Fünfmal hat Anna Ertl bereits humanitäre Hilfe im Ausland geleistet. Wie es ist, vor 2000 Häftlingen in einem ugandischen Gefängnis zu stehen – und weshalb der Ärztin solche Einsätze manchmal lieber sind als ihre Arbeit daheim.
Sucht unter Kindern und Jugendlichen
:„Ein Zahnstocher kann bis zur dreifachen Nikotinmenge einer Zigarette enthalten“
Aromatisierte Zahnstocher sind schon bei Grundschülern im Trend – an Münchner Schulen sind sie teils verboten. Was sind die Gefahren und wie sollten Eltern handeln? Eine Suchtexpertin klärt auf.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Ein junger Patient ringt um sein Leben
Der Zustand des Mannes ist lebensbedrohlich, als er auf die Intensivstation kommt: Leberversagen, Liegetraumata und vermutlich ein fortgeschrittener Krätzebefall. Jetzt kommt es auf die bevorstehende Nacht an.
Schlafforschung
:„Nach 14 Uhr sollten die allermeisten keinen Kaffee mehr trinken“
Wie geht gutes Schlafen? Sportmediziner Lutz Graumann, der auch mit Fußballprofis oder Kampfpiloten arbeitet, über den Sinn heißer Duschen, wie man seine ideale Schlafdauer findet und den wichtigsten Aspekt guter Erholung.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Eine Patientin, die sich zurück ins Leben kämpft
Einer älteren Frau auf Intensivstation geht es immer schlechter – schon bald ist sie dem Tod nah. Doch dann ändert sich ihr Zustand. Über einen Fall, der für Pflegerin Pola Gülberg zu den schönsten des Jahres gehört.
SZ Gute Werke
:Was es bedeuten kann, zu früh geboren zu sein
Die Schwangerschaft einer jungen Frau verlief problemlos, bis sie mit Schmerzen in die Klinik fährt. Wegen einer Infektion kommen ihre Zwillinge viel zu früh auf die Welt. Was die alleinerziehende Mutter seitdem bewältigen muss.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wie die Feiertage am Jahresende für Pflegepersonal aussehen
Während andere die Christmette besuchen oder Gans genießen, geht der Betrieb auf der Intensivstation trotzdem weiter. Pola Gülberg über das Arbeiten an den Weihnachtstagen mit Pausen voller Lebkuchen-Desserts.
Gesundheit
:Wenn jede Minute zählt
Am Isar-Amper-Klinikum wird Schlaganfallpatienten in einer spezialisierten Notfall-Einheit geholfen. Fortschritte in der Diagnostik und Behandlung erhöhen die Heilungschancen erheblich. Etwa 600 Patienten jährlich profitieren von modernster Technologie und einem engagierten Team.
Armut in München
:Wie Krebs ihr Leben verändert hat
Chemotherapien und Bestrahlungen haben Spuren bei einer 60-Jährigen hinterlassen: Sie hat Schmerzen, fragt sich manchmal, wie viel Zeit ihr auf dieser Welt noch bleibt. Trotzdem arbeitet sie in der Altenpflege, will anderen helfen. Und hat dennoch nicht viel zum Leben.
SZ Gute Werke
:Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter von Malteser-Medizin kümmern sich um Menschen, die keinen Zugang zu einer medizinischen Versorgung haben. Die Spenden aus SZ Gute Werke werden zur Finanzierung dringend benötigter Anschaffungen verwendet.
Ende eines Münchner Traditionsgeschäftes
:Dem „Kräuterparadies“ bleiben nur noch wenige Tage
Das „Kräuterparadies“ ist seit 1887 Anlaufstelle für alle Menschen, die auf die Natur vertrauen. Die Auswahl an Heilkräutern, Tees und Ölen dort ist riesig. Jetzt schließen die Inhaber den Laden – ganz bewusst im Winter.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Der schwierige Weg zurück ins Bewusstsein
Einige Male versucht Pola Gülberg einen sedierten Patienten aufwachen zu lassen – ohne Erfolg: Der Mann reagiert hektisch, sodass die Pflegerin abbrechen muss. Wie es schließlich doch klappt und welche Rolle die Ehefrau dabei spielt.
Kindermedizin in München
:Bei Idas Behandlung zählt jeder Tag
In einem neuen Zentrum werden Kinder mit schweren chronischen Krankheiten von Spezialisten betreut. Warum eine schnelle Therapie lebensrettend sein kann – und wie Giraffe und Nashorn zur Heilung beitragen.
