Auch diesmal dürfen Interessierte wieder gespannt sein, was drei auserwählte Künstler vom 18. bis 25. August am Fuß des Heiligen Bergs beim Kloster Andechs aus einem Stück Holz entstehen lassen.
SZ-Kolumne „Bester Dinge“
:Hopfen und Malz, Meeresgrund erhalt’s
Ein Taucher findet eine 162 Jahre alte Guinness-Flasche. Sie ist noch gefüllt. Nur: Will man wirklich wissen, wie ein Bier von 1864 schmeckt?
Offizieller Oktoberfest-Song
:Eine Ode an den Acker und das Land – aber passt so etwas zur Wiesn?
Die Band Troglauer gewinnt das Voting der Stadt und feiert darin die „Party auf dem Acker“ mit „Bier in jeder Hand“. Soll das die kulturelle Verwurzelung des Fests mit „vui Gfui“ darstellen?
Statistisches Bundesamt
:Wann ist ein Bier ein Bier?
In Deutschland wird immer weniger Bier getrunken, jede Woche macht im Durchschnitt eine Brauerei dicht. Die Zahlen sind schlecht – auch wegen einer statistischen Besonderheit.
Streit um Verschwendung
:Tiefengrundwasser zum Spülen? So erklären sich die Münchner Brauereien
Dürfen Paulaner, Augustiner und Co. auch künftig das wertvolle Tiefengrundwasser zur Reinigung von Tanks und Anlagen verwenden? Umweltverbände fordern ein schnelles Umsteuern, die Brauereien sagen, sie nähmen die Diskussion „sehr ernst“.
Hitze
:Verschwendung von Tiefengrundwasser: Stadt will strengere Regeln für Brauereien
Jahrtausendealtes Wasser zum Flaschenspülen? Im Rathaus zeichnet sich ab, dass sich Münchens Bierproduzenten bald umstellen müssen.
MeinungHitze
:Brauereien müssen die Verschwendung der eisernen Wasserreserve beenden
Das besonders reine Tiefengrundwasser ist geschütztes Gemeingut – und landet in München oft als Spülwasser im Gully. Statt zu handeln, versuchen Brauerei-Lobby und Behörden, Fragen auszuweichen.
ExklusivTrockenheit
:Wie Münchens Brauereien den Wasserschatz der Stadt verschwenden
Für ihr "Münchner Bier" dürfen die Konzerne jahrtausendealtes, besonders reines Tiefengrundwasser abpumpen, eigentlich die eiserne Reserve für Krisen. Nun kommt heraus: Sie nutzen es nicht nur zum Brauen.
Biermarkt
:Die Fußball-WM war „ein Flop“ für deutsche Brauer
Nicht mal die Weltmeisterschaft kann den Abwärtstrend beim Bierverkauf stoppen. Der Chef der Veltins-Brauerei erwartet weitere Pleiten. Dem Unternehmen selbst geht es aber recht gut – dank spezieller Biersorten.
Getränke
:Trend zum alkoholfreien Bier hält an
Alkoholfreies Bier wird immer beliebter. 2025 ist die Produktion um 6,5 Prozent gestiegen. Der Markt für klassisches Bier nimmt ab – wenn auch auf deutlich höherem Niveau.
Nachts in München
:„Hier werden Familien gegen Feiernde ausgespielt“
Im Münchner Uni-Viertel sind die Fronten verhärtet zwischen jungen Menschen, die feiern, und Anwohnern, die ihre Ruhe wollen. Gibt es erneut ein Verkaufsverbot für Bier? Unterwegs mit Konfliktmanagern der Stadt, die um Verständnis werben.
MeinungAlkohol-Steuer
:Das hat seit Jahrzehnten keine Regierung gewagt
Es ist richtig, die Steuer auf Spirituosen zu erhöhen. Nicht aus finanziellen, sondern aus gesundheitlichen Gründen. Nur gehen die Pläne nicht weit genug.
