Budapest

Exklusiv„Antifa-Ost“ auf der US-Sanktionsliste
:Trumps langer Arm: Kein Konto mehr für linksextremen Verein

Die Terroreinstufung der „Antifa Ost“ in den USA hat offenbar Auswirkungen auf eine antifaschistische Organisation in Deutschland. Dem Verein „Rote Hilfe e.V.“ wurden Konten bei der GLS-Bank und bei einer Sparkasse gekündigt.

Von Sebastian Erb, Martin Kaul und Meike Schreiber

Kunstminister Markus Blume
:Wie aus dem neuen Konzerthaus ein Interim für die Oper werden könnte

Kunstminister Markus Blume tritt eine Diskussion los: Der vom Freistaat geplante Konzertsaal könnte einen Orchestergraben erhalten und so während der Generalsanierung des Nationaltheaters als eine der Ausweichspielstätten dienen.

Von Susanne Hermanski

Psychologie
:Deprimiert zur Demo

Neue Forschungsergebnisse aus 44 Ländern zeigen: Wer generell unglücklich ist, beteiligt sich womöglich eher an politischen Debatten. Nur was steht am Anfang, das Engagement oder das Unglück?

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

MeinungUngarn
:In einem halben Jahr ist Orbán weg. Aber nur ganz vielleicht

Der Regierungschef in Budapest muss im April um seine Wiederwahl kämpfen. Diesmal könnte es eng werden. Wie praktisch, falls nun tatsächlich seine Freunde Trump und Putin zu Besuch kommen, um über die Ukraine zu feilschen.

SZ PlusKommentar von Verena Mayer

Fünf Jahre Haft für Hanna S.
:„Es gibt keine gute politische Gewalt“

Die mutmaßliche Linksextremistin Hanna S. ist zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Sie soll 2023 in Budapest drei Rechtsextreme am „Tag der Ehre“ verprügelt haben. In seiner Urteilsbegründung wird der Richter grundsätzlich.

SZ PlusVon David Kulessa

Ungarn
:Ein Revolutionär in Radlerhosen

Der ungarische Oppositionelle Péter Magyar liegt seit Monaten in allen Umfragen vorn. Doch wie realistisch ist die Wende in Ungarn? Unterwegs mit einem, der das System Orbán stürzen will.

SZ PlusVon Verena Mayer

Pride Budapest
:Ach – Europa!

Was zu eskalieren drohte, endete in einem Fest der Verbundenheit: Wie eine Delegation um Thomas Hermanns nach Budapest reiste, um die in Viktor Orbáns Ungarn verbotene Pride Parade zu schützen.

SZ PlusVon Andrian Kreye

MeinungUngarn
:Hunderttausende, die sagen: Nicht mit uns, Viktor Orbán

Eine Lehre, die der Ministerpräsident aus der Pride-Parade in Budapest ziehen sollte: Der Unmut über seine Politik ist in Teilen der Bevölkerung überwältigend.

Kommentar von Verena Mayer

LGBTQ in Ungarn
:Budapest steht gegen Orbán auf

Viktor Orbáns Regierung erklärte die alljährliche Pride zur illegalen Veranstaltung. Am Samstag zogen nun mehr als hunderttausend Menschen durch Budapest, um für LGBTQ-Rechte zu demonstrieren.

SZ PlusVon Verena Mayer

Geschichtsbild
:Die Pride in Budapest

An diesem Samstag will die LGBTQ-Gemeinde in Ungarns Hauptstadt ein Verbot umgehen. Ihren Ursprung hatte die Parade vor 28 Jahren.

Von Verena Mayer

LGBTQ
:Es gibt ein liberales und tolerantes Ungarn. Der beste Beweis: Er

Budapests Oberbürgermeister Gergely Karácsony nimmt es mit Viktor Orbán auf: Er möchte die Regenbogenparade stattfinden lassen, obwohl ein neues Gesetz dies untersagt.

Von Verena Mayer

Pride in Ungarn
:Eine Parade als Demo gegen Viktor Orbán

Eine EU-Kommissarin und mehrere Dutzend Europaabgeordnete wollen bei der Pride in Budapest mitfeiern. Die große Frage lautet: Ärgert das Regierungschef Orbán – oder freut er sich heimlich?

