Ein TGV-Schnellzug kollidiert mit dem Anhänger eines Lastzuges. Der Lokführer stirbt einem Bericht zufolge, zwei Passagiere sollen in Lebensgefahr schweben.
Zehn Jahre nach dem Zugunglück in Bad Aibling
:Noch immer hat er das klingelnde Handy im Leichensack im Ohr
Ein Bild wie nach einer Explosion: Zwei Züge sind kollidiert, zwölf Menschen sterben. Und mittendrin beim Rettungseinsatz: Feuerwehrkommandant Wolfram Höfler. Zehn Jahre später erinnert er sich an eines der schwersten Zugunglücke in Deutschland.
ExklusivNach Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen
:Bahn plant Millionenklage gegen Ex-Manager
Die einstigen Führungskräfte sollen Hinweisen auf serienweise marode Betonschwellen nicht konsequent nachgegangen sein. Das gilt als Signal, dass die heutige Konzernspitze aufräumen will.
Spanien
:Gebrochene Schiene könnte Grund für tödliches Zugunglück sein
Nach dem Zugunglück im Süden Spaniens mit 45 Toten finden Ermittler Kerben an den Laufflächen der Räder – auch bei anderen Zügen.
Zugunglück in Spanien
:Der Heimweg mit dem Zug wurde einer Sechsjährigen zum Verhängnis
Eine Sechsjährige hat bei dem Zugunfall von Córdoba ihre komplette Familie verloren. Auch der rätselhafte Verbleib eines Barmanns bewegt die Menschen in Spanien. Und über allem schwebt noch immer die Frage: Wie konnte das nur passieren?
Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
:Staatsanwaltschaft legt Revision gegen Urteil ein
Den Freispruch für den Fahrdienstleiter akzeptieren die Staatsanwälte – die Opferanwälte können noch in Revision gehen. Den Freispruch für den Anlagenverantwortlichen hingegen soll der Bundesgerichtshof prüfen.
Katalonien
:Ein Toter und Verletzte bei erneutem Zugunglück in Spanien
In Katalonien kommt es bei einem Sturm zu einem weiteren Zugunglück. Die Rede ist von einem Toten und 37 Verletzten. Was über den Unfall bei Barcelona bekannt ist.
Zugunglück bei Córdoba
:Das Ende eines spanischen Traums
Das erschütternde Zugunglück in der andalusischen Provinz Córdoba hinterlässt Dutzende Todesopfer und Verletzte. Und es ist auch ein herber Rückschlag für die fantastische Ära der Hochgeschwindigkeitszüge in Spanien.
MeinungUrteil im Prozess um Zugunglück
:Der Zustand der Bahn ist ein Armutszeugnis für das Land
Das Gericht beweist mit den Freisprüchen viel Augenmaß. Nun aber ist es höchste Zeit, die Verantwortung für das Desaster von Garmisch-Partenkirchen und bei der Bahn vollständig zu klären.
Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen
:Freisprüche für zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn
Fünf Menschen kamen bei dem schweren Zugunglück ums Leben - marode Betonschwellen waren die Ursache. Zwei Bahnmitarbeiter standen seit Oktober vor Gericht und sind freigesprochen worden.
Spanien
:Zahl der Toten nach Zugunglück steigt auf 39
In der andalusischen Provinz Córdoba entgleisen zwei Züge. Die Opferzahlen sind hoch. Der Verkehrsminister bezeichnet den Unfall als „völlig rätselhaft“.
Unglück in Garmisch-Partenkirchen
:Missstände bei der Bahn hören nicht auf
In der Beschwerde eines Strecken-Verantwortlichen ist von Überlastung, Druck auf die Beschäftigten und Risiken für die Sicherheit die Rede. Die Deutsche Bahn will das ändern, sagt aber, ein „echter kultureller Wandel“ im Unternehmen sei nicht „per Knopfdruck“ zu erreichen.
Prozess zum Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
:„Wiederholtes und systematisches Versagen“ bei der Instandhaltung
Die Staatsanwaltschaft erhebt schwere Vorwürfe gegen den damaligen Verantwortlichen für die Bahnanlagen, beim mitangeklagten Fahrdienstleiter sieht sie ein „Augenblicksversagen“. Die Verteidigung beruft sich auf die entlastende Gutachter-Aussage.
