Benjamin Netanjahu, Israel
Wahlkampf in Israel

Egomanen unter sich

An der Spitze der wichtigen Parteien in Israel stehen Männer, denen es vor allem um die eigene Macht geht. Deshalb muss Premier Netanjahu die Konkurrenz nicht fürchten. Wenn da nur nicht die Justiz wäre.

Kommentar von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv

Netanjahu besucht das IDF-Nordkommando
Israel

Netanjahu im Angriffsmodus

Der israelische Ministerpräsident hat vorgezogene Wahlen für den 9. April 2019 ausgerufen. Er will damit Anklagen in drei Korruptionsfällen zuvorkommen.

Kommentar von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv

Israels Koalitionschefs kündigen Neuwahlen im April an
Regierungskrise

Israel wählt bereits im April ein neues Parlament

Grund für die Entscheidung, die Wahl vorzuverlegen, sind Unstimmigkeiten in der rechten Koalition. Premierminister Netanjahu könnte der Termin angesichts der Korruptionsvorwürfe gegen ihn entgegenkommen.

Von Alexandra Föderl-Schmid

Regierungskrise in Israel

Netanjahus Partei kündigt Neuwahlen im April an

Als Grund für die Entscheidung gelten Spannungen innerhalb der rechts-religiösen Koalition. Bislang hatte Ministerpräsident Netanjahu vorgezogene Neuwahlen abgelehnt.

US-Präsident Trump in Jerusalem
US-Truppenabzug aus Syrien

Ein Rückschlag für Netanjahus Feldzug gegen Iran

Israels Regierungschef hat es nicht geschafft, seinen Freund im Weißen Haus zu einer Fortsetzung des Syrien-Einsatzes zu bewegen. Die Reaktionen im Land: Enttäuschung und Entsetzen.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv

Zivilgesellschaft

Netanjahu fordert Finanzierungsstopp für Jüdisches Museum

Weil sie "antiisraelische Aktivitäten" förderten, solle die Bundesregierung Gelder für das Jüdische Museum und die Berlinale streichen - die Forderungen sind präzedenzlos.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Sonja Zekri und Thorsten Schmitz

Benjamin Netanjahu und sein Sohn Jair 2015 in Jerusalem
Antimuslimische Äußerungen

Facebook sperrt Konto von Netanjahus Sohn

Er würde es vorziehen, wenn alle Muslime Israel verlassen würden, postet ein Sohn des israelischen Regierungschefs. Als Facebook diesen Eintrag löscht, kritisiert er die Internetplattform als "Gedankenpolizei".

Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem
Antisemitismus

Yad Vashem darf keine "Waschmaschine" für Rechtsextreme sein

Rassistische und nationalistische Politiker wollen sich mit ihrem Besuch in der weltweit wichtigsten Holocaust-Gedenkstätte reinwaschen. Yad Vashem sollte Haltung zeigen.

Kommentar von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv

Benjamin Netanjahu und Sara Netanjahu
Israel

Polizei empfiehlt Anklage gegen Netanjahu

Israels Premier wird erneut Korruption vorgeworfen, diesmal geht es um wohlwollende Berichterstattung. Dieser dritte Fall könnte Netanjahu am gefährlichsten werden.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv

Israel

Etwas zu hauchdünn

Netanjahus Mehrheit in der Knesset reicht oft nicht mehr, um Gesetze durch das Parlament zu bringen. Das nutzt Ex-Verteidigungsminister Lieberman: Er bietet die Stimmen seiner Partei an - aber stellt eine Bedingung.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv

Benjamin Netanjahu bei einer Kabinettssitzung
Regierungskrise

In Israel zeichnen sich Neuwahlen ab

Wegen der Waffenruhe mit den Palästinensern war Verteidigungsminister Lieberman zurückgetreten. Nun will auch Bildungsminister Bennett die Koalition verlassen.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv

Avigdor Lieberman
Gaza-Konflikt

Israelischer Verteidigungsminister tritt zurück

Lieberman geht auf Konfrontation zu Premierminister Netanjahu und will mit seiner Partei die Regierung verlassen. Den Waffenstillstand mit der Hamas bezeichnet er als "Kapitulation vor dem Terror".

