Atomwaffen

Aktuelle Nachrichten

Sicherheitskonferenz
:Merz will europäischen Atomschirm

Der Bundeskanzler eröffnet die Sicherheitskonferenz in München mit einem Bekenntnis zu europäischer Stärke, einer Warnung an die USA – und einer Geste an den französischen Präsidenten.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

Historie
:Der Griff nach der Bombe

Deutschland fürchtet in der Ära Trump, dass der nukleare Schutz durch die USA verloren gehen könnte. Im Kalten Krieg hatten Kanzler Adenauer und Verteidigungsminister Strauß für diesen Fall eine radikale Idee: eigene deutsche Atomwaffen.

SZ PlusVon Georg Ismar und Joachim Käppner

Geopolitik
:„Trump hat keine Wertschätzung für Europa“

Der frühere französische Staatspräsident François Hollande über die Gemeinsamkeiten zwischen den Präsidenten der USA und Russlands, europäischen Behauptungswillen und die Erfolgschancen der Rechtsextremisten in seinem Land.

SZ PlusInterview von Nicolas Richter

MeinungGreve
:Moderne Abschreckung

Podcast „Auf den Punkt“
:„New Start“ endet – und das atomare Wettrüsten beginnt?

Ein wichtiges Abkommen zur Rüstungskontrolle zwischen den USA und Russland läuft aus. Was daraus folgt.

Von Ann-Marlen Hoolt und Hubert Wetzel

Verteidigung
:Deutschland muss über atomare Abschreckung nachdenken

Der wichtigste Rüstungskontrollvertrag zwischen den USA und Russland ist ausgelaufen, atomare Gefahren waren schon vorher gewachsen. Wie soll die Bundesrepublik auf die neue Unsicherheit reagieren? Gute Optionen gibt es nicht.

SZ PlusKommentar von Nicolas Richter

Sicherheitspolitik
:Europa diskutiert über eigenen nuklearen Schutzschirm

Die USA sind kein zuverlässiger Partner mehr, Europa muss die atomare Abschreckung womöglich bald selbst in die Hand nehmen. Doch wie kann das gelingen?

SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle und Oliver Meiler

Sicherheitspolitik
:Bahn frei für ein neues atomares Wettrüsten

An diesem Donnerstag läuft der New-Start-Vertrag aus, der die Zahl der Atomwaffen der USA und Russlands begrenzt hat. Darüber sind nicht alle unglücklich – auch mit Blick auf China.

SZ PlusVon Reymer Klüver und Frank Nienhuysen

Atomkonflikt
:Warum die USA Iran noch angreifen könnten – und was dagegen spricht

Als die Menschen in Iran auf den Straßen protestierten, versprach US-Präsident Trump ihnen Hilfe – die dann nicht kam. Doch jetzt rechnen wieder viele mit einem Militärschlag der USA. Am Freitag wollen sich Vertreter der USA und Irans in Istanbul treffen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Bedrohungslage
:Die Uhr-Angst

Fünf vor zwölf? Schön wär’s. Die „Doomsday Clock“, die visualisiert, wie knapp diese Welt vor dem Untergang steht, zeigt seit Dienstag nur noch 85 Sekunden bis zum großen Knall.

SZ PlusVon Andrian Kreye

MeinungAtomare Aufrüstung
:Auch wenn Trump alles ins Rutschen bringt: Deutschland darf nicht mitrutschen

Ist Trump ein Grund für die Bundesrepublik, aus den großen Verträgen auszusteigen und Kernwaffen anzuschaffen? Von der Bedeutung des Rechtsgrundsatzes „rebus sic stantibus“.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

MeinungMassenproteste in Iran
:Seit wenigen Tagen erscheint es realistisch, dass in Iran eine neue Zeit beginnt

Die geistliche Führung hat sich Jahrzehnte an der Macht gehalten – aber jetzt gerät die Diktatur der Mullahs ernsthaft in Gefahr. Sie haben die Situation selbst geschaffen, über die sie stürzen könnten.

SZ PlusKommentar von Raphael Geiger

Sorge um US-Schutz
:Braucht Deutschland die Bombe?

Der mögliche Griff Donald Trumps nach Grönland führt auch in CDU und SPD zu heiklen Debatten. Was, wenn es zum Nato-Bruch kommt und die USA dann auch den Atomschutz für Deutschland kündigen?

