Gemeinschaftlicher Antrag im Stadtrat:Autofreie Wochenenden und Tempo 30 fürs Bahnhofsviertel

Gemeinschaftlicher Antrag im Stadtrat: Im Bahnhofsviertel wurde zuletzt viel gebaut.

Im Bahnhofsviertel wurde zuletzt viel gebaut.

(Foto: Friedrich Bungert)

Die demokratischen Fraktionen und Gruppierungen im Stadtrat fordern eine ansprechendere Gestaltung rund um den Hauptbahnhof und Konzepte, die weit über Hygiene und mehr Begrünung hinausgehen.

Innovative Verkehrskonzepte und eine ansprechendere Gestaltung: Das Bahnhofsviertel soll schöner werden. Dazu haben die demokratischen Fraktionen und Gruppierungen im Stadtrat ein umfangreiches Paket an Vorschlägen erarbeitet und beantragt. Es geht um bessere Sauberkeit und Hygiene, etwa durch mehr Toiletten und Abfalleimer, aber auch um bessere Beleuchtung sowie mehr Begrünung. Baustellen im öffentlichen Raum sollen attraktiver werden, mit Lärmschutzkonzepten oder einer kreativen Nutzung der Bauzäune für Kunstausstellungen oder Graffiti.

Zum anderen soll die Verkehrssituation rund um den Bahnhof verbessert werden. Dafür sollen etwa an der Kreuzung Goethe- und Landwehrstraße sogenannte Tokio-Ampelschaltungen erprobt werden, bei denen Fußgänger auf allen Seiten gleichzeitig grün haben und die Kreuzung auch diagonal queren können. Geplant ist auch ein Pilotprojekt zu autofreien Wochenenden, außerdem soll im Bahnhofsviertel Tempo 30 eingeführt werden. Auch Sommerstraßen als zusätzliche Orte für Aufenthalt und Begegnung soll es dort künftig geben.

Die Umsetzung aller Vorschläge soll in enger Abstimmung mit den Gewerbetreibenden erfolgen. In den Gestaltungsprozess eingebunden sind unter anderem auch die Polizei, die Bahnhofsmission und Streetworker. Grundlage für das Paket ist die Studie "Sicherheit in Bahnhofsvierteln" der Uni Tübingen.

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