Residenztheater, Kammerspiele oder Volkstheater - Theater gibt es viele, Stücke auch. In unserem Spezial erfahren Sie, was Sie auf keinen Fall verpassen sollten.
Wenn Facebook wichtiger ist als die Sau rauszulassen, kommt vermutlich so eine Inszenierung heraus: Der junge Regisseur Jan Gehler bringt einen emotionslosen "Werther" auf die Bühne des Volkstheaters. Das Ganze geht einem ungefähr so nahe, wie eine missglückte Anmache in der Dorf-Disco.
Von Egbert Thollmehr...
Tasso, Prinz von Homburg, Ödipus, Agamemnon: Thomas Holtzmann interpretierte die großen Rollen der klassischen Dramenliteratur. Jetzt ist der Schauspieler im Alter von 85 Jahren gestorben.
Von Egbert Thollmehr...
Brigitte Hobmeier spielt an den Münchner Kammerspielen Frank Wedekinds "Franziska" - mit monsterartigen Menschen in Fett-Suits. Im Interview erklärt sie, wie es zu Münchens wildesten Zeiten zuging, und warum sie ihren Busen mag.
Von Egbert Thollmehr...
Charmantes Lächeln, cooler Verführerblick, außergewöhnliche Sprachgewandtheit: Jeroen Willems war einer der facettenreichsten Schauspieler Europas. An den Münchner Kammerspielen gab er zuletzt den Kini. Nun ist er mit nur 50 Jahren in Amsterdam gestorben.
Von Christine Dösselmehr...
Reichtum und Schönheit, Mode und die Maximilianstraße: Für ihr Stück "Die Straße. Die Stadt. Der Überfall" hat sich Elfriede Jelinek mit Münchens teuerster Gegend befasst. Und dabei trotzdem einen thematischen Rundumschlag vollzogen - samt Moshammer-Kopie und Brad-Pitt-Doubles.
Von Egbert Thollmehr...
Christian Stückl verflacht "Dantons Tod" am Münchner Volkstheater. Die kleinen Leute werden ausgeblendet - Georg Büchners Selbstzweifel auch.
Von Cornelia Fiedlermehr...
Jeder Sexualakt wird zum Gewaltexzess: Patrick Steinwidders bringt eine Hardcore-Version von Arthur Schnitzlers "Der Reigen" im Münchner Marstall auf die Bühne. Provokativ ist das nicht - nur plakativ.
Von Christine Dösselmehr...
Sie lassen die Puppen tanzen, erzählen mörderische Geschichten und leben ihren Eigensinn aus: In München gibt es das Residenztheater oder die Kammerspiele, aber auch viele kleine Privattheater - und die schlagen sich ohne Unterstützung von Stadt oder Staat alleine durch.
Ein Überblick von Ingrid Fuchsmehr...
München hat es gut: Das Residenztheater, die Kammerspiele und das Volkstheater bieten eine einmalige Vielfalt - auch wenn nicht jedes dramatische Experiment gelingt. Ein Ausblick auf die neue Spielzeit.
Von Egbert Thollmehr...
Mit der "Götterdämmerung" und großartigen Sängern schließen Kent Nagano und Andreas Kriegenburg ihren Münchner "Ring" furios ab.
Von Reinhard Brembeckmehr...
Liebe und Begehren als Albtraum: Regisseur Michael Thalheimer inszeniert "Ein Sommernachtstraum" von Shakespeare im Residenztheater als wüstes Rammelspiel. Doch nackte Männer und aggressiv agierende Schauspieler sind offenbar zu viel für das Münchner Premierenpublikum.
Von Beate Wildmehr...
Wenn der Sinn des Lebens nicht einmal eine Edeka-Tüte füllt: Bei der Premiere von Franz Xaver Kroetz' "Wunschkonzert" in den Münchner Kammerspielen werden die letzten Minuten vor dem Suizid einer Frau gezeigt - ohne Worte.
Von Tobias Dorfermehr...
Wie fühlt sich München außerhalb seiner Paradeflächen an? Der Theaterexperimentierer Schorsch Kamerun erkundet sechs Wochen lang die Peripherie der Stadt.
Von Ariane Witzigmehr...
"Ich habe mich richtig verknallt in die Truppe": Polly von Pollyester macht die Musik zu "Kinderkriegen" im Cuvilliéstheater - und ist überhaupt eine musikalische Freude für diese Stadt.
Von Egbert Thollmehr...
Ein Stück über die Tosa-Klause und das Martyrium des kleinen Pascal: Mit "Du hast gewackelt" testet Franz Xaver Kroetz in München die Grenzen des Erträglichen im Theater aus - und gewährt einen Blick in Abgründe, die man kaum aushalten kann.
Von Egbert Thollmehr...
Uma Thurman kommt vor, Charlie Chaplin und Lolita: René Pollesch inszeniert an den Münchner Kammerspielen "Eure ganz großen Themen sind weg" als Collage bekannter Filmhits - und lässt seine Darsteller in ihre eigenen Köpfe reisen. Das macht Spaß, verstört aber auch gewaltig.
Von Melanie Staudingermehr...
1600 Druckseiten und drei Dutzend Figuren: "Unendlicher Spaß" von David Foster Wallace ist das Lieblingsbuch vieler amerikanischer Intellektueller. Das alles für die Bühne zu bearbeiten, ist der reinste Aberwitz. Das Volkstheater zeigt das "Himalaya der Postmoderne" trotzdem.
Von Christopher Schmidtmehr...
Tolle Nachahmerei: Mit dem Film "Satansbraten" legte Rainer Werner Fassbinder 1976 eine fiese Künstlerkomödie vor - bissig, zynisch, abgefahren. Regisseur Stefan Pucher beamt das jetzt genauso überdreht vom Celluloid auf die Bühne der Münchner Kammerspiele.
Von Christine Dösselmehr...
Unter Martin Kusej ist das Residenztheater bislang nicht so richtig in die Gänge, dafür manchmal ganz schön aus der Kurve gekommen. Doch nun ist der Erfolg da - mit dem Fassbinder-Stück "Die bitteren Tränen der Petra von Kant". Und der Zuschauer fühlt sich ertappt, ein mieser kleiner Voyeur zu sein.
Von Christine Dösselmehr...Theater-Kritik
Hanna Scheibe gibt in "Nebenan oder The Vibrator Play" am Residenztheater die Gattin eines Arztes mit heilenden Händen. Natürlich ist der Text von Sarah Ruhl keine wüste Pornophantasie. Von Vibratoren handelt er aber dennoch.
Von Egbert Thollmehr...
Der ehemalige "Tatort"-Kommissar Maximilian Brückner hat eine neue Rolle: Am Münchner Volkstheater hat der Schauspieler erstmals Regie geführt. Bei der Premiere von Ludwig Thomas "Magdalena" werden Frauen zu Männern, fliegende Bierbänke treiben die Zuschauer in die Flucht. Doch insgesamt gerät das Regie-Debüt zu harmlos-heimelig.
Von Lisa Sonnabendmehr...
Mit dem Stadtplan von Süddeutsche.de finden Sie die schönsten Sehenswürdigkeiten, das passende Restaurant, die richtige Bar und den heißesten Club in München.
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Der reinste urbane Wildwuchs: Im Münchner Bahnhofsviertel treffen Uniklinikum, türkische Händler und Sexkinos aufeinander. Dem eigentlichen Zentrum Münchens widmen die Kammerspiele das Stadtprojekt "Munich Central".
Von Alex Rühlemehr...
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