IOC

Internationales Olympisches Komitee

Zukunft der Olympischen Winterspielen
:Das IOC „verrät seine eigenen Werte“

Warum weicht die Nordische Kombination nach mehr als 100 Jahren aus dem olympischen Programm, während Parallel-Snowboarden und Freeride eine Zukunft haben? Fragen und Antworten zu den IOC-Entscheidungen.

Von Thomas Becker, Johannes Knuth und Sebastian Winter

Internationales Olympisches Komitee
:Der nächste Sieg für den Kreml

Das IOC beschließt Russlands Rückkehr in den Weltsport und ermöglicht russischen Sportlern die Qualifikation für Olympische Spiele. Dabei offenbart sich in der Begründung manch Widersprüchliches.

SZ PlusVon Johannes Aumüller und Johannes Knuth

MeinungOlympia
:Das IOC stört sich nicht an Russlands Krieg

Zu den Spielen 2028 in Los Angeles darf der Kreml wieder seine Athleten schicken. Er musste etwas dafür tun. Aber nur ganz wenig.

SZ PlusKommentar von Johannes Aumüller

IOC
:Russische Athleten dürfen wieder bei Olympia starten

Das IOC hebt die Sanktionen gegen das Russische Olympische Komitee weitgehend auf. Präsidentin Coventry spricht von einem „logischen“ Schritt. Für die Sportler gelten verschärfte Anti-Doping-Anforderungen.

Sportpolitik
:IOC streicht Nordische Kombination aus Olympia-Programm

Das Ende einer Ära: Nach mehr als 100 Jahren ist die Nordische Kombination nicht mehr Teil des Programms der Winterspiele. Das IOC begründet seine Entscheidung unter anderem mit fehlendem Zuschauerinteresse.

IOC-Session in Lausanne
:10 000 Dollar für jeden Olympiateilnehmer

Eine Antrittsprämie für Athleten: Mit dieser überraschenden Zusage überstrahlt das IOC bei seinem Sonderkongress alle Debatten. Viele andere Fragen bleiben offen – etwa, wie es mit den Sanktionen gegen Russland weitergeht.

SZ PlusVon Johannes Knuth

Olympia
:IOC zahlt Prämie an alle Sportler

Erstmals in der olympischen Geschichte erhalten  Athleten einen individuellen Zuschuss: 10 000 für jeden Teilnehmer. Außerdem hat sich der Modus der Vergabe künftiger Olympischer Spiele verändert.

IOC
:Und jetzt: eine olympische Abstiegsrelegation?

Ein Jahr nach ihrem Amtsantritt will IOC-Präsidentin Kirsty Coventry ein großes Reformpaket vorstellen. Verbände und Sportarten befürchten Einschnitte – doch auch Coventry selbst wirkte zuletzt reichlich verunsichert.

SZ PlusVon Johannes Knuth

MeinungUmgang mit Fifa und IOC
:Was soll diese Kumpanei, diese Leisetreterei?

Natürlich ist eine WM politisch. Jede andere Annahme wäre weltfremd.  Nur, es sind nicht die Sportler, die in der Pflicht stehen, gegen autokratisches Gehabe zu protestieren. Von Funktionären aber darf man das erwarten.

SZ PlusKolumne von Peter Müller

Ski-Weltverband Fis
:Ein Vorwurf und seine Folgen

Hat das Internationale Olympische Komitee in die Wahl des Ski- und Snowboardverbands Fis eingegriffen, wie es der abgewählte Johan Eliasch behauptet? Anscheinend tobt hinter den Kulissen seit Längerem ein größerer Konflikt.

Von Johannes Knuth

MeinungSpitzensport
:Die Enhanced Games zeigen, wie groß das Dopingproblem ist

Der Sport echauffiert sich gerne über die Enhanced Games. Wenn er doch nur mal mit derselben Leidenschaft sein Dopingproblem angehen würde.

SZ PlusKommentar von Johannes Aumüller

Berlins Olympia-Bewerbung
:So alt sah die Zukunft noch nie aus

100 Jahre nach den NS-Spielen: Deutschlands Hauptstadt will sich um Olympia ab 2036 bewerben – unter anderem mit einer kindlichen Ringelreih-Idee.

Von Gerhard Matzig

Fis-Präsident Johan Eliasch
:Die letzte Rettung: ein armenischer Pass?

Johan Eliasch, der britisch-schwedische Skandalpräsident des Ski- und Snowboard-Weltverbands, wird von seinen Heimatländern nicht zur Wiederwahl nominiert – arbeitet aber womöglich an einer Lösung, um im Amt zu bleiben.

