Ruderer kämpfen darum, ihr Boot so schnell wie möglich vom Start ins Ziel zu bringen - über verschiedene Distanzen, in verschiedenen Besetzungen und mit verschiedenen Rudern. Denn die Athleten treiben ihre Boote entweder mit einem Skull in jeder Hand an oder mit einem Riemen, der von beiden Händen bewegt wird. Bis zu acht Sportler sitzen in den Booten, die Rennen über Entfernungen von 350 Meter bis mehr als 200 Kilometer fahren. Die olympische Distanz, über die in London 14 Wettbewerbe gefahren werden, beträgt 2000 Meter. Die ersten modernen Ruderwettkämpfe wurden auf der Themse im 18. Jahrhundert ausgetragen. Zum olympischen Programm gehörte Rudern bereits bei den ersten neuzeitlichen Spielen 1896, allerdings mussten die Wettbewerbe wegen des starken Seegangs ausfallen. Seine Olympia-Premiere hatte Rudern deswegen erst im Jahr 1900.
Das berühmte Ruder-Rennen in London gewinnen die starken Männer aus Oxford, Bayern kann gegen Juve auf Gomez und Alaba bauen, in Schottland machen die Rangers nach der Zwangsversetzung in die vierte Liga den ersten Aufstieg perfekt. Juventus siegt im Derby d'Italia. Usain Bolt verfehlt knapp einen Weltrekord.
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Diskus-Olympiasieger Robert Harting setzt sich bei der Wahl zum Sportler des Jahres überraschend gegen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel durch. Nach ihrem Karriereende gewinnt Magdalena Neuner zum dritten Mal diesen Preis und bei den Mannschaften siegen Ruderer vor Beachvolleyballern.
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Meinung
Jetzt darf sie doch ihre Karriere in Uniform beginnen und das zu recht. Der Fall der Ruderin Nadja Drygalla zeigt: Nicht die Sportlerin hat sich aus der Verantwortung gestohlen, sondern die Verbände.
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Jetzt darf sie doch zur Bundeswehr: Nadja Drygalla musste wegen einer Beziehung zu einem Politiker der rechten Szene Olympia verlassen - ihre Aufnahme als Sportsoldatin verlief danach schleppend, weil der Bund zögerte. Zum 1. November beginnt die viel kritisierte Athletin nun ihre Karriere in Uniform.
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Trotz der Aufregung bei Olympia wegen ihres rechtslastigen Freundes darf die Ruderin in der Nationalmannschaft bleiben. Sebastian Tyrala von Greuther Fürth erleidet einen Kreuzbandriss, Ralf Rangnick wirft in Salzburg fünf Spieler raus, schweres Los für deutsches Davis-Cup-Team.
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Nun könnte es für Nadja Drygalla ganz schnell gehen: Der Deutsche Ruderverband hat erneut einen Antrag auf Aufnahme in die Sportfördergruppe der Bundeswehr gestellt. Die Athletin bekräftigt, dass sie weitermachen will, und beklagt eine mediale "Hetzjagd".
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Ein Gespräch, zwei Versionen: Bei der Darstellung im Fall Nadja Drygalla widersprechen sich hochrangige Ruder-Funktionäre. Es geht um die fundamentale Frage der ganzen Debatte: Warum wurde das Verhältnis der Ruderin zu einem früheren Neonazi erst nach ihrem Auftritt in London bekannt?
Von Thomas Kistnermehr...
In der Affäre um die Ruderin Nadja Drygalla und ihre Beziehung zu einem vermeintlichen Rechtsextremisten häufen sich die Irritiationen. Die deutschen Sportverbände müssen sich nun unangenehmen Fragen stellen. Haben die Funktionäre womöglich sogar bewusst weggesehen?
Von Thomas Kistnermehr...
Enthüllungen über ihre private Nähe zu einem Rechtsradikalen zwingen die Ruderin Nadja Drygalla zum Rückzug aus dem Olympiadorf. 2011 verließ sie bereits den Polizeidienst. Auf Druck. Deshalb befremdet jetzt die Ahnungslosigkeit des deutschen Olympiasports.
Von Thomas Kistnermehr...
Die Ruderin Nadja Drygalla äußert sich erstmals seit ihrem Abschied aus dem Olympischen Dorf in London. Die 23-Jährige distanziert sich von rechtem Gedankengut. Auch ihr Freund, früherer Landtagskandidat der NPD, habe sich davon gelöst.
Von Jens Schneidermehr...
Die Ruderin Nadja Drygalla äußert sich erstmals seit ihrem Abschied aus dem Olympischen Dorf in London. In einem Interview verteidigt sie sich gegen den Vorwurf des Rechtsradikalismus. Ihr Freund, ein früherer NPD-Landtagskandidat, habe sich ebenfalls von der rechten Szene gelöst.
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Nach dem Achter gewinnt auch der deutsche Männer-Doppelvierer Gold und räumt damit Zweifel aus, die ihn in jüngster Geschichte umgeben hatte: Den WM-Titel hatte das Quartett auf den letzten Metern verloren - und über die Besatzung für Olympia wurde lange gestritten.
Von Joachim Möltermehr...
"Es geht nur um die Person selbst": Auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz stellt sich DOSB-Generaldirektor Michael Vesper persönlich hinter die abgereiste Ruderin Nadja Drygalla. Dass die Athletin Kontakte zur rechtsradikalen Szene hat, bestreitet Vesper nicht - unklar ist, seit wann der Deutsche Ruderverband von den Anschuldigungen weiß.
Von Carsten Ebertsmehr...
Ruderer Marcel Hacker wird im Einer-Endlauf von der Konkurrenz abgehängt. Deutschlands beste Beachvolleyballerinnen schlagen im deutschen Duell das Duo Holtwick/Semmler. Kugelstoßer David Storl qualifiziert sich mit 21,15 m souverän fürs Finale. Die deutschen Säbel-Männer scheitern im Viertelfinale.
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Starker Auftakt für das deutsche Olympia-Team am Freitag: In souveräner Manier ist der deutsche Doppel-Vierer um Schlagmann Tim Grohmann zur Goldmedaille gerudert. Das Boot distanzierte den großen Favoriten aus Kroatien unerwartet klar.
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