LGBTQ Plus

Ein Huhn, das jetzt als Hahn lebt
:„Auf Hühner dürfte er recht attraktiv wirken“

Aus Huhn Petra wurde Hahn Peter: Jetzt kräht und stolziert er herum, als sei er nie eine Henne gewesen. Ein Anruf bei Tierschützerin Ann-Christin Pabst, die Peter eine neue Heimat gab, weil er seinen Mitbewohnern zu laut geworden ist.

Interview von Martin Zips

Tag der Archive in Bayern
:Seltener Zutritt zu Schätzen der Erinnerung

„Was? Archiv?“ – Am 7. März lohnt es sich, Zeit zum Stöbern und Entdecken einzuplanen. Neugierige können an diesem „Tag der Archive“ auf eine spannende Reise durch die vielfältigen Institutionen Bayerns gehen. Eine Auswahl.

Von Melanie Fix und Lena Matuschik

Neuer Termin für „Bimovie“ in München
:Frauenfilme zum Frauentag

Die Münchner Frauenfilmreihe „Bimovie“ findet jetzt im März statt. Auf dem Spielplan stehen feministische, anarchistische und queere Filme.

Von Josef Grübl

USA schlägt Kanada im Frauen-Eishockeyfinale
:Die Umarmung der Rivalinnen

Der Sieg der USA im Eishockeyfinale gegen Kanada war mit politischer Bedeutung aufgeladen – und der Triumph einer Ikone, Hilary Knight, über die andere, Marie-Philip Poulin. Den Sport haben sie zusammen nach vorn gebracht.

Von Johannes Schnitzler

München
:CSD-Straßenfest zieht um in die Ludwigstraße

Grund für den Standortwechsel sind laut Veranstalter die immer strenger werdenden Sicherheitsauflagen am Marienplatz. Doch in der Änderung könnte für die Besucher auch eine gute Nachricht stecken.

Von Max Fluder

SZ MagazinMode
:Vivian Wilson und das autonome Leben

Die 21-Jährige ist dabei, sich als Model weltweit zu etablieren. Sie ist aber auch bekannt als die trans Tochter von Elon Musk, die beiden verachten sich. Wie lebt man als junge Frau, die durch ihre Familie zugleich hoch privilegiert ist und schwer benachteiligt?

SZ PlusVon Silke Wichert

Queere Stadtgeschichte
:Unterwegs mit dem Gay Guide von München

Was ist eine „Klappe“, wofür stand die rosa Liste früher und was hat Freddie Mercury mit dem Glockenbachviertel zu tun? Wer mit Anian Halder durch München läuft, wird in zwei Stunden zum Kenner der queeren Stadtgeschichte.

SZ PlusVon Johanna Feckl

SZ MagazinLiebe und Partnerschaft
:»Mit unserer Musik verarbeiten wir Katastrophen«

Peter Plate und Ulf Leo Sommer schrieben Lieder für Helene Fischer, 2Raumwohnung, die No Angels – und für ihre eigene Band »Rosenstolz«. Lange Zeit waren sie ein Paar – heute sind sie beste Freunde. Ein Gespräch über die Kunst des Song-Schreibens und die Nachteile einer offenen Beziehung.

SZ PlusInterview von Michael Ebert und Sven Michaelsen

Dem Geheimnis auf der Spur
:Spion oder Spionin?

Charles d’Éon de Beaumont lebte im 18. Jahrhundert teils als Mann, teils als Frau. Gleichzeitig stand er in Diensten des französischen Königs als Agent. Doch wer war er wirklich?

SZ PlusVon Josef Scheppach

LGBTQ-Filme in München
:Queere Begierde

In „Plainclothes“ soll ein Polizist schwule Männer überführen. Der US-Independentfilm läuft nur kurz im Kino. Wo in München sonst noch Filme mit LGBTQ-Thematik zu sehen sind.

Von Josef Grübl

Alice Schwarzer
:„Mich strengt es an, dass die Menschen andauernd von ihren Gefühlen reden“

Alice Schwarzer über den Backlash gegen den Feminismus, ihre Psychotherapie bei Margarete Mitscherlich – und den Bedeutungsverlust der eigenen Person.

SZ PlusInterview von Mareen Linnartz und Christina Lopinski

SZ MagazinEva & Adele
:Die Kunst weiterzuleben

34 Jahre und vierzig Tage lang waren Eva & Adele ein berühmtes lebendes Kunstwerk – und ein Liebespaar. Nach Evas Tod bleibt Adele nun allein zurück. Was wird jetzt aus ihr?