SZ PlusVon Felix Haselsteiner und Johannes Knuth

MeinungSommerspiele-Referendum in NRW
:Jetzt beginnt die Zeit der Olympia-Lobbyisten

Nordrhein-Westfalen kann bei der Olympia-Begeisterung mit München mithalten, die „Leading City“ Köln fällt hingegen zurück. Die Referenden liefern zwei Botschaften – doch entscheidend wird etwas ganz anderes.

SZ PlusKommentar von Johannes Aumüller

MeinungFrauen bei Olympischen Spielen
:Die Geschlechtstests sind unbedingt notwendig

Es ist richtig und notwendig, dass das IOC wieder Geschlechtstests einführt. Doch wer den Sport kennt, der sieht: Es gibt weiterhin eine Lücke.

SZ PlusKommentar von Johannes Aumüller

Sport
:IOC führt verpflichtende Geschlechtertests für Frauen ein

Nur noch „biologische Frauen“ dürfen bei den Olympischen Spielen in der Frauen-Kategorie starten. Wer teilnehmen will, muss sich laut dem Internationalen Olympischen Komitee einem Test unterziehen.

MeinungSportpolitik
:Das IOC sendet Botschaften wie aus einem Asterix-Band

Das Internationale Olympische Komitee schafft es nicht einmal, den Bruch des olympischen Friedens durch die USA zu benennen – geschweige denn zu verurteilen.

SZ PlusKommentar von Johannes Knuth

Podcast „Und nun zum Sport“
:Nach Olympia: Wie diese Spiele die Defizite des deutschen Sportsystems zeigen

Deutschland landet im Medaillenspiegel auf Platz fünf. Ist das Ausdruck einer Krise? Was waren das überhaupt für Winterspiele? Und was lässt sich für die Zukunft ableiten?

Von Anna Dreher, Korbinian Eisenberger und Barbara Klimke

Skeleton-Startverbot bei Olympia
:Helm auf zum Gedenken

Leser beurteilen Wladyslaw Heraskewytschs Kriegsopfer-Erinnerungs-Helm sehr unterschiedlich. Einig sind sich alle, dass die Aktion gewirkt hat.

Schlussfeier der Winterspiele
:Es gibt schon wieder Eis statt ICE

Opern-Charaktere, ehrenamtlich Tätige, ein Chor und eine Italo-All-Time-Playlist: Die Schlusszeremonie der Olympischen Spiele gerät in einer Melange aus Feierlichkeit und Bodenständigkeit stimmig. Auch weil ein Gast der Feier in Verona doch fernbleibt.

SZ PlusVon Holger Gertz

Cortinas neue Bobbahn
:Erst Ruine, dann Streitfall, jetzt Vorzeigeprojekt

Die neue Bob- und Rodelbahn begeistert nicht nur die Athleten, sondern ganz Italien. Entworfen und geplant hat sie ein Leipziger Ingenieurbüro – gebaut wurde sie in Rekordzeit.

Von Barbara Klimke

Der Fall Heraskewytsch und die Folgen
:Wie eine Einladung, vor staatliche Gerichte zu ziehen

Der Sportgerichtshof Cas veröffentlicht die Begründung, mit der er die Disqualifikation des ukrainischen Skeletonfahrers Wladyslaw Heraskewytsch aufrechterhielt. Das Echo von Athlet und Experten ist eindeutig.

Von Johannes Knuth

Italien
:Der Senderchef, der nicht mehr ans Mikro darf

Paolo Petrecca, Leiter von Rai Sport, kommentierte die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele im Fernsehen. Das war ein solches Desaster, dass sein Vizechef die Abschlussfeier übernimmt – und viele fragen, warum der Boss überhaupt im Amt bleibt.

SZ PlusVon Elisa Britzelmeier

Podcast „Und nun zum Sport“
:Der Fall Heraskewytsch: Wie das IOC den Winterspielen schadet

Seit Wladislaw Heraskewytsch wegen seines Helms disqualifiziert wurde, haben auch diese Spiele ihr sportpolitisches Drama. Hat das IOC richtig gehandelt? Und welchen Einfluss hat Russland?

Von Johannes Aumüller und Anna Dreher

Sommerspiele 2028
:Der Olympia-Chef als Störfaktor

Weil er in den Epstein-Files vorkommt, wird Casey Wasserman dazu gedrängt, seine Berateragentur zu verkaufen. Chef der Olympischen Sommerspiele 2028 will er aber bleiben. Wie passt das zusammen?

Von Johannes Knuth

MeinungDer Fall Heraskewytsch
:Der Helm-Eklat legt offen, wie uneindeutig die Regeln des IOC sind

Nach der Niederlage vor dem Sportgerichtshof Cas ist Wladyslaw Heraskewytsch bereit, auch vor staatliche Gerichte zu ziehen. Das könnte für den Sport ein großes Problem werden.

