Charlotte Knobloch

Antisemitismus
:Außenminister Wadephul trifft Charlotte Knobloch nach Morddrohung

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern wurde nach dem AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt Opfer einer Gewaltandrohung. Der Bundesaußenminister demonstriert Solidarität.

Jüdisches Neujahrsfest
:„Nichts ist verloren, solange wir hier stehen“

Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern feiert das jüdische Neujahrsfest. Eine beunruhigte Charlotte Knobloch ruft die Menschen dazu auf, sich für Demokratie und Freiheit einzusetzen.

Von Bernd Kastner

Antisemitismus
:Morddrohung gegen Knobloch – Spaenle sieht „jede Grenze überschritten“

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde zu bedrohen, sei „mehr als ein Tabubruch“, sagt Bayerns Antisemitismusbeauftragter. Knobloch hatte wegen der Drohung ihre Teilnahme an einer Veranstaltung abgesagt.

Dokumentarfilm
:„Als sei das Erinnern schon Vergangenheit“

Während die ersten Hochrechnungen aus Sachsen-Anhalt kommen, ringt Charlotte Knobloch bei der Premiere eines Films über den Holocaustüberlebenden Albrecht Weinberg um Worte.

SZ PlusVon Sara Peschke

Fürstenfeldbruck und München
:Gedenken an die Opfer des Olympia-Attentats

Bei den zentralen Feiern für die Opfer des palästinensischen Anschlags auf die israelische Olympiamannschaft vor 54 Jahren mahnen die Rednerinnen, den Antisemitismus in jeder Form zu bekämpfen.

Von Peter Bierl und Ulrike Heidenreich

Leute
:„Ich glaube, dass meine Mutter das als Schweinskram empfunden hat“

Boris Rhein las als Kind heimlich „Bravo“. Dylan Sprouse empfand seinen Berufseinstieg als Kinderarbeit. Und bringt sich Peter Kloeppel etwa als Bundespräsident ins Spiel? Eher nicht.

Sachbuch
:„Ich werde jeden Tag bedroht“

Charlotte Knobloch hat einmal geglaubt, die jüdischen Gemeinden seien im neuen Deutschland angekommen. In ihrem Buch „Trotzdem weiter“ berichtet sie, warum diese Zuversicht schwindet.

SZ PlusVon Joachim Käppner

Israelitische Kultusgemeinde München
:„Ich sehe mich als Brückenbauer“

Michael Holland ist überraschend zum Stellvertreter von Präsidentin Charlotte Knobloch gewählt worden. Der Abteilungsleiter und Antisemitismusbeauftragte des Landkreises Dachau erklärt im Interview, welche Ziele er sich für dieses Amt steckt.

SZ PlusInterview von Helmut Zeller

Kampf gegen Antisemitismus
:Landgericht Bayreuth für NS-Forschungsprojekt ausgezeichnet

Am Beispiel der Bayreuther Justiz wurde aufgezeigt, welche Rolle die deutsche Justiz in der NS-Zeit gespielt hatte. Zudem wurde der Umgang mit Justiz-Unrecht nach dem Zweiten Weltkrieg beleuchtet.

Vor der Vollversammlung im Rathaus
:Morgendliches Zeichen gegen Antisemitismus

Vertreter der Stadtratsfraktionen, der jüdischen Gemeinden und anderer gesellschaftlicher Gruppen treffen sich vor dem Münchner Rathaus zum Fototermin: „Antisemitismus? Ohne mich!“, lautet ihre Botschaft. Zwei Parteien wurden allerdings außen vor gelassen.

Von Anna Hoben

Antisemitismus
:Drohbrief mit Patrone gegen jüdische Gemeinde: Mutmaßlicher Täter ermittelt

Im Februar soll der 67-Jährige aus Niedersachsen den Brief mit Todesdrohungen nach München verschickt haben. Was bislang über ihn bekannt ist.

Von Helmut Zeller

Abschied von Dieter Reiter
:„Unsere Zusammenarbeit hatte Handschlagqualität“

Nach zwölf Jahren endet die Amtszeit von OB Dieter Reiter: Woran sich Markus Söder, Charlotte Knobloch, sein Nockherberg-Double und andere Wegbegleiter erinnern.

Feierstunde in München
:Stabwechsel bei der Münchner Generalstaatsanwaltschaft

Reinhard Röttle geht, Andreas Wimmer kommt, die Kernaussage bleibt. Was eine Feierstunde am ungewöhnlichen Ort über das Innenleben der bayerischen Justiz verrät.

