:Netanjahu soll Warnungen vor dem 7. Oktober ignoriert haben
Laut der Zeitung „Haaretz“ wurde der israelische Ministerpräsident zehn Tage vor dem Angriff informiert, dass die Hamas ein „Erdbeben“ vorbereite. Handlungsbedarf habe er nicht gesehen. Netanjahu bestreitet das.
Wahl in Israel
:Die Gefahr für Netanjahu kommt von rechts
Am 27. Oktober wird in Israel gewählt – und die Rechten werden siegen, weil die meisten Israelis es so wollen. Amtsinhaber Netanjahu kämpft aber gegen Splitterparteien im eigenen Lager.
Westjordanland
:Netanjahu bezeichnet gewalttätige Siedler als „Handvoll Randalierer“
Der Ministerpräsident kritisiert das Vorgehen israelischer Siedler in dem Dorf Kusra, wiegelt jedoch zugleich ab. Ein US-Sender berichtet von einem Angriff von Siedlern auf eigene Reporter.
Netanjahu-Herausforderer
:Eisenkot gegen Palästinenserstaat
Der nach Meinungsumfragen stärkste Rivale des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei der Parlamentswahl hat sich klar gegen eine Zweistaatenlösung ausgesprochen. „Wer nach dem (Hamas-Überfall am) 7. Oktober noch über eine ...
MeinungNahost-Konflikt
:Israel ist unter Benjamin Netanjahu verroht
Das Thema Sicherheit dominiert den Wahlkampf. Und Sicherheit bedeutet für die Mehrheit vor allem Härte. Über ein Land, in dem man mit Frieden keine Wahl mehr gewinnen kann.
Westjordanland
:US-Botschafter verurteilt Siedlergewalt in Kusra
Im palästinensischen Kusra versuchen israelische Siedler weiter, Familien aus ihren Häusern zu vertreiben. Der Fall löst in den USA Empörung aus, und ist doch nur einer von vielen.
Gaza
:Israel übt mit KI-Hilfe Vergeltung für den 7. Oktober
Israels Armee tötet gezielt Hamas-Mitglieder, die am Massaker in Israel beteiligt gewesen sein sollen. Um sie zu finden, kommt auch KI zum Einsatz – Technologie, die Kritikern zufolge im Gazakrieg schon zu vielen zivilen Opfern geführt hat.
MeinungInternationaler Strafgerichtshof
:Der Zerstörer Trump setzt sein Werk fort
Nun will Washington auch der Präsidentin der Institution in Den Haag das Leben so schwer wie möglich machen – und belegt sie mit Sanktionen. Europa muss vehement dagegen vorgehen.
Empörung über Äußerungen
:Merz geht auf Konfrontationskurs zur israelischen Regierung
Der Bundeskanzler verurteilt „die menschenverachtenden, völkerrechtswidrigen Appelle von Minister Ben-Gvir scharf“ und spricht von EU-Sanktionen.
Israel
:Dieser Polizeiminister ist ein Extremist. Und kaum einer regt sich darüber auf
Itamar Ben-Gvir fordert, die israelische Armee solle jede Nacht 30 bis 40 Palästinenser töten. Für seine Anhänger ist er der Mann, der nur ausspricht, was viele denken.
Libanon
:Israels Kampf um die Burg
Seit Wochen versuchen israelische Soldaten, die Kreuzfahrerfestung Beaufort und die Umgebung einzunehmen. Warum ist der Regierung Netanjahu das alte Gemäuer so wichtig?
Israel
:Israels Polizeiminister fordert mehr Tötungen in Gaza
Itamar Ben-Gvir verlangt in einem Podcast, jede Nacht 30, 40 Menschen in Gaza zu „entfernen“ – und meint damit nicht nur militante Palästinenser. Mehrere Politiker fordern EU-Sanktionen.
Gaza
:Jetzt versucht Jared Kushner, den US-Friedensplan zu retten
Trumps Schwiegersohn führt in Israel und Ägypten Gespräche über die Zukunft des Küstenstreifens. Dabei soll er Netanjahu vom militärischen Rückzug überzeugen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Pop
:„Wir können nicht hinnehmen, dass das unsere Realität ist“
„Noga Erez“ sind eine israelische Band mit Welterfolg. Jetzt kommt sogar ein Film über sie ins Kino. Ein Gespräch über ihre Musik, den 7. Oktober und darüber, warum sie noch Kanye West hören.
MeinungIsrael und Deutschland
:Auch die engste Freundschaft hat Grenzen
Premierminister Benjamin Netanjahu erklärt, solange er regiere, werde es keinen palästinensischen Staat geben. Berlin sollte Wirtschaftssanktionen nicht länger ablehnen.
Gaza
:Warum Netanjahu gegen Trumps Friedensplan ist
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will sich nicht an den US-Plan zur Entwaffnung der Hamas und dem Rückzug der Armee halten. Was das mit den Wahlen im Oktober zu tun hat.
