:Nahostreise: Merz dringt auf Fortschritte im Friedensprozess
Der Einstieg in die zweite Phase der Waffenruhe müsse gelingen, sagt Merz und fordert mehr humanitäre Hilfe für Gaza. Er komme zu einem Zeitpunkt nach Israel, „der komplizierter kaum sein könnte“. Am Sonntag soll Merz Ministerpräsident Netanjahu treffen.
Ramersdorf
:Mann beleidigt Frau mit Palästinensertuch und wird gewalttätig
Als Passantinnen einschreiten, werden auch diese von dem 51-jährigen Täter bedroht. Eine 21-Jährige wird durch einen Faustschlag ins Gesicht verletzt.
Parteitagsbeschlüsse
:So wollen die Grünen wieder auf Kurs kommen
Die Regierungszeit hat das Profil der Partei verwässert. Nun will sie es wieder schärfen. Wie das gelingen soll: ein Überblick über die wichtigsten Punkte.
Berlin
:Verbot von Palästina-Kongress war rechtswidrig
Der Abbruch eines sogenannten Palästina-Kongresses in Berlin im April 2024 durch die Polizei war rechtswidrig. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin entschieden. Aus Sicht der Richter hat die Polizei nicht ausreichend geprüft, ob es ein milderes ...
Gaza-Konflikt
:Berlin verwarnt UN-Palästinenserhilfswerk
Jahrzehntelang hat Deutschland das UNRWA unterstützt. Nun enthielt sich die Bundesregierung erstmals bei der Mandatsverlängerung. Was steckt dahinter?
Radsport
:Team Israel Premier Tech ändert seinen Namen
Nach den propalästinensischen Kundgebungen während der Spanien-Rundfahrt gegen den Rennstall steigen die bisherigen Investoren aus. Es folgen ein neuer Besitzer und ein neuer Name.
Drei Bücher über die neue Weltordnung
:Die Widersprüche des Westens
Wie zurechtfinden in der neuen multipolaren Krisenwelt? Die Bücher von Daniel Marwecki und Martin Kobler weisen einen klugen Weg durch ein Dickicht an Heuchelei, Doppelstandards, Macht und Moral. Ein weiteres Werk allerdings verheddert sich dort.
Aktivismus
:Ist Greta Thunberg radikal?
Als Teenagerin hat sie die größte Umweltbewegung aller Zeiten ausgelöst, mittlerweile kämpft Thunberg auch für Gaza - und zieht besonders in Deutschland immer noch mehr Hass auf sich. Über das Leben einer Frau, für die es nur richtig oder falsch gibt. Und die Frage, ob sie zu krass ist oder wir zu passiv sind.
Palästinenser
:Rätselhafte Charterflüge nach Johannesburg
Mehr als 300 Palästinenser sind in den vergangenen Wochen nach Südafrika ausgereist. Eine undurchsichtige Firma in Israel hat das offenbar organisiert. Hilfsorganisationen erheben gegen diese nun schwere Vorwürfe – und auch gegen die Regierung in Jerusalem.
Palästina-Unterstützer
:Extremistische Gruppen laden in Münchner Vorzeige-Schule ein
Die „Schlau-Schule“ ist für ihre Integrationsarbeit vielfach ausgezeichnet worden. Doch nach Kritik des Antisemitismus-Beauftragten stoppte der Trägerkreis nun eine geplante Pro-Palästina-Veranstaltung. Es war nicht die erste Einladung dieser Art.
Berlin
:Pro-palästinensische Aktivisten auf Brandenburger Tor
Drei pro-palästinensische Aktivisten haben am Donnerstagmittag das Brandenburger Tor in Berlin mithilfe einer Hebebühne bestiegen. Dabei entrollten sie ein Transparent mit dem Schriftzug „Nie wieder Völkermord, Freiheit für Palästina“, sagte ...
Wegen Forschungszusammenarbeit mit Israel
:Palästina-Aktivisten versuchen, die Technische Universität zu besetzen
Bei einer propalästinensischen Demonstration stürmen etwa 40 Aktivisten die TU. Sie werfen der Universität Mitschuld am Leid in Gaza vor.
