Obdachlosigkeit

München
:Mehr als 300 Kellereinbrüche in sechs Wochen

Die Polizei warnt vor Gruppen, die auf Streifzug gehen. Vier Verdächtige wurden bislang festgenommen. Wo die Täter einsteigen und auf was sie es abgesehen haben.

Von Joachim Mölter

Prozess in München
:Streit um Wodka: Obdachloser nach Messerattacke zu zehn Jahren Haft verurteilt

Der 50-Jährige hatte an einem Busbahnhof in Allach auf zwei Bekannte eingestochen. Ein Opfer überlebte nur wegen des „heldenhaften“ Verhaltens einer Passantin, wie der Richter sagte.

Von Andreas Salch

Messerattacke in Allach
:Sie tranken literweise Wodka, dann stach Marcin B. plötzlich zu

Bei einem Trinkgelage am Busbahnhof am Oertelplatz soll ein Obdachloser zwei seiner Bekannten unvermittelt mit einem Messer attackiert haben. Vor dem Landgericht präsentiert der 50-Jährige eine ganz andere Version der Geschehnisse.

SZ PlusVon Andreas Salch

Armut im Winter
:Sollte man als Passant Obdachlosen helfen?

Oder kann die Unterstützung womöglich sogar kontraproduktiv sein? Über die Ambivalenz des Helfens in einer reichen Stadt – und was Streetworker raten.

SZ PlusVon Bernd Kastner

Korrekturen
:Montys Frühstück und der US-Heimatschutz

Notwendige Nacharbeiten zu einem britischen Medium, einer Statistikzahl, einer US-Ministerin, einem russischen Amtsgebäude, einem Feldzug und einer Naturschutz-Stiftung.

Kampf gegen den Frost
:„Eingemummelt wie im Iglu“ auf der Suche nach Wärme

Wie bewältigen Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben oder unter freiem Himmel arbeiten müssen die klirrende Kälte? Auf dem Viktualienmarkt schließen einige Händler ihren Stand, dagegen ist der Andrang bei der Obdachlosenhilfe St. Bonifaz groß – nicht nur jetzt.

Von Andrea Schlaier

Obdachlosigkeit im Winter
:„Draußen auf der Straße stirbst du“

Eine Million Menschen sind wohnungslos in Deutschland. Viele kämpfen gegen den Schnee an, versuchen zu überleben und finden Schutz in Winternotprogrammen. Paul, 20, aus Hamburg ist einer von ihnen.

SZ PlusVon Paulina Würminghausen

Wohnungslosigkeit
:Was bedeutet der Winter für Obdachlose?

Trotz der massiven Kälte nehmen nicht alle Betroffenen die zahlreich bestehenden Hilfsangebote an. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zu Besuch in der Wärmestube in Nürnberg.

SZ PlusVon Max Weinhold Hernandez

Aktuelles Lexikon
:Obdachlosigkeit

Ein Zustand, den die Bundesregierung mittelfristig beseitigen will – der aber in diesem harten Winter lebensgefährlich ist

SZ PlusVon Joachim Käppner

Kältewelle in Bayern
:Volle Arztpraxen, überfüllte Wärmestuben: Die Kehrseite des Bilderbuchwinters

Bayern erlebt einen weißen, kalten Winter. Was viele freut, bringt aber auch Probleme mit sich: Andrang bei den Ärzten, Glätte-Unfälle und besonders viele Menschen, die vor den eisigen Temperaturen Schutz in Wärmestuben suchen.

Von Nina von Hardenberg

Aktuelles Lexikon
:Was ist ein Kältebus?

Fahrzeug, das hilft, damit Obdachlose im Winter nicht dauerhaft frieren müssen. In Berlin zuletzt mehrfach Ziel von Attacken.

Von Joachim Käppner

Heiligabend für wohnungslose Menschen im Hofbräuhaus
:„Schön, dass Sie da sind!“

Wenn andere an Heiligabend zu ihren Familien gehen, ist es für wohnungslose Menschen oft besonders schwer. Doch im Münchner Hofbräuhaus feiern 600 von ihnen an festlich gedeckten Tafeln. Und manch einer scheint darüber zu staunen.

SZ PlusVon Bernd Kastner

SZ Gute Werke
:Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter von Malteser-Medizin kümmern sich um Menschen, die keinen Zugang zu einer medizinischen Versorgung haben. Die Spenden aus SZ Gute Werke werden zur Finanzierung dringend benötigter Anschaffungen verwendet.

Von Annette Jäger

Wohnungsnot
:Container-Unterkunft für Obdachlose

Die Herausforderungen bei der Unterbringung von Menschen in Notlagen wachsen. Jetzt soll in Haar eine Unterkunft entstehen. Bürgermeister Andreas Bukowski kündigt zudem Fortschritte bei der Schaffung von Wohnraum an.

