DDR

Deutsche Demokratische Republik

SZ PlusInternational Booker Prize für Erpenbeck
:Wir müssen reden

And the winner is: Jenny Erpenbeck. Die Deutsche und ihr Übersetzer Michael Hofmann gewinnen in London den International Booker Prize. Und schon ist ihr Wende-Roman "Kairos" auch daheim ein Thema.

Von Marie Schmidt

SZ PlusSchriftstellerin Jenny Erpenbeck
:"Es wäre ein Ritterschlag"

Vor der Verleihung des International Booker Prize, für den sie zum sechsten Mal nominiert ist, spricht Jenny Erpenbeck über Gemeinsamkeiten zwischen Nach-Wende-Deutschland und Trumps Amerika und ihren Ruhm im Ausland.

Interview von Marie Schmidt

SZ PlusMeinungEditorial
:Ein Grund zum Feiern

75 Jahre Bundesrepublik - die Geburtstagsausgabe der SZ.

Von Judith Wittwer

SZ Plus75 Jahre Bundesrepublik
:"Meine Heimat war eine Zeit lang nur das Eis"

Katarina Witt war zweimal Olympiasiegerin, viermal Weltmeisterin und eine Weltberühmtheit in Ost und West. Ein Gespräch über ein DDR-Kind als Eiskunstlauf-Rockstar in den USA, verlorene Wurzeln, ein verschwundenes Land - und das emotionale Ankommen in der Bundesrepublik.

Interview von Barbara Klimke

SZ Plus75 Jahre Bundesrepublik
:Auf jedem Komma wuchtet ein Gewicht

1948/49 entstand in Bonn die erfolgreichste demokratische Verfassung, die die Deutschen je hatten. Über den weiten Weg zum Grundgesetz.

Von Joachim Käppner

SZ PlusNS-Vergangenheit
:Was wird aus der Goebbels-Villa?

Seit den Neunzigerjahren rottet in einem Wald bei Berlin das Anwesen des NS-Propagandaministers vor sich hin. Nun will das Land die belastete Immobilie so schnell wie möglich loswerden, doch der Kreis der Interessenten ist zweifelhaft.

Von Verena Mayer

SZ PlusAusstellung zum Palast der Republik
:Eigentlich nur Verlierer

Ausgerechnet das Humboldt-Forum im rekonstruierten Stadtschloss zeigt eine Schau über den Palast der Republik, der vorher hier stand. Manche finden das zynisch.

Von Peter Richter

SZ PlusMeinungGrundgesetz
:Ein Anschluss unter dieser Nummer

Nachruf auf einen Grundgesetzartikel: Warum man zum 75. Verfassungsjubiläum an den alten Artikel 23 erinnern muss.

Von Heribert Prantl

75 Jahre Grundgesetz
:Dreimal probiert, dreimal fast nix passiert

Warum wurde das Grundgesetz nach der Wiedervereinigung nicht durch eine gesamtdeutsche Verfassung ersetzt? Ein Sammelband sucht Antworten auf fast vergessene Initiativen der frühen 1990er-Jahre.

Rezension von René Schlott

SZ PlusJubiläum des 1. FC Magdeburg
:"Die Erinnerung an den Ostfußball wäre ohne diesen Erfolg eine andere"

Vor 50 Jahren holte Magdeburg den Europapokal - als einzige Mannschaft in der Geschichte der DDR. Torschütze Wolfgang Seguin erinnert sich an einen ungewöhnlichen Triumph, seinen Trainer und das Leben als Berufsfußballer im Sozialismus.

Interview von Javier Cáceres und Thomas Hürner

SZ PlusRepublikflucht
:In die Freiheit, und dann?

Die Malerin Eliška Bartek erzählt in ihrem ersten Roman eine einzigartige Lebensgeschichte - womöglich ihre eigene. Sie beginnt mit einer Flucht, die gelingt und doch lange nicht endet.

Gastbeitrag von Michael Krüger

SZ PlusGallery Weekend, Berlin
:Gucken, horchen und hacken

Am Rand des Gallery Weekends in Berlin zeigt sich diesmal: Kunstgeschichte wird mitunter auch mit geheimdienstlichen Methoden geschrieben.