Nahostkonflikt
:Netanjahu: Plan zur Hamas-Entwaffnung nicht zugestimmt
Israel hat laut Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dem kürzlich verkündeten Plan des von US-Präsident Donald Trump gegründeten Friedensrats zur Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen nicht zugestimmt. Israel sei ein „Entwurf“ zugeschickt worden ...
Nahost
:Netanjahu: Haben Plan zur Hamas-Entwaffnung nicht zugestimmt
Der von US-Präsident Trump gegründete „Friedensrat“ hatte kürzlich einen Plan zur Entwaffnung der Terrorgruppe vorgelegt. Israel habe mit Anmerkungen auf den Entwurf geantwortet.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Trump verkündet Hamas-Entwaffnung: Monumentaler Schritt oder Hoax?
Laut dem US-Präsidenten ist die Terrororganisation dazu bereit, ihre Waffen abzugeben. Doch bei der Umsetzung gibt es gleich mehrere Haken.
Iran-Krieg
:Warum Trumps Drohungen nicht mehr wirken
Angriff, doch kein Angriff, nun wieder Gespräche. So sah sie aus, die Iran-Politik des US-Präsidenten seit Samstag. Fragen und Antworten darauf, wie es in dem Konflikt weitergehen könnte.
MeinungNahost
:Netanjahu ist für Trump zur Belastung geworden
Israels Regierungschef wird im Weißen Haus empfangen wie ein Bittsteller. Dem US-Präsidenten könnte schwanen, dass der Krieg gegen Iran ein Fehler war.
Naher Osten
:Aus Freundschaft ist Misstrauen geworden
Israels Premier Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump marschierten zunächst Seite an Seite. Doch das Verhältnis hat sich merklich abgekühlt. Was heißt das für den Krieg gegen Iran?
MeinungNahost
:Gut möglich, dass der US-Präsident bald Bodentruppen schicken muss
Was Israels Premier Benjamin Netanjahu seinem nicht mehr ganz so guten Freund Donald Trump in Washington sagen wird, ist klar: Wer Krieg führt, muss seinen Weg zu Ende gehen. Leider hat er recht.
Nahostkonflikt
:Die Gewalt im Westjordanland eskaliert
Nach einer Schießerei am Freitag, bei der Palästinenser und Israelis starben, hat die israelische Armee eine groß angelegte Militäroperation begonnen. Gewalttätige Siedler üben Rache.
Benjamin Netanjahu
:Der Krieg seines Lebens
Benjamin Netanjahus gesamte politische Biografie lief auf diesen einen Moment zu: den Sturz des Mullah-Regimes in Iran. Jetzt könnte genau dieser Krieg seine Karriere beenden.
Gaza-Krieg und die Folgen
:Die falsch verstandene Staatsräson
Wie gehen deutsche Politiker und Medien mit dem Gaza-Krieg um? Der Völkerrechtler Kai Ambos und der Journalist Fabian Goldmann sehen eine deutliche Einseitigkeit zugunsten Israels. Die Folgen wiegen schwer.
Illegale israelische Siedlungen
:SPD-Kritik an Wadephul
SPD-Außenpolitiker haben den Kurs von Außenminister Johann Wadephul (CDU) bei den EU-Beratungen über mögliche Maßnahmen gegen illegale israelische Siedlungen im Westjordanland kritisiert.Der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Adis Ahmetović ...
Nahost
:Israel bereitet neue Angriffe auf Iran vor
Aus Sicht Benjamin Netanjahus wurde der Iran-Krieg vorzeitig beendet. Dass Trump die Verhandlungen mit den Mullahs stoppte, sieht der israelische Regierungschef jetzt als Chance.
Israel und Libanon
:„Terrortunnel, Terrordörfer – all das wird beseitigt“
Ein Ende der Kämpfe in Libanon ist eine Kernforderung Irans bei den Verhandlungen mit den USA. Doch Israels Regierungschef Netanjahu folgt einer anderen Strategie.
Nahost
:Israel und Libanon einigen sich auf Abkommen
Regierungsvertreter Israels und Libanons hatten unter Vermittlung der USA in Washington verhandelt. Die Hisbollah-Miliz lehnte das Abkommen ab und sieht sich nicht daran gebunden.
USA und Iran
:Gibt es eine Lösung für Libanon?
US-Vizepräsident Vance spricht in der Schweiz mit Vertretern Irans. Nach Angriffen Israels auf Libanon hat das Regime in Teheran allerdings die Straße von Hormus erneut gesperrt.
MeinungNaher Osten
:Man muss Israel zum Frieden zwingen
Fast drei Jahre Krieg gegen Gaza, Libanon, Syrien und Iran haben gezeigt: Nur eine diplomatische Lösung bringt Israel Sicherheit.
Krieg in Nahost
:Hoffnung auf Frieden in Libanon
Im Weißen Haus wächst der Ärger, weil Israels Regierung mit heftigen Angriffen auf Libanon zeigte, dass sie offenkundig keinen Frieden will. Trägt eine neue Waffenruhe zwischen Hisbollah und Israel zur Entspannung bei?
