Jan Marsalek

MeinungÖsterreich
:Hat ein Verfassungsschützer für Russland spioniert?

Kolumne von Verena Mayer
Portrait Auslandskorrespondentin Verena Mayer

Spionage
:Hatte Russland einen Helfer beim österreichischen Nachrichtendienst?

In Wien steht ein Verfassungsschützer vor Gericht, der im Auftrag von Jan Marsalek für Russland spioniert haben soll. Am ersten Prozesstag bestreitet er wortreich die Vorwürfe.

SZ PlusVon Verena Mayer

ExklusivJan Marsalek
:„Leugnen, leugnen, leugnen“

Dass Jan Marsalek einen Platz im russischen Geheimdienst hat, gilt als sicher. Bislang unveröffentlichte Chats legen jetzt den Verdacht nahe, dass der frühere Wirecard-Vorstand auch Verbindungen zum Bundesnachrichtendienst gehabt haben könnte. Der BND bestreitet das.

SZ PlusVon Jörg Schmitt

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Jan Marsalek: Von Wirecard in den hybriden Krieg gegen Deutschland

Seit 2020 ist Jan Marsalek in Moskau untergetaucht. Jetzt zeigen Chatnachrichten, was genau er 2022 für den russischen Geheimdienst gemacht hat.

Von Johannes Korsche und Ralf Wiegand

ExklusivRussische Desinformation
:Jan Marsalek und die gescheiterte „Operation Berlin“

Der ehemalige Wirecard-Manager wollte als russischer Agentenführer die deutsche Hauptstadt offenbar mit einer großen Desinformationskampagne überziehen. Doch dann ging alles schief.

SZ PlusVon Jörg Schmitt und Ralf Wiegand

Aussage in München
:Zeuge widerspricht Brauns Version vom Wirecard-Skandal

Im Wirecard-Prozess sagt ein Mann aus, der Kunde jener ominösen Firmen in Asien gewesen sein soll, um die sich hier alles dreht. Der Zeuge aber weiß von nichts. Das passt zum größeren Bild.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Marsalek in Moskau: Russlands Trophäe

Der Ex-Wirecard-Manager hält sich wohl in Moskau auf. Wie gefährlich ist Marsalek?

Von Justin Patchett und Ralf Wiegand

Wirecard-Skandal
:Neue Haare, neue Freundin – Marsaleks Leben in Moskau

Der „Spiegel“ und weitere Medien haben den flüchtigen Ex-Wirecard-Manager aufgespürt. Deutsche Ermittler dürften staunen, was in russischen Datenbanken so alles über ihn gespeichert ist.

SZ PlusVon Ralf Wiegand

Ex-Wirecard-Manager
:Journalisten machen Marsalek in Moskau ausfindig

Medienberichten zufolge hat der ehemalige Wirecard-Manager unter anderem Namen einen echten russischen Pass und arbeitet wohl regelmäßig für den Inlandsgeheimdienst FSB.

MeinungWirecard-Prozess
:Markus Braun spielt noch immer das alte Spiel – aber er bestimmt die Regeln längst nicht mehr

Der Ex-Wirecard-Boss gewährt einen tiefen Einblick in den Stand des Verfahrens und vor allem in seine Sicht auf sich selbst. Dabei wird klar: alles beim Alten, schuld sollen die anderen sein. Beim Gericht dürfte das aber nicht verfangen.

SZ PlusKommentar von Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:Markus Braun verliert die Kontrolle

Im Wirecard-Prozess sagt der Insolvenzverwalter aus. Den Hauptangeklagten bringt das so aus der Fassung, dass er plötzlich Dinge sagt, die ihm mehr schaden als nützen könnten.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:Für Markus Braun ist weiterhin gar nichts klar

Seit fast zweieinhalb Jahren läuft der Wirecard-Prozess inzwischen. Ex-Konzernboss Markus Braun fordert nun erneut zusätzliche Beweise ein. Ob ihm das Gericht folgt, ist offen.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

ExklusivSpionage für China
:Jan Marsalek wollte Uiguren in München bespitzeln

Der frühere Wirecard-Vorstand, seit Jahren Agent für Moskau, hatte auch enge Kontakte nach China – das belegen nun Chats. Offenbar bot er Peking an, die Münchner Uiguren-Gemeinde auszuspähen.

