Frauenrechte und Gleichberechtigung

Aktuelles zum Thema

Abgeordnete
:Frauenanteil in deutschen Parlamenten stagniert

Frauen bleiben in deutschen Landtagen deutlich in der Minderheit. In den Parlamenten liegt der Frauenanteil bundesweit bei 33,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. In den vergangenen knapp zwei Jahrzehnten hat er sich kaum verändert ...

SPD Freising fordert Gleichberechtigung
:Wickeln ohne Geschlechterbarrieren

Wickeltische in öffentlichen Gebäuden sollen nach dem Willen der Freisinger SPD nicht mehr ausschließlich in Damentoiletten zu finden sein.

Türkei
:„Die Gesellschaft ist weiter als die Politik“

Die türkische Frauenrechtlerin Berrin Sönmez trug jahrzehntelang Kopftuch. Für sie war es Teil ihrer Identität. Vor einem Jahr hat sie es abgelegt – aus Protest. Ein Treffen in Ankara.

SZ PlusInterview von Raphael Geiger

Schriftstellerin Christa Reinig
:Erinnerung an eine wichtige Stimme der Frauenbewegung

Sie war Floristin, Trümmerfrau, DDR-Dissidentin und wurde zur feministischen Ikone: Zum hundertsten Geburtstag verdient die Schriftstellerin Christa Reinig eine Wiederentdeckung.

SZ PlusVon Sophie-Marie Ahnefeld

Hildegard Hamm-Brücher
:Die „Krampfhenne“ und der Sturz des Kultusministers

Eine neue Biografie über Hildegard Hamm-Brücher, die „Grande Dame“ der FDP, wirft auch ein Licht auf die frühe Landespolitik. Es geht um Frauen unter CSU-Männern, prügelnde Lehrer und die Schatten der Nazi-Zeit.

SZ PlusVon Johann Osel

Trainerin Marie-Louise Eta
:„Ich möchte nach denselben Maßstäben beurteilt werden wie meine Kollegen“

Als erste Cheftrainerin in der Männer-Bundesliga wurde Marie-Louise Eta weltberühmt. Jetzt startet sie mit Union Berlin in die Frauen-Bundesliga – und erklärt, warum das Geschlecht auf der Trainerbank keine Rolle spielt.

SZ PlusInterview von Anna Dreher

Südkorea
:Wer braucht schon Männer?

Im hypermodernen Südkorea kämpfen Frauen gegen hyperrückständige Rollenbilder. Einige sagen jetzt ganz grundsätzlich Nein zu Männern. Dafür werden sie von vielen gehasst, selbst von Frauen.

SZ PlusVon David Pfeifer

Kunst
:Leiden mit großem Stolz

Die Londoner Tate Modern rekonstruiert, wie aus der lokalen mexikanischen Malerin Frida Kahlo eine globale Ikone wurde. Und kann nicht anders, als die Ikonisierung weiter zu befördern.

Von Alexander Menden

Israel
:„Ist das so eine Art Feminismus, was ihr hier macht?“

Die Gemeinschaft der ultraorthodoxen Juden in Israel wächst enorm. Die Männer konzentrieren sich auf das Studium der heiligen Schriften, die Frauen machen den Rest. Aber in der Knesset sitzt keine von ihnen. Warum eigentlich nicht, fragt Tzipi Lavi.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig (Text) und Ofir Berman (Fotos)

Hanne Lenz’ Erzählungen
:Die Schriftstellerin, die keine werden konnte

Hanne Lenz stand zeitlebens im Schatten ihres Ehemanns, des Schriftstellers Hermann Lenz. Der Erzählband „Das Nachtkarussell“ führt vor Augen, dass in ihr ebenfalls viel literarisches Potenzial steckte.

SZ PlusVon Antje Weber

Literatur
:Neues aus der Sandkastenleistungsgesellschaft

Die Kolumnen der Schriftstellerin Antonia Baum erscheinen als Buch, und in der Sammlung erinnert „Mein Leben als Frau“ an Dringendes aus der jüngsten Vergangenheit, was wir gerade verdrängt hatten.

SZ PlusVon Susan Vahabzadeh

Frauen in der CSU
:„Wir brauchen die Quote auf allen Ebenen“

Der Frauenanteil in Bayerns Politik ist niedrig, auch und gerade bei der CSU. Die Chefin der Frauenunion will das ändern – mit einer Quote. Das gestaltet sich mühsam, der Widerstand kommt dabei nicht nur von Männern.