Brauereien
:„Es werden Existenzen bedroht“
Stefan Kreisz von Erdinger Weißbräu ist neuer Präsident des Bayerischen Brauerbunds. Viele Betriebe kämpfen damit, dass der Bierdurst zurückgeht und die Kosten steigen. Was tun?
Heimatpflege in Bayern
:Hopfenanbau ist immaterielles Kulturerbe
Hopfen aus Bayern wird in die ganze Welt verkauft. Doch die Hopfengärten mit den markanten Dolden sind weit mehr als nur Rohstofflieferant.
Leute
:Auf „zwei Meter“ Bier mit Bad Bunny
Der Latino-Sänger gibt in einer Düsseldorfer Kneipe einen aus. US-Fußballer Alex Freeman bekommt einen unverhofften Spitznamen. Und Pietro Lombardi ärgert sich über Gaffer.
Polizei in München
:Bierlaster verliert Ladung auf dem Altstadtring
Die Kästen rutschen in einer Kurve vom Laderaum auf die Straße. Die Folgen: Bierlachen, viele kaputte Flaschen – und ein langer Stau.
Anzapfen
:Training für die Bierkönigin
Nur wenige Handgriffe entscheiden bei Katharina Kastenmüller über Erfolg oder Bierdusche. Bevor die neue bayerische Bierkönigin zum Schlegel greift, muss sie das Anzapfen lernen.
Oktoberfest
:So teuer wird das Bier in diesem Jahr auf der Wiesn
Die Preise erreichen in fast allen Zelten neue Rekorde – nur ein Wirt verlangt sogar weniger als im Vorjahr. Alle Festhallen im Überblick.
Stadtgeschichte
:Wie superreiche „Bierbarone“ sich das Oktoberfest griffen
Ein Nürnberger Schlitzohr, fünf Strohmänner und eine Riesenhalle: Damit begann eine neue Ära auf der Wiesn. Heute regieren dort die Brauerei-Oligarchen – sie verteidigen ihr Privileg wie eine Festung.
Braukunst
:„Das Bier soll am Mittwoch genauso schmecken wie am Sonntag“
Als Braumeisterin arbeitet Annalena Ebner in einer absoluten Männerdomäne – und in ihrem Traumjob. Was sie tun muss, damit die Bierquelle nie versiegt, und wie es um ihren eigenen Konsum des Gerstensaftes bestellt ist.
Wahl zur Bayerischen Bierkönigin
:Wer trinkt denn hier Spezi?
Fünf Stunden, vier Kandidatinnen und drei Erkenntnisse: Es herrscht Bier-Krieg, Hubert Aiwanger ist im Selfie-Stress und bei der Getränkewahl auf der Galerie spielen sich fürchterliche Szenen ab.
Gesellschaft
:Französische Revolution zum Apéro
Die Franzosen tranken 2025 erstmals mehr Bier als Wein. Ein Umsturz mit Gründen – aber sind es die richtigen?
Streit um Oktoberfest-Monopol
:Der Mythos der Münchner Brauereien gerät ins Wanken
Seit Generationen beherrschen dieselben Biermarken das Bild vom Oktoberfest. Was das tatsächlich mit Tradition zu tun hat, wer am Monopol kratzt – und wer davon profitieren könnte.
Bierverkostung
:Ein Prosit auf die Vielfalt
„Erhellung“, „Geisterbräu“ und „Backyard Pale Ale“: Beim Nano-Bierfestival in Oberhaching präsentieren 18 Hobbybrauer aus München und Umgebung ihre in Eigenregie gemachten Biere. Zu Besuch bei einer speziellen Community.
Bayerisches Brauchtum
:Aus Liebe zum königlichen Weißbier
Vor 20 Jahren wurde der „Erste König-Ludwig-Weißbier-Fanclub“ in Mammendorf gegründet. Der 1450 Mitglieder starke Verein will Gemeinschaft und Brauchtum pflegen. Luitpold Prinz von Bayern gefällt das. Der Brauereichef ist Mitglied Nummer eins.
