Charlotte Knobloch

Feierstunde in München
:Stabwechsel bei der Münchner Generalstaatsanwaltschaft

Reinhard Röttle geht, Andreas Wimmer kommt, die Kernaussage bleibt. Was eine Feierstunde am ungewöhnlichen Ort über das Innenleben der bayerischen Justiz verrät.

Von Martin Bernstein

Zeitzeugengespräch in Wolfratshausen
:Knobloch ermahnt Schüler zu Einsatz für die Demokratie

In einer Wolfratshauser Schule beantwortet Charlotte Knobloch Fragen von Acht- und Neuntklässlern. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München warnt vor der AfD und spricht über die Verunsicherung von Juden in Deutschland.

Von Klaus Schieder

Geburtstagsfeier für Japans Kaiser in München
:Grüntee zur Brezn

Beim Empfang des japanischen Generalkonsulats aus Anlass des Kaisergeburtstages zeigt sich, wie eng das Land mit Bayern verbunden ist – und auch so einiges Überraschende.

Von René Hofmann

Bayern und Israel
:Zusammenhalt in Zeiten der Erschütterung

Die Stimmung bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft ist angesichts von Krieg und Antisemitismus gedämpft. Immerhin rückt die jüdische Community enger zusammen.

Von Bernd Kastner

SZ-Podcast „München persönlich“
:Charlotte Knobloch: „Wie hätte ich reagiert, wenn ich die Mutter einer Geisel wäre?“

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern erinnert sich an neun Lebensjahrzehnte. Charlotte Knobloch sagt, was sie manchmal verzweifeln lässt. Und was sie sich und den Menschen für die Zukunft wünscht.

Von Ulrike Heidenreich

Buchvorstellung von Uschi Glas
:Auf der Suche nach der Menschlichkeit

Uschi Glas hat sich mit Charlotte Knobloch auf eine Reise in beider Vergangenheit begeben. Was sie in ihren Gesprächen über Antisemitismus und Mut, aber auch ihren eigenen Vater herausgefunden hat, erzählt sie im Literaturhaus.

Von Barbara Hordych

Jüdisches Lichterfest
:Chanukka-Lichter leuchten in München

Vor der jüdischen Synagoge am St.-Jakobs-Platz werden die ersten Kerzen angesteckt. Charlotte Knobloch erinnert dabei an die Opfer des antisemitischen Attentats in Sydney vom Wochenende.

Von Bernd Kastner

Holocaust-Gedenken
:Knobloch wirbt für Yad-Vashem-Standort in Bayern

Im Bildungsausschuss des bayerischen Landtags plädiert die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern dafür, sich für das Bildungszentrum einzusetzen.

Von Anna-Maria Salmen

Am Gymnasium in Karlsfeld
:Landkreis Dachau widmet Charlotte Knobloch einen Baum

Landrat Stefan Löwl pflanzt den Baum zusammen mit der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern als „Symbol für Wachstum, Zusammenhalt und die Verantwortung gegenüber der Zukunft“.

Jüdische Kulturtage in München
:„Nicht beleidigt, sondern einfach verschwunden“

Bei der Eröffnung der Jüdischen Kulturtage in München spricht Pianist Igor Levit über Anfeindungen und „Neonazi-Arschgeigen“. 600 Gäste feiern die Kultur „als Bollwerk gegen Antisemitismus und Hass“.

Von Ulrike Heidenreich

Ehrung für Charlotte Knoblochs Vater
:München benennt Straße nach Fritz Neuland

Fritz Neuland legte nach 1945  den Grundstein für einen Neubeginn jüdischen Lebens in München. Nun würdigt die Stadt den Vater von Charlotte Knobloch, indem sie einer Straße in der Altstadt seinen Namen gibt.

Festakt in München
:Eine einzigartige Synagoge, eröffnet vom Bundeskanzler – offen für alle

Das Gotteshaus in der Reichenbachstraße überstand die Reichspogromnacht, verfiel dann später aber. Nun ist es wiedereröffnet worden – mit einem großen Festakt, mahnenden Worten und unter großem Sicherheitsaufgebot.

SZ PlusVon Ulrike Heidenreich

Olympia-Attentat 1972
:Der Sohn des zwölften Opfers mahnt

Die Stadt gedenkt der Athleten und eines Polizisten, die 1972 beim Olympia-Attentat auf die israelische Mannschaft ermordet wurden. Doch der 5. September steht auch für weitere Terror-Taten.