Journalismus
:Eine „technisch falsche“ Frage
Der italienische Journalist Gabriele Nunziati stellt in Brüssel eine Frage zu Israel und Gaza. Kurz darauf ist er seinen Job los. Bei der Europäischen Kommission will man damit nichts zu tun haben.
MeinungNaher Osten
:Die Palästinenser sind Menschen ohne Rechte
Ein 20-Punkte-Plan schafft noch keinen Frieden – erst recht nicht, da Israel den Bewohnern von Gaza und der Westbank weiterhin Lebensbedingungen auferlegen darf, die Leben unmöglich machen.
MeinungFolterskandal
:Israels Normen und Werte sind ins Rutschen geraten
Die Medien debattieren über ein Video aus einem Gefängnis. Dabei geht es jedoch weniger um die mutmaßliche Misshandlung eines Palästinensers als um das Ansehen des Landes.
Israel
:Folter unter den Augen des Staates
Israel debattiert über den Rücktritt der obersten Militärstaatsanwältin und ein geleaktes Video, das die Misshandlung eines palästinensischen Häftlings zeigt. Menschenrechtsorganisationen listen viele weitere Folterfälle auf.
Nahost
:Gaza, ein Planspiel auf Kunstrasen
In einem neu errichteten Koordinationszentrum im südlichen Israel sollen Soldaten mehrerer Staaten über die Zukunft des Gaza-Gebiets und seiner zwei Millionen Menschen beraten. Aber wo sind die palästinensischen Vertreter?
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Westjordanland: Siedlergewalt bei der Olivenernte
Es war zwar nur eine Mehrheit von einer Stimme, aber die hat gereicht, damit die Knesset am Mittwochabend einen umstrittenen Gesetzentwurf in erster Lesung annimmt. Ultrarechte Abgeordnete hatten den Entwurf eingebracht und darin gefordert, dass das ...
Palästina
:Israel muss Nahrung, Kleidung, Medikamente sicherstellen
Der Internationale Gerichtshof formuliert humanitäre Pflichten für die Besatzungsmacht Israel im Gazastreifen. Und rehabilitiert einen wichtigen Akteur in der Region.
Antisemitismus
:Todesdrohung gegen jüdischen Münchner Hochschul-Professor
Guy Katz, der sich gegen Antisemitismus engagiert und an die israelischen Hamas-Geiseln erinnerte, sieht sich mit Anfeindungen und Gewaltandrohungen konfrontiert. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt.
Nahost
:„Natürlich sind wir erleichtert, aber wir sind auch in Trauer“
Laith Arafeh ist Leiter der palästinensischen Mission in Deutschland. Natürlich ist auch er jetzt voller Hoffnung, aber er kennt das Misstrauen seinem Volk gegenüber, die Vorurteile. Er weiß: Das Schwierigste kommt noch.
Nahost
:Heimkehr in den Widerstand
Im besetzten Westjordanland hat die Hamas seit dem 7. Oktober 2023 rasant an Beliebtheit zugelegt. Und die jetzt von Israel freigelassenen Gefangenen werden als Freiheitskämpfer verehrt. Eine Begegnung im Flüchtlingslager Jalazon.
Ein Dokumentarfilm über zwei Orchester
:Musiker während der Diktatur der Nationalsozialisten
Zwei Orchester: eines als Nazi-Propagandainstrument, eines aus exilierten Juden in Palästina – im NS-Dokumentationszentrum hat ein Arte-Film Premiere.
Wiederaufbau in Nahost
:Deutschland beginnt mit Hilfe für den Gazastreifen
Um die Not im Gazastreifen zu lindern und die Lage zu stabilisieren, will die Bundesregierung rasch aktiv werden – auch als Co-Gastgeber einer Wiederaufbau-Konferenz. Und was ist mit Friedenstruppen?