SZ PlusVon Mareike Nieberding

LGBTQ
:Die Mutter der Schwulen

Laura Halding-Hoppenheit, 84, ist Stadträtin in Stuttgart. Vor allem aber betreibt sie dort den „Kings Club“, einen der ältesten Schwulenclubs Deutschlands. Über eine Frau, die sich von nichts aufhalten lässt. Erst recht nicht von einem Backlash.

SZ PlusVon Lea Ehrenberg

Im Stadion des 1. FC Köln
:Ein öffentlicher Heiratsantrag und seine unromantischen Folgen

Ein Amateurschiedsrichter macht im Stadion des 1. FC Köln seinem Freund einen Heiratsantrag, Millionen sehen das Video. Wie rührend. Doch dann stellt sich heraus: Der Vorzeige-Romantiker ist möglicherweise ein Blender.

SZ PlusVon Christoph Koopmann

Zensur in China
:Schwule Pandas? Darf es nicht geben

Ein manipuliertes Foto von zwei kopulierenden männlichen Riesenpandas kursiert im chinesischen Internet. Ein harmloser Spaß? Satire? Nein, findet die Regierung – und nimmt zwei Männer fest.

Von Lea Sahay

Romance-Serie
:Ein bisschen Eishockey und sehr viel Sex

In der gehypten Serie „Heated Rivalry“ verlieben sich zwei professionelle Eishockeyspieler ineinander. Warum sie besonders von Frauen so geliebt wird.

SZ PlusVon Marie Gundlach

Profisport
:Was man auf gar keinen Fall in der Kabine erzählt

Offen queere Profi-Athleten sind bis heute eine große Ausnahme. Jetzt geht die Serie „Heated Rivalry“ über eine Liebesbeziehung zweier Eishockeyprofis viral. Warum ist Homosexualität im Männersport, und da vor allem im Fußball, noch immer so ein Tabu?

SZ PlusEssay von David Kulessa

Pop
:„Faschismus ist in unser Land gekommen“

Wie ist es, im Jahr 2026 als trans Frau in den USA zu leben? Begegnung mit der jüdischen Sängerin Ezra Furman, die sich fragt, wen die ICE-Beamten als Nächstes jagen.

SZ PlusVon Leon Frei

Rollenbilder
:„Früher gab’s die richtigen Männer – und die schwulen“

Wie Psychologe und Therapeut Christopher Knoll versucht, die noch immer bestehende Kluft zwischen homo- und heterosexuellen Männern aufzulösen.

SZ PlusVon Johanna Feckl

Psychologie
:Die meisten Jungs sind ganz in Ordnung

Der Begriff „toxische Männlichkeit“ ist wissenschaftlich sehr unscharf. Nun haben Forscher Tausende Persönlichkeitsprofile von Männern untersucht: Demnach kann man nur eine kleine Minderheit als toxisch einstufen. Und die anderen?

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Die transgender US-Songwriterin Ezra Furman
:Freiheit leben, trotz Trumps Amerika

Mit ihrem zehnten Album „Goodbye Small Head“ kehrt die famose transgender US-Songwriterin Ezra Furman zur Griffigkeit ihrer Indierock-Ursprünge zurück. Nun stellt sie das Album im Technikum vor.

Von Martin Pfnür

Theater
:Sex versus Sorgerecht

Wie radikal kann eine Frau und Mutter aus ihrem Leben aussteigen? Die Münchner Kammerspiele adaptieren Constance Debrés Roman „Love me tender“ für die Bühne und machen daraus einen furiosen Drei-Königinnen-Abend.

SZ PlusVon Yvonne Poppek

Augsburger trans Influencer
:„Ich wollte extra männlich sein, weil mich viele nicht als Mann gesehen haben“

Robin Scheerbaum gibt auf Instagram Einblicke in seinen Alltag als trans Mann. 100 000 Menschen folgen ihm. Er bekommt viel Zuspruch – und manchmal auch Hass ab.

SZ PlusVon Carolin Helmker

Online-Kultur
:Oh, du liebes Internet

Alles voller Hass und KI-Müll? Die sozialen Medien sind tot, heißt es zurzeit oft. Dabei kann man dort immer noch eine hervorragende Zeit haben. Was das mit einer kanadischen Eishockey-Serie zu tun hat.

SZ PlusVon Marie Gundlach

Manga
:Wenn man sich für Männer interessiert, bekommt man gleich zwei

Das Manga-Genre Boys Love erzählt schwule Liebesgeschichten, gerne explizit. Es begeistert auch in Deutschland viele Leser – vor allem aber Leserinnen. Über den Erfolg von Storys, in denen Frauen nicht vorkommen.