Von Ulrike Heidenreich

Kundgebungen
:Kritik an Propalästina-Demo an Münchner Synagoge

Während des jüdischen Gebets zum Schabbat veranstalten propalästinensische Gruppen einen Marsch in Sichtweite der Münchner Synagoge. Zwischenfälle bleiben aus, doch viele haben kein Verständnis dafür, dass die Demonstration stattfand.

Von Martin Bernstein

Festakt in der Münchner Hauptsynagoge
:80 Jahre Israelitische Kultusgemeinde: Über die Hoffnung in verstörenden Zeiten

Mit einem großen Festakt feiert die IKG in der Hauptsynagoge zwei Jahrestage: die Wiedergründung vor 80 Jahren und den Beginn der Präsidentschaft von Charlotte Knobloch vor 40 Jahren. Warum dieser der Ehrentitel „jüdische Bavaria“ zuteilwird.

Von Ulrike Heidenreich

80 Jahre Israelitische Kultusgemeinde
:Das jüdische Wunder von München

Nur 68 Tage nach Ende des Holocaust gründen Überlebende die Israelitische Kultusgemeinde neu. In der früheren „Hauptstadt der Bewegung“ floriert das jüdische Leben mit eigenen Zeitungen, einem Gymnasium – und einem „Palästina-Express“.

Von Thomas Radlmaier

Nach mildem Urteil gegen Polizisten
:Gericht verwahrt sich gegen Kritik

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof verteidigt sein Urteil, nachdem ein ehemaliger Personenschützer von Charlotte Knobloch trotz antisemitischer Äußerungen Polizist bleiben darf.

Urteil des Verwaltungsgerichtshofs
:Personenschützer hetzt gegen Charlotte Knobloch – und darf im Polizeidienst bleiben

Der Beamte verunglimpfte in Chats mit unflätigen antisemitischen Äußerungen die Menschen, die er beschützen sollte. Das Polizeipräsidium wollte den 45-Jährigen loswerden, scheitert aber vor Gericht.

Von Martin Bernstein

MeinungBayern
:Dieses Urteil erschüttert das Vertrauen in die Justiz

Charlotte Knoblochs Leibwächter schrieb antisemitische Chats, in denen er über Auschwitz witzelte. Der Verwaltungsgerichtshof sieht trotzdem keinen Anlass, ihn aus dem Dienst zu entfernen.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

Erinnerung an deportierte jüdische Mitbürger
:Stolpersteine für die Goethestraße

Die Initiative Stolpersteine verlegt 56 weitere Gedenk-Quader vor einem „Zufluchtshaus“ in Hauptbahnhofsnähe. 60 Menschen begleiten die Zeremonie bei dieser umstrittenen Form der Würdigung.

Von Joachim Mölter

Erinnerungskultur
:Neun neue Gedenktafeln für Münchner Shoah-Opfer

Erinnert wird unter anderem an Abraham Schindler, einst Lebensmittelhändler in der Buttermelcherstraße. Zur Einweihung kommen einige seiner Nachkommen erstmals nach Deutschland.

Von David Kulessa

Leute
:Ein Kaugummi von historischer Bedeutung

Charlotte Knobloch erinnert sich an ihren ersten Kaugummi vor 80 Jahren, Yvonne Catterfeld sagt zwei Konzerte ab, und Prinz Harry besucht ukrainische Kriegsveteranen.

Justiz und Antisemitismus
:„Sie sind die Hüter unseres Rechtsstaats“

Im Ausbildungszentrum Campus Justiz erinnert nun eine Gedenktafel an den von den Nazis ermordeten jüdischen Oberamtsrichter Joseph Schäler.  Aus dem „dunkelsten Kapitel unserer Vergangenheit und dem beispiellosen Zivilisationsbruch“ müssten alle Juristen lernen, mahnt Bayerns Justizminister.

SZ PlusVon Helmut Zeller

MeinungRaubkunst in der Bayerischen Staatsgemäldesammlung
:Das Vertrauen ist erschüttert

Nachkommen der einstigen Eigentümer von Raubkunst werden hingehalten? Allein der Verdacht ist unerträglich. Die Verantwortlichen müssen jetzt schnellstmöglich Klarheit schaffen.

Gastbeitrag von Charlotte Knobloch

Holocaust-Gedenken des FC Bayern
:„Spalten und die Demokratie aushöhlen? Nicht mit uns!“

Vor der Synagoge in München brennen Kerzen, und in Berlin wird an der Brandmauer gezündelt? Wie der FC Bayern und die Israelitische Kultusgemeinde ein wuchtiges Zeichen gegen die AfD setzen.

