Wut auf die Fleischindustrie in Deutschland: Weil deren Mitarbeiter, vor allem aus Osteuropa, teilweise auf Minijob-Basis bezahlt werden, hat Belgien Beschwerde bei der EU-Komission eingereicht. Die Regierung in Brüssel wirft den Deutschen unlauteren Wettbewerb vor.
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Resteverwertung in der Kühltheke: Die Lebensmittelindustrie hat Methoden entwickelt, um mit Hilfe von Enzymen aus Fleischfetzen ein neues Stück zusammenzusetzen: Klebefleisch. Schon der Name klingt unappetitlich, doch schützen kann sich der Verbraucher bislang kaum.
Von Nicolas Peerenboom und Dirk Zblewskimehr...
Deutschland wird zum Metzger Europas: Es gibt in der hiesigen Fleischindustrie keinen Mindestlohn, die Fleischer schuften teilweise für fünf Euro die Stunde. Die Nachbarländer sind empört - dort verschwinden die Arbeitsplätze.
Von Thomas Öchsnermehr...
Die meisten Menschen glauben: Fleischessen ist normal, natürlich und nützlich. Nur wenn das falsche Tier auf dem Teller liegt, regen sie sich auf. US-Psychologin Melanie Joy erklärt, wie sie das rechtfertigen und was Fleischkonsum mit der Ausbeutung von Menschen zu tun hat.
Von Sebastian Meyermehr...
Die Kritik an der Massentierhaltung nimmt zu. Noch stärker aber wächst die Zahl der Tiere, die in deutschen Fleischfabriken auf Schlachtgewicht gemästet werden. Das zeigen Zahlen, die zwei Grünen-Politiker zusammengetragen haben.
Von Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Das Schlachten von Tieren ist hierzulande eine Milliardenindustrie: Die deutsche Fleischproduktion ist in den vergangenen 15 Jahren stetig gewachsen. Nun ist dieser Trend überraschend gestoppt. Die Produzenten wirken ratlos.
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Tiere, die ihr kurzes Leben knietief im eigenen Kot verbringen - das ist perverser als ein Luftangriff auf einen Zoo. Aber der Luftangriff stört uns viel mehr. Warum eigentlich?
Von Tim Neshitovmehr...
Der Missbrauch umstrittener Medikamente in der Massentierhaltung ist groß. Nun zeigt sich, dass 2011 deutlich mehr verfüttert wurde als bisher angenommen. Tonnenweise verwendeten Tierärzte Antibiotika. Die großen Umweltverbände sind entsetzt.
Von Silvia Liebrichmehr...
Wer ein Steak aus konventioneller Erzeugung auf den Grill wirft, muss davon ausgehen, dass das Tier mit gentechnisch verändertem Soja gefüttert wurde. Konsumenten sind ahnunglsos, denn das Fleisch muss nicht entsprechend gekennzeichnet werden.
Von Silvia Liebrichmehr...
Barack Obama wollte die Macht der Lobbyisten in Washington brechen. Das Gästebuch des Weißen Hauses lässt allerdings an seinem Erfolg zweifeln. Doch nicht nur Lobbyisten gehen im Amtssitz des US-Präsidenten ein und aus, es sind auch viele Promis darunter. Wer? Das kann jetzt jeder selbst ganz einfach herausfinden.
Von Sebastian Gierkemehr...US-Wahlblog
Italienische Experten sollen ins Gefängnis, weil sie 2009 die Gefahr eines Erdbebens falsch eingeschätzt haben. Dieser bizarre Schuldspruch beruht auf der weit verbreiteten, falschen Erwartung, dass Wissenschaftler Risiken vorhersagen können. Ihre Prognosen sind aber nur Wahrscheinlichkeitsaussagen.
Ein Kommentar von Christian Webermehr...
Schweine, eingepfercht auf engstem Raum im eigenen Dreck, mit Verletzungen am ganzen Leib. Hühner und Puten, die mit abgeschnittenen Schnäbeln und Klauen im Dunklen dahin vegetieren - ein Blick in deutsche Mastbetriebe, kann dem Betrachter gründlich den Appetit verderben.
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"Die Fleischindustrie zerstört diesen Planeten": Ein Gespräch mit den Bestsellerautoren Karen Duve und Jonathan Safran Foer über kriminelle Massentierhalter und leichtfertige Konsumenten.
Interview: Martin Kotynek und Marten Rolffmehr...
Der Fleischindustrie steht Ärger ins Haus: Das Kartellamt ermittelt wegen illegaler Absprachen im großen Stil. Auch große Firmen sind betroffen.
Von Silvia Liebrichmehr...
Das erste in den USA entdeckte BSE-infizierte Rind stammt nach amerikanischen Angaben vermutlich aus Kanada. Die US-Fleischindustrie reagierte mit Erleichterung. Kanadische Regierungsvertreter äußerten allerdings Zweifel und forderten DNA-Analysen.
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Meinung
Und täglich grüßt der Lebensmittelskandal: Kaum hat sich der Wirbel um die Hygienemängel bei Müller-Brot gelegt, schließen die Behörden eine Schlachterei des Geflügelproduzenten Wiesenhof. Beide Fälle sind symptomatisch für die Missstände in der Nahrungsmittelindustrie. Schuld sind jedoch nicht allein die Hersteller, sondern auch die Politik, die davor zurückschreckt, härtere Strafen zu verhängen.
Ein Kommentar von Silvia Liebrichmehr...
Die Bilder aus Wiesenhof-Ställen wühlen auf: Arbeiter treten Tiere, verletzen oder töten sie. Auch im Landkreis Dachau gibt es Geflügelmastbetriebe, der Wiesenhof-Skandal wirft einen Schatten auf sie.
Von Helmut Zellermehr...
Gerne werden BSE und seine menschliche Variante als Beispiel maßloser Hysterie angeführt. Zu Recht? Auftakt einer Serie über die Seuchengefahr.
Von Berit Uhlmannmehr...
Kaninchen sind noch schlimmer dran als Puten, Fische in Aquakulturen haben es so eng wie Schweine im Stall. Die Verantwortung für grausame Massentierhaltung wird gern dem Verbraucher zugeschoben, der billig essen möchte. Doch wie groß ist die Macht der Käufer wirklich? Tierschutzpräsident Thomas Schröder beantwortet Leserfragen.
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Die Bikini-Figur heißt heute "Gesundheitsfigur". Obwohl Hungerkuren nichts bringen, boomt das Geschäft mit den Dicken wie nie zuvor. Warum?
Von Ann-Kathrin Eckardtmehr...
Nur sieben Branchen haben den Antrag auf Mindestlohn gestellt - deutlich weniger als erwartet. Arbeitsminister Scholz aber ist nicht enttäuscht, sondern freut sich. Eine Beobachtung.
Von Daniel Steinmeiermehr...
Gewerkschafter werfen Uli Hoeneß vor, seine Mitarbeiter im Wurstwarenunternehmen Howe unter Tarif zu bezahlen und einen Betriebsrat zu verbieten. Hoeneß findet das eine Sauerei - und lobt Oskar Lafontaine.
Von Olaf Przybillamehr...
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