Außenpolitik wird zur Chefsache: Die Kanzlerin vertritt Deutschland auf den Gipfeln. Aber was bleibt dann noch für den Außenminister? Eine Außenansicht von Volker Perthes.
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Dialog mit Iran, Wiederannäherung an Europa, Frieden im Nahen Osten - Hillary Clinton kündigt eine Wende in der US-Außenpolitik an. Allerdings: "Militäreinsätze werden bisweilen nötig sein".
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Ach Europa! Der Gaza-Krieg und die Gas-Krise beweisen einmal mehr: Die Außenpolitik der EU muss niemand ernst nehmen. Solange wir Europäer nicht unsere Kräfte vereinen, bestätigen wir nur die Geringschätzung gegenüber uns.
Eine Außenansicht von
Timothy Garton Ashmehr...
EU und Nato, Iran und Irak: In Deutschland ist Außenpolitik kein Grund zum Streiten. Man ringt nicht zwischen, sondern innerhalb der Parteien um die richtige Strategie.
Von
Christian Wernicke, Washingtonmehr...
Die Palästinenser vertrösten und das Interesse auf Iran lenken: Israels neue Außenpolitik verschafft dem Land keine Sicherheit - das sollten die Europäer auch sagen.
Ein Kommentar von
C. Schlötzermehr...
Der designierte demokratische US-Präsidentschaftskandidat John Kerry hat die Außenpolitik von Amtsinhaber George W. Bush scharf angegriffen. Die Wende in der Nahost-Politik habe die arabischen Führer völlig überrascht.
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Horst Teltschik war als Helmut Kohls außenpolitischer Strippenzieher ein regierungsinterneter Gegenspieler von Hans-Dietrich Genscher. Zu seinem 85.Geburtstag erinnert er sich an die spannungsreiche Zusammenarbeit, die Kniffe Genschers - und einen Punkt, den der Außenminister dem Kanzler voraus hatte.
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Der ehemalige US-Außenminister Kissinger beschreibt, wie Genscher Diplomatie betrieb: vertrauensvoll und mit einem Hang zur Eigenständigkeit. Er und andere Minister gaben dem Deutschen ein Versprechen - und mussten wider Erwarten nach Ostdeutschland reisen.
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Die Lorbeeren für die deutsche Einheit bekam allein Helmut Kohl. Sein Außenminister rückte an den Rand. Doch eine neue Biographie über den FDP-Mann zeigt, wie viel Einfluss Hans-Dietrich Genscher tatsächlich hatte.
Von
Bernhard Küppersmehr...
Erschütternde Innenansichten: Gleich in zwei neuen Büchern dokumentieren die Palästinenser Sarree Makdisi und Abdallah Frangi, wie ihre Landsleute in Israel systematisch benachteiligt werden. Bürokratische und militärische Schikanen stehen dabei ebenso auf der Tagesordnung wie die stete Angst von Kindern vor israelischer Gewalt.
Von
Heiko Flottaumehr...
Lob aus dem Saarland: Linkspolitiker Oskar Lafontaine erinnert sich zum 85. Geburtstag Hans-Dietrich Genschers an Gespräche in respektvoller Atmosphäre - und zollt dem Liberalen Anerkennung für seine Außenpolitik.
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Sehenswürdigkeiten, Aussichtspunkte, Nachtleben - was man in Paris nicht verpassen darf, was man sich eigentlich sparen kann und welche Fettnäpfchen für Touristen bereitstehen.
Städtetipps vom SZ-Korrespondenten
Stefan Ulrichmehr...
Joseph Kony ist Massenmörder - und spätestens seit ein paar Tagen weltbekannt: 60 Millionen Menschen haben sich bisher online das Video "Kony 2012" angesehen, mit dem die Organisation "Invisible Children" auf seine Gräueltaten in Uganda aufmerksam machen will. Doch die Methode der NGO sei zweifelhaft, bemängeln Kritiker.
Von
Nakissa Salavatimehr...
Im Saarland hat die Piratenpartei 381 Mitglieder und vier Abgeordnete, in Berlin 2700 Mitglieder und 15 Abgeordnete: In keiner anderen Partei sind also die Chancen so groß, in ein Parlament zu gelangen. Doch wie funktioniert diese Partei? Wie kann man aus dem Nichts auf eine Kandidatenliste gelangen, ohne stundenlang in irgendwelchen Hinterzimmern nach einer Mehrheit zu suchen?