SZ PlusVon Monika Rathmann

Mutiges Album von Adir Jan
:Wie man kurdische Musiktradition und Queerness zusammenbringt

Adir Jan wurde in Kreuzberg geboren und hat seine Heimat in der Schwulenszene gefunden. Jetzt hat der Sänger ein neues Album veröffentlicht – ein Safe Space voll warmem Rockpathos.

Von Christian Jooß-Bernau

MeinungTennisduell der Geschlechter in Dubai
:Das neue „Battle of Sexes“ zeigt, wie heute Marketing im Sport funktioniert

Die neue Auflage eines Geschlechterduells zwischen Aryna Sabalenka und Nick Kyrgios ist eine Blaupause, wie man im Sport Aufmerksamkeit bekommt: Auf die Lautstärke kommt es an.

Kommentar von Gerald Kleffmann

Queere Menschen
:Gemeinsam gegen die Einsamkeit zur Weihnachtszeit

Wenn Menschen wegen ihrer Geschlechtszugehörigkeit oder ihrer Sexualität von ihren Familien verstoßen werden, ist das gerade zu Weihnachten bitter. Wie die Linke ihnen eine Stimme geben will, auch in Fürstenfeldbruck.

Von Ingrid Hügenell

Nachruf
:Der Vorreiter

Als Aktivist läutete Rosa von Praunheim das Queer-Zeitalter in der spießigen Bundesrepublik ein und outete Prominente ohne deren Einverständnis. Was darüber fast vergessen wird: Er war auch ein prägender Regisseur. Ein Abschied.

SZ PlusVon David Steinitz

Filmemacher
:Rosa von Praunheim ist tot

Der Regisseur und Aktivist starb im Alter von 83 Jahren. Er war einer der Wegbereiter der Homosexuellenbewegung in Deutschland.

SZ JetztComing-out
:„Dorffeste sind oft mit Panik verbunden“

Oft sind Queers auf dem Land unsichtbar – oder werden gleich zum Dorfgespräch. Fünf von ihnen erzählen von ihrem Coming-out und den Folgen.

SZ PlusProtokolle von Marlene Riemann

Pasinger Fabrik
:Eine Ausstellung fragt: Was ist schön?

Von Dezember bis März betrachtet die Ausstellung „Ich bin schön“ in der Pasinger Fabrik Körperideale aus unterschiedlichen künstlerischen Blickwinkeln – begleitet von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm.

Von Constanze Baumann

Die Weihnachtskomödie „...und das ist gut so!“ in München
:„Ein Hetero im Homopelz“

In der Weihnachtskomödie „… und das ist gut so!“ spielt Autor und Regisseur René Heinersdorff vergnüglich mit scheinbaren erotischen Gewissheiten. Sein Stück in der Komödie im Bayerischen Hof punktet mit einem energiegeladenen Ensemble und deftigen Pointen.

Kritik von Barbara Hordych

EuGH-Urteil
:Wer in Berlin verheiratet ist, bleibt es auch in Warschau

In der EU geschlossene gleichgeschlechtliche Ehen müssen von allen Mitgliedsländern anerkannt werden, urteilt der Europäische Gerichtshof. Rechtskonservative in Polen und Slowakei sehen das als Angriff auf die nationale Identität.

SZ PlusVon Viktoria Großmann

SZ JetztGlitzer
:Mehr als nur Party

Glitzer verbinden viele mit Glamour, Weiblichkeit und Übertreibung. Doch es ist auch ein Symbol für soziale Kämpfe. Eine Expertin darüber, wie Glitzer zur kulturellen Waffe wurde.

SZ PlusInterview von Tim Pohl

Amanda Lear
:„Ich bin eine Lüge, ich bin aus Gold“

Muse von Salvador Dalí, Freundin von Jean Paul Gaultier: Amanda Lear war das It-Girl der Sechziger und die Discokönigin der Siebziger. Nun hat sie ein Album gemacht, auf dem sie Lebensbilanz zieht. Ein Treffen in Paris.

SZ PlusVon Joachim Hentschel

Münchner Verein Konnektiva
:Ein geschützter Raum zum Ausprobieren

Seit fünf Jahren können sich Frauen sowie trans und non-binäre Personen beim Verein Konnektiva austauschen, voneinander lernen und selbstsicherer werden. Was das mit einem Holzbrett zu tun hat.