SZ PlusVon Manuel Bewarder, Florian Flade und Jörg Schmitt

Wirecard
:Wo Marsaleks Spione ihr Netz auswarfen

Was jahrelang von einem britischen Küstenstädtchen aus geplant wurde, erinnert an einen Spionage-Thriller. Auftraggeber war Russland, Drahtzieher der Wirecard-Manager Jan Marsalek. Nun wurden die Agenten verurteilt.

SZ PlusVon Martin Wittmann

Wirecard-Prozess
:Braun scheitert, gleich zweifach

Der frühere Wirecard-Boss sitzt weiter im Gefängnis, und die Richter im Strafprozess wurden als nicht befangen befunden. Für Brauns früheren Chefbuchhalter läuft es auch schlecht.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Großbritannien
:Spionagering um Jan Marsalek verurteilt

Ein Gericht in London hat drei Bulgaren der Spionage für schuldig befunden. Sie sollen für Moskau russlandkritische Journalisten und eine Militärbasis in Stuttgart ausgespäht haben. Beauftragt wurden sie von Jan Marsalek.

Von Martin Wittmann

Wirecard-Prozess
:Das Gericht kürzt die Anklage, Braun ist sauer

Oft sind Angeklagte froh, wenn Vorwürfe gegen sie fallen gelassen werden – nicht so der Ex-Wirecard-Boss. Er ist sogar so erbost darüber, dass er den Richtern Befangenheit vorwirft.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:Wer den Schaden hat – und wie viel

Im Wirecard-Prozess geht es auch um einen Milliardenkredit, den Banken dem Konzern gewährten. Die Sache ist kompliziert – könnte aber zum wichtigen Puzzleteil werden, wenn ein Urteil gegen Ex-Boss Markus Braun fällt.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Markus Braun
:Staatsanwaltschaft kürzt Anklage im Wirecard-Prozess ein

Markus Braun und die anderen Angeklagten müssen sich ab sofort deutlich weniger Vorwürfen stellen. Für den Ex-Wirecard-Boss dürfte das kein gutes Zeichen sein, ein Urteil könnte noch in diesem Jahr fallen.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Großbritannien
:Vom Observieren und Abservieren

In London sind zwei Frauen und ein Mann aus Bulgarien der Verschwörung angeklagt. Sie sollen im Auftrag des früheren Wirecard-Managers Jan Marsalek für Russland spioniert haben. In dem Prozess nun geht es weniger um Staatsaffären als um Sex-Affären. Szenen einer juristischen Soap-Opera.

SZ PlusVon Martin Wittmann

ExklusivSpionage
:Wie Marsaleks Agenten eine US-Kaserne in Deutschland ausforschten

Der frühere Wirecard-Vorstand und mutmaßliche Russland-Spion Jan Marsalek ließ von seinen Agenten einen US-Stützpunkt in Stuttgart auskundschaften, in dem ukrainische Soldaten an „Patriot“-Systemen trainiert wurden. Auch der Generalbundesanwalt ermittelt inzwischen in diesem Fall.

SZ PlusVon Manuel Bewarder, Florian Flade und Jörg Schmitt

ExklusivWirecard
:Dax-Vorstand mit der Lizenz zu spionieren

Jan Marsalek baute womöglich schon während seiner Zeit bei Wirecard einen russischen Spionagering in Europa auf. Diesen Verdacht legen Recherchen von SZ und „Profil“ nahe.

SZ PlusVon Jörg Schmitt und Nils Heck

ExklusivWirecard-Prozess
:Gericht will einige Vorwürfe gegen Markus Braun fallen lassen

Fast 500 Seiten dick ist die Anklage gegen den Ex-Wirecard-Boss und zwei frühere Untergebene. Um schneller zu einem Urteil zu kommen, will das Gericht nicht mehr alle Vorwürfe verhandeln – sie fielen kaum ins Gewicht. Das könnte ein Fingerzeig sein.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:„Man hat uns ein Puzzle hingekippt, aber den Deckel nicht mitgegeben“

Am letzten Prozesstag des Jahres sagt ein Ermittler aus, der über Jahre die Vorwürfe gegen Wirecard untersuchte. Was der Zeuge berichtet, wirft Fragen auf – auch an seine früheren Kollegen bei EY.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard
:Sein zweites Leben

Bei Wirecard wurde Jan Marsalek mutmaßlich zum Milliardenbetrüger. Jetzt steht er in Verdacht, im großen Stil als Spion für Putin gearbeitet zu haben. Über einen Prozess in London und die Frage, wie ein früherer Manager zum Agentenführer werden kann.

SZ PlusVon Nils Heck, Jörg Schmitt und Ralf Wiegand

Wirecard
:Marsalek-Vertrauter mit Haftbefehl gesucht

Der frühere österreichische Nachrichtendienstler Martin Weiss soll dem mutmaßlichen Russland-Spion Jan Marsalek geholfen haben, Zielpersonen auszuspähen – und ihm sogar die Flucht mit ermöglicht haben. Jetzt wird er von der Staatsanwaltschaft Wien mit einem internationalen Haftbefehl gesucht.

SZ PlusVon Nils Heck und Jörg Schmitt

SZ-Podcast
:Wirecard: 1,9 Milliarden Lügen (Staffel 4)

Vom Musterschüler zum Agenten Moskaus: Wie wurde Jan Marsalek zum russischen Spion? Die neue Staffel des Wirecard-Podcasts.

Von Laura Terberl, Timo Nicolas, Vinzent-Vitus Leitgeb, Jörg Schmitt, Martin Wittmann und Ann-Marlen Hoolt

Wirecard
:Ein Spion namens Jan

Jan Marsalek war ein russischer Spion. Was lange nur vermutet wurde, gilt dank zweier Geständnisse in einem Londoner Prozess als nahezu gesichert. Wie er zum Spion wurde – und welche Ziele er im Visier hatte.

SZ PlusVon Jörg Schmitt, Nils Heck, Martin Wittmann

Wirecard
:Angeklagte gestehen Spionage für „russischen Agenten“ Jan Marsalek

In London sind drei Männer und zwei Frauen angeklagt, weil sie im Auftrag von Jan Marsalek für Moskau spioniert haben sollen. Jetzt haben zwei Angeklagte gestanden. Das dürfte auch den Kreml interessieren.

SZ PlusVon Jörg Schmitt, Nils Heck

Klagen der Wirecard-Anleger
:Fünf Richter, Dutzende Anwälte – und die Milliarden-Frage

In München startet das Musterverfahren der früheren Wirecard-Aktionäre. Ob sie je ihr Geld wiedersehen? Das wird sich wohl erst in Jahren entscheiden. Aber das Gericht macht ihnen Hoffnung.

SZ PlusVon Stephan Radomsky, Laura Städtler

Musterprozess der Aktionäre
:Sehen die Wirecard-Anleger jemals ihr Geld wieder?

Am Freitag startet in München das Musterverfahren derjenigen, die auf den Konzern gesetzt haben. Welche Ansprüche haben sie? Und was wird da überhaupt verhandelt? Die wichtigsten Antworten zum Prozessauftakt.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:Und wenn es nicht reichte, gab es eben ein „Jan-Marsalek-Projekt“

Ein früherer Mitarbeiter belastet das Management schwer: Wirecard-Boss Braun habe freihändig Prognosen geändert, sein Vize Marsalek mysteriöse Deals gemacht, die „auf Zuruf“ in die Bilanz gingen.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:Nach der Aussage ist vor dem Hurrikan

Im Wirecard-Prozess wird ein Zeuge aus dem fernen Florida zugeschaltet, während im Hintergrund gerade „Milton“ aufzieht. Nicht nur deswegen ist seine Aussage ungewöhnlich.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:„Meine rudimentären Buchhaltungs-Kenntnisse schreien da: Aua!“

Die Befragung des früheren Chefbuchhalters von Wirecard offenbart weitere Merkwürdigkeiten. Doch der bleibt dabei: Er sage die Wahrheit – und sei nicht mitschuldig am Desaster.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Schadenersatz
:Wirecard-Manager sollen 140 Millionen Euro zahlen

Die drei Vorstände des untergegangenen Dax-Konzerns hätten mindestens fahrlässig hohe Kredite vergeben, urteilt ein Gericht. Der Streit dürfte damit aber erst richtig losgehen, denn eine Frage bleibt: Wer zahlt?

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard
:Sie wollen Markus Braun nicht rauslassen

Auch nach mehr als vier Jahren kommt der frühere Star-Manager von Wirecard nicht frei, entscheidet das Gericht. Es bestehe dringender Tatverdacht, zudem Flucht- und Verdunkelungsgefahr. Braun bestreitet alle Vorwürfe.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirtschaftsprüfer
:Im Sog der Wirecard-Affäre

Der Strafprozess gegen Ex-Konzernboss Braun biegt langsam auf die Zielgerade. Für die Wirtschaftsprüfer von EY geht der Ärger aber erst richtig los. Und der könnte teuer werden.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:Der dritte Mann gerät unter Druck

Am zweiten Tag seiner Aussage entspinnt sich ein vielsagender Wortwechsel zwischen dem Ex-Wirecard-Chefbuchhalter und dem Richter. Stephan E. räumt dabei Fehler ein – und vermutet, dass ihm eine Falle gestellt wurde.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:Der dritte Mann spricht

Mehr als anderthalb Jahre lang hat Stephan E. im Wirecard-Prozess geschwiegen. Von dem, was der frühere Chefbuchhalter des Konzerns nun erzählt, hängt viel ab – auch für ihn selbst.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:Früherer Chefbuchhalter von Wirecard will sein Schweigen brechen

Seit mehr als anderthalb Jahren hat Stephan E. zu den Vorwürfen gegen ihn nichts gesagt. Nun aber wolle er „zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen“, kündigt seine Verteidigerin an. Aber nicht sofort.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

MeinungÖsterreich
:Freiheit im Spionageparadies

Warum in Österreich ein ehemaliger Geheimdienstmann, der für Russland gearbeitet haben soll, aus der Haft entlassen wird.

Kolumne von Cathrin Kahlweit

Wirecard-Prozess
:Sie wollten nicht die Deppen sein

Wurde die Commerzbank betrogen von Wirecard? Mitarbeiter des Geldhauses sagen dazu vor Gericht aus. Sie zeichnen ein wenig schmeichelhaftes Bild: Das Geschäft war wichtiger als die Vorsicht.

SZ PlusVon Stephan Radomsky, Meike Schreiber

Wirecard-Prozess
:Vertrauen ist relativ

Im Wirecard-Prozess sagt ein Anwalt aus, der den Konzern und dessen Ex-Chef Markus Braun über Jahre beraten hat. Und es wird klar: Sein Mandant sagte ihm wohl nicht immer die Wahrheit. „Man kann nur zu dem beraten, was eben kommt“, sagt er nur.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

MeinungWirecard-Prozess
:Böse, das sind die anderen

Seit anderthalb Jahren läuft der Wirecard-Prozess, für Markus Braun gilt weiter die Unschuldsvermutung. Und doch zeichnet sich ab: Auf ihn könnte ein historisch hartes Urteil warten.

SZ PlusKommentar von Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:Die Frau, die nun den Ex-Wirecard-Chef verteidigt

Theres Kraußlach ist seit anderthalb Jahren die Pflichtverteidigerin von Markus Braun. Nach dem Ausscheiden von Staranwalt Alfred Dierlamm rückt die Juristin aus Erfurt nun ins Zentrum des Verfahrens.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:Geld weg, Anwalt weg

Alfred Dierlamm, der Star unter den Strafverteidigern von Ex-Wirecard-Boss Markus Braun, wirft hin. Grund dafür: Die Kasse ist leer. Auch darüber hinaus könnte der Tag einen Wendepunkt im Prozess markieren.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:Auffällig vielleicht, aber nicht krank

Nach fast anderthalb Jahren stellen die Gutachter ihre Erkenntnisse über den früheren Chefbuchhalter von Wirecard vor. Ihre Schlüsse sind eindeutig - und könnten eine Wende im Prozess einleiten.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:Keine Raten, keine Sicherheiten, kein Problem

Fast unfreiwillig liefert der langjährige Chef der Wirecard-Bank tiefe Einblicke, wie der Konzern funktionierte: Was nicht passte, wurde offenbar passend gemacht.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:"Gesetze und Regularien waren nicht so von Bedeutung"

Im Wirecard-Prozess sagt der langjährige Chef der konzerneigenen Bank aus. Markus Braun belastet er, Jan Marsalek nimmt er dagegen fast schon in Schutz. Beim Gericht weckt der Zeuge auch Zweifel.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

MeinungÖsterreich
:Albtraumhafter Auftritt

Wie Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) den Spionageskandal um Egisto Ott - nicht - erklärt.

Kolumne von Cathrin Kahlweit

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