Von Peter Richter

SZ PlusHistorie
:"Und jetzt werden Sie Mutter und Schluss"

Wie kam es dazu, dass in der DDR Abtreibung fast 20 Jahre lang legal war - und das Gesetz während der Wende zur politischen Verhandlungsmasse wurde? Eine kleine Geschichte des Paragrafen 218.

Von Leila Al-Serori

Deutscher Sachbuchpreis
:Die Gegenwart verstehen

Das sind die acht Nominierungen für den Deutschen Sachbuchpreis 2024.

Von SZ

SZ PlusErotikläden
:Der Sexshop im früheren Kaninchenstall

In der DDR waren sie verboten, nach der Wende boomten sie. Heute betreibt Patrick Heidler einen der letzten Sexshops im Osten. Über eine seltene Spezies, die einiges über die Gesellschaft verrät.

Von Titus Arnu

Bremerhaven im DEL-Finale
:Von allen Zwängen befreit

Mit 17 muss Thomas Popiesch in der DDR für vier Jahre ins Gefängnis. Erst im zweiten Versuch glückt ihm die Flucht in den Westen. Nun hat er Bremerhaven aus der zweiten Liga ins Eishockey-Finale geführt. Gegner Berlin weckt Erinnerungen.

Von Johannes Schnitzler

SZ PlusAbriss Ost
:In diese Pools warf sich der Osten und dann ganz Berlin

Das Sport- und Erholungszentrum, SEZ, in Berlin steht vor dem Abriss. Kann Protest beim Senat noch eine Rettung bewirken?

Von Peter Richter

SZ PlusInternational Booker Prize
:Im Ausland ein Weltstar

Jenny Erpenbeck steht mit "Kairos" auf der Shortlist des International Booker Prize. Dass sie in Großbritannien und den USA als wichtigste deutsche Schriftstellerin gilt, hat man hier noch nicht so richtig mitgekriegt. Let's go.

Von Marie Schmidt

SZ PlusNachruf
:Ehrlicher als die meisten

Für den "Tatort" wurde er ein ostdeutscher Columbo, für die Linken kandidierte er als Bundespräsident. Seine Lebensaufgabe fand er am Theater. Zum Tod von Peter Sodann.

Von Holger Gertz

SZ PlusDas Politische Buch
:Sowjetisch bedrohte Zone

Christian Neef schildert die Schreckensherrschaft der Geheimdienste in Ostdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Von den "Säuberungen" im Sinne Stalins lernte auch KGB-Mann Putin für sein Willkürregime.

Rezension von Ralf Husemann

SZ PlusChristoph Hein zum 80. Geburtstag
:Großes vollbringen, dann schweigen

So pathosscheu, machtskeptisch und liebevoll besingt die Gegenwartsdeutschen sonst niemand: Der Schriftsteller Christoph Hein wird 80 Jahre alt.

Von Felix Stephan

Das Politische Buch
:Verschlungene Pfade

Ursula Weidenfeld hat eine deutsche Parallelgeschichte von 1949 bis 1990 geschrieben - über Demokratie und Diktatur und die Offenheit vieler Entwicklungen. Das Ergebnis ist lesenswert, farbig und vor allem fair.

Rezension von Werner Bührer

SZ PlusFußball-Sachbuch? Deutschland-Sachbuch!
:1:0 für die DDR

Ein exzellentes Buch: In "1974 - Eine deutsche Begegnung" erzählt Ronald Reng die ganze Geschichte über ein legendäres Fußballspiel und eine sonderbare Epoche.

Von Holger Gertz

SZ PlusOstdeutschland
:Internationale Solidaritätärätä!

"Völkerfreundschaft" und "Ausländer aufklatschen": Gleich zwei Ausstellungen beleuchten alte Stereotype über die DDR. Zeit wird es.

Von Peter Richter

SZ PlusDDR-Verbrechen
:Tod am Tränenpalast

Im März 1974 wird ein Pole an der Berliner Sektorengrenze hinterrücks erschossen. Nun ist ein früherer Stasi-Mann deshalb wegen Mordes angeklagt. Vor Gericht schweigt er.