Von Martin Bernstein

Zeitzeugengespräch in Wolfratshausen
:Knobloch ermahnt Schüler zu Einsatz für die Demokratie

In einer Wolfratshauser Schule beantwortet Charlotte Knobloch Fragen von Acht- und Neuntklässlern. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München warnt vor der AfD und spricht über die Verunsicherung von Juden in Deutschland.

Von Klaus Schieder

Geburtstagsfeier für Japans Kaiser in München
:Grüntee zur Brezn

Beim Empfang des japanischen Generalkonsulats aus Anlass des Kaisergeburtstages zeigt sich, wie eng das Land mit Bayern verbunden ist – und auch so einiges Überraschende.

Von René Hofmann

Bayern und Israel
:Zusammenhalt in Zeiten der Erschütterung

Die Stimmung bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft ist angesichts von Krieg und Antisemitismus gedämpft. Immerhin rückt die jüdische Community enger zusammen.

Von Bernd Kastner

SZ-Podcast „München persönlich“
:Charlotte Knobloch: „Wie hätte ich reagiert, wenn ich die Mutter einer Geisel wäre?“

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern erinnert sich an neun Lebensjahrzehnte. Charlotte Knobloch sagt, was sie manchmal verzweifeln lässt. Und was sie sich und den Menschen für die Zukunft wünscht.

Von Ulrike Heidenreich

Buchvorstellung von Uschi Glas
:Auf der Suche nach der Menschlichkeit

Uschi Glas hat sich mit Charlotte Knobloch auf eine Reise in beider Vergangenheit begeben. Was sie in ihren Gesprächen über Antisemitismus und Mut, aber auch ihren eigenen Vater herausgefunden hat, erzählt sie im Literaturhaus.

Von Barbara Hordych

Jüdisches Lichterfest
:Chanukka-Lichter leuchten in München

Vor der jüdischen Synagoge am St.-Jakobs-Platz werden die ersten Kerzen angesteckt. Charlotte Knobloch erinnert dabei an die Opfer des antisemitischen Attentats in Sydney vom Wochenende.

Von Bernd Kastner

Holocaust-Gedenken
:Knobloch wirbt für Yad-Vashem-Standort in Bayern

Im Bildungsausschuss des bayerischen Landtags plädiert die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern dafür, sich für das Bildungszentrum einzusetzen.

Von Anna-Maria Salmen

Am Gymnasium in Karlsfeld
:Landkreis Dachau widmet Charlotte Knobloch einen Baum

Landrat Stefan Löwl pflanzt den Baum zusammen mit der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern als „Symbol für Wachstum, Zusammenhalt und die Verantwortung gegenüber der Zukunft“.

Jüdische Kulturtage in München
:„Nicht beleidigt, sondern einfach verschwunden“

Bei der Eröffnung der Jüdischen Kulturtage in München spricht Pianist Igor Levit über Anfeindungen und „Neonazi-Arschgeigen“. 600 Gäste feiern die Kultur „als Bollwerk gegen Antisemitismus und Hass“.

Von Ulrike Heidenreich

Ehrung für Charlotte Knoblochs Vater
:München benennt Straße nach Fritz Neuland

Fritz Neuland legte nach 1945  den Grundstein für einen Neubeginn jüdischen Lebens in München. Nun würdigt die Stadt den Vater von Charlotte Knobloch, indem sie einer Straße in der Altstadt seinen Namen gibt.

Festakt in München
:Eine einzigartige Synagoge, eröffnet vom Bundeskanzler – offen für alle

Das Gotteshaus in der Reichenbachstraße überstand die Reichspogromnacht, verfiel dann später aber. Nun ist es wiedereröffnet worden – mit einem großen Festakt, mahnenden Worten und unter großem Sicherheitsaufgebot.

SZ PlusVon Ulrike Heidenreich

Olympia-Attentat 1972
:Der Sohn des zwölften Opfers mahnt

Die Stadt gedenkt der Athleten und eines Polizisten, die 1972 beim Olympia-Attentat auf die israelische Mannschaft ermordet wurden. Doch der 5. September steht auch für weitere Terror-Taten.

Von Ulrike Heidenreich

Kundgebungen
:Kritik an Propalästina-Demo an Münchner Synagoge

Während des jüdischen Gebets zum Schabbat veranstalten propalästinensische Gruppen einen Marsch in Sichtweite der Münchner Synagoge. Zwischenfälle bleiben aus, doch viele haben kein Verständnis dafür, dass die Demonstration stattfand.