Trumps Friedensplan
:„Es wird keinen dritten Weltkrieg geben“
Trump erlebt in Israel und Ägypten einen „monumentalen Tag“. Das andere politische Spitzenpersonal muss bei der Friedensfeier stehen – nur Macron sitzt im Plüschsessel. Szenen einer denkwürdigen Konferenz.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Geisel-Rückkehr: „Die Freude ist überwältigend“
Alle noch lebenden Geiseln sind frei, Israelis feiern schon das Ende des Kriegs in Nahost. Ofer Waldman von der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv über einen historischen Tag.
MeinungIsrael
:Seinen Retter kann sich niemand aussuchen
In Jerusalem und Tel Aviv wird er nun so umfassend gefeiert, wie es in Amerika und in Europa kaum vorstellbar ist: Donald Trump, der ewige Ankündiger, hat tatsächlich etwas für die Gegenwart getan.
Nahost
:Israel erwartet die Rückkehr der Geiseln
Alle 20 noch lebenden Entführten sollen nach zwei Leidensjahren bis Montagmorgen zurückkehren. Donald Trump wird in der Knesset sprechen. Die Hamas lehnt ihre Entwaffnung weiterhin ab.
Geschichtsbild
:Endlich Friede in Nahost?
So viele Anläufe dazu gab es schon, der im September 1993 war bislang der hoffnungsvollste.
Exil zur NS-Zeit in Südosteuropa
:Als Deutsche über die Balkanroute flüchteten
Marie-Janine Calic schildert eindrucksvoll die Irrwege zahlreicher Menschen, die in Belgrad oder Zagreb Schutz vor Hitlers Schergen suchten. Ein glänzendes Buch übers Nichtankommen und die Tragik des 20. Jahrhunderts.
MeinungNahost
:Nie waren die Chancen auf ein Ende dieses Krieges so groß wie jetzt
Doch entscheidend ist, wie es weitergeht zwischen Israelis und Palästinensern. Überzeugende Lösungen hat kein Staatsmann vorzuweisen. Und ob Trump nun seinen Nobelpreis kriegt? Den meisten Menschen in Tel Aviv und Gaza dürfte es egal sein.
Nach Gaza verschleppte Brüder
:Ein Lebenszeichen und ein Wettlauf gegen die Zeit
Seit dem 7. Oktober 2023 werden die Zwillinge Ziv und Gali Berman, die auch deutsche Staatsbürger sind, von den Hamas-Terroristen festgehalten. Am Tag ihrer Entführung waren sie 26 Jahre alt.
St. Paulis Kapitän Jackson Irvine
:Gaza und die Gräben am Millerntor
St. Paulis Identifikationsfigur Jackson Irvine fällt immer wieder mit zweideutigen Statements zum Existenzrecht Israels auf. Der linksalternative Kiezklub droht sich über der Personalie zu entzweien.
Berlin
:Stimmen für Palästina
Nach zwei Jahren Krieg in Gaza empfindet die mit Palästina solidarische Bewegung in Deutschland Wut und Enttäuschung – und stellt Fragen zur Staatsräson. Eine Berliner Initiative will Brücken bauen.
MeinungNahost
:Der 7. Oktober ist der Tag, an dem alle Hemmungen fielen
Der beispiellose Terror der Hamas überlagert bis heute alles – er rechtfertigt in Israel nun fast jedes Vorgehen. Und er hat den Traum der Palästinenser von einem eigenen Staat zerstört.
Krieg in Gaza
:In den Händen der Hamas
Die Geiseln der Hamas sollen endlich freikommen. Viele starben jedoch bereits in den Tunneln der Hamas oder mussten dort Schreckliches ertragen. Eine Chronologie.
Israels Militäreinsatz in Gaza-Stadt
:Besuch in einer Stadt aus Trümmern
Die israelische Armee bringt Journalisten nach Gaza-Stadt. Sie zeigt ihnen die Infrastruktur der Terrorgruppe Hamas – inmitten völliger Zerstörung.
