Obdachlosigkeit

SZ MagazinWohnungslose Jugendliche
:Wer fängt die Kinder auf, die durchs Netz fallen?

In einer Notunterkunft in Nürnberg finden wohnungslose Jugendliche einen Platz, an dem sie kurz zur Ruhe kommen können. Zwischen Rausch, Zukunftsträumen und Schlägereien stellt sich die Frage: Was, wenn selbst der letzte Zufluchtsort an seine Grenzen gerät?

SZ PlusText: Annabelle Seubert, Zeichnungen: Olivier Kugler

Wohnungslosenhilfe
:„Ich kenne alle Obdachlosen persönlich“

Eine Dusche, ein Briefkasten, ein offenes Ohr: Für Menschen ohne Wohnung sind viele alltägliche Dinge nicht selbstverständlich. In Bad Tölz versucht Barbara Stärz von der Caritas, ihnen möglichst früh zu helfen. Doch Wohnraum ist auch auf dem Land knapp.

SZ PlusVon Emely Greiner

Von Eching nach Dietersheim
:Obdachlosenunterkunft zieht vorübergehend um

Die Alte Post in Eching steht wegen Umbauarbeiten derzeit nicht zur Verfügung. Deshalb bringt die Gemeinde die aktuell sechs Bewohner zeitweise im alten Schulhaus in Dietersheim unter.

Von Kerstin Vogel

Wohnungsnot im Landkreis Dachau
:Eine Chance für die Chancenlosen

Im Landkreis Dachau stehen Wohnungen leer, während Menschen in schwierigen Lebenslagen oft vergeblich nach einem Zuhause suchen. Das Projekt „DAHeim Wohnen“ will beide Seiten zusammenbringen.

Von Gregor Schiegl

Sozialer Brennpunkt
:Stadt verstärkt Sicherheitsmaßnahmen im Nußbaumpark

Mehr Kameras, mehr Polizei, mehr Sozialarbeit: Wie München die Konflikte im Nußbaumpark befrieden will, der zu einem Treffpunkt von Wohnungslosen und Suchtkranken geworden ist.

Von Joachim Mölter

Fußball-WM
:Im Sog des Geldsackfußballs

Atlanta hat schon einmal erlebt, was eine Sportstadt beim Kampf um Profit und Prestige falsch machen kann. WM und Olympia, Enthusiasmus und Ernüchterung. Viele haben dabei etwas gewonnen, aber viele auch: nichts.

SZ PlusVon Holger Gertz

Obdachlosigkeit
:Ein Arzt, der zu den Obdachlosen kommt

In Freising ist der Hausarzt Odo Weyerer einmal pro Woche mit seinem Medmobil, einer rollenden Praxis, unterwegs. Er versorgt bedürftige und wohnungslose Menschen kostenlos.

SZ PlusVon Gudrun Regelein

Politik in München
:Stadt warnt vor Folgen der neuen Grundsicherung

Weil die Regelungen für die Übernahme von Mieten bundesweit geändert werden, droht Dutzenden Münchnern die Wohnungslosigkeit. Und auch für die klamme Stadt kann es teuer werden.

Von Anna Hoben

Schwerpunkt „Bei Nacht“
:„Diese Unterkunft hat mir mein Leben gerettet“

Queere Menschen sind besonders häufig von Wohnungslosigkeit betroffen. In konventionellen Notunterkünften fühlen sie sich oft nicht sicher. Ein Besuch bei Menschen, für die „Zuhause“ eine ganz besondere Bedeutung hat.

SZ PlusVon Saimah Jiwa, Sebastian Strauß (Text) und Paul Dittmann (Fotos)

Schwerpunkt „Bei Nacht“
:Was macht die Politik gegen Wohnungs­losig­keit?

Eine halbe Million Menschen in Deutschland haben kein festes Zuhause. Die schwarz-rote Koalition hat sich vorgenommen, das bis 2030 zu ändern. Noch ist sie von dem Ziel weit entfernt.

SZ PlusVon Saimah Jiwa und Sebastian Strauß

Neue Unterkunft für wohnungslose Frauen mit Hund
:„Es braucht erst ein Tier, um die Herzen der Menschen zu öffnen“

Im kommenden Jahr eröffnet in München das erste Haus für wohnungslose Frauen mit einem Hund. Simone Ortner vom Sozialdienst katholischer Frauen über die besondere Bindung zwischen Tier und Mensch und einen kritischen Aspekt der großen Spendenbereitschaft für das Projekt.