Von
Claudia Henzlermehr...
Peinliches Geplauder: US-Präsident Obama verrät beim Atomgipfel in Südkorea nicht nur seinem Amtskollegen Medwedjew, dass er nach seiner Wahl in Sachen Raketenabwehr "flexibler" sein werde. Ein versehentlich eingeschaltetes Mikrofon könnte nun den Wahlkampf in den USA beeinflussen.
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Meinung
Mehr als ein Signal: Seine erste Auslandreise führt den Bundespräsidenten nach Polen. Mit seiner Lebensgeschichte kann Gauck helfen, das Gönnerhafte in dem schwierigen Verhältnis zum östlichen Nachbarland zu überwinden. Denn gerade in Zeiten der Krise ist die EU auf Polen angewiesen.
Ein Kommentar von
Daniel Brösslermehr...
Warum es so schön ist, dass die einzige Sehenswürdigkeit von Tel Aviv aus feinem Sand ist - und weshalb man mit dem Satz "Ich bin ein Berliner" immer gut ankommt.
Städtetipps von SZ-Korrespondent
Peter Münchmehr...
"Schmierentheater", "Hasspamphlet", "Verirrung": Vertreter jüdischer Organisationen und deutsche Politiker reagieren empört auf das Gedicht von Günter Grass zum Konflikt Israels mit Iran. Sie werfen dem Literaturnobelpreisträger vor, antisemitisch zu sein und keine Kenntnis über die politische Situation in Nahost zu haben.
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Meinung
Wäre Europa eine Bank, dann könnte man die giftigen Wertpapiere in eine Bad Bank stecken. Nur: Europa lässt sich nicht wegschließen, und es lässt sich auch nicht neu verpacken wie Wurstware. Wer Europa wieder attraktiv machen will, der muss etwas risikieren, der muss den Streit suchen. Zum Beispiel beim Haushalt. Oder beim Militär.
Ein Kommentar von
Stefan Korneliusmehr...
Kritik an Günter Grass, Kritik an der israelischen Regierung für ihren Einreisebann: Nahezu einmütig halten die Kommentatoren deutscher Medien die Reaktion Jerusalems auf das Grass-Gedicht für überzogen. Doch auch der Literaturnobelpreisträger bekommt erneut sein Fett weg.
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Wo Touristen in der lauten und extravaganten Metropole das ganz normale Russland erleben können, warum sie im Taxi Kleingeld dabei haben sollten und welche Kleiderordnung beim Ausgehen angemessen ist: Städtetipps für Moskau.
Von
Frank Nienhuysenmehr...
Was soll der Quatsch, wenige Stunden vor dem Gastspiel von Real Madrid so eine emotionale Attacke gegen Borussia Dortmund zu reiten, statt zur Titelverteidigung zu gratulieren? Die Antwort: Uli Hoeneß führt ein Täuschungsmanöver durch, weil der FC Bayern München Zuspruch benötigt. Und der Präsident sendet ein Zeichen: Ich bin wieder da!
Ein Kommentar von
Klaus Hoeltzenbeinmehr...
Während es zwischen Kanzler Schröder und Präsident Bush gelinde gesagt eine Serie gegenseitiger Enttäuschungen gab, harmoniert das deutsch-amerikanische Gespann seit der Machtübernahme Angela Merkels wieder bestens.
Von
Nico Friedmehr...
Exakt ein Jahr nach dem Tod Jürgen Möllemanns ist die FDP zum Parteitag in Dresden zusammengekommen. Nach "schweren Zeiten mit tragischen Augenblicken" sieht FDP-Chef Westerwelle seine Partei wieder gut aufgestellt. Doch bei den anstehenden Landtagswahlen droht den Liberalen eine Niederlagenserie.
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Ganz Berlin weiß: FDP-Chef Westerwelle will Guido Genscher werden. Mit einer Rede an einem symbolischen Ort empfiehlt er sich als möglicher Außenminister - was er offiziell leugnet.
Von
Gökalp Babayigit, Berlinmehr...
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