„Maybrit Illner“
:„Das ist die strategische Niederlage der USA auf ganzer Linie“
Norbert Röttgen bleibt Fan der großen Worte. Ein politischer Korrespondent greift stattdessen zu Fußballmetaphern, um die Absichtserklärung zwischen den USA und Iran zu beschreiben.
Westjordanland
:Smotrich kippt Hebron-Abkommen
Durch den Plan des israelischen Finanzministers würden zahlreiche Zuständigkeiten in der geteilten Stadt Hebron wieder vollständig an Israel übergehen. Palästinenserpräsident Abbas warnt vor einer Eskalation.
Nahost
:Alle freuen sich, nur Israel nicht
Der israelische Premier Benjamin Netanjahu ist im Wahlkampf, er will Härte zeigen. Das Abkommen zwischen den USA und Iran stört da. Es zu sabotieren könnte ihm am ehesten in Libanon gelingen.
Iran und USA
:Gibt es am Wochenende einen Deal?
US-Präsident Trump sagt weitere Angriffe auf Iran ab und macht Hoffnung auf eine direkt bevorstehende Einigung. Iran hätte sich dann bei wichtigen Punkten durchgesetzt.
Iran und USA
:Angriffe, die nicht als Krieg gemeint sind
Iran schießt einen US-Hubschrauber ab, die USA bombardieren Iran, das wiederum mit Drohnen und Raketen antwortet. Klingt nach Krieg? Trump nennt es „keine große Sache“, die Diplomatie läuft schließlich weiter.
Nahostkonflikt
:Netanjahu brüskiert Trump mit Angriffen auf Iran
Obwohl der US-Präsident den israelischen Premier persönlich mahnte, von Vergeltung abzusehen, ließ Netanjahu Ziele in Iran attackieren. Droht ein Bruch zwischen den engen Verbündeten?
Krieg zwischen Israel und Iran
:„Was, verdammt, machst du?“
Erst plant Israel, Beirut zu bombardieren, Iran will daraufhin die Gespräche mit den USA abbrechen. Dann kommt es zu einem angeblich wütenden Telefonat zwischen Trump und Netanjahu.
Podcast: „Auf den Punkt“
:Libanon: Israel wendet die Gaza-Methode an
Tausend Tote und Verletzte, Hunderttausende auf der Flucht: Ein echter Waffenstillstand sieht anders aus.
Krieg in Nahost
:Israel erweitert seine Militäroffensive in Libanon
Israels Armee dringt so tief in Libanon ein wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr. Für die internationalen Vermittlungsbemühungen bedeutet das nichts Gutes.
Krieg in Nahost
:Israel will Angriffe gegen Libanon noch verstärken
Während USA und Iran über ein Abkommen verhandeln, kündigt der israelische Premierminister eine Offensive gegen Stellungen der Hisbollah an. Er hat dabei auch die nächsten Wahlen im Blick.
Krieg in Nahost
:Israel fürchtet, ein Iran-Deal nütze vor allem Washington
Die Stoßrichtung der Iran-Gespräche macht deutlich, dass wichtige israelische Interessen wie etwa das iranische Raketenprogramm kaum eine Rolle spielen.
Nahost
:Was ist aus der Linken in Israel geworden?
Die israelische Linke versinkt zunehmend in der Bedeutungslosigkeit. Eine Politikerin, ein Aktivist und ein Überlebender des 7. Oktober erklären, was sich im Land verändert hat.
Israel
:Am Ende der Vorstellungskraft
Die eigentliche Krise in Israel sei nicht der Krieg, sagt der Nahostexperte Simon Wolfgang Fuchs. Sondern die Unfähigkeit zu tragfähigen Zukunftsvisionen.
MeinungIsrael
:Die EU sollte ihrem lauten Protest Nachdruck verleihen
Sicherheitsminister Ben-Gvir demütigt festgenommene propalästinensische Aktivisten öffentlich. Europa darf das nicht folgenlos lassen.
Deutsch-israelisches Verhältnis
:Sackgasse Staatsräson
Wie lässt sich mit Israels Regierung derzeit umgehen, wenn jeder das Wort „Staatsräson“ auf seine Weise interpretiert? Der Historiker Jacob Eder seziert den Begriff – und setzt sich wohltuend zwischen alle Stühle.
Israel
:Aufstieg eines Radikalen
Itamar Ben-Gvir demütigt Friedensaktivisten, marschiert auf den Tempelberg und fordert die Vertreibung von Palästinensern. Sein Land distanziert sich, aber viele wählen ihn trotzdem.
Israel
:Rechter Polizeiminister postet Demütigung von Gaza-Aktivisten
Das Video von Itamar Ben-Gvir und die Behandlung der Gaza-Aktivisten in Israel sorgt für internationalen Protest – auch aus den USA und der EU. Nun werden die Ersten in ihre Heimatländer zurückgebracht.