Von Verena Mayer

SZ PlusGröschner, Mädler, Seemann über den Osten
:Schnack mit Schnaps

"Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat" - klingt wie ein Witz, ist aber ein lesenswertes Langgespräch über Prägung, Sein und Zukunft im Osten.

Von Cornelius Pollmer

SZ PlusHaus der Geschichte
:Verzettelt

Es gibt eine Notiz von Günter Schabowski, die eine zentrale Rolle spielte beim Mauerfall. Lange war sie verschwunden, bis 2015. Fall erledigt? Von wegen. Über den Streit um ein Stück Papier, bei dem es um viel Geld geht, aber auch ums Prinzip.

Von Boris Herrmann und Georg Ismar

SZ PlusNachruf auf Ruth Wolf-Rehfeldt
:Die Maschinistin

Sie machte Kunst mit der Schreibmaschine, wurde wegen ihrer Mail Art von der Stasi überwacht und erlebte ihren Durchbruch mit 85 Jahren. Nun ist Ruth Wolf-Rehfeldt gestorben.

Von Kito Nedo

Das Politische Buch
:Tod am Eisernen Vorhang im "Bruderstaat"

Viele fluchtwillige DDR-Bürger glaubten irrigerweise, die Außengrenzen des Ostblocks seien leichter zu überwinden als die innerdeutschen Sperranlagen. Ein Team um den Politologen Jochen Staadt hat die Biografien der getöteten Flüchtlinge erforscht.

Rezension von Norbert F. Pötzl

Lesung in München
:Wie es in der DDR aussah

Charlotte Gneuß liest in der Münchner Seidlvilla aus ihrem erfolgreichen und viel diskutierten Roman "Gittersee".

Lesung
:Von der besten Feindin zur Freundin

Die Schauspielerinnen Martina Gedeck und Johanna Wokalek lesen im Münchner Prinzregententheater aus den Briefen der Schriftstellerinnen Brigitte Reimann und Christa Wolf.

Von Josef Grübl

Favoriten der Woche
:Die Republik umgraben

Aus seinen Fotografien der Wendejahre birgt Arwed Messmer die Trümmer von Ost und West: Diese und weitere Empfehlungen aus dem SZ-Feuilleton.

Von Harald Eggebrecht, Kathleen Hildebrand, Helmut Mauró, Peter Richter und Marie Schmidt

Leute
:"Ich schreie, hüpfe, juble vor Glück"

Andrea Kiewels Lebensgefährte kehrt aus dem Gazastreifen zurück. Barack Obama mag Sandra Hüller. Und Oliver Welke neigt zur Ostalgie.

Das Politische Buch
:Die wichtigsten Bücher des Jahres

Die Top 20 der Redaktion "Das Politische Buch" zeigen, welche Analysen zum Multikrisen-Jahr 2023 aus der Masse hervorstechen. Und sie stellen Spitzentitel zu den Krisen vor, die möglicherweise bald bevorstehen.

Von Robert Probst

SZ PlusVon „Kufiya“ zu „Palästinensertuch“ und zurück
:Das Problemtuch

Ist die „Kufiya“ hier und heute noch tragbar? Unter dem Namen „Pali“ gehörte das Tuch sogar lange zum deutsch-deutschen Trachtenbestand. Aber diese Zeiten sind vorbei.

Text: Peter Richter

SZ Plus"Muttersprache Mameloschn" am Berliner Gorki Theater
:Wie aus dem Traum ein Trauma wird

"Muttersprache Mameloschn" von Sasha Marianna Salzmann über eine jüdische Familie in der DDR ist schon mehr als zehn Jahre alt. Wie gut ist der Text gealtert?

Von Peter Laudenbach

Judentum
:Mit der Spitzhacke gegen die Erinnerung

Peter Seibert legt den beschämenden Umgang der BRD und der DDR mit jüdischen Sakralbauten nach dem Zweiten Weltkrieg offen. Die Motive reichten von Antisemitismus bis zur völligen Gleichgültigkeit.

Rezension von Werner Bührer

SZ PlusAnja Reichs Essay "Simone"
:Systemisches Leid

Warum starb Simone? Anja Reich sucht nach Ursachen für den Suizid ihrer besten Freundin in den Neunzigerjahren - und stößt auf verdrängte Geschichte.

