In São Paulo sind Brasiliens Staatschefin Dilma Rousseff und Bundespräsident Joachim Gauck zusammengetroffen. Beide eint ihre Erfahrung mit Diktaturen und deren Aufarbeitung. Daneben ging es vor allem um die traditionell engen Wirtschaftsbeziehungen der Länder. Beide versicherten, daran arbeiten zu wollen - und zu müssen.
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Meinung
Bundespräsident Gauck hat recht, wenn er Steuerhinterzieher scharf kritisiert. Wenn es sich dabei um reine Egoisten handelt, darf er sie ruhig "asozial" nennen. Dieses finale Urteil passt aber nicht zu jenem Hoeneß, der viel hilft und stiftet. Und es passt nicht zu einem Gauck, der sonst den ganzen Menschen betrachtet.
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Daniela Schadt, die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, macht sich für Bildungsgerechtigkeit bei Jugendlichen stark. Gerade besuchte sie nordrhein-westfälische Schulen, um sich über die Arbeit gemeinnütziger Jugendbildungsprojekte zu informieren.
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Die mysteriöse Postsendung im Bundespräsidialamt war harmlos: Eine Untersuchung hat ergeben, dass sich in einem Brief, der kontrolliert gesprengt wurde, kein explosives Material befand.
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Der Fall soll die Bevölkerung für Korruptionsvergehen sensibilisieren: Transparency International hält das Verfahren gegen Ex-Bundespräsident Christian Wulff für angemessen - auch wenn es nur noch um mehrere Hundert Euro geht.
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Meinung
Dass Bundespräsident Gauck Sponsoren aus der Wirtschaft nur noch in engen Grenzen für sein Sommerfest bezahlen lässt, darüber kann man sich freuen. Doch der Dank für diesen Wandel gebührt auch Gaucks Vorgänger Christian Wulff.
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Der Bundespräsident wollte ein Bürgerfest, kein Sommerfest der Promis. Und er versuchte, auf Finanzsponsoring durch Unternehmen zu verzichten. Doch inzwischen merkt Gauck, dass das schwer wird. Er will einen neuen Umgang mit Geldgebern einführen. Aber die sind vorsichtig geworden.
Von Stefan Braun, Berlinmehr...
Erfolgsproduzent Nico Hofmann und Sat.1 planen den nächsten Coup. Nachdem der Privatsender mit der Satire "Der Minister" über den Fall Guttenberg gute Einschaltquoten erzielt hat, soll der Produzent nun die Affäre um den Rücktritt von Ex-Bundespräsident Christian Wulff verfilmen.
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Ein anonymer Hinweisgeber brachte die Affäre Wulff ins Rollen. Die Ermittler machten daraus eine Staatsaktion. Haben sie besonders akribisch gearbeitet oder den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit längst verletzt?
Von Hans Leyendeckermehr...
Die Strafverfolger bieten dem Ex-Bundespräsidenten an, das Verfahren gegen Zahlung von 20.000 Euro einzustellen - aber nur, wenn Christian Wulff ein Schuldeingeständnis ablegt. Die Ermittler befragten auch Wirtschaftsgrößen wie Piëch, Porsche, Frenzel und Hunold. Das Vorgehen ist in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich.
Von Hans Leyendeckermehr...
Seit einem Jahr ist Joachim Gauck Bundespräsident. Worüber hat er gesprochen, in welchen Ländern war er unterwegs? Ein Rückblick auf sein erstes Amtsjahr in Bildern.
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Er möchte nach wie vor der Bürger Gauck sein, deswegen erlebt er die Grenzen des Präsidenten Gauck manchmal als erhebliche Einschränkung. Dennoch hat er seinem Amt im ersten Jahr zu neuem Ansehen verholfen. Als Mahner der Politiker sieht er sich nicht - vielmehr als Verteidiger.
Von Stefan Braun, Berlinmehr...
Waffendeals, Politikerschelte und Sexismus-Debatte - Bundespräsident Joachim Gauck bezieht im "Spiegel"-Interview Position zu politischen Themen, die aktuell Deutschland bewegen - und kritisiert seinen Vorgänger Richard von Weizsäcker.
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Meinung
Muss ein Bundespräsident eine Betriebsanleitung für eine runderneuerte Europamaschine liefern? Natürlich nicht. Zwar waren Gaucks Worte vielleicht ein bisschen zu wenig euphorisch. Es ist keine "große" Rede geworden, die Rührung oder gar einen Ruck hätte bewirken können. Gut war sie trotzdem.
Von Daniel Brössler, Berlinmehr...
Der Auftritt war mit Spannung erwartet worden, die Worte wählte der Bundespräsident ungewohnt deutlich: Trotz aller Probleme plädiert Joachim Gauck dafür, den Weg zu einem gemeinsamen Europa weiterzugehen - und versucht, die Angst vor einer deutschen Dominanz zu zerstreuen.
Rede und Reaktionen im Liveblog. Von Oliver Das Gupta und Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Innere Vereinheitlichung und Großbritannien soll bleiben: Bundespräsident Gauck skizziert in einer Grundsatzrede im Schloss Bellevue seine Vision von Europa.
Die Rede vom 22. Februar 2013 zum Nachlesen im Wortlaut.mehr...
Bei seinem Antrittsbesuch im Freistaat wird Joachim Gauck schnell deutlich gemacht, in welch besonderem Land er sich hier befindet. Einen Grund, nach dem Rechten zu sehen, den gäbe es für den Bundespräsidenten jedenfalls nicht, versichert der Ministerpräsident. Dafür muss Seehofer sich eine spitze Bemerkung gefallen lassen.
Von Mike Szymanski und Susi Wimmermehr...
Fast ein Jahr nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten kommt Joachim Gauck heute zum offiziellen Antrittsbesuch nach Bayern. Der 73-Jährige wird München, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen sowie die Welterbestadt Regensburg besuchen.
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"Ich möchte nicht Präsident in einem Land sein, wo man sich von Freunden kein Geld leihen kann", erklärte Christian Wulff einst. Freundschaften waren ein wichtiges Schmiermittel für den Aufstieg von Wulff. Doch viele der einst nützlichen Beziehungen erwiesen sich später als verhängnisvoll. Viele Freunde sind dem ehemaligen Präsidenten nicht geblieben.
Von Jens Schneider und Ralf Wiegand, Hamburgmehr...
Meinung
Joachim Gauck hat sich für eine zurückhaltende Weihnachtsansprache entschieden. Das liegt daran, dass er nicht nur Subjekt, sondern gelegentlich auch Objekt seiner eigenen Präsidentschaft ist. Er hat sich von niemandem vereinnahmen lassen - jedoch hat er es auch nicht geschafft, die Öffentlichkeit für sich einzunehmen.
Ein Kommentar von Nico Fried, Berlinmehr...
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