SZ PlusInterview von Johanna Feckl

Urteil im Prozess wegen versuchten Mordes
:Er zündet seinen schlafenden Trinkkumpan an – und geht lächelnd davon

Michal W. und sein späteres Opfer betranken sich nach Ansicht des Gerichts zusammen. Dann zückte der Angeklagte – mit 3,79 Promille Alkohol im Blut – sein Feuerzeug. Nun wird er zu acht Jahren Gefängnis verurteilt.

Von Susi Wimmer

Kitzingen in Unterfranken
:Nach monatelangen Angriffen auf Obdachlosen: Haftbefehl gegen 19-Jährigen

In Kitzingen soll ein 72 Jahre alter Obdachloser über Monate Ziel von Angriffen gewesen sein. Gegen einen 19-Jährigen wurde nun Haftbefehl erlassen.

Architektur für Obdachlose
:Unterkunft mit Würde

Was es bedeutet, auf der Straße zu überleben, wissen viele Menschen im Übergangswohnheim in Innsbruck. Wie eine Unterkunft aussieht, die ihnen Respekt entgegenbringt, mittlerweile aber auch.

SZ PlusVon Mareen Linnartz

München
:Mehr als 300 Kellereinbrüche in sechs Wochen

Die Polizei warnt vor Gruppen, die auf Streifzug gehen. Vier Verdächtige wurden bislang festgenommen. Wo die Täter einsteigen und auf was sie es abgesehen haben.

Von Joachim Mölter

Prozess in München
:Streit um Wodka: Obdachloser nach Messerattacke zu zehn Jahren Haft verurteilt

Der 50-Jährige hatte an einem Busbahnhof in Allach auf zwei Bekannte eingestochen. Ein Opfer überlebte nur wegen des „heldenhaften“ Verhaltens einer Passantin, wie der Richter sagte.

Von Andreas Salch

Messerattacke in Allach
:Sie tranken literweise Wodka, dann stach Marcin B. plötzlich zu

Bei einem Trinkgelage am Busbahnhof am Oertelplatz soll ein Obdachloser zwei seiner Bekannten unvermittelt mit einem Messer attackiert haben. Vor dem Landgericht präsentiert der 50-Jährige eine ganz andere Version der Geschehnisse.

SZ PlusVon Andreas Salch

Armut im Winter
:Sollte man als Passant Obdachlosen helfen?

Oder kann die Unterstützung womöglich sogar kontraproduktiv sein? Über die Ambivalenz des Helfens in einer reichen Stadt – und was Streetworker raten.

SZ PlusVon Bernd Kastner

Korrekturen
:Montys Frühstück und der US-Heimatschutz

Notwendige Nacharbeiten zu einem britischen Medium, einer Statistikzahl, einer US-Ministerin, einem russischen Amtsgebäude, einem Feldzug und einer Naturschutz-Stiftung.

Kampf gegen den Frost
:„Eingemummelt wie im Iglu“ auf der Suche nach Wärme

Wie bewältigen Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben oder unter freiem Himmel arbeiten müssen die klirrende Kälte? Auf dem Viktualienmarkt schließen einige Händler ihren Stand, dagegen ist der Andrang bei der Obdachlosenhilfe St. Bonifaz groß – nicht nur jetzt.

Von Andrea Schlaier

Obdachlosigkeit im Winter
:„Draußen auf der Straße stirbst du“

Eine Million Menschen sind wohnungslos in Deutschland. Viele kämpfen gegen den Schnee an, versuchen zu überleben und finden Schutz in Winternotprogrammen. Paul, 20, aus Hamburg ist einer von ihnen.

SZ PlusVon Paulina Würminghausen

Wohnungslosigkeit
:Was bedeutet der Winter für Obdachlose?

Trotz der massiven Kälte nehmen nicht alle Betroffenen die zahlreich bestehenden Hilfsangebote an. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zu Besuch in der Wärmestube in Nürnberg.

SZ PlusVon Max Weinhold Hernandez

Aktuelles Lexikon
:Obdachlosigkeit

Ein Zustand, den die Bundesregierung mittelfristig beseitigen will – der aber in diesem harten Winter lebensgefährlich ist

SZ PlusVon Joachim Käppner

Kältewelle in Bayern
:Volle Arztpraxen, überfüllte Wärmestuben: Die Kehrseite des Bilderbuchwinters

Bayern erlebt einen weißen, kalten Winter. Was viele freut, bringt aber auch Probleme mit sich: Andrang bei den Ärzten, Glätte-Unfälle und besonders viele Menschen, die vor den eisigen Temperaturen Schutz in Wärmestuben suchen.

Von Nina von Hardenberg

Aktuelles Lexikon
:Was ist ein Kältebus?