SZ PlusInterview von Katja Auer

Susanne Kaisers Krimis
:Wie eine feministische Kommissarin Frauenhass begegnet

Die Krimiautorin Susanne Kaiser kennt sich aus mit Gewalt an Frauen und organisierter Hetze im Netz. Ihr Debüt „Riot Girl“ hat ihr gleich einen Glauser-Preis eingebracht. Eine Fallstudie.

SZ PlusVon Anna Steinbauer

Ärztin und Schauspielerin Marianne Koch
:Ein Hollywood-Star mit Liebe zu Kassenpatienten

Marianne Koch wuchs auf in der NS-Diktatur, stand mit Clint Eastwood vor der Kamera, war Ärztin und ist Buchautorin. Ein Gespräch über einen Lebensweg mit vielen Umbrüchen – und jeder Menge Mut.

Interview von Barbara Hordych

Paris
:Wer hat Dalidas Brüste angemalt?

Die Büste der Sängerin auf dem Montmartre ist so intensiv von Touristen angefingert worden, dass ihre Brüste gelb glänzten. Über Nacht erhielten sie ihre Farbe zurück, schnell hieß es: Die Stadtverwaltung war’s. Doch die wollte es nicht zugeben.

Von Oliver Meiler

Reformen
:Die Wut der Frauen

Kinderbetreuung, Pflege, Rente: Die Reformpläne der Regierung treffen vor allem auch Frauen. Hier erzählen fünf von ihnen, wie sich die Vorhaben auf ihr Leben auswirken könnten.

SZ PlusProtokolle von Ann-Kathrin Eckardt, Carolin Fries, Kyriaki Linoxylaki und Kiara Roller

Literatur
:Dieser ewige Kampf um Freiheit

Hannah Häffners „Die Riesinnen“ und Miriam Carbes „Unerwünschte Töchter“ erzählen von mehreren Generationen von Frauen. Was alle miteinander und mit der Gegenwart verbindet: Sie können nie ganz die sein, die sie gern wären.

SZ PlusVon Gabriela Herpell

Neues Leben in Deutschland
:Der Duft der Freiheit

Tahera Najwa und Fatima Nuri sind durch Flüsse gewatet, über Grenzen gelaufen und haben von einem selbstbestimmten Leben geträumt. Nun betreiben sie in Landau einen Imbiss – mit Essen aus ihrer Heimat Afghanistan.

SZ PlusVon Christina Lopinski

Wechseljahre
:Nicht ohne meine Hormone

Erst wurde den Frauen eingeredet, Hormone machen jung, dann hieß es, sie sind gefährlich. In letzter Zeit klang es fast so, als seien Wechseljahre ohne Hormone gar nicht zu schaffen. Ja, was denn nun?

SZ PlusVon Christina Berndt

Kommunalpolitiker in Bayern
:Schon wieder war’s nix mit dem Matriarchat

Die Kommunalpolitik in Bayern bleibt männlich dominiert. Offenbar braucht es noch einmal eine größere Portion Frauensolidarität, um bei der nächsten Wahl daran etwas zu ändern.

Kolumne von Katja Auer

Gleichstellung
:Frauen? Gibt es auch

Jahrelang stieg der Frauenanteil in den Vorständen der größten deutschen Unternehmen. Nun sinkt er erstmals. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die daraus eine klare Empfehlung ableitet.

SZ PlusVon Kerstin Bund

Christopher Street Day
:„Wenn ich Angst habe, haben die gewonnen“

Wie geht es queeren Menschen nach dem Anschlag in Berlin? Sophia K. tanzte in der Nähe, als ein Mann mit dem Auto in die Menge raste. Von der Bundesregierung ist sie enttäuscht – und fordert echte Solidarität.

SZ PlusInterview von Tobias Bug

Literatur
:Gutes Örtchen, schlechtes Örtchen

Denis Scheck witzelte über die „Schnatterzone der Damentoilette“, und schon ist er da: Der Sammelband, in dem Schriftstellerinnen wie Dana Vowinckel und Katja Eichinger berichten, was an diesem mystischen Ort wirklich passiert.

SZ PlusVon Max Fluder

Sachbuch
:Hüte dich vorm „Herrenrechtler“

In „Die Vorkämpferinnen“ zeigt Bianca Walther, was sich gerade jüngere Leserinnen und Leser heute von den ganz frühen Feministinnen abgucken können.

SZ PlusVon Jakob Schrenk

Mittelalter
:Femizide: Was die Geschichte über die Tötung von Frauen verrät

Wann ist es legitim, die eigene Ehefrau zu töten? Diese Frage klang nicht immer so absurd wie heute. Was ein internationales Forschungsprojekt über die Geschichte der Frauentötungen herausgefunden hat.