MeinungPro und Contra
:Sollte das Bier auf dem Oktoberfest weiter nur aus München kommen?
Auf dem Oktoberfest darf nur Bier aus Münchner Brauereien ausgeschenkt werden – so ist die Regel. Eine überholte Tradition?
Streit ums Oktoberfest
:„Vielleicht gibt es dann mal wieder eine Mass für neun Euro“
Ist die Wiesn eine öffentliche Einrichtung oder reiner Kommerz? An dieser Frage dürfte sich entscheiden, wie es weitergeht mit den Bierzelten. Die Kritiker der bisherigen Vergabe berufen sich auf hehre Ziele.
Warnung der Gesundheitsministerin zum „Tag des Bieres“
:„In Bayern gelten rund 255 000 Menschen als alkoholabhängig“
Bier gilt in Bayern zunächst einmal als gefeiertes Kulturgut und Lebensmittel. Nicht als Droge. Die Zahlen zeigen aber, dass Alkoholkonsum auch im Freistaat ein großes Problem ist.
Oktoberfest in München
:Dürfen auf der Wiesn bald Warsteiner und Kölsch in Mini-Gläsern ausgeschenkt werden?
Ein Gastronomen-Paar geht gegen die Vergabe der Festzelte vor, um selbst den Zuschlag zu ergattern. Das könnte das Ende des Münchner Bier-Monopols bedeuten. Was Wirte, Brauereien und Stadt antworten.
Wirtschaft in Bayern
:Bayern bleibt Bier-Spitzenreiter – doch der Absatz sinkt
Hopfen und Malz sind nicht verloren, dennoch verkaufte Bayern im vergangenen Jahr weniger Bier als 2024. Besonders ein Bereich fällt dabei deutlich ab.
Weltneuheit aus Niederbayern
:Vom Baum ins Bierglas
Ein Zufallsfund verändert den Getränkemarkt. Mit der Hefe von einem Baum aus Untergiesing ist der Brauerei Kuchlbauer aus Abensberg ein besonderes alkoholfreies Weißbier gelungen.
Derblecken mit Django Asül
:Alle Infos zum Maibockanstich 2026
Am Dienstag steigt im Hofbräuhaus die zweite große Starkbier-Veranstaltung in München. Wer dabei wichtig ist, wann das Fernsehen überträgt und was anders ist als auf dem Nockherberg.
Glosse
:Das Streiflicht
Der Discounter Lidl wird demnächst immerhin in Nordirland einen Pub eröffnen und der gesamten Insel vielleicht wieder kulturellen Auftrieb geben.
Kleine Brauereien
:Warum auf der Auer Dult kein Platz für Bier aus der Au ist
Benjamin Saller betreibt als „BrewsLi“ eine kleine Brauerei in dem Münchner Stadtviertel und ärgert sich, weil seine Bewerbung abgelehnt wurde. Was Wirtschaftsreferent Scharpf dem entgegenhält – und wie es anderen Konkurrenten erging.
Tatort Niederbayern
:Bierfahrer, Bierdealer und ein spendabler Einbrecher
Nicht jeder herrenlose Bierkasten ist automatisch eine Schenkung. Und ob sich bei einem Einbruch zurückgelassene Bierkästen strafmildernd auswirken, ist auch eher fraglich.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Vom Maximator zum Terminator
Das Starkbierfest während der Fastenzeit ist subtiler als die Wiesn. Die Kunst besteht im klugen Umgang mit dem hochprozentigen Gebräu. Und die beherrscht nicht jeder.
Gastronomie im Landkreis Starnberg
:Wenn die Fruchtsäure mit dem Malzkörper harmoniert
Zwei Jahre nach dem alkoholfreien Hellen bringt die Klosterbrauerei Andechs eine neue Mischung aus Apfelschorle und alkoholfreiem Weißbier auf den Markt. Ein Biersommelier äußert sich bei der Vorstellung voll des Lobes.