Von Georg Ismar

MeinungAtomwaffen
:Nukleare Abschreckung: Deutschland braucht einen Plan B

In diesen Zeiten muss leider das Schlimmste angenommen werden. Auch der US-Atomschirm für Deutschland ist nicht mehr sicher – daher sollte der Kanzler mit anderen EU-Staaten Alternativen prüfen.

SZ PlusKommentar von Georg Ismar

Proteste gegen Irans Regime
:Der gefährliche Aufstand der Kaufleute

Die desolate Wirtschaftslage treibt iranische Bürger auf die Straßen, der Mittelstand ist in Aufruhr. Das bedroht die Herrschaft der Mullahs mehr als frühere Demonstrationen. Dazu kommt die Drohung der USA und Israels, militärisch zuzuschlagen.

SZ PlusVon Tomas Avenarius

MeinungIran
:Diesmal könnte es wirklich ernst werden für das Mullah-Regime

Die Angst der Herrschenden wächst – weil die Demonstranten auf den Straßen ganz andere sind als früher. Und weil Israel und die USA die Unruhen politisch nutzen wollen.

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius

MeinungSicherheitspolitik
:Ausgerechnet in diesem dramatischen Moment ist Frankreich dramatisch klamm

Die Franzosen stellen ein Wehrdienstmodell vor, das effizienter wirkt als jenes der Bundeswehr – und doch einen eklatanten Mangel hat.

SZ PlusKommentar von Oliver Meiler

Krieg in der Ukraine
:Das sind die 28 Punkte des US-Friedensplans

Der Vorschlag der US-Regierung sieht umfassende Gebietsabtretungen der Ukraine vor, aber auch Russland dürfte mit einigen Punkten nicht einverstanden sein.

MeinungÖsterreich
:Warum das neutrale Österreich einen UN-Sitz beherbergt

Österreich hat seine Neutralität manchmal unpreußisch gelassen ausgelegt. Warum das Land, das derzeit fest an der Seite der Ukraine steht, einen von vier Amtssitzen der UN beherbergt.

Kolumne von Tobias Zick

Drohnenflüge
:„Irgendjemand versucht gerade, in Belgien Panik zu schüren“

Sie kommen in Wellen, bei Einbruch der Dunkelheit: Die Drohnenflüge über Militärstützpunkten in Belgien seien das Werk von Profis, sagt der dortige Verteidigungsminister. Steckt Russland dahinter?

SZ PlusVon Josef Kelnberger

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:China und die USA: Trump hat sich verschätzt

Zum ersten Mal seit seiner Wiederwahl hat sich Donald Trump mit Xi Jinping getroffen. Kurz vorher macht er eine beunruhigende Ankündigung.

Von Ann-Marlen Hoolt und Lea Sahay

MeinungWettrüsten
:Es droht eine neue Epoche nuklearer Unvernunft

Putin prahlt mit neuen Waffen, China rüstet sein Arsenal schnell auf, die USA wollen wieder mit Atomwaffentests beginnen: Die Eskalationsgefahren sind noch gar nicht zu ermessen.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

Aufregung vor Gipfeltreffen
:Trump kündigt sofortige Atomwaffentests an

Der US-Präsident hat kurz vor dem Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen einen Kurswechsel in der US-Nuklearpolitik eingeleitet. Droht jetzt ein neues nukleares Wettrüsten?

SZ PlusVon Charlotte Walser und Sebastian Gierke

Diplomatie
:Wie Rafael Grossi eine Atomkatastrophe verhindern will

Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde warnt, die Gefahr eines Nuklearkriegs sei so groß wie nie. Dabei ist der Argentinier einer der wenigen, der noch Zugang zu den heikelsten Regimen der Welt hat. Wie schafft er das? Eine Begegnung in Wien.

SZ PlusVon Tobias Zick

Verteidigung
:Nato beginnt Manöver „Steadfast Noon“

In den kommenden zwei Wochen sollen etwa 2000 Soldaten an der Übung mitwirken. Die Bundeswehr beteiligt sich mit Kampfjets, die in der Lage sind, in Europa stationierte US-Atombomben zu transportieren.

Netflix
:Wer diesen Film anschaut, bekommt garantiert Albträume

In ihrem meisterlichen Thriller „A House of Dynamite“ spielt Kathryn Bigelow den Beginn eines Atomkriegs durch. Spoiler: Es gibt kein Happy End.

