Rudern:Achter und Zeidler im WM-Finale

Der Deutschland-Achter bleibt im Rennen um die direkten olympischen Startplätze. Mit dem zweiten Rang im Hoffnungslauf der Ruder-WM in Belgrad knapp hinter Rumänien wahrte die Crew um Schlagmann Mattes Schönherr die Chance auf einen der fünf Teilnahmeplätze für Paris 2024, die im Endlauf am Sonntag vergeben werden. Eine Nervenprobe um zwei weitere Olympiaplätze bei der Nachqualifikation im kommenden Jahr könnte allen Beteiligten damit erspart bleiben. Olympische Spiele ohne das DRV-Paradeboot hatte es zuletzt 2000 in Sydney gegeben.

Anders als der Achter kann Oliver Zeidler nach seinem Sieg im Halbfinale bereits sicher für Paris planen. Wie schon in den beiden bisherigen Rennen an der Ada Ciganlija präsentierte sich der 27 Jahre alte Weltmeister aus München erneut in blendender Form und verwies Olympiasieger Stefanos Ntouskos aus Griechenland und den Kroaten Damir Martin auf die Plätze zwei und drei. Damit geht Zeidler als Favorit in den Endlauf.

Zur Zitterpartie wird die Olympia-Qualifikation für Alexandra Föster, 21. Nach ihrem vierten Platz mit großem Rückstand auf das Führungstrio findet der Einer-Endlauf der Frauen ohne deutsche Beteiligung statt. Mit einem dritten Rang im B-Finale wäre Föster jedoch sicher in Paris dabei. Neben Föster verpasste auch der Männer-Doppelzweier als Fünfter den Finaleinzug. Damit ist der DRV bislang nur in drei Endläufen der 14 olympischen Klassen vertreten.

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