Arnstorf
:Dieb bringt zwei Kästen Bier zum Einbruch mit
Ein Unbekannter bricht in eine Kläranlage in Arnstorf ein. Fette Beute macht er dort nicht. Dafür lässt er zwei Kästen Bier zurück – was auch die Polizei schwer irritiert.
Brauereien
:„Tradition zahlt keine Rechnungen“
In Deutschland, dem Land mit den meisten Brauereien weltweit, wird immer weniger Bier getrunken. Viele Hersteller kämpfen ums Überleben oder müssen schließen. Ein Brauer in Mittelfranken wagt dennoch den Neustart. Was treibt ihn an?
Oktoberfest
:Mehr als 5000 Stimmen für neues Wiesn-Bier
Vor rund einer Woche gab die Giesinger Brauerei bekannt, Unterschriften sammeln zu wollen für den Schritt auf die Wiesn. Jetzt gibt es erste Zahlen.
Reden wir über Bayern mit Schwester Doris Engelhard
:„Bei uns gibt es das ganze Jahr über Bier zu jeder Mahlzeit, außer zum Frühstück“
Doris Engelhard ist die einzige Klosterschwester in Deutschland, die eine Brauerei leitet. Ein Gespräch über Bier und die Fastenzeit, Handys beim Chorgebet und die Frage, wie lange ihr Kloster in Mallersdorf noch besteht.
Brauchtum in der Fastenzeit
:Hier wird kräftig eingeschenkt: Münchens beste Starkbierfeste
Weil nach kirchlichem Recht „Flüssiges das Fasten nicht bricht“, starten mit dem Beginn der Fastenzeit die Starkbierfeste. Das auf dem Nockherberg erfundene „Derblecken“ durch kabarettistische Fastenprediger ist inzwischen weitverbreitet. Der große Überblick.
SZ MagazinGetränkekolumne
:Bibi Blocksberg und Billigbier
Ihr erstes Bier trank unsere Autorin mit zwölf in einem Schrebergarten in Recklinghausen, umringt von Metalfans in Nietengürteln. Es war eine der mutigsten Entscheidungen ihres Lebens.
Statistisches Bundesamt
:Sechs Prozent weniger Bier
Der Rückgang beim Bierabsatz ist so stark wie seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1993 nicht. Aber es fehlt etwas in der Statistik.
Streit um Zulassung der Wirte
:München hält an der Zeltvergabe beim Oktoberfest fest
Können sich die Wiesn-Brauereien ihre Wirte selbst aussuchen? Diese Frage beantworten das Wirtschaftsreferat und ein Experte für Vergaberecht gleichermaßen im Sinne der Stadt. Wie sie ihre Auffassung begründen.
Gastronomie
:Münchens Bierpreis-Paradoxon
Einige Münchner Brauereien erhöhen ihre Preise, einige Wirte senken die ihrigen. Wie kann das sein? Über ein Politikum, das einst eine Revolution auslöste – und noch heute relevant ist.
Regensburg
:Schneider Weisse übernimmt älteste Klosterbrauerei der Welt
Das Unternehmen kauft auch die Biermarken „Bischofshof“ und „Weltenburger“ von der Regensburger Brauerei Bischofshof, die Ende des Jahres geschlossen wird.
Wirtschaft in Bayern
:Brauerei Schneider Weisse übernimmt Bischofshof und Weltenburger
Für eine Braustätte in Regensburg bedeutet der Deal das Aus, die älteste Klosterbrauerei der Welt soll allerdings gesichert sein.
Brauwirtschaft
:Der trockene Januar vermiest Brauern das Geschäft
Immer mehr Menschen verzichten zu Jahresbeginn auf Alkohol. Das spüren auch die deutschen Brauereien. Dabei leiden die Unternehmen ohnehin schon darunter, dass der Bierdurst sinkt.
Gastronomie
:Das „Isarkindl“ ist bald Geschichte
Das handwerklich hergestellte Bier aus Freising kommt eigentlich gut an. Doch Simon Klur und Rainer Pieknik geben auf. Das Geschäft lohnt sich einfach nicht.