SZ PlusVon Jakob Wetzel

Film
:Ein Ehepaar sucht den Orgasmus

Ist ein selbstgebauter Dildo die Lösung? Die charmante französische Komödie „Chéri, ich komme“ ist inspiriert von einer Heimwerker-Erfolgsgeschichte aus Niederbayern.

SZ PlusVon Anke Sterneborg

Lohn
:In Deutschland wurde 2025 deutlich mehr verdient

Höhere Tarifabschlüsse haben die mittleren Bruttoeinkommen deutlich nach oben getrieben. Noch immer verdienen Frauen dabei weniger als Männer.

Film
:Humor ist ein Ausdruck von Macht

Die Doku „Was haben wir gelacht“ erzählt von Frauen wie Hella von Sinnen und Esther Schweins, die in den Neunzigern auf eine TV-Welt aus Machos trafen. Das ist garantiert nicht lustig – und genau deshalb sollte man sie sehen.

SZ PlusVon Susan Vahabzadeh

MeinungSZ JetztSchönheitseingriffe
:Rettet die Zornesfalte!

Botox erlebt einen Boom. Besonders die Zornesfalte ist beliebtes Ziel des Eingriffs. Dabei ist sie ein Symbol für etwas, das Gesellschaften zum Besseren verändert: weibliche Wut.

SZ PlusKommentar: Ania Kozlowska, Illustration: Federico Delfrati

Bangladesch
:„Die Gewalt wird schlimmer, weil Fundamentalisten stärker werden“

Menschenrechtsorganisationen in dem südasiatischen Land beklagen immer mehr Verbrechen an Frauen und Kindern. Islamistische Strömungen stärken Weltbilder, die solches Unrecht befördern.

SZ PlusVon Thomas Hahn

Junge Frauen und Rente
:„Es wäre gelogen zu sagen, dass ich mir gar keine Gedanken mache“

Frauen bekommen im Schnitt deutlich weniger Rente als Männer, rutschen eher in die Altersarmut ab. Kann sich das durch die Reformvorschläge in Zukunft ändern? Was Expertinnen und junge Frauen selbst dazu sagen.

SZ PlusVon Kathrin Wiesel-Lancé

Bundestag
:Halt Stopp, jetzt rede ich!

In Politik und Alltag werden ständig Menschen unterbrochen – und wem das passiert, der schweigt in Zukunft eher. Warum trifft es dabei vor allem Frauen und was sind Gegenstrategien?

SZ PlusVon Berit Kruse, Sophia Rinza und Marie-Louise Timcke

Der neue Verlag Dimidium mundi
:Mit Büchern die halbe Welt fördern: die Frauen

Was verbindet Frauen weltweit? Unter anderem, dass sie gute Bücher schreiben. Zarifa Mamedova will mit ihrem Verlag Dimidium mundi die Lücken in der Literaturgeschichte füllen und den Kanon erweitern.

SZ PlusVon Antje Weber

SZ JetztMental Load
:„Da habe ich gemerkt: Ich muss mich trennen“

Einkaufen, Arzttermine und Urlaubsplanung: Um die alltäglichen Dinge muss Alyssa sich in ihrer Beziehung fast allein kümmern – bis sie es nicht mehr aushält.

SZ PlusText: Emilia Lunetta, Illustration: Federico Delfrati

Literatur
:Eine Dichterin nervt die Nation

Ist es eine Reportage, ein Leitartikel, ein feministisches Manifest oder doch ein Roman? Mit Radka Denemarkovás „Schokoladenblut“ lässt man sich jedenfalls auf eine lebensverändernde Zeitreise ein.

SZ PlusVon Viktoria Großmann

Erinnerungen von Elisabeth Schwarzhaupt
:„Dieser erste weibliche Minister“

Elisabeth Schwarzhaupt war 1961 die erste bundesdeutsche Ministerin. Wie sich die CDU-Politikerin gegen Adenauer und die anderen Herrn durchsetzte, schrieb sie in einem „Lebensbericht“ nieder.

SZ PlusRezension von René Schlott

MeinungPrantls Blick
:Die unvollendete Revolution

Die Gleichberechtigung der Frau ist in Ehe und Familie einigermaßen gediehen. Im Parlament lässt sie noch auf sich warten. Die Initiative „Parität Jetzt“ will das ändern: Im Bundestag sollen zur Hälfte Frauen und zur Hälfte Männer sitzen.