Von Bernhard Lohr

SZ Gute Werke
:„Bei den meisten reicht das Geld nicht“

Die Wohnungsnotfallhilfe der Arbeiterwohlfahrt hilft Menschen, die ihr Dach über dem Kopf verloren haben oder zu verlieren drohen. Leiter Stefan Wallner schildert im Interview, wer zu der Beratungsstelle kommt und warum die Einrichtung auf Spenden der SZ-Leser hofft.

Interview von Daniela Bode

Wohnungslose Frauen
:Die Unsichtbaren

Mehr als eine Million Menschen in Deutschland haben keine Wohnung. Von den betroffenen Frauen wollen viele nicht, dass man das merkt – sie schlafen auf Sofas von Bekannten, sitzen nachts im 24-Stunden-Café. Unterwegs mit zwei von ihnen in Berlin.

SZ PlusVon Constanze von Bullion (Text) und Olivia von Pilgrim (Illustrationen)

Wohnungsnot in München
:„Es fehlt das formulierte politische Ziel, Wohnungslosigkeit zu reduzieren“

Thomas Zachau hat als Berater für mehr Effizienz in Unternehmen gesorgt. Jetzt bekämpft er zusammen mit sieben sozialen Verbänden in München die Wohnungslosigkeit. Wie er das schaffen will.

SZ PlusInterview von Martina Scherf

Polizei in München
:Verbrannte Obdachlose: 28-jährige Frau festgenommen

In Milbertshofen entdeckte die Feuerwehr bei Löscharbeiten eine Frauenleiche. Nun wurde eine Tatverdächtige ermittelt.

Milbertshofen
:Frauenleiche bei Löscharbeiten in Obdachlosenlager gefunden

Bei dem Einsatz an der Lerchenauer Straße entdeckte die Feuerwehr die Leiche einer Frau. Nun ermittelt die Mordkommission.

Von Martin Bernstein und Katharina Haase

Medizinische Hilfe für Obdachlose
:KI-Kamera lässt Bakterien leuchten

Menschen, die auf der Straße leben, leiden häufig unter Verletzungen, die nur langsam heilen. Die Obdachlosenhilfe St. Bonifaz setzt nun eine KI-gestützte Wundanalyse ein – auch um die Patienten zu motivieren.

Von Nicole Graner

Unterbringung von Wohnungslosen
:Finanzierung für Obdachlosen-Herberge wird eingestellt

Durchreisende Menschen ohne festen Wohnsitz können in der Unterkunft in Ebersberg übernachten. Die Kosten für das Haus aber steigen stark. Deshalb beendet der Landkreis die Finanzierung Ende 2026.

Von Barbara Mooser

Wohnungslosenhilfe in Fürstenfeldbruck
:Obdach für sieben Nächte im Monat

Die Obdachlosenunterkunft Kap, die die Caritas mit Beratungsstelle in einem ehemaligen Hotel in Fürstenfeldbruck betreibt, fängt Menschen auf, die nicht mehr wissen, wohin. Dazu gehören immer mehr Männer und Frauen, die auf dem Wohnungsmarkt scheitern.

Von Manfred Amann

Soziales in Oberschleißheim
:Jahrzehntelanger Helfer der Wohnungslosen

Die Not nach dem Krieg führte 1950 zur Gründung des Männerfürsorgevereins. Dieser hat sich zu einer Organisation entwickelt, die allen Bedürftigen hilft.

Von Bernhard Lohr

Benefizaktion
:Ein Handwerk, das ein Lächeln ins Gesicht zaubert

Im Nußbaumpark schneiden elf Friseure und Friseurinnen der Barber Angels  obdachlosen und bedürftigen Menschen kostenlos die Haare. Den Kunden gibt das weit mehr als nur ein neues Aussehen.

Von Tom Soyer

MeinungÖsterreich
:Vom Stadtstreicher zum Wiener Original

Der Baron Karl musizierte für Kinder und kümmerte sich um seine Mitmenschen. Wie aus einem Obdachlosen im 10. Bezirk ein Wiener Original wurde.

Kolumne von Gerhard Fischer

Polen
:Priester tötet Obdachlosen

Ein Priester in Polen hat die Tötung eines Obdachlosen gestanden. Ermittler sprechen von einem besonders grausamen Mord.

Schätzung der Diakonie
:Im reichen Bayern: Fast 60 000 Menschen sind wohnungslos

Die Diakonie geht davon aus, dass sich in Bayern mehr Leute als gemeinhin angenommen kein eigenes Dach über dem Kopf leisten können. Und so leicht lasse sich das Problem auch nicht beheben – jedenfalls nicht mit sozialem Wohnungsbau alleine.

