Kunst im öffentlichen Raum:Schwebendes Blau

Kunst im öffentlichen Raum: Das Wahrzeichen des Gasteig, Rupprecht Geigers "Gerundetes Blau", wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf einen Tieflader gehievt und auf das Gasteig-HP8-Gelände in Sendling gebracht.

Das Wahrzeichen des Gasteig, Rupprecht Geigers "Gerundetes Blau", wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf einen Tieflader gehievt und auf das Gasteig-HP8-Gelände in Sendling gebracht.

(Foto: Kathrin Metzner/Gasteig)

Das "Gerundete Blau" von Rupprecht Geiger gilt als das Wahrzeichen des Gasteig. Nun musste das Kunstwerk umziehen - und wurde in einer nächtlichen Aktion zum neuen Gasteig HP8 transportiert.

Leicht und heiter balancierte das "Gerundete Blau" von Rupprecht Geiger mehr als drei Jahrzehnte lang vor dem Gasteig in Haidhausen. Doch nun musste das Wahrzeichen des Kulturzentrums - im Volksmund auch liebevoll "Niveadose" genannt - wegen der anstehenden Sanierung des Gebäudes umziehen. Und dafür war schweres Gerät notwendig. Zwei Autokräne hievten die etwa 6,5 Meter breite und zwölf Tonnen schwere Scheibe aus Stahl in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf einen Tieflader, der das "Gerundete Blau" durch die Stadt bis nach Sendling zum neuen Gasteig HP8 brachte. Dort soll es an diesem Montagvormittag auf dem Platz am Kulturkraftwerk vor der Halle E wieder aufgestellt werden.

Vorübergehend, wie die Verantwortlichen betonen. Denn Rupprecht Geiger hat die ultramarinblau beschichtete Skulptur, die übrigens gar nicht eine Kreisform, sondern eine leicht ovale Form hat, speziell für die rote, streng gerasterte Backsteinoptik des Kulturzentrums in Haidhausen entworfen. Wenn der Gasteig modernisiert und erweitert hoffentlich in ein paar Jahren wiedereröffnet, soll auch das "Gerundete Blau" von Rupprecht Geiger wieder an seinen alten Standort zurückkehren.

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