniger talentierten
Unsere Autorin fühlt sich inspiriert von Graffiti-Kunst. Nicht jedes Bildnis ist eine ausgesprochene Schönheit – doch jedes erzählt eine Geschichte dieser Stadt. Umso trauriger, wenn jemand ein Werk entfernt.
Open-Air-Kunst rund um den Tegernsee
:„Einer muss das Licht am Ende des Tunnels in der Hand halten“
Stefan Szczesny war ein Junger Wilder. Was von dem ungestümen Farbenrausch dieser Kunstbewegung in seinem Werk nachhallt, lässt sich zurzeit am Tegernsee sehen. Rund um den See sind 30 Großskulpturen von ihm aufgestellt.
Der Porträtzeichner aus der S3
:Skizzieren gegen die Einsamkeit
Georg Buchner-Baucevich hat alles verloren, was ihm wichtig war. Nun setzt er sich fast jeden Tag in die S-Bahn und zeichnet Bilder von Fremden. Über einen 72-Jährigen, dem es um viel mehr als nur Kunst geht.
Kunst am Kabelsteg
:Performance für Mensch und Glocke
Die mit einem Biennale-Löwen ausgezeichnete litauische Künstlerin Lina Lapelytė verwandelt mit "Copper Lick" einen gesichtslosen Ort an der Münchner Isar in einen poetischen Klang- und Performanceraum mit großer Sogwirkung. Wie schafft sie das?
Street-Art in München
:Invasion der Pixel-Monster
Seit Jahren hinterlässt er in vielen Städten der Welt Spuren seiner Kachel-Kunst. Auch in München war der französische Street-Art-Künstler Invader schon unterwegs. Wie die Stadt die Werke nun schützen will - und was Hausbesitzer und Künstlerkollegen von den Straßen-Invasoren halten.
Kunst im öffentlichen Raum
:Umleitung
Die Installation von Milena Dopitová handelt von Bewegungsfreiheit - auch der von Kunst im öffentlichen Raum.
Kunst im öffentlichen Raum-
:Gedankliche Verbindung zwischen geteilten Welten
Die Kunstinstallation "Brückenspross" zieht von der Isar ins Werksviertel - und verweist dort auf die fehlende Anbindung nach Haidhausen.
MeinungKunstmeile Geretsried
:Nicht so bieder, bitte!
Der Bürgermeister legt ein Konzept vor, das im Stadtrat nur sehr profane Wünsche weckt.
Aus dem Kulturausschuss des Stadtrats
:Geretsried in Stein gehauen und in Bronze gegossen
Bürgermeister Michael Müller präsentiert sein Konzept für eine Kunstmeile durch die Innenstadt. Er will "das Narrativ der Stadt" gespiegelt sehen.
Kunst im öffentlichen Raum
:Schwebendes Blau
Das "Gerundete Blau" von Rupprecht Geiger gilt als das Wahrzeichen des Gasteig. Nun musste das Kunstwerk umziehen - und wurde in einer nächtlichen Aktion zum neuen Gasteig HP8 transportiert.
Bayreuth
:Alle Mini-Wagner-Figuren vom Grünen Hügel verschwunden
Die 100 goldfarbenen, 49 Zentimeter hohen Skulpturen des Künstlers Ottmar Hörl vor dem Bayreuther Festspielhaus sind plötzlich weg - vermutlich gestohlen. Nun ermittelt die Polizei.
Kunst in Wolfratshausen
:Weibsbilder im Flößerei-Garten
Drei überlebensgroße Metallfiguren laden dazu ein, sich mit der Geschichte bemerkenswerter Frauen auseinanderzusetzen.
Installation zum Kunstareal-Fest in München
:Durch die Wand
Hubertus Hamm hat fürs Kunstarealfest eine temporäre Kunstinstallation geschaffen, die vielsagend "View" heißt. Auch die Bühne der Münchner Kunsthochschulen und das KI-Space sollen zu mehr Durchblick verhelfen.
Schmu in der Fabulologie
:Das Schneewittchen aus Lohr am Main - alles nur Fake?
An der Autobahn A3 werden arglose Fahrer in Richtung Spessart gelotst, um sich dort auf die Spuren einer Dame mit Glassarg und Zwergen-Fangemeinde zu begeben. Eine Irreführung durch die Behörden?
Musik, Tanz und Show
:Künstler gesucht
Für das Geretsrieder Straßenkunstfestival sucht die Stadt nach Talenten.
Umstrittene Kunst
:Die Sichtung muss weiterziehen
2019 ließ der Unternehmer Christian Zott in Unterammergau ein mobiles Kunstwerk aufbauen, das den Ort fast gespalten hätte. Nach langem Hin und Her muss die riesige Stahlskulptur das Dorf nun endgültig verlassen.
Streetart
:Wie spanische Kunst München schmückt
Zum 50. Todestag Picassos bringt das Streetart-Projekt "Málaga loves Munich" ein Stück malagische Kultur nach München. Zu sehen ist es an einer Wand in Untergiesing.
Fürth
:Der gestohlene Bundeskanzler
Vor dem Ludwig-Erhard-Zentrum sind zwei Skulpturen geklaut worden, die den berühmten Fürther zeigen.
Konsumgesellschaft
:Warum es in Traunstein gerade "Nichts für dich" gibt
Das Nichts ist in verschiedenen Größen und Verpackungen erhältlich und gar nicht mal so günstig. Bis Ende März ist nichts noch zu haben - in bester Lage am Stadtplatz.
Mitten in Unterammergau
:Fliegender Schwarzbau
Ein Unternehmer hat im Skulpturengarten seiner Unterammergauer Kunsthalle schon zum zweiten Mal einen transportablen Turm errichten lassen, der vermutlich sogar den örtlichen Kirchturm überragt. Doch der Gemeinderat will von einer Genehmigung auf Dauer nichts wissen.
Skulpturen-Kunst
:16 Tonnen schwere Botschaft an die Überholspur-Münchner
Das Bildhauerpaar Julia Venske und Gregor Spänle arbeitet seit 25 Jahren zusammen. Derzeit steht ihr Autoeater am Stachus - und regt so manchen zum Nachdenken an.
Lichtkunst
:"Das ist Herzklopfen"
Ein Künstlerkollektiv verwandelt das Innere einer Kirche in ein Spektakel aus Licht und Musik. Noch bis zum 13. März kann man diesen optischen Rausch in München erleben.
Ausstellung in Wolfratshausen
:Kunst vor Gericht
Heike Eiber zeigt im Amtsgericht Wolfratshausen Expressives in starken Farben.