Von Martin Bernstein

Festakt in der Münchner Hauptsynagoge
:80 Jahre Israelitische Kultusgemeinde: Über die Hoffnung in verstörenden Zeiten

Mit einem großen Festakt feiert die IKG in der Hauptsynagoge zwei Jahrestage: die Wiedergründung vor 80 Jahren und den Beginn der Präsidentschaft von Charlotte Knobloch vor 40 Jahren. Warum dieser der Ehrentitel „jüdische Bavaria“ zuteilwird.

Von Ulrike Heidenreich

80 Jahre Israelitische Kultusgemeinde
:Das jüdische Wunder von München

Nur 68 Tage nach Ende des Holocaust gründen Überlebende die Israelitische Kultusgemeinde neu. In der früheren „Hauptstadt der Bewegung“ floriert das jüdische Leben mit eigenen Zeitungen, einem Gymnasium – und einem „Palästina-Express“.

Von Thomas Radlmaier

Nach mildem Urteil gegen Polizisten
:Gericht verwahrt sich gegen Kritik

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof verteidigt sein Urteil, nachdem ein ehemaliger Personenschützer von Charlotte Knobloch trotz antisemitischer Äußerungen Polizist bleiben darf.

Urteil des Verwaltungsgerichtshofs
:Personenschützer hetzt gegen Charlotte Knobloch – und darf im Polizeidienst bleiben

Der Beamte verunglimpfte in Chats mit unflätigen antisemitischen Äußerungen die Menschen, die er beschützen sollte. Das Polizeipräsidium wollte den 45-Jährigen loswerden, scheitert aber vor Gericht.

Von Martin Bernstein

MeinungBayern
:Dieses Urteil erschüttert das Vertrauen in die Justiz

Charlotte Knoblochs Leibwächter schrieb antisemitische Chats, in denen er über Auschwitz witzelte. Der Verwaltungsgerichtshof sieht trotzdem keinen Anlass, ihn aus dem Dienst zu entfernen.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

Erinnerung an deportierte jüdische Mitbürger
:Stolpersteine für die Goethestraße

Die Initiative Stolpersteine verlegt 56 weitere Gedenk-Quader vor einem „Zufluchtshaus“ in Hauptbahnhofsnähe. 60 Menschen begleiten die Zeremonie bei dieser umstrittenen Form der Würdigung.

Von Joachim Mölter

Erinnerungskultur
:Neun neue Gedenktafeln für Münchner Shoah-Opfer

Erinnert wird unter anderem an Abraham Schindler, einst Lebensmittelhändler in der Buttermelcherstraße. Zur Einweihung kommen einige seiner Nachkommen erstmals nach Deutschland.

Von David Kulessa

Leute
:Ein Kaugummi von historischer Bedeutung

Charlotte Knobloch erinnert sich an ihren ersten Kaugummi vor 80 Jahren, Yvonne Catterfeld sagt zwei Konzerte ab, und Prinz Harry besucht ukrainische Kriegsveteranen.

Justiz und Antisemitismus
:„Sie sind die Hüter unseres Rechtsstaats“

Im Ausbildungszentrum Campus Justiz erinnert nun eine Gedenktafel an den von den Nazis ermordeten jüdischen Oberamtsrichter Joseph Schäler.  Aus dem „dunkelsten Kapitel unserer Vergangenheit und dem beispiellosen Zivilisationsbruch“ müssten alle Juristen lernen, mahnt Bayerns Justizminister.

SZ PlusVon Helmut Zeller

MeinungRaubkunst in der Bayerischen Staatsgemäldesammlung
:Das Vertrauen ist erschüttert

Nachkommen der einstigen Eigentümer von Raubkunst werden hingehalten? Allein der Verdacht ist unerträglich. Die Verantwortlichen müssen jetzt schnellstmöglich Klarheit schaffen.

Gastbeitrag von Charlotte Knobloch

Holocaust-Gedenken des FC Bayern
:„Spalten und die Demokratie aushöhlen? Nicht mit uns!“

Vor der Synagoge in München brennen Kerzen, und in Berlin wird an der Brandmauer gezündelt? Wie der FC Bayern und die Israelitische Kultusgemeinde ein wuchtiges Zeichen gegen die AfD setzen.