Film
:Sie sind dann mal weg

Gegen die Autorin des Buchs stehen Betrugsvorwürfe im Raum, die Verfilmung emanzipiert sich aber ohnehin stark vom Kitsch der Vorlage: das Wanderdrama „Der Salzpfad“ mit Gillian Anderson.

SZ PlusVon Martina Knoben

Letzter Wille
:Rudolph Moshammers Obdachlosenverein wird aufgelöst

Der vor 21 Jahren ermordete Modeschöpfer setzte sich zeitlebens für Wohnungslose ein. Nun ist Schluss für seinen Verein – das restliche Vermögen soll auf zwei Initiativen aufgeteilt werden.

Bestiarium - Von Tieren und Menschen
:„Ein Tier zu lieben, hat nichts mit Geld zu tun“

Ob Hund, Katze oder Ratte: Jeanette Klemmt versorgt die Tiere von Obdachlosen in Berlin. Und kümmert sich damit auch um die Nöte der Herrchen und Frauchen.

SZ PlusVon Titus Arnu

Isarvorstadt
:Schlafender Obdachloser angezündet

Passanten löschen das Feuer mit dem Inhalt einer Wasserflasche. Der 57-Jährige kommt ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt gegen einen zweiten Wohnsitzlosen wegen versuchten Mordes.

Obdachlosigkeit
:„Meine Zähne hatten jahrelang keinen Zahnarzt gesehen“

Wer auf der Straße lebt, lebt ungesund ‒ und hat in der Regel keine Krankenversicherung. Die Obdachlosen, die in Oberschleißheim ein neues Leben beginnen, erhalten neben seelischer Unterstützung auch die eigentlich überfällige medizinische Behandlung.

SZ PlusVon Sabrina Proske

SZ-Podcast „München persönlich“
:Was erlebt man in der Bahnhofsmission, Jessica Wolf?

Jessica Wolf ist Sozialpädagogin und arbeitet seit mehr als elf Jahren bei der Bahnhofsmission München. Wer sucht hier nach Hilfe? Wie hat sie ihre Berührungsängste verloren? Und wie kann man selbst aktiv werden? Ein Nachmittag am Hauptbahnhof.

Von Jana Jöbstl

Helene Hegemanns Roman „Striker“
:Obdachlos im eigenen Leben

Kampfsport als Mittel der Selbstfindung ist in der Popkultur schon fast wieder retro. Helene Hegemann lässt die Protagonistin in ihrem neuen Roman „Striker“ trotzdem kicken und boxen. Hilft das der Erkenntnis?

SZ PlusVon Christiane Lutz

Immobilienmarkt
:Immer öfter laufen Kinder Gefahr, ihr Zuhause zu verlieren

In Ebersberg versucht eine Fachstelle, Obdachlosigkeit zu verhindern, doch das wird zunehmend schwieriger. Über eine alarmierende Entwicklung.

SZ PlusVon Anja Blum

SZ-Serie "Ungeklärt"
:Die Hinrichtung

Michael Straten galt als belesen, ein stiller, friedlicher Mann, der sich seine Obdachlosigkeit nicht anmerken ließ. Wie kann es sein, dass so jemand ermordet wird? So brutal, dass die Polizei sich bis heute fragt, wer zu so einer Tat fähig ist.

SZ PlusVon Josef Wirnshofer (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Sucht und Obdachlosigkeit
:„Ich wusste, jetzt ist genug – entweder ich höre auf, oder das war es“

Walter Bulfon war ganz unten, alkoholabhängig und obdachlos. Erst nach einem schweren körperlichen Zusammenbruch hört er auf zu trinken und kämpft. Das Jobcenter vermittelt ihn an ein Integrationsprojekt für Langzeitarbeitslose, heute arbeitet der 63-Jährige wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt.  Eine Erfolgsgeschichte.

SZ PlusVon Gudrun Regelein

Hamburg
:Endstation Wahlkampf

Das Elend am Hamburger Hauptbahnhof ist seit Jahrzehnten Thema in der Stadt. Über einen Ort, der gerade wieder viel Besuch aus der Politik bekommt, und Menschen, die keine Wahl haben.

SZ PlusVon Ulrike Nimz und Jana Stegemann

Warum Heavy-Metal-Fans Gutes tun
:Wilde Kerle mit Herz

Heavy-Metal-Fans wirken furchteinflößend und hören Krachmusik. Soweit das Image. Dabei spenden sie Schlafsäcke an Obdachlose, helfen Festivalgästen mit Behinderung beim Zeltaufbau und kurbeln Projekte gegen Depressionen an. Ein Rock-Soziologe entdeckt gerade bei den Teufelsanbetern christliche Nächstenliebe.