SZ Gute Werke
:Auf Visite mit Doktor Paletti und Doktor Mortadella
Wenn kleine sowie große Patienten Angst und Sorgen haben, können Klinikclowns gegensteuern. Warum bei ihren Besuchen nicht immer gelacht wird – und das trotzdem hilfreich ist, um wieder gesund zu werden.
Geburtshilfe
:Juno Aurora heißt das letzte Baby im Neuperlacher Kreißsaal
In 53 Jahren sind im Neuperlacher Krankenhaus 53 111 Kinder zur Welt gekommen. Nun endet eine Ära. Frauenklinik und Geburtshilfe ziehen nach Harlaching um.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Dehydriert und kaum ansprechbar
Immer wieder kommen ältere Patienten ins Krankenhaus, deren Zustand Pflegerin Pola Gülberg als verwahrlost bezeichnen würde. Manche würden den Angehörigen Vorwürfe machen. Warum das zu kurz gedacht ist.
VR-Brille für kranke Kinder
:Erst mal den Affen abklatschen, bevor es zur OP geht
Im Haunerschen Kinderspital werden in der Kinderchirurgie seit Kurzem VR-Brillen eingesetzt. Sie lassen die jungen Patienten in Traumwelten abtauchen – und mindern auf dem Weg in den Operationssaal die Angst.
München Klinik
:Ein starker Schutz für Eltern schwer kranker Kinder
Die Stiftung „Wir helfen München“ finanziert auf dem Gelände der München Klinik Schwabing ein Elternhaus. Hier sollen Angehörige kleiner Patienten wohnen – denn Heilung erfolge auch durch Nähe.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Im Krankenhaus kommt ein Unglück selten allein
Eine junge Frau kommt nach einem Herzinfarkt in die Klinik. Als wäre das nicht schon schlimm genug, kommen noch zwei weitere Krankheiten hinzu – jedes Mal ein herber Rückschlag. Warum das auch für Pflegerin Pola Gülberg eine schwierige Situation ist.
Krankenhäuser in München
:Ärzte der städtischen Kliniken funken SOS
Um das Defizit abzubauen, will die München Klinik ihre Belegschaft reduzieren. Ärztinnen und Ärzte warnen vor den Konsequenzen und beklagen, der Stil der Geschäftsführung sei „zum Teil offen herablassend“. Diese verteidigt sich: Man habe eine klare Verpflichtung gegenüber der Stadt.
Medizinische Versorgung
:München bekommt den größten Krankenhaus-Neubau Bayerns
Die ersten Patienten sollen im kommenden Jahr in Harlaching versorgt werden. Welche Stationen der 550-Betten-Bau bieten wird – ein erster Rundgang.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Warum Trompetespielen zum Gesundheitsrisiko werden kann
Dem Patienten von Pola Gülberg geht es stetig besser – nur seine Sauerstoffsättigung, die bleibt im Keller. Der Grund dafür bleibt allen ein Rätsel – bis die Pflegerin eine Idee hat.
Fachkräftemangel in München
:Mehr Pflegekräfte durch schnellere Anerkennung
Im Ausland qualifizierte Pflegefachkräfte sollen schneller auch in Deutschland in ihrem Beruf arbeiten können. In München wurde nun das Kompetenzzentrum für internationale Pflege eröffnet. Dort sollen Anpassungsmaßnahmen beschleunigt werden.
Medizinische Versorgung
:Was Münchner Kliniken tun, um Vergewaltigungsopfern zu helfen
Zwei Jahre nach Einführung eines ganzheitlichen Konzepts zur Akutversorgung ziehen die Initiatoren eine positive Bilanz. Dabei, dass die oft traumatisierten Frauen den Schritt in die Klinik wagen, hilft ein spezieller Code.
Amtsgericht München
:Behandlungsstuhl kaputt – Zahnarzt scheitert mit Klage gegen Patienten
Der etwa zwei Meter große Mann hatte sich auf dem Stuhl bewegt, um es sich bequem zu machen. Für die Reparatur wollte der Arzt etwa 1700 Euro.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Und plötzlich fällt der Patient ins Koma
Einem Mann geht es rapide immer schlechter: Er dämmert weg, reagiert nicht mehr auf Schmerzreize. Doch warum? Pola Gülberg und ihre Kolleginnen stehen vor einem Rätsel, dessen Lösung eine besondere Form einer seltenen Erkrankung ist.
