Fatale Allianz: Hisbollah-Kämpfer unterstützen Assads Armee bei ihrer Offensive gegen die Rebellenhochburg Al-Kuseir an der Grenze zum Libanon. Damit könnte der Bürgerkrieg auf das Nachbarland übergreifen. Auch Israel gerät zwischen die Fronten.
Von Sonja Zekri, Kairomehr...
Syriens Machthaber Baschar al-Assad schließt einen Rücktritt kategorisch aus. In einem Interview mit argentinischen Medien kritisierte er den Westen scharf: Die Vorwürfe, sein Militär setze Chemiewaffen ein, sollten lediglich "als Vorspiel für einen Krieg gegen unser Land dienen". An einen Erfolg der geplanten Syrien-Konferenz glaube er nicht. Einem Bericht zufolge soll Syrien Raketen gegen Israel in Stellung gebracht haben.
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Ein Junge stirbt in den Armen seines Vaters - durch Schüsse aus israelischen Waffen. Die TV-Bilder des zwölfjährigen Mohammed al-Dura gingen um die Welt, wurden zum Symbol der zweiten Intifada. Doch was damals wirklich geschah, ist fraglich. In einem neuen Untersuchungsbericht weist Israel jede Schuld von sich.
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Angesichts der Eskalation in Syrien ist Israel immer stärker um seine Sicherheit besorgt und sucht die enge Abstimmung mit den USA. CIA-Direktor John Brennan ist überraschend nach Jerusalem gereist. Russland, der letzte Verbündete von Syriens Machthaber Assad, verstärkt unterdessen die Präsenz in der Region - mit Kriegsschiffen im Mittelmeer.
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Israel ist entsetzt: Premier Netanjahu reist nach Russland, um die Lieferung eines Luftabwehrsystems an Syriens Machthaber Assad zu verhindern. Er fürchtet um Israels militärische Überlegenheit. Doch die Regierung in Moskau verweist auf einen alten Vertrag.
Von Frank Nienhuysen, Moskau und Peter Münch, Tel Avivmehr...
Die Bevölkerung leidet unter dem Sparkurs, der Premierminister zelebriert den Luxus: Für knapp 100.000 Euro ließ Benjamin Netanjahu für sich und seine Frau ein Doppelbett in ein Charterflugzeug bauen. Das sorgt für Unmut.
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Meinung
Anreize, Druck und Zwang: Viel mehr außenpolitische Instrumente setzt die internationale Diplomatie nur selten ein. Doch Hilfsgelder, Sanktionen und Militäraktionen haben nur begrenzte Wirkung: Wer den Frieden will, muss verstehen können, was den anderen umtreibt.
Ein Gastbeitrag von Volker Perthesmehr...
Nach dem israelischen Raketenbeschuss könnte sich der Krieg in Syrien zu einem internationalen Konflikt ausweiten. Israel tut so, als sei nach den Angriffen alles wieder wie gehabt. Doch jetzt ist das Land unter Zugzwang.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Der erste tödliche Überfall auf einen Israeli im Westjordanland seit 2011: In dem besetzten Gebiet hat ein Palästinenser einen israelischen Siedler erschossen. Auch im Gazastreifen gab es ein neues Todesopfer. Die Luftwaffe Israels hat dort ein mutmaßliches Hamas-Mitglied umgebracht.
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In Israel gibt es neue Geldscheine. Um Streit zu vermeiden, hatten die Zentralbanker diesmal keine Politiker auf die Noten gedruckt, sondern vermeintlich unverfängliche Dichter - und reißen einen alten innerjüdischen Graben auf.
Von Peter Münchmehr...
Die Sorge vor einer Ausweitung des Syrien-Konflikts wächst: Nach den israelischen Bombardements will sich US-Präsident Obama nicht zum Handeln zwingen lassen. Verwirrung herrscht über die Aussage der UN-Ermittlerin Carla del Ponte, wonach die Rebellen das Nervengift Sarin eingesetzt haben sollen.
Von Matthias Kolbmehr...
Kommt wieder Bewegung in den Nahostkonflikt? Die Arabische Liga bringt erstmals die Möglichkeit eines Gebietstauschs zwischen Israel und den Palästinensern ins Gespräch. Israels Regierungschef Netanjahu betont allerdings, der Kern des Konflikts liege woanders.
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Der syrische Bürgerkrieg droht zu eskalieren. Das Bombardement durch die israelische Luftwaffe bezeichnete ein syrischer Regierungsvertreter als "Kriegserklärung". Die Arabische Liga fordert die Vereinten Nationen zum Handeln auf.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte spricht von 15 Toten. In syrischen Militärkreisen heißt es sogar, bei den Angriffen der israelischen Luftwaffe seien Dutzende Soldaten getötet worden. Die Regierung in Jerusalem hat unterdessen die Armee in Alarmbereitschaft versetzt.
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Hunderte Bauaufträge für neue Siedlungen in den Palästinensergebieten wollte Netanjahu genehmigen. Im Moment scheint Israels Regierungschef allerdings eine andere Linie zu fahren - doch auch sie könnte zeitlich eng begrenzt sein.
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Kommt wieder Bewegung in den Friedensprozess in Nahen Osten? US-Außenminister Kerry ist in der Region unterwegs, um genau das voranzutreiben. Nach einem Treffen mit Palästinenserpräsident Abbas signalisiert dieser Bereitschaft zu Friedensgesprächen - unter bestimmten Bedingungen.
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Die USA wollen mit einer Förderung der palästinensischen Wirtschaft im Westjordanland den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern voranbringen.
mehr...Politicker
Die israelischen Streitkräfte haben einen Drohne abgefangen, die von Norden aus in den Luftraum des Landes eingedrungen war. Ministerpräsident Netanjahu spricht von einem "schwerwiegenden Versuch, unsere Grenzen zu verletzen".
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Benjamin Netanjahu soll in Israel die Regierung bilden, doch ihm fehlt jede frische Idee. Seine Person steht für einen Zeitsprung zurück in die 90er Jahre.
Ein Kommentar von Stefan Korneliusmehr...
Benjamin Netanjahu hat seine neue Mitte-Rechts-Regierung vorgestellt: Dabei in Israels neuer Regierung sind der ehemalige TV-Moderator Lapid und die moderate Ex-Außenministerin Livni.
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Abschluss der Reise an symbolischem Ort: In der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem hat sich US-Präsident Obama gegen Antisemitismus ausgesprochen. Am Nachmittag reist er nach Jordanien weiter - seinen Außenminister schickt Obama zurück.
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Neun türkische Aktivisten kamen 2010 bei der Stürmung einer Gaza-Hilfsflotte ums Leben. Doch erst jetzt spricht der israelische Ministerpräsident Netanjahu seinem türkischen Kollegen Erdogan sein Bedauern aus - und redet von operativen Fehlern.
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Aus Strafzwecken hatte Israel Steuern und Zölle zurückgehalten, die im Auftrag der palästinensischen Autonomiebehörde beim Im- und Export erhoben werden. Jetzt hat Israels Premier Netanjahu angekündigt, wieder regelmäßig zu zahlen - offenbar eine Geste, um einen neuen Anlauf im Friedensprozess zu ermöglichen.
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Eine Entschuldigung von Israels Premier Netanjahu sollte eigentlich den Weg ebnen für eine Annäherung zwischen seinem Land und der Türkei. Doch jetzt gibt es Differenzen wegen der Entschädigungen für türkische Aktivisten, die vor der Küste des Gazastreifens bei der Erstürmung einer Hilfsflotte getötet wurden.
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