Prozess zum Garmischer Zugunglück
:Wird die Schwelle 18 einem der beiden Angeklagten zum Verhängnis?
Zwei Gutachter belasten mit ihren Aussagen den damaligen Anlagenverantwortlichen. Dieser hatte Bauarbeiten verschoben und für die Zwischenzeit keine Langsamfahrstelle angeordnet. Ein weiterer Gutachter hatte ihn allerdings entlastet.
Prozess um Zugunglück von Garmisch
:Richter äußert sich verärgert über die Bahn
Ein Treffen einer Bahn-Anwältin mit zwei Beschäftigten des Staatsunternehmens führt zu einem ungewöhnlichen Nachspiel bei Gericht. Ein Kollege der Anwältin zeigt sich anschließend „einigermaßen irritiert“ vom Richter. Nicht die erste derartige Kritik.
Mexiko
:Zugunglück in Oaxaca: Mindestens 13 Tote, fast 100 Verletzte
Der Unfall ereignete sich beim Isthmus von Tehuantepec, einer Landenge, die den Golf von Mexiko mit dem Pazifik verbindet. Über die Ursache des Unglücks ist noch nicht viel bekannt.
Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
:Schadhafte Schwellen – wenn die Farbe aus ist, markiert die Bahn mit Kreide
Im Prozess um das Zugunglück bei Garmisch bleibt von den schweren Vorwürfen gegen den angeklagten Fahrdienstleiter bislang wenig übrig. Vielmehr zeigt sich immer mehr, in welch verheerendem Zustand die Deutsche Bahn ist.
Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen
:Deutsche Bahn knausert bei Schmerzensgeld
Das Staatsunternehmen hat mehreren Fahrgästen, die beim Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen schwer verletzt worden waren, kaum oder gar nichts als Entschädigung gezahlt. Eines der Unfallopfer sagt bei Gericht, es finde das „extrem enttäuschend“.
Prozess um Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
:Ein Zeuge schrammt knapp am Gefängnis vorbei
Vorm Landgericht München II kommen ungewöhnliche Vorgänge bei der Deutschen Bahn ans Tageslicht. Wurden Beschäftigte angeleitet, wie sie bei den Ermittlungsbehörden aussagen sollen? Eine besondere Zeugin soll Aufschluss geben.
MeinungZeugenaussagen von Mitarbeitern der Deutschen Bahn
:Jede Menge Erklärungsbedarf
Verheerende Zeugenauftritte bei Gericht verdunkeln das Bild der Bahn. Es droht ein Desaster, wenn der Vorstand die Dinge laufen lässt.
ExklusivNach Zugunglück bei Garmisch
:Bahn-Mitarbeiter verlieren Vertrauen in interne Warnsysteme
Viele Eisenbahner melden zwar ständig Störungen oder Gefahren im Netz, fühlen sich dann aber alleingelassen. Und nach dem Zugunglück von Garmisch tappen Behörden, Aufsichtsräte und sogar das zuständige Ministerium noch immer im Dunkeln.
Tschechien
:Mehr als 50 Verletzte bei Zugunglück
50 Kilometer von der Grenze zu Bayern entfernt prallen zwei Züge frontal aufeinander. Einige Schwerverletzte kommen ins Krankenhaus.
Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
:Betriebsleiter soll Mitarbeiter als „Mörder“ beschimpft haben
Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn schildert bei Gericht zunächst nur sehr zögerlich das Verhalten seines Vorgesetzten, eines Betriebsleiters. Eine detaillierte Aussage macht der Zeuge erst, als ihm der Vorsitzende Richter mit Gefängnis droht und kritisiert: „Das ist krass, was Sie sich hier erlauben.“
Missstände bei der Bahn
:„Da müsste doch eigentlich eine Alarmglocke läuten“
Der Prozess zum Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen legt gravierende Sicherheitslücken offen. Es gab kein Warnsystem beim Überschreiten von Fristen für die Beseitigung von Mängeln. Ob es das heute gibt, lässt die Deutsche Bahn offen.
Dauerchaos beim Zugverkehr in Bayern
:„Es wird jede Woche schlechter“
Zu viele Baustellen, zu wenige Fahrkräfte, zu alte Stellwerke: Der Landtag plant angesichts vieler Verspätungen und Zugausfälle einen Generalplan für die Sanierung der Bahn. Trotzdem könnte es im nächsten Jahr noch schlimmer werden.