SZ PlusKommentar von Johannes Knuth

ExklusivEpstein Files
:Hat Johan Eliasch über mögliche Kontakte zu Jeffrey Epstein gelogen?

Der Milliardär Johan Eliasch, IOC-Mitglied und Präsident des Ski-Weltverbands Fis, kommt in den Epstein Files vor. Er selbst sagt: Es gab keinen Kontakt. Die Dokumente legen eine andere Geschichte nahe.

SZ PlusVon Thomas Kistner und Johannes Knuth

Podcast: „Auf den Punkt“
:Helm-Eklat: Die Mär von den unpolitischen Spielen

Der Ukrainer Wladislaw Heraskewytsch wollte an Opfer des russischen Angriffs erinnern. Zu politisch, sagt das IOC.

Von Johannes Aumüller und Johannes Korsche

Disqualifikation des Ukrainers Heraskewytsch
:Die bislang größte Affäre dieser Olympischen Winterspiele

Weil er auf seinem Helm an im Krieg getötete ukrainische Athleten erinnert, wird Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch disqualifiziert – und ein Rechtfertigungsmarathon des IOC beginnt. Die Geschichte einer Eskalation.

SZ PlusVon Johannes Knuth

MeinungIOC
:Die Disqualifikation von Heraskewytsch ist ein Kniefall vor dem Kreml

Ist der Helm politisch? Das mag sein. Aber indem das IOC Heraskewytsch nicht zulässt, agiert es selbst hochpolitisch – und im Sinne Russlands.

SZ PlusKommentar von Johannes Aumüller

Olympische Winterspiele
:Die Athleten sollen schweigen, aber sie denken gar nicht daran

Politik hat auf der großen Bühne Olympia nichts zu suchen, so das IOC Dogma. Viele US-Athleten scheint das nicht zu interessieren, sie wollen unbedingt reden: über ihr Land, über verlorene Werte. Den Sportfunktionären und Trump zum Trotz.

SZ PlusVon Holger Gertz

Nordische Kombination
:Die IOC-Präsidentin ist „begeistert“

Die deutschen Kombinierer bleiben im tiefen Schnee des Val di Fiemme stecken und verpassen überraschend eine Medaille. Aber immerhin: Die angereiste Kirsty Coventry äußert sich nach dem Rennen positiv über die Sportart auf olympischer Bewährung.

Von Sebastian Winter

Snowboarderin Ledecka
:„Wenn man lieber verdammte Videospiele bei Olympia sehen will …“

Das IOC erwägt, Snowboard-Rennen in Zukunft aus dem Programm zu nehmen. Ikone Ester Ledecka formuliert deutliche Kritik, die Sorge der Athleten ist groß. Aber noch kämpfen sie für ihren Sport.

Von Felix Haselsteiner

Münchner Olympia-Pläne
:Klingbeil sieht Bewerbung als Investition

Der Vize-Kanzler bekräftigt, dass der Bund Geld gibt für die Olympia-Bestrebungen. Die Politik redet auch in dem Gremium mit, das die Konzepte der Bewerberstädte bewertet.

IOC-Präsidentin Kirsty Coventry
:Die neue Bach

Seit einem halben Jahr führt Kirsty Coventry das Internationale Olympische Komitee. Rund um ihre ersten Spiele wird klar: Die schwierigen Themen vertagt sie – und sie muss weiter gegen internen Widerstand ankämpfen.

Von Johannes Aumüller

MeinungAuftakt der Winterspiele
:Mailand ist auch nicht die Rettung der Spiele

Die Olympia-Welt hat drei erschreckende Winterspiele hinter sich. Und jetzt, bei der Rückkehr in die Alpen: Wird wieder alles gut? Na ja.

SZ PlusKommentar von Johannes Aumüller

Olympische Spiele
:Eine Drohung der neuen Präsidentin

Kirsty Coventry sendet bei ihrer ersten Session als IOC-Präsidentin zwei Botschaften: Russlands Rückkehr ist nicht mehr fern – und es soll sich bloß keine Sportart sicher sein, auch künftig zum olympischen Programm zu gehören.

Von Johannes Aumüller

IOC
:Epstein-Affäre erreicht die olympische Welt

Der Olympia-2028-Boss war im Kontakt mit Jeffrey Epsteins langjähriger Komplizin. Doch die IOC-Präsidentin Kirsty Coventry tut so, als ginge sie das nichts an.

Von Johannes Aumüller

Deutsche Olympia-Nominierungen
:Luis Vogt: Zu spät zu schnell?