SZ PlusVon Philipp Schneider

Gedenken an Reichspogromnacht
:„Ein Teil von mir ist immer das Mädchen geblieben, das voller Angst die Hand ihres Vaters hält“

Beim Gedenkakt im Alten Rathaus schildert Charlotte Knobloch ihre Erinnerungen an die Ereignisse des 9. November 1938 – und ermahnt und ermuntert die Menschen, „alles anders zu machen als die Menschen, die heute vor 86 Jahren zusahen“.

Von Philipp Crone

Installation „AugenBlicke“ im NS-Dokuzentrum
:Der Shoah ein Gesicht geben

Die Installation „AugenBlicke“ im NS-Dokuzentrum zeigt Porträtaufnahmen jüdischer Kinder aus München, die vom NS-Regime verfolgt wurden. Zeitzeugen mahnen: Das ist nicht nur museale Vergangenheit.

Von Benedikt Karl

Charlotte Knobloch
:„Stehe ich noch als stolze Deutsche vor Ihnen?“

Die Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch hält eine bewegende Rede in der Düsseldorfer Universität. Ihr Vertrauen in die Deutschen sei „fast aufgebraucht“. Ein Rest von Zuversicht aber bleibt.

SZ PlusVon Christian Wernicke

VR-Brillen im Geschichtsunterricht
:Wenn Charlotte Knobloch als Avatar von der Judenverfolgung erzählt

Das städtische St.-Anna-Gymnasium in München ist weltweit die erste Schule, die ein ambitioniertes Virtual-Reality-Projekt unter dem Titel „Inside Pogromnacht“ testen darf.

Resolution im Landtag
:Fraktionsübergreifende Solidarität mit Israel

CSU, Freie Wähler, Grüne und SPD stellen sich im bayerischen Landtag gemeinsam gegen Antisemitismus. Wie sie das jüdische Leben im Freistaat stärken wollen.

Jahrestag der Hamas-Attacke
:„Wir konnten uns nicht vorstellen, dass so etwas möglich war“

Der Anschlag der Hamas auf Israel habe wie ein Funke auch in der Diaspora viele Feuer entzündet, sagt IKG-Präsidentin Knobloch beim Gedenken in der Münchner Synagoge.

Von Martin Bernstein, Justin Patchett

Jahrestag des Hamas-Terrors
:Tausende demonstrieren für Freilassung der israelischen Geiseln

Die Münchner Polizei zählt 8000 Teilnehmer. Von Gegendemonstranten der Gruppierung „Palästina spricht“ werden sie als „Kindermörder“ und „Faschisten“ beschimpft.

Von Martin Bernstein, Justin Patchett

Antisemitismus
:Knobloch beklagt offenen Judenhass an Hochschulen

Die CSU-Landtagsfraktion tauscht sich mit jüdischen Gästen aus und fordert die Exmatrikulation von Antisemiten und Extremisten.

Jüdisches Leben
:Charlotte Knobloch wird Gastprofessorin in Düsseldorf

Die Holocaust-Überlebende will im Hörsaal über die aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland und den erstarkenden Antisemitismus sprechen.

Interview mit Charlotte Knobloch
:„Es ärgert mich furchtbar, unter welchen Umständen wir heutzutage leben müssen“

Der Schock über den Anschlag auf das NS-Dokuzentrum und das israelische Generalkonsulat in München geht durch die ganze jüdische Gemeinde, sagt deren Präsidentin Charlotte Knobloch. Viele hätten das Gefühl, ihre Heimat verloren zu haben.

SZ PlusVon Ulrike Heidenreich

Kundgebung vor der Münchner Synagoge
:„Der Judenhass ist regelrecht explodiert“

Mehr als tausend Menschen setzen auf dem Sankt-Jakobs-Platz ein Zeichen gegen Antisemitismus und für Israel. IKG-Präsidentin Knobloch verweist auf die bedrohliche Lage für Jüdinnen und Juden. Auch an die von der Hamas entführten Menschen wird erinnert.

Von Martin Bernstein

Vor der Münchner Synagoge
:Kundgebung gegen Antisemitismus und Israelfeindschaft

Die Israelitische Kultusgemeinde will am Mittwoch ein „Zeichen gegen Hass“ setzen. Zum Initiator des bundesweiten Solidaritätstags geht man stillschweigend auf Distanz.

Von Martin Bernstein

Ärger um Protestsong "Nicht mit uns"
:Charlotte Knobloch: Nicht mit mir

Weil im Video zu Ron Williams' Song gegen Rechts auch Dieter Hallervorden ganz kurz etwas sagen darf, zieht die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde ihr Statement zurück.