Von Johanna Feckl

SZ MagazinSexuelle Unlust
:»Warum wird erwartet, sich dem Bedürfnis nach mehr Sex anzupassen?«

Die Moderatorin Maria Popov hat ein Buch über den Druck geschrieben, Lust zu haben. Im Interview spricht sie darüber, wie Paare mit Unlust umgehen können, warum Sextoys nicht die Lösung sind – und was sie fühlte, als sie selbst merkte, dass sie asexuell ist.

SZ PlusInterview von Birgit Querengäßer

Tücken des Selbstbestimmungsgesetzes
:Vom Mann zur Frau nur für die Beförderung?

Eine Düsseldorfer Polizistin erzählt nach dem Wechsel ihres Geschlechtseintrags Kollegen: Sie habe das nur getan, um als Frau schneller Karriere zu machen. Ein Witz? Jetzt wird gegen sie ermittelt.

SZ PlusVon Christoph Koopmann

Neuausrichtung bei Münchens „Bimovie“-Festival
:Frauenfilme an Frauentagen

Das Münchner „Bimovie“-Festival zeigt jedes Jahr im November Filme über unabhängige und sich selbst ermächtigende Frauen. Jetzt stehen bei der Frauenfilmreihe Veränderungen an.

Von Josef Grübl

Sapphic Pop
:Explizite Gebiete

„Sapphic Pop“ ist das Genre der Stunde. Musikerinnen wie Chappell Roan sind lesbisch, laut und schreiben Songs darüber. Warum funktioniert das so gut?

SZ PlusVon Monika Rathmann

Doku über Roland Emmerich
:Bis er umfällt

In Hollywood nennen sie ihn „Master of Disaster“, dabei ist der gebürtige Schwabe Roland Emmerich ein Familienmensch. Aufhören will er noch lange nicht, wie eine Doku zum 70. Geburtstag zeigt.

SZ PlusVon Florian Kaindl

Theater
:Ein toller, großer Quatsch

Hier werden Sie nicht belehrt: Antú Romero Nunes’ Inszenierung von „Was ihr wollt“ am Berliner Ensemble ist einfach nur schönstes Spiel.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Queeres Literaturfestival München
:Auf den Spuren queerer Literatur

„Queer sein“ hat unterschiedliche Facetten, eine eigene Sprache und Geschichte. Für mehr Sichtbarkeit soll das „Queere Literaturfestival München“ sorgen.

Von Zoé von Langen

SZ JetztEinsamkeit
:Macht die schwule Online-Community einsamer?

In sozialen Medien finden viele junge schwule Männer zum ersten Mal eine Community. Aber nicht immer Geborgenheit. Wie Körperkult und ungesunde Datingmuster verunsichern.

SZ PlusEssay: Maxim Nägele, Illustration: Daniela Rudolf-Lübke

Medizin
:Sport nutzt Frauen mehr als Männern

Regelmäßige Bewegung ist gesund, besonders für Herz und Kreislauf. Warum profitieren Frauen deutlich mehr als Männer von Ausdauertraining?

SZ PlusVon Werner Bartens

Geschichte
:Als Homosexuelle in München gnadenlos verfolgt wurden

Vor 400 Jahren ereignet sich eine Tragödie in der Stadt: Der 18-jährige Alexander Moser wird mit einem Jungen erwischt und hingerichtet – obwohl die Stadt das Urteil zu hart findet.

SZ PlusVon Wolfgang Görl

SZ MagazinLiebe & Partnerschaft
:»Den Gedanken, ich könnte schwul sein, ließ ich gar nicht erst zu«

Schon als Jugendlicher begehrt er Männer und heiratet doch eine Frau, wie es die Gesellschaft und seine Eltern erwarteten. Die Geschichte eines Familienvaters, der seine Homosexualität so lange unterdrückte, bis er krank wurde. Und heute sein Glück gefunden hat.

SZ PlusProtokoll von Paula Kühn

Jorge González über „Kinky Boots“
:„Ich habe schon als Dreijähriger in den High Heels meiner Oma gespielt“

Show-Star Jorge González gilt als „fleischgewordener Stöckelschuh“ – der ideale Botschafter für das Broadway-Musical „Kinky Boots“ in Deutschland. Vor der Aufführung in München erzählt er, warum Männer hohe Hacken tragen sollten. Und wie er Spötter verstummen lässt.

Interview von Michael Zirnstein

Theater
:Ein weiterer Grund für die AfD, das Gorki zu hassen

Das Berliner Theater feiert die sexpositive Exzess-Königin Anita Berber. „Androgynous“ ist große Kunst: mit Glam, queerem Stolz, Wahrheit und Melancholie.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

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