Krankenhäuser
:Pflegefachkräfte sollen künftig auch die Betten putzen
Die Helios Kliniken sind profitabel. Damit das so bleibt, sollen Pflegefachkräfte zusätzlich aufwendige Reinigungsarbeiten übernehmen. Dagegen wehren diese sich nun in München und Umgebung.
Invasive Art
:Mehr als doppelt so viele Tigermücken in München gezählt wie im Vorjahr
Allerdings wurden auch die Beobachtungsgebiete ausgeweitet. Die Münchnerinnen und Münchner können zudem einen Beitrag dazu leisten, die Fortpflanzung des Insekts zu behindern.
Vogelgrippe am Speichersee
:„Du magst doch deine Tiere und willst, dass es ihnen gut geht“
Desinfektionsmittel, strenge Kleiderordnung und ein Zutrittsverbot für Fremde: Nach dem Vogelgrippeausbruch am Speichersee in Ismaning versuchen Geflügelzüchter in der Nähe, ihren Bestand zu schützen.
SZ-Pflegekolumne Auf Station
:Eine Fahrt mit dem E-Scooter, die fast mit einer Amputation endet
Auf der Intensivstation von Pola Gülberg liegt ein Mann, der sich bei einem Sturz vom E-Roller extrem schlimme Verletzungen zugezogen hat – vor allem um ein Bein sieht es gar nicht gut aus. Wie konnte das passieren, wo doch niemand sonst an dem Unfall beteiligt war?
Zukunft der Medizin
:Kranken Kindern hilft jetzt „Doktor Wall-E“
Junge Patienten der Ebersberger Notaufnahme können nun per Telemedizin von Fachärzten aus München begutachtet werden. Über ein Modellprojekt, das bundesweit Schule machen dürfte.
Untersuchung bei Kindern
:Wenn der Lego-Patient in die MRT-Röhre fährt, verschwindet die Angst
In einem Münchner Herzzentrum werden Kinder mit einem Modell aus Bausteinen auf ihre MRT-Untersuchungen vorbereitet. Die Effekte des kleinen Spielzeugs können immens sein.
Medizinischer Einsatz von KI
:Ein Mann, der mit seinen Gedanken einen Computer steuert
Michael Mehringer ist querschnittsgelähmt. Seit einigen Monaten verbindet eine Schnittstelle sein Gehirn mit einem Computer, 256 Elektroden hat Mehringer im Kopf. Es handelt sich um ein spektakuläres Forschungsprojekt aus München.
Medizinische Hilfe für Obdachlose
:KI-Kamera lässt Bakterien leuchten
Menschen, die auf der Straße leben, leiden häufig unter Verletzungen, die nur langsam heilen. Die Obdachlosenhilfe St. Bonifaz setzt nun eine KI-gestützte Wundanalyse ein – auch um die Patienten zu motivieren.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Worüber sich ein schwer Verletzter Sorgen macht
Pola Gülberg versorgt einen Patienten, der sich durch einen Sprung aus dem Fenster aus einer brennenden Wohnung gerettet hatte. Doch sein Gesundheitszustand war nicht das, was ihn auf der Intensivstation am meisten beschäftigte.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Maske ade?
Noch immer sind in München Menschen mit Covid-Masken unterwegs. Unsere Autorin ertappte sich dabei, wie sie die Nasenschutzträger von heute belächelte. Ehe das Virus unlängst wieder ihre eigene Familie heimsuchte.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Schmerzen, die Pflegerin und Patientin verbinden
Wegen ihrer Endometriose muss einer Patientin von Pola Gülberg ein Teil des Darms entfernt werden. Der Fall der jungen Frau geht der Pflegerin besonders nahe – weil sie sieht, wie gefährlich die Krankheit werden kann, an der auch sie selbst leidet.
Seelische Gesundheit
:Weil niemand mit seinen Problemen allein sein soll
Wen bitte ich um Hilfe, wenn ich mich allein fühle? Vielleicht einen Chatbot mit Herz, den Münchner entwickelt haben. Er fragt nach und soll erkennen, wenn jemand dringend professionelle Hilfe braucht. Anders als eine KI, die vielleicht sogar falsche Tipps gibt.