Von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu auf einem Plakat
Kommunalwahlen in Israel

Niederlage für den Kandidaten Netanjahus

Der von der Likud-Partei unterstützte Bewerber schafft es in Jerusalem nicht in die Stichwahl. In Haifa wird erstmals eine Frau Bürgermeisterin. Dafür musste das Oberste Gericht entscheiden.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv

Israel

Raketenbeschuss unklarer Herkunft

Zwei Flugkörper aus dem Gazastreifen, gerichtet auf israelischen Boden, sorgen für heftige Spannungen. Israels Regierung droht der Hamas mit Vergeltung - obwohl unklar ist, wer die Raketen abgeschossen hat.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv

Merkel besucht Israel - Pressekonferenz
SZ Espresso

Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Fabian Swidrak

Merkel besucht Israel - Pressekonferenz
Israelbesuch der Kanzlerin

Merkel übt sich in neuem Pragmatismus

Der Kanzlerin ist es gelungen, Netanjahus Siedlungspolitik zu kritisieren, ohne den Premier zu vergrätzen. Damit hat sie mehr Schneid bewiesen als ihr eigener Außenminister.

Kommentar von Alexandra Föderl-Schmid, Jerusalem

Auf den Punkt Teaserbild
SZ-Podcast "Auf den Punkt"

Merkels pragmatischer Weg in Jerusalem

Angela Merkel pocht in Jerusalem auf die Zwei-Staaten-Lösung. Doch der Einfluss Deutschlands auf Israels Siedlungspolitik ist begrenzt, sagt Alexandra Föderl-Schmid.

Merkel besucht Israel - Pressekonferenz
Merkel in Jerusalem

Israel fordert Unterstützung gegen Iran

Premier Netanjahu stellt sich erneut gegen das Atomabkommen. Kanzlerin Merkel will daran festhalten - betont aber, dass Israel sich verteidigen müsse, "wenn es angegriffen wird".

Donald Trump
Vereinte Nationen

Trump teilt gegen China aus

Trump wirft Peking auf der UN-Vollversammlung Wahlbeeinflussung vor - und sorgt für eine Überraschung: Erstmals spricht er sich für eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahostkonflikt aus.

Von Christian Zaschke, New York

Drusen auf einer Demonstration gegen das Nationalstaatsgesetz
Israel

Land im Stress

Das neue Nationalstaatsgesetz Benjamin Netanjahus provoziert Konflikte mit den Palästinensern und sogar mit den sonst unauffälligen Drusen. Es droht ein heftiger Herbst.

Von Alexandra Föderl-Schmid

Demonstration gegen ´Nationalitätsgesetz"
Drusen

Israels Blutsbrüder fühlen sich verraten

Die Drusen bekennen sich zum jüdischen Staat und kämpften tapfer in dessen Armee. Das neue Nationalstaatsgesetz wertet sie zu Bürgern zweiter Klasse ab - dagegen wehren sie sich. .

Von Alexandra Föderl-Schmid, Hurfeish

SZ Espresso

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Von Matthias Fiedler

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu auf einem Plakat
Israel

Netanjahu droht Iran mit militärischer Reaktion

Nach Zwischenfällen an der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandeb wachsen die Spannungen zwischen Jerusalem und Teheran. Und Donald Trump twittert in Großbuchstaben.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv

Benjamin Netanyahu
Nahost

Netanjahu macht Israel zur illiberalen Demokratie

Mit dem Nationalstaatsgesetz bricht der Premier das Versprechen auf Gleichberechtigung, das die Staatsgründer vor 70 Jahren gegeben haben. Aus durchsichtigen Motiven.

Kommentar von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv

Israel

Diskriminierung per Gesetz

Das Land definiert sich nun dezidiert als jüdisch - das ist ein Schlag für die arabische Minderheit und ein Bruch mit Israels Unabhängigkeitserklärung. Es liegt erneut am obersten Gericht, die Liberalität des Staates zu verteidigen.

Kommentar von Alexandra Föderl-Schmid