Von Verena Mayer

Berlin
:Zurückbleiben, bitte

In Berlin werden die "Cola-Dosen" genannten S-Bahnen verschrottet. Ein Stück DDR-Geschichte geht verloren.

Von Verena Mayer

SZ PlusDas Politische Buch
:Als die Deutschen wieder "gut" sein wollten

Frank Trentmanns monumentale, 80 Jahre umfassende Moralgeschichte folgt zahllosen Menschen zwischen Selbstrechtfertigung und Selbstvergewisserung . Und zeigt, wie ihnen immer wieder die komplexe Realität im Wege stand.

Rezension von Frank Biess

SZ PlusUnvergessen - Deutschlands große Kriminalfälle
:Das vorgespielte Leben

Ute und Richard Baier führen eine ruhige Ehe – bis er festgenommen wird und sie sich fragen muss: Wer ist der Mann, den ich geheiratet habe?

Text: Annette Ramelsberger, Illustration: Stefan Dimitrov

SZ PlusExklusivRede des Büchnerpreisträgers Lutz Seiler
:Das Radiumohr - eine Geschichte der Geringsten

Georg Büchner, meine Familie und ich: Die Rede des großen Erzählers und Lyrikers Lutz Seiler zur Verleihung des Büchnerpreises.

Von Lutz Seiler

Zum Tod von Jutta Müller
:Die Eis-Prinzipalin

Mit Hingabe, Drill und Disziplin: Jutta Müller, die erfolgreichste Eiskunstlauftrainerin der DDR, hat 57 internationale Medaillen erobert - und der Weltkarriere von Katarina Witt den letzten Schliff gegeben. Ein Nachruf.

Von Barbara Klimke

SZ PlusReden wir über Geld
:"Die Verhältnisse sind stellenweise erbärmlich"

Mit 23 Jahren floh Axel Plaß aus der DDR in den Westen, heute leitet er eine Speditionsfirma. Er klagt über fehlende Lkw-Fahrer, Probleme mit dem Elektro-Antrieb und der Lade-Infrastruktur.

Interview von Saskia Aleythe und Thomas Fromm

DDR-Sport
:Eiskunstlauftrainerin Jutta Müller gestorben

Die gebürtige Chemnitzerin war die Frau, mit deren Hilfe Katarina Witt in den 80er-Jahren zur Spitzenläuferin wurde. Sie wurde 94 Jahre alt.

SZ PlusDDR-Spionage
:Ende Legende

Die Auslandsspionage der Stasi galt als eine der besten der Welt, mit Quellen hoch bis zu Kanzler Willy Brandt. Aber war sie das wirklich? Der Historiker Michael Wala hat in die Archive geschaut und kommt zu einem anderen Urteil.

Von Christoph Koopmann

Das Politische Buch
:Demokratiehunger und Eigensinn

Die Historikerin Christina Morina erzählt fulminant eine Ost- und Westdeutschland vergleichende Demokratiegeschichte seit den 1980er-Jahren. Im Fokus stehen die Bürger und ihr Staatsverständnis - und das erklärt viele ostdeutsche Besonderheiten bis hin zur Anfälligkeit für AfD-Verlockungen.

Rezension von Norbert F. Pötzl

DDR
:Der Mann, der Erich Honecker bei sich zu Hause aufnahm, ist tot

Im Januar 1990 stand Uwe Holmer schlagartig im internationalen Rampenlicht: Der Pastor ließ den gestürzten Machthaber und seine Ehefrau Margot bei sich einziehen. Bereut hat er es nie.

SZ PlusWer erzählt wie über die DDR?
:Vergiftete Debatte

Im Streit um Charlotte Gneuß' Roman "Gittersee" äußert sich jetzt die Autorin selbst. Und versucht auf ihr eigentliches Thema zurück zu kommen.

Von Marie Schmidt

SZ PlusZiviler Widerstand
:Orange? Na, logo

Vom Brandenburger Tor geht die Farbe der "Letzten Generation" nicht mehr ab. Nicht so schlimm, wirklich nicht.

Von Hilmar Klute

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