SZ PlusVon Heribert Prantl

Gewalt gegen Frauen
:„Wir kennen die Männer, die denken, sie können machen, was sie wollen“

Zehn Forderungen an die Politik haben die Aktivistinnen Düzen Tekkal und Kristina Lunz gestellt. Gegen männliche Gewalt. Im Interview erzählen sie, was sie selbst erlebt haben, was sich nach Collien Fernandes ändern muss und warum sie noch Hoffnung in Männer setzen.

SZ PlusInterview von Joshua Beer

SZ MagazinGetränkekolumne
:Flussbier

Weil unsere Kolumnistin Bier in der Isar schwimmen sieht, macht sie ein größeres Fass auf: Männer handeln Politik oft unter sich aus. Das bereitet ihr Zukunftssorgen.

Von Lara Fritzsche

Präzedenzfall
:Sportgerichtshof stärkt Mutterschutz im Profifußball

Der Cas spricht einer Spielerin erstmals Schadenersatz zu, deren Vertrag mit einem Klub aufgrund einer Schwangerschaft nicht zustande kam. Der Fall gilt als potenziell richtungsweisend.

Reden wir über Geld mit Almuth Schult
:„Ich könnte mich wegen des Geldes ärgern“

TV-Expertin und Ex-Nationaltorhüterin Almuth Schult spricht über ihre Gagen, Diskussionen mit dem DFB, Herausforderungen für Mütter im Leistungssport – und über die Frage, was anstrengend daran ist, berühmt zu sein.

SZ PlusInterview von Anna Dreher und Nils Heck

Gewalthilfe in Berlin
:Neue Frauenhäuser braucht die Hauptstadt

Als erstes Bundesland soll Berlin ein eigenes Gewalthilfegesetz bekommen, darauf ist man stolz. Doch es gibt Zweifel daran, wie gut das Gesetz ist – und ob es wirklich allen Betroffenen hilft.

SZ PlusVon Meredith Haaf

Frauenverachtende Texte
:„Es ist ja nicht nur ein Song“

Warum zwei Gymnasiastinnen aus Erding den Police-Hit „Every Breath You Take“ umgeschrieben haben und was das für andere Lieder wie „Skandal im Sperrbezirk“ bedeutet.

SZ PlusInterview von Regina Bluhme

Gleichberechtigung
:Künstlerinnen sind immer noch benachteiligt

Seit 100 Jahren setzt sich die Gedok für die Sichtbarkeit von Künstlerinnen ein. Die Zahl der Akademieabsolventinnen ist gestiegen. Doch der Gendergap auf dem Kunstmarkt bleibt.

SZ PlusVon Sabine Reithmaier

MeinungPro und Contra
:Muss James Bond ein Mann sein?

Wer wird der nächste Bond? Täglich werden neue Namen für den Nachfolger von Daniel Craig gehandelt. Frauen sind nie dabei.

SZ PlusVon Aurelie von Blazekovic und Kathleen Hildebrand

Michaela Kaniber
:Als Tradwife beim Burschenverein

Beim Festgottesdienst für den Burschenverein predigt der Stadtpfarrer von Laufen an der Salzach den Männern die Meinung. Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) kontert mit Kuchenbacken und Bügeleisen.

Glosse von Matthias Köpf

Literatur
:Rache ist weiblich

Gewalt gegen Frauen wird diskutiert wie nie – und in der Fiktion boomen Geschichten, in denen Opfer zurückschlagen. Ist Gegengewalt in Ordnung? Eine Literaturrecherche zur „Female Rage“.

SZ PlusVon Maja Goertz

Lesbische Frauen auf dem Oktoberfest
:„Wir warten nicht darauf, dass Politik Räume schafft, sondern schaffen sie selbst“

Auf der Wiesn soll es in diesem Jahr ein eigenes Event für lesbische Frauen geben. Organisatorin Sina Scherer erklärt, warum solche Veranstaltungen wichtig sind und wie die Zelte auf ihre Anfrage reagiert haben.

SZ PlusInterview von Jacqueline Lang

MeinungArbeit
:Frauen bekommen endlich die Chance auf genauso viel Geld wie Männer – dank der EU

Nur die wenigsten Firmen in Deutschland legen offen, ob sie je nach Geschlecht unterschiedlich bezahlen. Ein EU-Gesetz will dies ändern. Eigentlich kann da niemand dagegen sein, und doch ist es so.

SZ PlusKommentar von Anna Lea Jakobs

Debatte
:Wann ist eine Frau eine Frau?

Und wann ist sie noch ein Mädchen? Etliche gesellschaftliche Diskussionen zeigen gerade, dass die Grenzen der Einordnung fließend sind - je nachdem, wie es wem gerade passt.

SZ PlusEssay von Susan Vahabzadeh

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