Von Sabine Buchwald

Rechtsextremismus
:Rechter Terror - eine Münchner Fortsetzungsgeschichte

Eine Wanderausstellung im NS-Dokumentationszentrum stellt die Perspektive der Opfer und Hinterbliebenen in den Mittelpunkt. Manche lokale Aspekte verlagert sie aber zu stark ins Rahmenprogramm.

SZ PlusVon Martin Bernstein

Folgen des Nahost-Konflikts in München
:Das große Schweigen nach dem Terror

Der Krieg in Gaza hat auch in München tiefe Gräben aufgerissen, zwischen Juden und Muslimen, Israelis und Palästinensern. Bei den Betroffenen herrschen Wut, Trauer und eine große Sprachlosigkeit. Doch es gibt Menschen, die vermitteln wollen.

SZ PlusVon Bernd Kastner und Andrea Schlaier

Antisemitismus in der Kunst
:Von der Macht der Bilder

Bei einer Veranstaltung in Freising spricht Charlotte Knobloch über den wachsenden Antisemitismus und zeigt sich bestürzt über die Beispiele, die ihr das Diözesanmuseum zum Thema des Abends präsentiert. Das wiederum wirft eine Frage auf: Wie geht man mit diffamierenden Kunstwerken um?

Von Francesca Polistina

CSU-Spitzenpolitiker
:Alois Glück ist tot

Landtagspräsident, Fraktionschef, Moderator: Die bayerische Politik trauert um einen allseits respektierten Mann. Das Bedauern ist parteiübergreifend groß.

UN-Generalsekretär in der Synagoge
:Ein Signal, das weit über München hinausstrahlt

Am Vorabend der Siko besucht António Guterres die Synagoge am St.-Jakobsplatz. Nach seinen Äußerungen zum Überfall der Hamas ist die Skepsis der jüdischen Gemeinde anfangs groß. Doch dann kann man Vertrauen beim Wachsen zusehen.

SZ PlusVon Roman Deininger

Erinnerungskultur
:Was passiert, wenn wir nicht rechtzeitig aufstehen

Wenn Zeitzeugen nicht mehr leben, braucht es andere Wege, jungen Menschen die Geschichte der Shoah nahezubringen. Schüler haben nun ein Computerspiel entwickelt, das dabei helfen kann - und sogar Spaß macht.

SZ PlusVon Kathrin Aldenhoff

Jüdisches Lichterfest
:OB Reiter entzündet die erste Kerze auf dem Chanukka-Leuchter

Bis zum 15. Dezember kommt täglich ein Licht dazu. Der Chanukka-Leuchter wurde bereits zum 26. Mal in München öffentlich entfacht - doch in diesem Jahr ist vieles anders.

Landespolitik
:Ein Abend der großen Geste

Die Türkische Gemeinde in Bayern zeichnet drei scheidende Politiker für besondere Anstrengungen um die Integration und die deutsch-türkische Freundschaft aus. Mit der Wahl der Laudatorin setzen die Veranstalter ein Zeichen.

Von Roman Deininger

SZ MagazinAntisemitismus in Deutschland
:Welches Gefühl löst das Wort »Jude« in Ihnen aus?

Bekannte Jüdinnen und Juden aus Deutschland stellen für das SZ-Magazin 79 Fragen zum Thema Antisemitismus. Eine Einladung zur Selbstbefragung.

SZ Plus

NS-Gedenken
:"Ein Vierteljahrhundert historische Verantwortung"

Seit 25 Jahren prägt das Max-Mannheimer-Haus die Erinnerungsarbeit in Dachau. Bei den Feierlichkeiten in der Bildungseinrichtung geht es darum, wie Jugendliche für die Vergangenheit interessiert werden können. Der Nahost-Konflikt überschattet den Abend.

Von David Schmidhuber

Volkstrauertag in München
:"Rasender Judenhass, wie wir ihn seit dem Holocaust nicht mehr gesehen haben"

Ein Tag der Erinnerung, ein Tag der Sorge: Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, spricht beim Gedenkakt für im Ersten Weltkrieg gefallene jüdische Soldaten eine deutliche Warnung aus.

Von Andrea Schlaier

Gedenken an den 9. November
:Kein Koffer soll mehr gepackt sein

In der Hauptsynagoge "Ohel Jakob" erinnert die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, Charlotte Knobloch, an die Bedeutung des 9. Novembers - als Ausgangspunkt der Pogromnacht , aber auch als Startpunkt für die Rückkehr des Judentums ins Herz Münchens.

Von René Hofmann

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