Von Josef Kelnberger und Verena Mayer

Einsatz für die Menschenrechte
:„Ohne Druck von der Straße wird selten etwas erreicht“

Ungarn hat den Budapest Pride March verboten. Das Münchner CSD-Team schickt trotzdem eine Delegation dorthin. Henryk Hoefener erklärt, warum man nicht aufgeben soll – und warum die Demo-Organisation auch in Deutschland schwieriger geworden ist.

SZ PlusInterview von Johanna Feckl

Kolumne „Mitten in …“
:Noch viereinhalb Stunden bis zur Erleuchtung

Ein SZ-Redakteur möchte in Porto jene Buchhandlung besuchen, in der J. K. Rowling Inspiration für ihre Harry-Potter-Romane fand. Doch ach, er ist nicht der Einzige. Drei Anekdoten aus aller Welt.

Prozess in München
:Antifa mit Teleskopknüppel

Vermummte Gewalttäter haben vor zwei Jahren in Budapest Jagd auf mutmaßliche Neonazis gemacht und einige von ihnen schwer verletzt. Nun steht die erste Beschuldigte vor Gericht. Eine zentrale Frage: Waren die Taten versuchter Mord?

SZ PlusVon Annette Ramelsberger

Ungarn
:Wie Viktor Orbán für die nächsten Wahlen vorsorgt

Gewählt wird in Ungarn erst wieder 2026, aber die Regierung lässt schon mal das Wahlgesetz ändern – und schwächt damit ihre Gegner.

Von Cathrin Kahlweit

MeinungEU
:Europa sucht die vereinte Antwort auf Trump, ohne sie zu finden

Die Budapester Erklärung der Staats- und Regierungschefs steckt voller Binsenweisheiten, die nichts Gutes ahnen lassen.

SZ PlusKommentar von Jan Diesteldorf

USA und EU
:In Europa geht die Angst um, in Budapest knallen die Korken

Die meisten EU-Regierungen fürchten sich vor Donald Trumps zweiter Präsidentschaft, nur der Ungar Viktor Orbán ist begeistert. Und dann zerbricht auch noch die Regierungskoalition in Deutschland – was in Brüssel aber nicht nur bedauert wird.

Von Hubert Wetzel

Ungarn
:„Ein echter Wendepunkt“

Der politische Newcomer Péter Magyar hat bei der Europawahl in Ungarn aus dem Stand dreißig Prozent der Stimmen geholt. Die Partei von Viktor Orbán gibt sich unbeeindruckt.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit

Ungarn
:Ein Bürgermeister gegen Orbán

Gergely Karácsony kandidiert bei den Kommunalwahlen erneut in Budapest, sehr zum Missfallen der Fidesz-Partei. Für die wäre der Einzug in das Rathaus in der Hauptstadt wichtig.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit

Kratzers Wortschatz
:Ein Hundsveigerl für Heidi Klum

Beschäftigt man sich mit dem Veilchen, das im Dialekt Veigerl heißt, dann kommt man schnell ins Sinnieren. Die zarte Blume ist ein wahres Zuckerl, und sogar auf der Toilette besitzt sie hervorragende Eigenschaften.

Von Hans Kratzer

Ungarn
:Massenproteste gegen Orbán in Budapest

Zu einer der größten Protestkundgebungen der letzten Jahrzehnte hat der ehemalige Politik-Insider Péter Magyar aufgerufen. Er ermutigt die Menschen, sich in seiner neuen Bewegung zu engagieren.

Interview mit Regisseur István Szabó
:"Kino kann etwas, was andere Künste nicht können"

István Szabó kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken: Er ist Oscar-Preisträger und hat mit Weltstars gedreht, später wurde er von seinen eigenen Landsleuten angefeindet. Jetzt kommt der ungarische Regisseur nach München.

SZ PlusVon Josef Grübl

Ungarn
:Tamás Sulyok ist Orbáns neuer Absegner vom Dienst

Der konservative Jurist folgt Katalin Novák nach ihrem skandalbehafteten Rücktritt im Amt des Staatspräsidenten.

SZ PlusVon Tobias Zick

Ungarn
:Missbrauchsskandal bringt Orbán in Bedrängnis

Die Affäre um die Begnadigung eines Mannes, der Druck auf Missbrauchsopfer ausgeübt hatte, zieht in Ungarn immer weitere Kreise. In der Öffentlichkeit wächst die Wut darüber, dass das überhaupt möglich war.

Von Cathrin Kahlweit

Ungarn
:Wegen Widerspruch gefeuert

László L. Simon ist als Leiter des Budapester Nationalmuseums gefeuert worden. Der ungarischen Regierung missfällt sein Umgang mit Fotografien queerer Menschen in der World-Press-Foto-Ausstellung.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit

Leichtathletik-Weltmeisterschaften
:Historische Nullnummer

Letzte Chance vertan: Speerwerfer Julian Weber wird zum Abschluss in Budapest Vierter. Erstmals bleiben die deutschen Leichtathleten bei Weltmeisterschaften ohne Medaille.

Von Johannes Knuth

Leichtathletik-WM in Ungarn
:Heute WM, übermorgen Olympia?

Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Budapest sind bislang ein Erfolg - und ein propagandistisches Mittel für Viktor Orbán. Der Premier hat im Sport längst Größeres vor.

Von Ewald Walker

Leichtathletik-WM
:Das Hollandloch von Budapest

Gleich zwei Läuferinnen aus den Niederlanden stürzen kurz vor der Ziellinie - Sifan Hassan und Femke Bol verpassen jeweils Gold auf den letzten Metern.

Von Johannes Knuth

Leichtathletik-WM
:"Oh Gott, wo willst du mich noch hinbringen?"

Kugelstoßerin Yemisi Ogunleye hatte fast mit ihrer Sportkarriere abgeschlossen, jetzt zählt die 24-Jährige bei den Weltmeisterschaften in Budapest zu den wenigen deutschen Überraschungskandidaten. Ein Gespräch darüber, den Glauben zu bewahren, in vielerlei Hinsicht.

SZ PlusInterview von Johannes Knuth

Leichtathletik
:Schmerz lass nach

Die Liste der verletzten deutschen Leichtathleten vor der WM in Budapest ist alarmierend lang. Dabei zeigt sich: Manche Systeme, die der Verband als Gegenmittel preist, sind in der Praxis bedingt tauglich.

Von Johannes Knuth

Großer Preis von Ungarn
:Verstappen fährt mit sich um die Wette

Zwölfter Red-Bull-Sieg in Serie, elfter in diesem Jahr: Max Verstappen kreiselt auch in Ungarn einsam an der Spitze - auch weil der erfahrene Lewis Hamilton am Start patzt.

Von Elmar Brümmer

Synchronschwimmerin Anita Álvarez
:"Inzwischen kann ich mir die Fotos anschauen"

Die Bilder der Synchronschwimmerin Anita Álvarez, die vor einem Jahr beim WM-Solo-Wettkampf bewusstlos wird, gingen um die Welt. Nun ist die US-Amerikanerin bei der WM in Fukuoka gestartet - und spricht über das Drama von damals.

SZ PlusInterview von Sebastian Winter

Ungarn
:Budapest gegen Viktor Orbàn

Die ungarische Hauptstadt sei fast pleite, sagt der Bürgermeister. Schuld trage der Staat: Budapest werde finanziell ausgeblutet, damit die Regierung der Opposition Unfähigkeit vorwerfen könne.

Von Cathrin Kahlweit

SZ-Kolumne "Mitten in ..."
:Lass Gras rüberwachsen!

Eine SZ-Autorin gerät in Budapest in eine Kneipe, in der es der Wirt mit dem Rauchverbot nicht so genau nimmt - und mit manch anderen Substanzen erst recht nicht. Drei Anekdoten aus aller Welt.

Wellness-Tipps
:Wohlfühlen im Herbst

Die Tage sind schon wieder zu kurz, die Schwimmbäder daheim zu kalt, die Saunen geschlossen – und wenn es jetzt auch noch ungemütlich feucht wird, braucht man einfach etwas fürs Gemüt. Deshalb: neun Tipps für außergewöhnliche Wellness-Orte.

SZ PlusVon SZ-Autorinnen und -Autoren

Schwimm-WM
:"Nur schwimmen, nichts denken"

Lea Boy vom SV Würzburg 05 hat bei der Weltmeisterschaft in Budapest Staffelgold und Silber über 25 Kilometer im Freiwasser gewonnen. Ein Gespräch über die Erschöpfung nach dem Marathon, Leere im Kopf, Grünzeug am Körper - und die Angst vor Fischen.

Von Sebastian Winter

Schwimm-WM
:Punzel springt am Podest vorbei

Mit einem 33. Platz ist die 26-Jährige vor elf Jahren in die Weltspitze eingestiegen, nun ist sie zum sechsten Mal dabei. Und kann die Lücke nicht ganz füllen, die nach dem Rücktritt von Patrick Hausding entstanden ist. Die ersehnte WM-Medaille verpasst sie in Budapest knapp.

Von Sebastian Winter

Schwimm-WM
:Maracanã auf der Margareteninsel

Das WM-Finale von Ungarns Frauen gegen die USA vor 7000 lärmenden Zuschauern zeigt, welch riesigen Stellenwert Wasserball in Ungarn hat. Die erfolgsverwöhnten Männer patzen allerdings bereits im Viertelfinale.

Von Sebastian Winter

MeinungDeutschland bei der Schwimm-WM
:Eine Insel der Glückseligen reicht nicht

Die deutsche Bilanz bei der Schwimm-WM kann sich schon jetzt sehen lassen. Doch der Erfolg täuscht nicht über die Probleme hinweg: Die Zukunft dieses Sports ist in Gefahr.

Kommentar von Sebastian Winter

Schwimmen
:Ein Weltmeister, von dem fast keiner etwas mitbekommt

Florian Wellbrock holt über zehn Kilometer Bronze - und stellt einen WM-Rekord von Michael Groß ein. Doch zum Ruhm seines Vorgängers fehlt ihm etwas Entscheidendes: die Aufmerksamkeit des deutschen Fernsehpublikums.

Von Sebastian Winter

Schwimm-WM
:Fünfte Medaille für Wellbrock

Im Fotofinish gewinnt der Freiwasserschwimmer Bronze über die 10 Kilometer. Auf dieser Strecke hatte zuvor Leonie Beck Silber geholt.

Florian Wellbrock bei der Schwimm-WM
:Gefangen in der Bugwelle

Florian Wellbrock geht auf seiner Paradestrecke über 1500 Meter Freistil zu gemächlich an - und muss den Italiener Gregorio Paltrinieri ziehen lassen. Der Titelverteidiger ist mit Bronze zufrieden, sein Trainer ist zwiegespalten.

Von Sebastian Winter

Katinka Hosszú
:Orbans Schwimmerin

Katinka Hosszú ist Olympiasiegerin, Weltmeisterin, Nationalheldin und Marketing-Maschine. Über eine, die bei der WM in Budapest gefeiert wird - und von ihrer Nähe zur ungarischen Politik profitiert.

SZ PlusVon Sebastian Winter

Schwimmen
:Noch kein Führerschein, aber schon die Schnellsten im Becken

Teenies wie David Popovici, 17, oder Summer McIntosh, 15, sorgen im Schwimmen für Furore. Und bei der WM in Budapest sind sie keineswegs die Jüngsten.

Von Sebastian Winter

Schwimm-WM
:Dramatische Rettung

Die Synchronschwimmerin Anita Alvarez wird während ihrer WM-Kür im Becken bewusstlos. Ihre Trainerin holt sie aus dem Wasser - und kritisiert danach die untätigen Sanitäter. Das Regelwerk wirft weitere Fragen auf.

Von Sebastian Winter

Ukrainer bei der Schwimm-WM
:Und dann fließen die Tränen

Sein Trainingspool ist zerbombt, sein Vater kämpft an der Front - trotzdem gewinnt der Ukrainer Romantschuk Bronze über 800 Meter. Das liegt auch an der besonderen Freundschaft zu seinem deutschen Konkurrenten.

Von Sebastian Winter

MeinungTransgender-Sportler
:Verstörender Vorstoß im Schwimmen

Der Schwimmweltverband will als erste internationale Spitzeninstitution eine eigene "offene Kategorie" für Transgender schaffen. Eine lobenswerte Initiative - aber nur auf den ersten Blick. Denn die Neuerung trägt weiter zur Stigmatisierung bei.

SZ PlusKommentar von Sebastian Winter

Schwimm-WM in Budapest
:Der Groschen ist gefallen

Als erster Deutscher seit Paul Biedermann gewinnt Lukas Märtens über 400 Meter Freistil eine WM-Medaille. Silber hat er auch dem Trainingskollegen Florian Wellbrock zu verdanken - dem Olympiasieger, den er möglichst bald überholen will.

Von Sebastian Winter

WM-Silber für Schwimmer Märtens
:Lukas wer?

400-Meter-Experte Märtens schwimmt in Budapest in seinem ersten WM-Rennen auf Platz zwei. Dabei kannten den Trainingspartner von Florian Wellbrock vor ein paar Monaten nur die wenigsten.

Von Sebastian Winter

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