Luis Vogt knackt auf der Streif die Olympianorm – allerdings nach der Nominierungsfrist. Bekommt er über ein Hintertürchen doch noch einen Platz? Kurze Antwort: Es ist kompliziert.

SZ PlusVon Felix Haselsteiner und Mads Poschardt

Russland bei den Olympischen Spielen
:„Wir kehren in den Weltsport zurück“

Nur rund ein Dutzend russischer Sportler startet in Italien. Selbst um diese Gruppe gibt es Aufregung – doch die generelle Entwicklung ist ganz in Russlands Sinn.

SZ PlusVon Johannes Aumüller und Johannes Knuth

SZ-Podcast „Das Thema“
:Was Missbrauch im Sport begünstigt

Sexualisierte Gewalt, Belästigung und weitere Übergriffe: Warum das auch den Profi- und Breitensport betrifft.

Von Johannes Knuth und Lars Langenau

MeinungOlympische Winterspiele
:Die Russland-Frage wird die größte Baustelle der neuen IOC-Chefin

Trotz vieler Probleme in der Vorbereitung wird das IOC die Mailand-Spiele schon irgendwie hinwursteln. Brisanter ist die Frage, wie es mit Russland umgeht.

Kommentar von Thomas Kistner

MeinungRussland bei Olympischen und Paralympischen Spielen
:Das Zeitalter der neutralen Athleten endet

Im Kielwasser der Politik holt auch der Sport Russlands Athleten wieder zurück, mit Hymne, Flagge und Outfit. Um Argumente oder Paragrafen geht es offenkundig nur am Rande.

SZ PlusKommentar von Johannes Knuth

MeinungStartrecht bei Olympischen Spielen
:In der Transgender-Frage hat Trump einfach recht

Das Thema ist kompliziert und sensibel, am Ende ist die Haltung des US-Präsidenten in diesem Fall aber richtig: Trans Sportler sollten bei Frauenwettbewerben von Olympischen Spielen nicht starten dürfen.

SZ PlusKommentar von Johannes Aumüller

MeinungInternationales Olympisches Komitee
:Mörder? Macht hoch die Tür! Kriegstreiber? Friede sei mit euch!

Ausnahmen für russische Sportler, Arrangements mit Saudi-Arabien, Doping: Der olympische Sport taugt nicht als Vorbild oder Friedensengel – auch wenn er das Gegenteil behauptet.

SZ PlusKommentar von Johannes Knuth

Podcast „Und nun zum Sport“
:Nach Münchens Ja zu Olympia: Hat Deutschland überhaupt eine Chance?

München will die Sommerspiele – Hamburg, Berlin und die Region Rhein-Ruhr wären ebenso gerne Gastgeber. Aber lohnt sich der Aufwand überhaupt? Worum geht es dem IOC wirklich?

Von Johannes Aumüller, Anna Dreher und René Hofmann

Reden wir über Geld mit Marius Kusch
:„Ich habe Nachrichten bekommen, in denen steht: ‚Das ist eine Schande!‘“

Schwimmer Marius Kusch will an den „Enhanced Games“ teilnehmen, einem Sportereignis, das Doping explizit erlaubt. Nun spricht er über leistungssteigernde Mittel im traditionellen Sport und die Frage, was er mit dem hohen Preisgeld machen will – falls er gewinnt.

SZ PlusInterview von Jürgen Schmieder

MeinungOlympia-Bewerbung
:Nicht mal richtig gewinnen kann der deutsche Sport

Berlin, Hamburg, Rhein-Ruhr, München: Ein Abbruch des nationalen Vierer-Wettstreites um den deutschen Olympia-Kandidaten wäre unangemessen. Aber es ist unverständlich, dass sich der Sport überhaupt in diese Situation manövriert hat.

SZ PlusKommentar von Johannes Aumüller

MeinungNach dem Bürgerentscheid
:Wenn Deutschland Olympia wirklich will, müssen jetzt die Profis ran

Der erste Schritt ist geschafft mit dem Münchner Ja. Doch die deutsche Bewerbung darf jetzt nicht wieder im Verbands-Klein-Klein versumpfen, sondern muss sich etwas trauen. Vorbild: Paris.

SZ PlusKommentar von Claudio Catuogno

Bewerbung um Sommerspiele
:Wie es nach Münchens Ja zu Olympia weitergeht

München hat bei der Bürgerbefragung vorgelegt, Hamburg und die Region Rhein-Ruhr wollen im Frühjahr nachziehen. Worauf es jetzt bei der Vergabe der Sommerspiele ankommt und wann eine Entscheidung fallen könnte.

Von René Hofmann und Johannes Knuth

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