Radrennen finden bei den Olympischen Spielen auf der Straße und auf der Bahn statt. Beim Straßenradsport werden Medaillen im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen vergeben; auf der Bahn gibt es mehrere Wettbewerbe von Sprint über Verfolgungsrennen bis hin zu Keirin und Omnium. Beim auch Kampfsprint genannten Keirin radeln die Athleten und Athletinnen um eine vorher festgelegte Anzahl von Plätzen; beim Omnium, das in London seine Olympia-Premiere feiert, müssen sie sich in sechs unterschiedlichen Teildisziplinen bewähren. Radsport hat eine große olympische Tradition, wenn auch die einzelnen Disziplinen variierten. Das Straßenrennen und der Sprint auf der Bahn sind aber ohne Unterbrechung seit den ersten modernen Spielen 1896 dabei.
Neuer Ärger für Lance Armstrong: Das US-Justizministerium stellt einen Strafantrag gegen den ehemaligen Radprofi. Armstrong habe durch sein systematisches Doping die Sponsorenvereinbarung mit der US-Postbehörde verletzt und sich persönlich bereichert. Es geht um bis zu 120 Millionen Dollar.
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Wortreich bestreitet der einstige Teamchef Hans-Michael Holczer vor dem Landgericht Stuttgart die Vorwürfe von Rad-Profi Stefan Schumacher, er habe vom Dopingsystem in der Equipe Gerolsteiner gewusst. Nun steht Aussage gegen Aussage.
Von Andreas Burkertmehr...
Stefan Schumacher beschreibt am ersten Verhandlungstag vor dem Stuttgarter Landgericht ausführlich das Dopingsystem im Radsport - auch beim Team Gerolsteiner. Namen von Ärzten will er aber nicht nennen. Und so wirkt seine Aussage wie ein Sittenbild des verseuchten Sports.
Von Roman Deininger, Stuttgartmehr...
Dass er dopte, hat Stefan Schumacher bereits gestanden. Nun beginnt in Stuttgart das Verfahren gegen den Radprofi - dabei geht es vor allem darum, wer beim Team Gerolstein was wusste und wer betrogen wurde. Der Prozess hat wegweisende Bedeutung für den deutschen Sport.
Von Thomas Kistnermehr...
Bademütze statt Gelbem Trikot: so stellte sich Lance Armstrong seine sportliche Zukunft vor. Seine Schwimmkarriere ist jedoch schon zu Ende. Weil der Weltschwimmverband intervenierte, verzichtet der gesperrte Dopingsünder nun doch auf seine Teilnahme an einem Schwimmwettkampf.
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Der spanische Arzt Eufemiano Fuentes will trotz zunächst anderer Meldungen seine Kundenliste nicht den Anti-Dopingagenturen preisgeben. Er rechtfertigt "therapeutisches Doping" und beteuert, dass er nur die Gesundheit der Sportler schützen wollte.
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Bademütze statt Gelbem Trikot: Dopingsünder Lance Armstrong will vom Rad ins Schwimmbecken wechseln. Bei einem Schwimmwettkampf am kommenden Wochenende darf er antreten, obwohl er eigentlich lebenslang gesperrt ist - ganz unabhängig von der Sportart.
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Epo, Wachstumshormone und Steroide: Der frühere Tour-de-France-Fahrer Stefan Schumacher gesteht in einem Gespräch mit dem "Spiegel" erstmals jahrelanges Doping. Den Ex-Rennleiter vom Team Gerolsteiner belastet der Radprofi schwer - von April an stehen sich beide Parteien vor Gericht gegenüber.
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Längst ist Jan Ullrich vom Internationalen Sportgerichtshof als Dopingsünder schuldig gesprochen. Für Eurosport bloggt er aber noch immer als Experte für Radsport. Der Sender sieht darin kein Problem - und beschert sich wertvolle Aufmerksamkeit.
Von Andreas Henningsmehr...
Kein Neubeginn, sondern Stillstand im Bund Deutscher Radfahrer: Mit großer Mehrheit bestätigt der Verband Rudolf Scharping im Amt des Präsidenten und watscht die Reformerin Sylvia Schenk ab. Von neuen Impulsen im Anti-Doping-Kampf ist deshalb nicht auszugehen. Immerhin stimmt das Geld.
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Die erklärte Doping-Jägerin Sylvia Schenk bestätigt ihre Kandidatur für die Präsidentschaftswahl des deutschen Radverbandes. Sollte Schenk gegen Amtsinhaber Rudolf Scharping gewinnen, steht dem Verband eine Zeitenwende bevor.