SZ PlusVon David Steinitz

MeinungIran
:Das Regime der Mullahs ist gefangen in seinem alten Feindbild

Die Führung in Teheran müsste sich im Interesse des Landes für einen Kompromiss mit dem Westen einsetzen – und ihr Atomprogramm beenden. Durch die Drohung mit der Bombe gewinnt das Land nichts.

SZ PlusKommentar von Raphael Geiger

Iran
:Sicherheitsrat billigt neue Atominspektionen

Irans Sicherheitsrat hat die Übereinkunft mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) für eine Wiederaufnahme von Inspektionen gebilligt. In einer von iranischen Medien veröffentlichten Erklärung des Gremiums hieß es, der in Kairo ...

Historie
:„Dem Militarismus keinen Mann und keinen Groschen“

Ukraine, Gaza, Iran: Die Welt steht im Bann zerstörerischer Kriege, doch um die Friedensbewegung ist es still geworden. Die Geschichte einer einst so wirkmächtigen Strömung, die heute ihre Position sucht.

Von Wolfgang Janisch

Sicherheitspolitik
:„Für Nordkorea ist Südkorea nichts als ein kaputter Geldautomat“

In Peking hat Nordkoreas Diktator Kim gerade Chinas neuestes Kriegsgerät bewundert, daheim treibt er das Atomwaffenprogramm voran. Für den Westen scheint er kaum noch ansprechbar zu sein.  Der Experte Andrei Lankov erklärt, warum nur Donald Trump das ändern kann.

SZ PlusInterview: Thomas Hahn

Wie leben wir 2035?
:„Um eine globale Katastrophe auszulösen, genügen ein paar Dutzend Atombomben“

Die Gefahr eines Atomkriegs scheint heute so groß zu sein wie seit Ende des Kalten Krieges nicht mehr. Wie kann die Weltgemeinschaft eine nukleare Eskalation verhindern? Ein Gespräch mit dem Wiener Rüstungskontroll-Experten Nikolai Sokov.

SZ PlusInterview: Tobias Zick

80 Jahre Hiroshima und Nagasaki
:„Die Leute sagen zu mir: Bitte sterben Sie nicht“

Mahner für den Frieden braucht die Welt mehr denn je – doch Zeitzeugen wie Terumi Tanaka werden immer seltener. Er hat die schrecklichen Folgen der US-Atombomben in Japan erlebt. Aber hören die Mächtigen der Welt überhaupt noch zu?

SZ PlusVon Thomas Hahn

Ausstellung in München über Hiroshima
:Der Tag, als die Bombe fiel

Vor 80 Jahren begann mit den Angriffen auf Hiroshima und Nagasaki das Atomzeitalter. Die Bomben brachten Leid und Tod über Hunderttausende Menschen. Daran erinnert eine Ausstellung im Museum Fünf Kontinente in München.

Von Evelyn Vogel

80 Jahre nach Hiroshima
:Die Bombe, die die Welt veränderte

Das Atombombeninferno von Hiroshima am 6. August 1945 zwang die Japaner zur Kapitulation, so lautet die gängige Erzählung. Der britische Weltkriegsforscher Richard Overy sagt: Das stimmt so nicht. Man müsse genauer hinsehen, gerade heute.

SZ PlusRezension von Cord Aschenbrenner

MeinungAtom-U-Boote
:Auch diese Ankündigung Trumps ist ohne Substanz

Die USA definieren ihre Interessen nicht mehr. Stattdessen fußt ihre Außenpolitik auf der Intuition des Präsidenten, mal auf dieser, mal auf jener. Aber mit einem Nuklearkrieg darf man niemals spielen, nicht einmal verbal.

SZ PlusKommentar von Reymer Klüver

USA
:Warum Trump damit droht, zwei Atom-U-Boote Richtung Russland zu entsenden

Der US-Präsident hat lange gebraucht, bis er gemerkt hat, dass er von Putin vorgeführt wird. Dafür reagiert er jetzt mit einer bisher beispiellosen Eskalation: Er spricht über atomare U-Boote.

SZ PlusVon Boris Herrmann

MeinungVerteidigungspolitik
:Bombenstimmung: Europa sucht sein Heil in Atomwaffen

Ihr Zerstörungspotenzial ist apokalyptisch. Doch achtzig Jahre nach Hiroshima ist die Gefahr eines nuklearen Krieges nicht geschwunden, sondern gewachsen. Auf der Suche nach Friedensklugheit.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Neues Buch von Historiker Mark Walker
:Wie nah Hitler dem Bau der Atombombe war

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs spitzte sich das atomare Wettrüsten mit den USA zu. Wie die Nazis unterlagen, beschreibt der Historiker Mark Walker eindrucksvoll – und wirft hochaktuelle Fragen nach der Verantwortung der Wissenschaft auf.