Fahrzeug, das hilft, damit Obdachlose im Winter nicht dauerhaft frieren müssen. In Berlin zuletzt mehrfach Ziel von Attacken.

Von Joachim Käppner

Heiligabend für wohnungslose Menschen im Hofbräuhaus
:„Schön, dass Sie da sind!“

Wenn andere an Heiligabend zu ihren Familien gehen, ist es für wohnungslose Menschen oft besonders schwer. Doch im Münchner Hofbräuhaus feiern 600 von ihnen an festlich gedeckten Tafeln. Und manch einer scheint darüber zu staunen.

SZ PlusVon Bernd Kastner

SZ Gute Werke
:Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter von Malteser-Medizin kümmern sich um Menschen, die keinen Zugang zu einer medizinischen Versorgung haben. Die Spenden aus SZ Gute Werke werden zur Finanzierung dringend benötigter Anschaffungen verwendet.

Von Annette Jäger

Wohnungsnot
:Container-Unterkunft für Obdachlose

Die Herausforderungen bei der Unterbringung von Menschen in Notlagen wachsen. Jetzt soll in Haar eine Unterkunft entstehen. Bürgermeister Andreas Bukowski kündigt zudem Fortschritte bei der Schaffung von Wohnraum an.

Von Bernhard Lohr

SZ Gute Werke
:„Bei den meisten reicht das Geld nicht“

Die Wohnungsnotfallhilfe der Arbeiterwohlfahrt hilft Menschen, die ihr Dach über dem Kopf verloren haben oder zu verlieren drohen. Leiter Stefan Wallner schildert im Interview, wer zu der Beratungsstelle kommt und warum die Einrichtung auf Spenden der SZ-Leser hofft.

Interview von Daniela Bode

Wohnungslose Frauen
:Die Unsichtbaren

Mehr als eine Million Menschen in Deutschland haben keine Wohnung. Von den betroffenen Frauen wollen viele nicht, dass man das merkt – sie schlafen auf Sofas von Bekannten, sitzen nachts im 24-Stunden-Café. Unterwegs mit zwei von ihnen in Berlin.

SZ PlusVon Constanze von Bullion (Text) und Olivia von Pilgrim (Illustrationen)

Wohnungsnot in München
:„Es fehlt das formulierte politische Ziel, Wohnungslosigkeit zu reduzieren“

Thomas Zachau hat als Berater für mehr Effizienz in Unternehmen gesorgt. Jetzt bekämpft er zusammen mit sieben sozialen Verbänden in München die Wohnungslosigkeit. Wie er das schaffen will.

SZ PlusInterview von Martina Scherf

Polizei in München
:Verbrannte Obdachlose: 28-jährige Frau festgenommen

In Milbertshofen entdeckte die Feuerwehr bei Löscharbeiten eine Frauenleiche. Nun wurde eine Tatverdächtige ermittelt.

Milbertshofen
:Frauenleiche bei Löscharbeiten in Obdachlosenlager gefunden

Bei dem Einsatz an der Lerchenauer Straße entdeckte die Feuerwehr die Leiche einer Frau. Nun ermittelt die Mordkommission.

Von Martin Bernstein und Katharina Haase

Medizinische Hilfe für Obdachlose
:KI-Kamera lässt Bakterien leuchten

Menschen, die auf der Straße leben, leiden häufig unter Verletzungen, die nur langsam heilen. Die Obdachlosenhilfe St. Bonifaz setzt nun eine KI-gestützte Wundanalyse ein – auch um die Patienten zu motivieren.

Von Nicole Graner

Unterbringung von Wohnungslosen
:Finanzierung für Obdachlosen-Herberge wird eingestellt

Durchreisende Menschen ohne festen Wohnsitz können in der Unterkunft in Ebersberg übernachten. Die Kosten für das Haus aber steigen stark. Deshalb beendet der Landkreis die Finanzierung Ende 2026.

Von Barbara Mooser

Wohnungslosenhilfe in Fürstenfeldbruck
:Obdach für sieben Nächte im Monat

Die Obdachlosenunterkunft Kap, die die Caritas mit Beratungsstelle in einem ehemaligen Hotel in Fürstenfeldbruck betreibt, fängt Menschen auf, die nicht mehr wissen, wohin. Dazu gehören immer mehr Männer und Frauen, die auf dem Wohnungsmarkt scheitern.

Von Manfred Amann

Soziales in Oberschleißheim
:Jahrzehntelanger Helfer der Wohnungslosen

Die Not nach dem Krieg führte 1950 zur Gründung des Männerfürsorgevereins. Dieser hat sich zu einer Organisation entwickelt, die allen Bedürftigen hilft.