SZ PlusVon Philipp Schneider

Gedenken an Reichspogromnacht
:„Ein Teil von mir ist immer das Mädchen geblieben, das voller Angst die Hand ihres Vaters hält“

Beim Gedenkakt im Alten Rathaus schildert Charlotte Knobloch ihre Erinnerungen an die Ereignisse des 9. November 1938 – und ermahnt und ermuntert die Menschen, „alles anders zu machen als die Menschen, die heute vor 86 Jahren zusahen“.

Von Philipp Crone

Installation „AugenBlicke“ im NS-Dokuzentrum
:Der Shoah ein Gesicht geben

Die Installation „AugenBlicke“ im NS-Dokuzentrum zeigt Porträtaufnahmen jüdischer Kinder aus München, die vom NS-Regime verfolgt wurden. Zeitzeugen mahnen: Das ist nicht nur museale Vergangenheit.

Von Benedikt Karl

Charlotte Knobloch
:„Stehe ich noch als stolze Deutsche vor Ihnen?“

Die Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch hält eine bewegende Rede in der Düsseldorfer Universität. Ihr Vertrauen in die Deutschen sei „fast aufgebraucht“. Ein Rest von Zuversicht aber bleibt.

SZ PlusVon Christian Wernicke

VR-Brillen im Geschichtsunterricht
:Wenn Charlotte Knobloch als Avatar von der Judenverfolgung erzählt

Das städtische St.-Anna-Gymnasium in München ist weltweit die erste Schule, die ein ambitioniertes Virtual-Reality-Projekt unter dem Titel „Inside Pogromnacht“ testen darf.

Resolution im Landtag
:Fraktionsübergreifende Solidarität mit Israel

CSU, Freie Wähler, Grüne und SPD stellen sich im bayerischen Landtag gemeinsam gegen Antisemitismus. Wie sie das jüdische Leben im Freistaat stärken wollen.

Jahrestag der Hamas-Attacke
:„Wir konnten uns nicht vorstellen, dass so etwas möglich war“

Der Anschlag der Hamas auf Israel habe wie ein Funke auch in der Diaspora viele Feuer entzündet, sagt IKG-Präsidentin Knobloch beim Gedenken in der Münchner Synagoge.

Von Martin Bernstein, Justin Patchett

Jahrestag des Hamas-Terrors
:Tausende demonstrieren für Freilassung der israelischen Geiseln

Die Münchner Polizei zählt 8000 Teilnehmer. Von Gegendemonstranten der Gruppierung „Palästina spricht“ werden sie als „Kindermörder“ und „Faschisten“ beschimpft.

Von Martin Bernstein, Justin Patchett

Antisemitismus
:Knobloch beklagt offenen Judenhass an Hochschulen

Die CSU-Landtagsfraktion tauscht sich mit jüdischen Gästen aus und fordert die Exmatrikulation von Antisemiten und Extremisten.

Jüdisches Leben
:Charlotte Knobloch wird Gastprofessorin in Düsseldorf

Die Holocaust-Überlebende will im Hörsaal über die aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland und den erstarkenden Antisemitismus sprechen.

Interview mit Charlotte Knobloch
:„Es ärgert mich furchtbar, unter welchen Umständen wir heutzutage leben müssen“

Der Schock über den Anschlag auf das NS-Dokuzentrum und das israelische Generalkonsulat in München geht durch die ganze jüdische Gemeinde, sagt deren Präsidentin Charlotte Knobloch. Viele hätten das Gefühl, ihre Heimat verloren zu haben.

SZ PlusVon Ulrike Heidenreich

Kundgebung vor der Münchner Synagoge
:„Der Judenhass ist regelrecht explodiert“

Mehr als tausend Menschen setzen auf dem Sankt-Jakobs-Platz ein Zeichen gegen Antisemitismus und für Israel. IKG-Präsidentin Knobloch verweist auf die bedrohliche Lage für Jüdinnen und Juden. Auch an die von der Hamas entführten Menschen wird erinnert.

Von Martin Bernstein

Vor der Münchner Synagoge
:Kundgebung gegen Antisemitismus und Israelfeindschaft

Die Israelitische Kultusgemeinde will am Mittwoch ein „Zeichen gegen Hass“ setzen. Zum Initiator des bundesweiten Solidaritätstags geht man stillschweigend auf Distanz.

Von Martin Bernstein

Ärger um Protestsong "Nicht mit uns"
:Charlotte Knobloch: Nicht mit mir

Weil im Video zu Ron Williams' Song gegen Rechts auch Dieter Hallervorden ganz kurz etwas sagen darf, zieht die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde ihr Statement zurück.

Von Sabine Buchwald

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