Prozess zum Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen
:„Warum arbeitet man so?“: Richter wundert sich über die Zustände bei der Bahn
Personalmangel, Geldknappheit und Druck von oben: Das Verfahren ermöglicht tiefe Einblicke, was bei der Deutschen Bahn jahrzehntelang offensichtlich falsch lief und zu dem heutigen Chaos auf den Schienen geführt hat.
Streckenprobleme der Bahn
:Gleismängel und Führungsmängel
SZ-Leser kritisieren die Bahn-Hierarchie und erinnern an die Verantwortung von Verkehrsministern, wenn es um die Infrastrukturmängel geht.
Prozess um Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
:Angeklagte weisen juristische Schuld zurück
Dennoch machen sich der damalige Fahrdienstleiter und ein Streckenverantwortlicher „große Vorwürfe“. Die Meldung eines Lokführers habe man nicht so verstanden, dass eine „sofortige Reaktion erforderlich“ gewesen wäre.
ExklusivErmittlungen zum Zugunglück ausgeweitet
:Bußgeldverfahren gegen Deutsche Bahn
Kurz vor Beginn des Prozesses um den entgleisten Zug in Garmisch-Partenkirchen untersucht die Staatsanwaltschaft München II nun auch, ob damalige Bahn-Manager versagt haben. Anlass ist ein interner Prüfbericht der Bahn, der eklatante Missstände offenlegt.
ExklusivMarodes Streckennetz der Bahn
:„Katastrophe für die Fahrgäste“
Im kommenden Jahr sind in Südbayern auf etlichen Linien besonders viele Verspätungen und Zugausfälle absehbar. Vor allem im Allgäu könnten die Fahrpläne durcheinandergeraten. Der Grund: Langsam-Fahrstellen.
ExklusivMarodes Schienennetz
:Wie Vorgesetzte bei der Bahn Druck auf Beschäftigte ausgeübt haben sollen – zulasten der Sicherheit
Drei Jahre nach dem Unglück von Garmisch-Partenkirchen, bei dem fünf Menschen zu Tode kamen, liegt der Untersuchungsbericht einer großen Kanzlei vor. Das Ergebnis dürfte die Bahn in arge Schwierigkeiten bringen.
Mittelfranken
:Regionalzug rammt Transporter an Bahnübergang
Ein Transporterfahrer übersieht an einem unbeschrankten Bahnübergang in Neuhof an der Zenn einen herannahenden Zug. Es kommt zum Zusammenstoß – mit schwerwiegenden Folgen.
ExklusivTragödie in Oberbayern
:Keine Ermittlungen zum Zugunglück in den Chefetagen der Bahn
Die Staatsanwaltschaft sieht die Schuld für das tödliche Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen bei Eisenbahnern vor Ort. Doch sowohl ihre Anklage als auch interne Untersuchungen der Bahn beschreiben gravierende Missstände im Konzern.
MeinungTödlicher Bahnunfall
:Die Ermittler haben nach dem Zugunglück versäumt, das System Bahn zu durchleuchten
Die Münchner Staatsanwaltschaft hat eine halbgare Anklage zur Bahnkatastrophe in Oberbayern vorgelegt. Sie darf die Schuld aber nicht nur bei einzelnen Mitarbeitern suchen.
ExklusivZugunglück von Garmisch-Partenkirchen
:Sparmaßnahmen waren wohl wichtiger als die Sicherheit
Der interne Untersuchungsbericht der Bahn beschreibt, wie der Staatskonzern Erkenntnisse über „Serienmängel“ an Betonschwellen systematisch ignorierte.
Tödlicher Unfall
:Prozess um Garmischer Zugunglück beginnt Ende Oktober
Richter sollen von Herbst an klären, ob Bahnmitarbeiter für den Unfall mit fünf Toten und Dutzenden Verletzten verantwortlich sind. Probleme an der Strecke waren vor der Tragödie bekannt.
Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
:Gefahr erkannt, aber nie gebannt
Der Abschlussbericht zum Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen kommt zu dem Ergebnis, dass die Bahn zentrale Sicherheitsrisiken „nicht beherrscht“ habe. Das heißt, der Fehler liegt auch im System. Was bedeutet das für die Frage nach der Verantwortung?