Von Bernhard Lohr

Benefizaktion
:Ein Handwerk, das ein Lächeln ins Gesicht zaubert

Im Nußbaumpark schneiden elf Friseure und Friseurinnen der Barber Angels  obdachlosen und bedürftigen Menschen kostenlos die Haare. Den Kunden gibt das weit mehr als nur ein neues Aussehen.

Von Tom Soyer

MeinungÖsterreich
:Vom Stadtstreicher zum Wiener Original

Der Baron Karl musizierte für Kinder und kümmerte sich um seine Mitmenschen. Wie aus einem Obdachlosen im 10. Bezirk ein Wiener Original wurde.

Kolumne von Gerhard Fischer

Polen
:Priester tötet Obdachlosen

Ein Priester in Polen hat die Tötung eines Obdachlosen gestanden. Ermittler sprechen von einem besonders grausamen Mord.

Schätzung der Diakonie
:Im reichen Bayern: Fast 60 000 Menschen sind wohnungslos

Die Diakonie geht davon aus, dass sich in Bayern mehr Leute als gemeinhin angenommen kein eigenes Dach über dem Kopf leisten können. Und so leicht lasse sich das Problem auch nicht beheben – jedenfalls nicht mit sozialem Wohnungsbau alleine.

Film
:Sie sind dann mal weg

Gegen die Autorin des Buchs stehen Betrugsvorwürfe im Raum, die Verfilmung emanzipiert sich aber ohnehin stark vom Kitsch der Vorlage: das Wanderdrama „Der Salzpfad“ mit Gillian Anderson.

SZ PlusVon Martina Knoben

Letzter Wille
:Rudolph Moshammers Obdachlosenverein wird aufgelöst

Der vor 21 Jahren ermordete Modeschöpfer setzte sich zeitlebens für Wohnungslose ein. Nun ist Schluss für seinen Verein – das restliche Vermögen soll auf zwei Initiativen aufgeteilt werden.

Bestiarium - Von Tieren und Menschen
:„Ein Tier zu lieben, hat nichts mit Geld zu tun“

Ob Hund, Katze oder Ratte: Jeanette Klemmt versorgt die Tiere von Obdachlosen in Berlin. Und kümmert sich damit auch um die Nöte der Herrchen und Frauchen.

SZ PlusVon Titus Arnu

Isarvorstadt
:Schlafender Obdachloser angezündet

Passanten löschen das Feuer mit dem Inhalt einer Wasserflasche. Der 57-Jährige kommt ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt gegen einen zweiten Wohnsitzlosen wegen versuchten Mordes.

Obdachlosigkeit
:„Meine Zähne hatten jahrelang keinen Zahnarzt gesehen“

Wer auf der Straße lebt, lebt ungesund ‒ und hat in der Regel keine Krankenversicherung. Die Obdachlosen, die in Oberschleißheim ein neues Leben beginnen, erhalten neben seelischer Unterstützung auch die eigentlich überfällige medizinische Behandlung.

SZ PlusVon Sabrina Proske

SZ-Podcast „München persönlich“
:Was erlebt man in der Bahnhofsmission, Jessica Wolf?

Jessica Wolf ist Sozialpädagogin und arbeitet seit mehr als elf Jahren bei der Bahnhofsmission München. Wer sucht hier nach Hilfe? Wie hat sie ihre Berührungsängste verloren? Und wie kann man selbst aktiv werden? Ein Nachmittag am Hauptbahnhof.

Von Jana Jöbstl

Helene Hegemanns Roman „Striker“
:Obdachlos im eigenen Leben

Kampfsport als Mittel der Selbstfindung ist in der Popkultur schon fast wieder retro. Helene Hegemann lässt die Protagonistin in ihrem neuen Roman „Striker“ trotzdem kicken und boxen. Hilft das der Erkenntnis?

SZ PlusVon Christiane Lutz

Immobilienmarkt
:Immer öfter laufen Kinder Gefahr, ihr Zuhause zu verlieren

In Ebersberg versucht eine Fachstelle, Obdachlosigkeit zu verhindern, doch das wird zunehmend schwieriger. Über eine alarmierende Entwicklung.

SZ PlusVon Anja Blum

SZ-Serie "Ungeklärt"
:Die Hinrichtung

Michael Straten galt als belesen, ein stiller, friedlicher Mann, der sich seine Obdachlosigkeit nicht anmerken ließ. Wie kann es sein, dass so jemand ermordet wird? So brutal, dass die Polizei sich bis heute fragt, wer zu so einer Tat fähig ist.

SZ PlusVon Josef Wirnshofer (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

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