Erkältungssaison in München
:Wenn Münchner Nasen wie Zapfhähne laufen
Das Oktoberfest ist kaum vorbei, schon schnieft die ganze Stadt. Und das geht jetzt fröhlich so weiter. Szenen aus der Weltstadt mit Rotz.
Ermittlungen in Schwabing
:Arzt soll im großen Stil Botox aus Schönheitsklinik gestohlen haben
Der Mediziner wird verdächtigt, bei seinem Arbeitgeber Arzneimittel im Wert von mehreren Zehntausend Euro entwendet zu haben. Offenbar wollte er damit eine eigene Klinik eröffnen.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wieso auch ein leichter Stromschlag zum Herzstillstand führen kann
Ein Mann erleidet einen Stromschlag – danach geht es ihm eigentlich gut, zum Glück. Pflegerin Pola Gülberg erklärt, warum es trotzdem die richtige Entscheidung gewesen ist, dass er ins Krankenhaus kam und auf der Intensivstation an Monitoren überwacht wurde.
Stadtratsbeschluss
:Lichte Räume am Ende des Lebens
Die Palliativstation der München Klinik Schwabing wird in den Neubau der Klinik Harlaching verlagert. Der Bezirksausschuss Schwabing-West wollte die acht Betten in Schwabing erhalten, doch der Gesundheitsausschuss des Stadtrats stimmte nun für die Zusammenlegung.
Brustkrebs
:„Nach der Diagnose bin ich in ein Loch gefallen“
Brustkrebs ist eine Erkrankung, die auch seelisch extrem belastend ist. Was hilft den Betroffenen? Welche Sorgen und Ängste haben sie? Eine Patientin und die Psychoonkologin Nathalie Antony berichten.
Brandbrief des Betriebsrates
:Die München Klinik kämpft mit dem Umbruch
Das städtische Krankenhaus rechnet mit einem dreistelligen Millionen-Defizit, bis 2026 will man deshalb mit 50 Ärzten weniger auskommen. Der Betriebsrat warnt vor Versorgungslücken. Über die Geburtsschmerzen einer Klinik im Transformationsprozess.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wenn der Patient glaubt, auf einem Weltraumbahnhof zu sein
Pola Gülberg versorgt einen Patienten, der sich sämtliche Schläuche und Kabel herauszieht, die ihn mit Medikamenten versorgen und seine Vitalwerte überwachen. Was das mit dem Kurzzeitgedächtnis des Mannes zu tun hat und wie die Pflegerin reagiert.
Burn-out im Hörsaal
:Wenn schon Studierende ausbrennen
Keine Anwesenheitspflicht, frei wählbare Kurse und mehrere Versuche für Prüfungen: Studieren wirkt auf den ersten Blick machbar. Doch mehr als jeder dritte Studierende ist Burn-out-gefährdet. Warum ist das so und was kann man dagegen tun?
Kardiologe im Interview
:„Einen gesunden Marathon gibt es nicht“
Die 42 Kilometer bedeuten immer eine extreme Belastung für den Körper. Ein Kardiologe, der selbst beim München Marathon am Sonntag mitläuft, erklärt, worauf man achten sollte und wann der richtige Zeitpunkt für den ärztlichen Check-up ist.
Seelische Gesundheit
:Wie verhindert man, dass Arbeit krank macht?
Viele Menschen kommen mit der Belastung in der Arbeit nicht klar, ein Burn-out kann die Folge sein. Die Expertin Melanie Faltermeier erklärt, wie man das Thema bei Vorgesetzten anspricht und wie man sich schützen kann.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Ein Anruf mit Folgen
Als sich die Integrierte Leitstelle am Telefon der Intensivstation von Pola Gülberg meldet, ist schnell klar: alle in Alarmbereitschaft, womöglich steht eine Großlage bevor. Wie die Pflegerin mit der Situation umgeht und warum ihr dabei eine ganz bestimmte Eigenschaft behilflich ist.
Schauspielerin Jule Ronstedt
:Wechseljahre: „Es kann Jahre dauern, bis man sich wieder gefunden hat“
Die Schauspielerin Jule Ronstedt hat ihr literarisches Debüt veröffentlicht. In „Menomorphosen“ erzählt sie teils amüsante, teils anrührende Geschichten von Frauen in der Mitte ihres Lebens. Im Gespräch wird schnell klar, wie sehr das Thema sie auch privat beschäftigt.