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Mit dem Frühjahrsklassiker Mailand-San Remo geht die erste Radsport-Saison nach dem Geständnis von Lance Armstrong richtig los, doch der Doping-Kronzeuge Jörg Jaksche hegt wenig Hoffnung auf eine Reinigung. Jaksche erzählt der SZ, wie er mit noch aktiven Fahrern über Dopingmittel gesprochen hat, warum er den Fuentes-Prozess für aufgeblasen hält und was das größte Problem ist: das Lügen.
Von Andreas Burkertmehr...
Die erste Radsport-Saison nach dem Armstrong-Geständnis beginnt vertraut: Die Rennen Paris-Nizza und Tirreno-Adriatico, die ersten Höhepunkte im Kalender des dopingverseuchten Sports, gehen unter dem Einfluss neuer Betrugs-Enthüllungen zu Ende. Das bizarre Parallelprogramm findet anderswo statt: vor Gerichten und Kommissionen.
Von Andreas Burkertmehr...
Die rigorose Doping-Gegnerin Sylvia Schenk hat sich bereit erklärt, den Bund Deutscher Radfahrer als Präsidentin anzuführen. Plötzlich erweckt auch der Amtsinhaber den Eindruck, er könnte erneut kandidieren. Welchen Plan verfolgt Rudolf Scharping damit?
Von Thomas Kistnermehr...
Die Klägerschar wächst: Mit der Acceptance Insurance fordert eine weitere Versicherung Schadenersatz in Millionenhöhe vom einstigen Radprofi Lance Armstrong. Zu den zuvor von SCA Promotion geforderten zwölf Millionen sollen nun mindestens weitere drei hinzukommen.
Von Thomas Kistnermehr...
Epo, Kortison, unerlaubte Bluttransfusionen: Hollands ehemalige Radsport-Ikone Michael Boogerd gesteht, über zehn Jahre hinweg Mittel zur Leistungssteigerung genommen zu haben. Damit ist er bereits der achte Fahrer des früheren Rabobank-Rennstalls, der sich zum Doping bekennt.
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Das US-Justizministerium hat sich einer Klage wegen Betrugs gegen Lance Armstrong angeschlossen. Dem Ex-Radprofi wird dabei vorgeworfen, seinem langjährigen Sponsor US Postal Service Doping-Missbrauch verborgen zu haben.
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Er werde jede Frage beantworten, behauptete sein Anwalt. Doch nun hat Lance Armstrong die Frist verstreichen lassen, in der er mit der Anti-Doping-Agentur Usada hätte zusammenarbeiten können. Damit wird der ehemalige Toursieger lebenslang gesperrt - für Sportveranstaltungen jeglicher Art.
Von Andreas Burkertmehr...
Ex-Radprofi Jörg Jaksche sagt beim Doping-Prozess gegen Eufemiano Fuentes und frühere Teamchefs aus. Schalke-Profis gehen nach der desolaten Leistung in München an die Öffentlichkeit. Schwere Ausschreitungen beim Basketball in Belgrad und Athen.
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Nach Recherchen der italienischen Zeitung war der Radsprinter Mario Cipollini Kunde beim spanischen Doping-Arzt Fuentes, Sabine Lisicki gewinnt Auftakt-Match im Fed-Cup, Lewis Holtby siegt bei seinem Startelf-Debüt für Tottenham.
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Der dänische Radprofi Michael Rasmussen legt ein Dopinggeständnis ab und erklärt seinen sofortigen Rücktritt. Sabine Lisicki erreicht in Thailand das Viertelfinale, die Giessen 46ers dürfen die Saison in der Basketball-Bundesliga zu Ende spielen. Das Formel-1-Rennen am Nürburgring ist gesichert.
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Der berüchtigte Betrüger macht sich Gedanken über Doping-Aufklärung: Lance Armstrong hält Straferlass bei geständigen Dopern für die einzige Möglichkeit, um den Radsport zu säubern. Statt selbst endlich die Wahrheit zu erzählen, teilt er heftig gegen frühere Tour-de-France-Helden aus.
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Der spanische Dopingarzt Eufemiano Fuentes soll mehr als 200 Sportler mit Bluttransfusionen und Substanzen wie Epo manipuliert haben. Doch der Prozess in Madrid gerät zur Farce, weil das Gericht sich in Technokratie verstrickt. So wird ein Freispruch für den Betrüger-Doktor immer wahrscheinlicher.
Von Andreas Burkert, Madridmehr...
Gegenangriff beim Doping-Prozess in Madrid: Der Arzt Eufemiano Fuentes bestreitet die Weitergabe des Blutdopingmittels Epo - er gibt an, die gefundenen Reste könnten nur von früheren Behandlungen der Sportlern stammen. Stattdessen verrät Fuentes den Namen eines seiner früheren Kunden.
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