Nach Zugunglück in Garmisch
:Bahn-Prozess kommt – aber nicht gegen den Streckeninspekteur
Zwei Bahn-Beschäftigte müssen wegen des Unfalls mit fünf Toten vor Gericht. Das Verfahren gegen den dritten Beschuldigten ist eingestellt worden – gegen Zahlung von 4000 Euro. Das wirft mehr denn je die Frage auf: Hat jahrelanges Missmanagement zu dem Unglück beigetragen?
Regionalbahn
:Wenn bei voller Fahrt plötzlich die Zugtür wegfliegt
Die Studentin Theresa Smija sitzt gerade im Regionalzug, als der zwischen Mannheim und Heidelberg seine Tür verliert – und so kurz durch die Gegend fährt. Dann wird er evakuiert. Wie konnte das passieren?
Griechenland
:Die Wut ist zurück
Hunderttausende versammeln sich in ganz Griechenland, um der Opfer des Zugunglücks von Tempi vor zwei Jahren zu gedenken. Und ihrem Zorn auf die Regierung Luft zu machen, der sie Schlamperei und Vertuschung vorwerfen.
Kitzingen
:Ermittlungen zu ICE-Unfall mit Streckenarbeiter dauern an
Ein Mann arbeitet an einer Bahnstrecke bei Kitzingen, als nachts ein Zug kommt. Der Mann wird tödlich verletzt. Die Ursache dafür ist weiter unbekannt.
Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
:Zweifel an Anklage gegen Eisenbahner
Die Erkenntnisse staatlicher Bahnexperten widersprechen dem wohl wichtigsten Ermittlungsergebnis der Staatsanwaltschaft. Konnte der Streckeninspekteur Schäden an den Betonschwellen gar nicht erkennen? Bei dem Unfall im Jahr 2022 gab es fünf Tote und 78 Verletzte.
Zugunglück in der Slowakei
:EC rammt Linienbus – mindestens sechs Tote
Ein Eurocity ist auf dem Weg von Prag nach Budapest in der Slowakei mit einem Linienbus kollidiert. Mehrere Businsassen sterben noch vor Ort, weitere werden verletzt.
Tschechien
:Tote bei Frontalzusammenstoß von Personen- und Güterzug
Im tschechischen Pardubice ist ein voll besetzter Personenzug mit einem Güterzug zusammengestoßen. Mindestens vier Personen wurden getötet und viele Menschen verletzt, teils schwer.
Garmisch-Partenkirchen
:Herstellungsbedingte Fehler an Schwellen waren Auslöser des Zugunglücks
Fünf Menschen starben 2022 beim Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen. Hauptursache waren Schäden an Betonschwellen. Jetzt ist klar: Eine Prüfung von außen durch Augenschein reicht hier nicht immer.
Burgrain
:Zwei Jahre nach dem Zugunglück gibt es noch viele Fragen
Fünf Menschen starben im Juni 2022 beim Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen. Die Züge fahren an der Stelle wieder normal. Doch das Unglück ist bei weitem nicht vollständig aufgearbeitet.
Tödlicher S-Bahn-Unfall von Schäftlarn
:Lokführer muss wegen fahrlässiger Tötung auf die Anklagebank
Der 56-Jährige soll vor zwei Jahren mit seiner S7 ein Stopp-Signal missachtet und so bei Schäftlarn eine Kollision verursacht haben. Von Montag an wird vor dem Amtsgericht verhandelt.
Beinahe-Unglück
:"Der duat gar nix mehr"
Im Januar 2020 entgehen zwei Züge bei Garmisch-Partenkirchen nur knapp einem Zusammenstoß. Unfallexperten machen auch die eher informelle, im Dialekt geführte Kommunikation zweier Fahrdienstleiter dafür verantwortlich.
Korrekturen
:Wo Sendling-Westpark wirklich liegt
Ferner berichtigen wir eine Ortsangabe in Garmisch-Partenkirchen und komplettieren ein Zitat von Dunja Hayali.
ExklusivBahntragödie bei Garmisch-Partenkirchen
:Die Unglücksstelle sollte zwei Wochen vorher repariert werden
Fünf Menschen kamen ums Leben, als Mitte 2022 ein Regionalzug auf der Fahrt nach München entgleiste. Jetzt steht eine Anklage gegen Bahn-Beschäftigte kurz bevor. Eine der Kernfragen lautet: Hat das System Bahn versagt?