SZ PlusVon Michael Zirnstein

Sozialer Wohnungsbau
:Kritik an SPD-Vorschlag zur Vergabe städtischer Wohnungen

Der Plan sieht vor, künftig deutlich mehr als die Hälfte des Wohnraums an arbeitende Menschen zu vergeben. Von Wohnungslosigkeit betroffene oder bedrohte Personen müssten dann zurückstecken. Der Koalitionspartner im Rathaus ist empört.

Von Ekaterina Kel und Joachim Mölter

Hilfsangebot für Obdachlose
:Wenn das Leben in ein Schließfach passt

Seit Anfang des Jahres können wohnungslose Menschen in Nürnberg ihren Besitz zeitweise in kostenlosen Schließfächern lagern. Wer nutzt das Angebot?

Von Laura-Grazia Indelicato

Messie-Syndrom
:Ist das nur Unordnung oder kann das weg?

Conny von Reinhardstoettner hilft Menschen, denen das Leben wörtlich über den Kopf wächst. Wenn eine Wohnung vor lauter Pizzakartons, Joghurtbechern und Müllsäcken nicht mehr bewohnbar ist, schreitet die Sozialarbeiterin der Arbeiterwohlfahrt München-Land zur Tat – indem sie zunächst mal Vertrauen aufbaut und dann selbst mitanpackt.

SZ PlusVon Annette Jäger

Chance auf Selbstständigkeit
:Ein Neuanfang für wohnungslose Frauen

Im Projekt „Lebensplätze“ bekommen Münchner Frauen ab 50, die jahrelang obdachlos waren, einen ordentlichen Mietvertrag. Stadt und Sozialträger beobachten, dass der Anteil der älteren Frauen ohne feste Adresse weiter ansteigt.

Von Ekaterina Kel

Immenstadt
:17-Jähriger soll Obdachlosen ermordet haben – Prozess startet

Im Mai 2024 wird der wohnungslose Martin H. in Immenstadt aus einer Jugendgruppe heraus angegriffen. Am nächsten Tag ist er tot. Vor Gericht stellt sich nun die Frage: War es Mord?

Von Thomas Balbierer

Obdachlosigkeit in Japan
:Ein paar Quadratmeter für jeden

In Japan sind 2024 noch weniger Menschen ohne Wohnung als schon in den Jahren zuvor. Was macht das Land im Kampf gegen Obdachlosigkeit besser als viele andere Länder?

SZ PlusVon Thomas Hahn

Weihnachtsfeier für Obdachlose im Hofbräuhaus
:„Es landen viele auf der Straße, die keine Ellbogen haben“

Die Weihnachtsfeier im Hofbräuhaus an Heiligabend hat schon Tradition – auch in diesem Jahr sind wieder Hunderte zu der stimmungsvollen Feier gekommen. Einer von ihnen war Wolfgang Eiger, der seit mehr als 20 Jahren wohnungslos ist.

SZ PlusInterview von Thomas Becker

Obdachlose Jugendliche in München
:„Bist du ein Typ, tun sie dir nichts“

Das Leben auf der Straße ist für alle hart. Besonders gefährlich aber ist es für Mädchen und junge Frauen. Weil sie sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind, weil sie sich abhängig machen von Männern, die sie in ihrer Wohnung übernachten lassen. Eine junge Frau erzählt.

SZ PlusVon Kathrin Aldenhoff und Leonhard Simon

SZ Gute Werke
:Mit 78 Jahren wohnungslos

Lisa Zamper wurde wegen Eigenbedarf gekündigt. Lange fand sie nichts Bezahlbares, kam in einem Clearinghaus unter. Im neuen Jahr, endlich, steht eine Schlüsselübergabe an. Allerdings hat sie keine Möbel mehr.

Von Ekaterina Kel

Nächstenliebe auf Tiktok
:Tue Gutes und filme dich dabei

Esa Merzaie geht mit laufender Kamera auf Obdachlose zu, um ihnen Lebensmittel und Hotelübernachtungen zu schenken. Auf Tiktok fliegen ihm dafür die Herzen zu. Ist das wirklich Nächstenliebe oder bloß die Zurschaustellung der eigenen Großherzigkeit?

SZ PlusVon Marcel Laskus

Prozess in München
:Mord an Obdachlosem: Der Täter wollte das Handy seines Opfers

Zwölfmal soll er mit einem Hammer auf den Kopf des alten Mannes eingeschlagen haben, dann zündete er die Leiche an. Nun wurde der Angeklagte verurteilt – er bestritt die Tat bis zuletzt.

SZ PlusVon Andreas Salch

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