Drusen auf einer Demonstration gegen das Nationalstaatsgesetz
Israel

Land im Stress

Das neue Nationalstaatsgesetz Benjamin Netanjahus provoziert Konflikte mit den Palästinensern und sogar mit den sonst unauffälligen Drusen. Es droht ein heftiger Herbst.

Von Alexandra Föderl-Schmid

Demonstration gegen ´Nationalitätsgesetz"
Drusen

Israels Blutsbrüder fühlen sich verraten

Die Drusen bekennen sich zum jüdischen Staat und kämpften tapfer in dessen Armee. Das neue Nationalstaatsgesetz wertet sie zu Bürgern zweiter Klasse ab - dagegen wehren sie sich. .

Von Alexandra Föderl-Schmid, Hurfeish

SZ Espresso

Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Matthias Fiedler

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu auf einem Plakat
Israel

Netanjahu droht Iran mit militärischer Reaktion

Nach Zwischenfällen an der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandeb wachsen die Spannungen zwischen Jerusalem und Teheran. Und Donald Trump twittert in Großbuchstaben.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv

Benjamin Netanyahu
Nahost

Netanjahu macht Israel zur illiberalen Demokratie

Mit dem Nationalstaatsgesetz bricht der Premier das Versprechen auf Gleichberechtigung, das die Staatsgründer vor 70 Jahren gegeben haben. Aus durchsichtigen Motiven.

Kommentar von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv

Israel

Diskriminierung per Gesetz

Das Land definiert sich nun dezidiert als jüdisch - das ist ein Schlag für die arabische Minderheit und ein Bruch mit Israels Unabhängigkeitserklärung. Es liegt erneut am obersten Gericht, die Liberalität des Staates zu verteidigen.

Kommentar von Alexandra Föderl-Schmid

Israel

Zeit der Patrioten

Ministerpräsident Netanjahu lobt seinen Gast aus Ungarn, den umstrittenen Premier Orbán, als "wahren Freund Israels". Offenbar versucht er, eine Achse mit nationalkonservativen Regierungschefs in Europa zu bilden.

Von A. Föderl-Schmid, P. Münch, Tel Aviv/Wien

Altstadt von Jerusalem
Nahostkonflikt

Israel verabschiedet umstrittenes Nationalstaatsgesetz

Es beschreibt Israel "als Nationalstaat des jüdischen Volkes". Kritiker sprechen von einem "Apartheidsgesetz". Dabei wurden wesentliche Formulierungen schon entschärft.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv

Nahostkonflikt

Eine Waffenruhe, die Netanjahu schadet und nützt

Israel und die Hamas liefern sich die schwerste militärische Auseinandersetzung seit Jahren. Die vereinbarte Aussetzung der Angriffe beschert Premier Netanjahu Kritik - verschafft ihm aber auch Luft bei einem anderen Problem.

Von  Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv

Bill Clinton, Yitzhak Rabin, Yasser Arafat
Nahostkonflikt

Wo ist all die Hoffnung auf Frieden hin?

Jede Woche neue Gewalt: Wie unversöhnlich die Positionen im Nahostkonflikt sind, zeigen PLO-Sprecher Frangi und der israelische Ex-Offizier Shalicar.

Von Lars Langenau

Nahostkonflikt

Überall unerwünscht

Einst mussten Beduinen aus der Negev-Wüste weichen, nun sollen sie erneut vertrieben werden. Bei der Räumung zögert Premier Netanjahu nun. Denn hoher Besuch hat sich angekündigt.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Khan al-Ahmar

Israels Ministerpräsident Netanjahu bei Kanzlerin Merkel
Atomabkommen

Freundlich im Ton, hart in der Sache

Regierungschef Netanjahu sieht sein Land durch Iran bedroht und versucht, Deutschland zu einem Ausstieg aus dem Atomabkommen zu bewegen. Beim Treffen in Berlin kann er Kanzlerin Merkel aber nicht überzeugen.

Von Nico Fried, Berlin

Israels Ministerpräsident Netanjahu bei Kanzlerin Merkel
Merkel trifft Netanjahu

"Nach wie vor unterschiedliche Meinungen"

Auf seiner Europareise will Israels Premier ein "Bündnis gegen Iran" schmieden. Beim Treffen in Berlin aber zeigt sich: Kanzlerin Merkel ist nicht bereit, ihre Position zum Atomabkommen zu ändern.

-
Netanjahu und Merkel

Schleichende Entfremdung

Israels Regierungschef besucht heute die Kanzlerin in Berlin. Ihr Verhältnis ist angespannt, auch wenn vieles verlässlich abläuft. Zu viel Normalität tut Israel und Deutschland aber auch nicht gut.