Gaza-Aktivisten in israelischer Haft
:Thunberg klagt über Wassermangel und Bettwanzen
Die Aktivisten der Gaza-Hilfsflottille sollen in israelischer Haft misshandelt worden sein. In Italien finden große Palästina-Solidaritätsdemonstrationen statt, bei denen auch Hamas- und Hisbollah-Fahnen geschwenkt werden.
Nahost-Konflikt
:Hunderte Festnahmen nach Pro-Palästina-Protest in London
Die Behörden hatten die Organisatoren der Kundgebung nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Manchester aufgefordert, die Veranstaltung abzusagen.
Krieg in Nahost
:Israel stimmt offenbar Rückzugslinie zu
Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump hat Israel bei den Verhandlungen um Frieden einer ersten Rückzugslinie zugestimmt. Wird diese auch von der Hamas akzeptiert, trete eine sofortige Waffenruhe in Kraft, so Trump.
Deutsche Israel-Politik
:Mehr als 100 Nahostexperten fordern Abkehr von der Staatsräson
Die fast bedingungslose Solidarität mit der israelischen Regierung müsse beendet werden, erklären Diplomaten, Forscher und Völkerrechtler. Sie sei nicht mehr mit dem Grundgesetz und Deutschlands historischer Verantwortung vereinbar.
Zum Jahrestag des 7. Oktober
:„Wir wollen mit unserem Schweigen die einseitigen Stimmen übertönen“
Der Verein Freunde Abrahams ruft zwei Jahre nach dem Hamas-Terror vom 7. Oktober zu einer stillen Demonstration auf, um an die Opfer des Konflikts auf beiden Seiten zu erinnern. Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden Stefan Jakob Wimmer über die Auswirkungen auf München und seine Kritik an der Stadt.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Friedensplan für Gaza: Stimmt die Hamas ihrem Ende zu?
Ist der Krieg zwischen Israel und der Hamas bald befriedet? Das behauptet jedenfalls Donald Trump. Aber ganz so einfach ist es nicht.
Nahostkonflikt
:Trump, der Friedensstifter?
Der US-Präsident ist besessen davon, den Friedensnobelpreis zu erhalten. Im Fall des Gaza-Kriegs haben seine Ambitionen immerhin bewirkt, dass er seine Riviera-Pläne aufgegeben hat.
MeinungNahost-Konflikt
:Frieden ist ein großes Wort im Angesicht dieser Kriege
Warum Donald Trumps geplanter Deal mit Israel zwar Hoffnung macht – mit echtem Frieden aber kaum etwas zu tun hat.
Großbritannien
:Der umstrittene Vermittler
Tony Blair kann große Erfolge vorweisen – doch der Krieg im Irak und seine Zeit als Sondergesandter im Nahen Osten zählen nicht dazu. Dass ausgerechnet er eine wichtige Rolle im Gaza-Friedensplan spielen soll, stößt auf Skepsis.
Nahost
:Der US-Friedensplan für Gaza im Wortlaut
US-Präsident Donald Trump hat beim Treffen mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am Montag in Washington einen neuen Friedensplan für den Nahostkonflikt vorgelegt. Die „Süddeutsche Zeitung“ dokumentiert die Initiative im Wortlaut:
Reaktionen auf Trumps Friedensplan
:Viel Zustimmung – und Warten auf die Hamas
Trumps Vorstoß zu einem Frieden im Nahen Osten stößt auf positive Rückmeldungen, auch wenn viele Details noch offen sind – vor allem, was mit dem Plan passiert, wenn die Hamas nicht zustimmt.
Podcast „Und nun zum Sport“
:Die Debatte über Israel: „Der Sport handelt nicht nach Leitlinien, sondern wie es ihm politisch in den Kram passt“
Ist es richtig, Athleten für die Politik ihrer Regierung zur Verantwortung zu ziehen und sie auszuschließen? Über den Umgang mit Israel im Sport und die Suche nach einer Haltung.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Gaza: Statt einer Stadt nur noch Geröll
Gaza-Stadt gleicht in weiteren Teilen einem Trümmerhaufen. Israels Premier Netanjahu setzt konsequent auf Krieg