SZ PlusVon Martina Scherf

MeinungAtomprogramm
:Weder Trump noch Iran will, dass die Welt die Wahrheit kennt

Für Teheran hätte es viel schlimmer kommen können. Immerhin: Es hat seine Macht über den Krieg gerettet. Wenn der US-Präsident nun die Zerstörung der Nuklearanlagen feiert, kann es den Mullahs nur recht sein.

SZ PlusKommentar von Raphael Geiger

Buch über Iran und den Westen
:Mullahs als „Kaiser ohne Kleider“

Wie tickt die Islamische Republik, die gerade von Israel und den USA attackiert wird? Ali Fathollah-Nejad liefert die nötigen Fakten über die Vierfachkrise in Iran und den Zerfall der „Achse des Widerstands“.

Rezension von René Wildangel

Bundesregierung
:„Wir treten nicht unterwürfig auf“

Kanzler Friedrich Merz verteidigt die „Drecksarbeit“-Äußerung und kündigt an, dass sich die Koalition ziemlich bald mit der Wehrpflicht beschäftigen muss.

Von Daniel Brössler und Nicolas Richter

MeinungIran
:Trump hätte diesen Job einfach zu Ende bringen sollen

In seiner Sucht danach, als Friedensstifter zu erscheinen, hat er eine historische Chance vergeben: die Gefahr, die im Nahen Osten von der Islamischen Republik ausgeht, wirklich zu beenden.

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius

Atomprogramm
:Was kann man mit 400 Kilogramm angereichertem Uran anrichten?

Iran könnte über etwa 400 Kilogramm 60-prozentiges Uran verfügen; wo, ist unklar. Mal angenommen, das Regime hat noch Zugriff darauf: Wie gefährlich ist es?

SZ PlusVon Theresa Palm

USA gegen Iran
:Zweifel an der „totalen Auslöschung“

Welchen Schaden haben die amerikanischen Bomben wirklich am iranischen Atomprogramm angerichtet? Ein erster Geheimdienstreport zeichnet offenbar nicht dasselbe Zerstörungsausmaß wie die Trump-Regierung.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Aktuelles Lexikon
:Anreicherung

Ein Verfahren, um die richtigen Uran-Atome für die Stromerzeugung zu gewinnen. Oder auch für eine Atombombe, nach der Iran streben soll.

Von Theresa Palm

Israel
:Wie eine Stadt lernte, die Bombe zu verschweigen

Die kleine israelische Stadt Dimona ist der Geburtsort der israelischen Atombombe. Das weiß zwar jeder, aber darüber reden sollte man auf keinen Fall. Offiziell hat Israel keine Nuklearwaffen. Besuch im Zentrum der Geheimnistuerei.

SZ PlusVon Tomas Avenarius

Krieg im Nahen Osten
:Wie Trump um die Waffenruhe ringt

Iran attackiert einen US-Stützpunkt in Katar – und der Präsident reagiert milde. Später verkündet er eine Feuerpause. Israel und Iran bestätigen diese - und feuern wenig später dann doch wieder Raketen aufeinander ab.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Krieg im Nahen Osten
:Die angekündigte Rache aus Teheran

Iran feuert Raketen auf einen US-Stützpunkt in Katar – als Vergeltung für amerikanische Bomben auf Atomanlagen, und offenbar mit Vorwarnung. Indes bleibt fraglich, wo das hochangereicherte Uran der Mullahs lagert.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Iran
:Wie es nach den US-Angriffen weitergehen könnte

Verhandlungen, Eskalation oder irgendwas dazwischen? Fünf Szenarien für den Konflikt zwischen den USA und Iran.

SZ PlusVon Bernd Dörries

MeinungNato
:Nur ein militärisch starkes Europa wird diplomatisch ernst genommen

In Iran wie in der Ukraine zeigt sich, wie wenig Deutschland, Frankreich oder Großbritannien zu melden haben. Das wird auch auf dem Gipfeltreffen in Den Haag zu sehen sein. Doch es gibt ein Gegenmittel.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

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