Kommentar von Nico Fried

Nahostkonflikt

Gewaltsame Tage an Israels Grenzen

Nach den Protesten im Gazastreifen sind 59 Menschen tot und mehr als 2700 verletzt. Südafrika und die Türkei ziehen ihre Botschafter aus Israel ab. Am heutigen Nakba-Tag der Palästinenser bereitet sich Israel auf neue Auseinandersetzungen vor.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Erez

A Picture and its Story: A Gaza photographer in 'a place of death\
Gazastreifen

Macron verurteilt "Gewalt israelischer Streitkräfte gegen Demonstranten"

Den USA wirft Frankreichs Präsident vor, sich in den Status-Streit um Jerusalem eingemischt zu haben. Die Türkei und Südafrika ziehen ihre Botschafter aus Israel zurück.

Trump bei Netanjahu
Israel

Trump hält Wort - um jeden Preis

Andere US-Präsidenten hatten auch schon versprochen, sich um die Verlegung der US-Botschaft zu kümmern, Trump hat es nun angepackt. Das liegt an seinen Wählern, an Lobbyisten - und an einem seiner früheren Berater.

Von Hubert Wetzel, Washington

Proteste in Palästinensergebieten

Und plötzlich ist es wie im Krieg

Im Gaza-Streifen ziehen Zehntausende an den Grenzzaun zu Israel und demonstrieren gegen die Verlegung der US-Botschaft. Wie ein zunächst friedlicher Protest in einem Gewaltausbruch enden konnte.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Nahal Oz

Palestinian demonstrators run for cover from Israeli fire and tear gas during a protest against U.S. embassy move to Jerusalem and ahead of the 70th anniversary of Nakba, at the Israel-Gaza border in the southern Gaza Strip
Eskalation im Gazastreifen

US-Botschaft in Jerusalem eröffnet - mehr als 50 Tote im Gazastreifen

+++ Zehntausende Palästinenser demonstrieren gegen die Verlegung der US-Botschaft +++ Israels Armee setzt Schusswaffen ein +++ Mehr als 1000 Verletzte +++ Die israelische Luftwaffe fliegt einen Angriff auf die Hamas +++ Die Entwicklungen im Live-Blog zum Nachlesen.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Ostjerusalem, Leila Al-Serori, Barbara Galaktionow und Benedikt Peters

Tensions In Gaza Remain High After Continuous Border Clashes With Israel 00:46
Gazastreifen

Massive Proteste mit zahlreichen Toten

Bei Zusammenstößen mit der israelischen Armee werden zahlreiche Palästinenser getötet. Die Zahl der Verletzten soll weit über 1000 liegen.

Eurovision Song Contest 2018 - Finale
Israel

Netanjahu will den ESC für seine Zwecke missbrauchen

Israels Gesellschaft ist gespalten: Die ESC-Gewinnerin Netta steht für den weltoffenen Teil des Landes. Premier Netanjahu ruft Jerusalem als nächsten Austragungsort aus - und bedient damit das ausgrenzende, einengende Israel.

Kommentar von Alexandra Föderl-Schmid

Naher Osten

Logik der Eskalation

Trump hat keine Strategie für den Umgang mit Iran. Er hegt bloß die naive Erwartung, Teheran werde wegen Amerikas Stärke um einen neuen Deal betteln. Am Ende könnte ein neuer, verheerender Krieg stehen.

Kommentar von Paul-Anton Krüger, Kairo

Kabinett Israel
Israel

Netanjahu: Konfrontation mit Iran "besser jetzt als später"

Man wolle keine Eskalation, sei aber auf jedes Szenario vorbereitet, sagt Israels Ministerpräsident zur Militärpräsenz Irans in Syrien. Den Atomdeal nennt er eine "schreckliche Vereinbarung".

Atomanlage Iran
Atomwaffen

Was die Bombe stoppt

US-Präsident Trump mag glauben, dass seine Holzhammermethode auch in Iran und Nordkorea funktioniert. Doch nur Rüstungskontrolle und Verträge garantieren, dass diese Staaten nicht zu dauerhaften Nuklearmächten werden.

Kommentar von Paul-Anton Krüger

Netanjahu Israel Iran Atomwaffen Programm Abkommen
Atomabkommen mit Iran

Netanjahu macht Druck

Israels Premier will erreichen, dass die USA das Atomabkommen mit Iran kündigen. Er präsentiert aber keinen nachvollziehbaren Beweis für einen Wortbruch des Regimes. An einer raschen Prüfung des Materials sollte auch Iran interessiert sein.

Kommentar von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv