Frauenrechte und Gleichberechtigung

Aktuelles zum Thema

Kommunalwahlen in Bad Tölz-Wolfratshausen
:Frauen verschicken Wahlprüfsteine

Bürgermeister- und Landratskandidaten sollen sich zu den Themen Gleichstellung und Gewaltschutz äußern.

MeinungGleichberechtigung
:Es gibt einen Auftrag, den Rita Süssmuth jenen erteilt, die um sie trauern

Noch immer sind Frauen in den deutschen Parlamenten unterrepräsentiert. Die CDU-Politikerin hat stets darum gekämpft, das zu ändern. Das bleibt ihr Vermächtnis.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Diskriminierung
:Sexuelle Belästigung von Frauen – im Alltag oft ohne Folgen

Pfiffe, Sprüche, eklige Anmache: Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz soll Frauen schützen. Doch ein Rechtsgutachten zeigt erhebliche Lücken auf.

Von Valerie Höhne

Österreich
:Die Aufgaben einer Frau: für Verpflegung sorgen und dekorativ aussehen

In Tirol wollten zwei Schützenkompanien ihre Regeln ändern und auch weiblichen Mitgliedern das Tragen von Gewehren erlauben. Also startete der Verband eine geheime Abstimmung.

SZ PlusVon Verena Mayer

Debatte
:Wer Schwäche zeigt, ist raus

Der Wohlstand in Deutschland lasse sich nur mit Arbeit und Leistung retten, sagt Friedrich Merz. Warum sich in der Lifestyle-Diskussion das ganze sozialdarwinistische Gesicht der Bundesregierung offenbart – das nicht nur Frauen mit Geringschätzung betrachtet.

SZ PlusGastbeitrag von Lea Streisand

Nachruf auf Rita Süssmuth
:Konservativ, katholisch, emanzipiert

Sie war Deutschlands erste Frauenministerin, dann Bundestagspräsidentin – und vor allem war sie vielen ihrer Parteifreunde weit voraus. Trotzdem sah Rita Süssmuth in der CDU die richtige Partei für sich. Bis ins hohe Alter folgte sie dem Motto: „Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ Nun ist sie im Alter von 88 Jahren gestorben.

SZ PlusVon Christiane Schlötzer

Kinderehe
:Warum tut ihr uns das an?

Eins von drei Mädchen wird in Sierra Leone vor seinem achtzehnten Geburtstag verheiratet und damit einem Mann ausgeliefert, der meist viel älter ist als sie. Das ist jetzt zwar per Gesetz verboten, aber man sollte die Macht der Traditionen nicht unterschätzen.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Japan
:Die verhinderte Kaiserin

Japans Monarchie hat ein Nachfolgeproblem. Dabei gäbe eine geeignete Kandidatin, die überaus beliebte Prinzessin Aiko. Doch sie hat ein Problem: Sie ist eine Frau.

SZ PlusVon David Pfeifer

Südafrika
:Die Grenzgängerinnen

Jede Nacht gehen die „Black Mambas“, eine Gruppe von Rangerinnen, in einem südafrikanischen Reservat auf Patrouille, überwachen Tiere, halten Ausschau nach Wilderern. Unterwegs mit einer ganz besonderen Einheit.

SZ PlusVon Antonia Franz

MeinungMietmarkt
:Diskriminiert? Humaira Waseem weiß, was zu tun ist

Die Lehrerin verklagt einen Makler erfolgreich, weil der sie wegen ihres Namens bei der Wohnungssuche benachteiligt hat. Und sagt damit: Ich gehöre dazu, das ist mein Land.

SZ PlusKommentar von Wolfgang Janisch

Brandenburg
:Arbeitet die Sozialministerin gegen die Frauen?

Britta Müller, Ressortchefin in Brandenburg und bis vor Kurzem BSW-Mitglied, hält Geld für den Gewaltschutz zurück. Die betroffenen Frauenrechtsorganisationen fühlen sich im Stich gelassen.  Ist es Vorsatz oder Unvermögen?

SZ PlusVon Meredith Haaf

Literatur
:Warum so merkwürdig?

Sie sind der Gegenentwurf zu all den Tradwives und Fitness-Influencerinnen der Gegenwart: Booktok entdeckt seit einiger Zeit eigentümliche Romanheldinnen für sich, die sogenannten „Weird Girls“. Die kennt man doch irgendwoher.

SZ PlusVon Amely Wild

Erwerbstätigkeit von Frauen
:Mutter, bleib bei deinem Kind

Das Land redet über Fachkräftemangel, über mehr Kitas, über mehr Frauen im Job. Nur eines will es offenbar nicht so recht, wie eine neue Studie zeigt: Mütter, die Vollzeit arbeiten.

SZ PlusVon Kerstin Bund

Psychologie
:Die meisten Jungs sind ganz in Ordnung

Der Begriff „toxische Männlichkeit“ ist wissenschaftlich sehr unscharf. Nun haben Forscher Tausende Persönlichkeitsprofile von Männern untersucht: Demnach kann man nur eine kleine Minderheit als toxisch einstufen. Und die anderen?

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Forschung und Technologie
:„Hier sind wir Entwicklungsland“

In der Frauengesundheit habe Deutschland Nachholbedarf, sagt Bundesforschungsministerin Dorothee Bär. Im Interview spricht sie auch über Kernfusion für Deutschland, über Sexismus in Forschung und Politik und die Frage, warum sie sich über Outfit-Kommentare wundert.

SZ PlusInterview von Valerie Höhne und Marlene Weiß

Geschlechterrollen
:Die Erfindung der Hausfrau

„Tradwives“ berufen sich in den sozialen Medien gerne auf die gute alte Zeit, dabei ist die Hausfrau ein relativ neues Phänomen. Was der Trend über unsere Gegenwart verrät.

SZ PlusVon Isabell Erb

MeinungGastronomie
:Das Frauenproblem der Sterneküche

Nur vier Prozent aller Sterneköche sind Frauen. Eine Frage ist, warum sich daran seit Jahren nichts ändert. Eine andere, wie repräsentativ überhaupt eine Gourmetküche sein kann, die fast ausschließlich von Männern entwickelt und bewertet wird.

SZ PlusEin Gastbeitrag von Denise Snieguolė Wachter

Kino
:Alter Ginkgo, sprich mit mir

Was denken Bäume? Und was geht in anderen Menschen vor? „Silent Friend“ von Ildikó Enyedi erzählt von Verständigungsproblemen und davon, wie man sie überwindet. Ein Film wie geträumt.

SZ PlusVon Martina Knoben

Japan
:„Es ist immer noch im Tiefenbewusstsein der Japaner, dass Männer besser sind“

In Sachen Frauenrechte belegt Japan Platz 118, zwischen Angola und Bhutan. Das hat sich auch nicht geändert, seit mit Sanae Takaichi zum ersten Mal eine Frau Premierministerin ist. Über die Altertümlichkeit eines sonst so modernen Landes.

SZ PlusVon Thomas Hahn

Superreiche
:Wie die Welt vom Ende der Gates-Ehe profitiert

Die Trennung von Melinda und Bill Gates ist schon fünf Jahre her. Nun zeigt sich, dass das Ende des mächtigen Paares möglicherweise wirklich eine gute Sache ist – philanthropisch gesehen zumindest.

SZ PlusVon Lea Hampel

Landwirtschaft in Bayern
:„Die Zukunft vieler bayerischer Höfe ist weiblich“

2026 ist offiziell das „Internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft“. Der Bayerische Bauernverband wünscht sich mehr Betriebsleiterinnen und fordert eine Abkehr von veralteten Rollenbildern.

Von Niklas Schneider

Gewalt gegen Frauen
:Sollte „Femizid“ ein Straftatbestand sein?

Die SPD-Fraktion im Bundestag will, dass Männer, die Frauen aus frauenfeindlichen Motiven töten, immer als Mörder verurteilt werden.  Was sagt die Union, was fordern Hilfsorganisationen?

SZ PlusVon Ronen Steinke

Frauen im Hip-Hop
:„Dass ich Typen mal aufs Maul haue, die sich übergriffig verhalten, lasse ich gern so stehen“

Seit den Loveparades der Neunziger hat kein so stumpf daherballernder Pop-Trend ein so immenses Analysebedürfnis ausgelöst: Ein paar Begegnungen mit den Protagonistinnen des Genres „Fotzenrap“.

SZ PlusVon Joachim Hentschel

SZ-Serie: Die machen Mut
:Frau und Technik? Das passt

Anlagen- und Maschinenbau ist nichts für Frauen? Stimmt nicht. Marie-Theresa Schwarz hat die Ausbildung soeben als Beste in ganz Oberbayern absolviert.

Von Regina Bluhme

Wintersport
:Nika Prevc fliegt einfach allen davon

Die 20-jährige Slowenin ist die Überfliegerin des Frauen-Skispringens, das auch dank ihr längst nicht mehr belächelt wird.

SZ PlusVon Sebastian Winter

Raphaela Gromes
:Es heißt die Musik, nicht der Musik

Mit Musik von Frauen auf Platz 1 der Klassikcharts: Die Cellistin Raphaela Gromes entdeckt auf ihrem Doppelalbum und in ihrem Buch „Fortissima“ die Werke und Werdegänge von Komponistinnen.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Tennisspielerin Eva Lys im Interview
:„Der Hass darf nicht siegen“

Als beste deutsche Spielerin kämpft Eva Lys für Frauenrechte auf der Tennis-Tour. Sie spricht über Hetze im Internet nach Matches, anonyme Stalker – und erzählt, wie ihre Autoimmunkrankheit sie belastet.

SZ PlusInterview von Gerald Kleffmann

Vierschanzentournee der Frauen
:„Die größte Lücke, die wir noch haben, ist das Preisgeld“

Sie springen von denselben Schanzen wie die Männer – aber von Gleichstellung sind die Skispringerinnen noch weit entfernt. Zumindest die Pläne für eine gemeinsame Vierschanzentournee nehmen nun allmählich Form an.

Von Sebastian Winter

ZDF-Serie
:Es lebe das Matriarchat

Bei „Ku’damm 77“ knirscht manches gewaltig. Als Soap aus der Mutter-Tochter-Kampfzone ist die Serie aber immer noch herrlich spektakulär.

SZ PlusVon Claudia Tieschky

„Gender Disappointment“
:„Babys sind doch süß. Es sei denn, es sind Jungen“

Verzweifelte Foreneinträge und Studien zeigen: Viele Eltern wünschen sich heute lieber ein Mädchen. Eine von ihnen ist Milena Reszka, die tagelang weinte, als sie erfuhr: Sie bekommt einen Sohn.

SZ PlusVon Marcel Laskus

Hip-Hop
:Eine Frage der Ehre

„Fotzenrap“ von Ikkimel und Co. gilt als Feminismus in seiner radikalsten Form. Aber worin genau liegt der Unterschied zu dem, was männliche Rapper schon seit Jahrzehnten tun?

SZ PlusGastbeitrag von Saralisa Volm

Yanni Gentsch
:„Ich bin müde davon, belästigt zu werden, nur weil ich existiere“

Ein Mann filmt ihren Hintern beim Joggen – dann filmt sie zurück und stellt ihn zur Rede. Seitdem ist Yanni Gentsch zur Symbolfigur weiblicher Selbstermächtigung geworden. Ihr Antrieb: Wut, viel Wut.

Von Christina Lopinski

Ungleichbehandlung in Bayern
:Frauen verdienen viel weniger als Männer

Frauen arbeiten oft in Teilzeit und in schlechter bezahlten Berufen als Männer. Doch das allein erklärt die Gehaltslücke nicht.

Frankreich
:Brigitte Macron entschuldigt sich – ein bisschen

Die Frau des französischen Staatspräsidenten sagt, es tue ihr leid, falls sie mit ihrer Beschimpfung von Feministinnen als „dumme Kühe“ auch andere Frauen verletzt haben sollte. Das heißt aber nicht, dass sie ihre Aussagen bereut.

Von Oliver Meiler

Debatte über den Wehrdienst
:Als junge Frau zur Bundeswehr?

Soldatinnen sind bei der Truppe immer noch eher die Ausnahme. Das neue Wehrdienstgesetz wird daran kaum etwas ändern. Ist das sinnvoll? Und ist es gerecht? Was Betroffene dazu sagen.

Von Christina Lopinski

Geschlechterdebatte
:Sorry, dass wir auch noch da sind

Männer sind die schlechteren Klimaschützer, Führungskräfte und überhaupt die schlechteren Menschen. Nur: Bringt uns das weiter? Plädoyer für einen entspannteren Umgang der Geschlechter miteinander.

SZ PlusVon Dominik Prantl

Frankreich
:Die Première Dame und ihr verbaler Ausrutscher

Brigitte Macron hat sich sehr abfällig über eine Gruppe von Frauenrechtlerinnen geäußert. Die Empörung ist groß. Für das Image des französischen Präsidentenpaares ist die Debatte verheerend.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Religionswissenschaft
:Die Frau, die aus der Bibel verschwand

Richtete sich ein Johannesbrief im Neuen Testament an eine Frau? Das würfe ein neues Licht auf die Geschlechterrollen im frühen Christentum. Aber kann das stimmen?

SZ PlusVon Jan Krüßmann

Max I. Joseph und die Frauen
:Wie die Emanzipation in Bayerns Königshaus begann

Eine Ausstellung über das Familienleben des ersten bayerischen Königs Max I. Joseph legt facettenreich dar, wie klug und selbstbewusst viele Frauen in seinem Umfeld agierten.

Von Hans Kratzer

Memoiren
:„Tu, was du willst, und leb mit den Konsequenzen“

Margaret Atwood erzählt in ihrem neuen Memoir von Männern aus ihrem Leben, von ihren zwei Ehen, ihren viel geliebten und gelesenen Büchern und davon, wie man mit Männern fertig wird, die sich selbst wichtig nehmen.

SZ PlusVon Gabriela Herpell

Dating in China
:„Ich mag echte Männer einfach nicht“

Weil sie so abgeturnt sind von chinesischen Männern, buchen viele Chinesinnen andere Frauen für Dates. Die dann einfühlsame Männer verkörpern. Klingt bizarr, aber offenbart, wie die Geschlechter auseinanderdriften.

Von Gregor Scheu

SZ Gute Werke
:In Sicherheit, doch ohne Geld

Frauen, die sich vor gewalttätigen Männern in ein Frauenhaus flüchten, stehen oft schlagartig mittellos da. Das bekommen auch ihre Kinder zu spüren. Der Wolfratshauser Verein Frauen helfen Frauen greift ihnen unter die Arme.

Von Stephanie Schwaderer

Frauen in der Kommunalpolitik
:Warum es nichts bringt, sich an einem Platzhirsch abzuarbeiten

Ist sie eine kühle Karrierefrau, oder eine Rabenmutter? Wer kümmert sich um die Kinder, wenn sie im Stadtrat sitzt? Wenn Frauen sich für ein politisches Engagement entscheiden, steht auch ihr Privatleben auf dem Prüfstand. Wie sollen sie damit umgehen?

Von Anna-Maria Salmen

Salzburg
:Rebellische Nonnen enttäuscht von Kompromissangebot

Die drei verbliebenen Nonnen des Klosters Goldenstein nahe Salzburg waren aus einem Pflegeheim geflüchtet, um wieder in ihrem alten Zuhause leben zu können. Jetzt hat ihr Ordensoberer ihnen einen Vorschlag unterbreitet – ohne mit ihnen zu sprechen.

Von Kerstin Lottritz

„Heimat“ von Hannah Lühmann
:Sie wollten so gerne ins Grüne

Hannah Lühmann entblättert in „Heimat“ bemerkenswert vergnüglich, wie eine junge Mutter auf dem Land in den Sog der Tradwives und deren traditioneller Rollenbilder gerät.

SZ PlusVon Aurelie von Blazekovic

Junge Frauen in der Kommunalpolitik
:„Männer sagen einfach: Jo, das mach’ ich jetzt“

Wieso regieren in den meisten Kommunen Bürgermeister über fünfzig? Eine große Ausnahme ist da Sina Römhild: 27 Jahre alt und Bürgermeisterin von Oechsen in Thüringen – und sie hat einige Antworten dazu.

SZ PlusInterview von David Kulessa

Gesetzentwurf der Justizministerin
:Hubig will Einsatz von K.-o.-Tropfen härter bestrafen

Wer Betäubungsmittel für eine Vergewaltigung oder einen Raub nutzt, soll künftig mit mindestens fünf Jahren Haft bestraft werden.

SZ PlusVon Robert Roßmann

Berliner Schaubühne
:Berufsrisiko: 40 werden

Falk Richters neues Stück „Hannah Zabrisky tritt nicht auf“ an der Berliner Schaubühne ist eine Komödie über eine alternde Schauspielerin. Lustig, aber leider auch nah an der Realität.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

MeinungFamilie
:Wenn Mütter finanziell unabhängig sein wollen, müssen sie mehr dafür tun

Eine Studie des Familienministeriums zeigt, dass sich vor allem Frauen mit kleinen Kindern wirtschaftlich abhängig fühlen. Dabei könnten sie selbst einiges daran ändern.

SZ PlusKommentar von Valerie Höhne

ExklusivGleichstellung
:Warum wirtschaftliche Eigenständigkeit von Müttern nicht gelingt

Das Bundesfamilienministerium hat untersuchen lassen, wie groß die Unterschiede zwischen Männern und Frauen sind, wenn es um die empfundene wirtschaftliche Unabhängigkeit geht. Ein entscheidender Faktor: die Familiengründung.

SZ PlusVon Valerie Höhne

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