:Seit wenigen Tagen erscheint es realistisch, dass in Iran eine neue Zeit beginnt
Sorge um US-Schutz
:Braucht Deutschland die Bombe?
Der mögliche Griff Donald Trumps nach Grönland führt auch in CDU und SPD zu heiklen Debatten. Was, wenn es zum Nato-Bruch kommt und die USA dann auch den Atomschutz für Deutschland kündigen?
MeinungAtomwaffen
:Nukleare Abschreckung: Deutschland braucht einen Plan B
In diesen Zeiten muss leider das Schlimmste angenommen werden. Auch der US-Atomschirm für Deutschland ist nicht mehr sicher – daher sollte der Kanzler mit anderen EU-Staaten Alternativen prüfen.
Proteste gegen Irans Regime
:Der gefährliche Aufstand der Kaufleute
Die desolate Wirtschaftslage treibt iranische Bürger auf die Straßen, der Mittelstand ist in Aufruhr. Das bedroht die Herrschaft der Mullahs mehr als frühere Demonstrationen. Dazu kommt die Drohung der USA und Israels, militärisch zuzuschlagen.
MeinungIran
:Diesmal könnte es wirklich ernst werden für das Mullah-Regime
Die Angst der Herrschenden wächst – weil die Demonstranten auf den Straßen ganz andere sind als früher. Und weil Israel und die USA die Unruhen politisch nutzen wollen.
MeinungSicherheitspolitik
:Ausgerechnet in diesem dramatischen Moment ist Frankreich dramatisch klamm
Die Franzosen stellen ein Wehrdienstmodell vor, das effizienter wirkt als jenes der Bundeswehr – und doch einen eklatanten Mangel hat.
Krieg in der Ukraine
:Das sind die 28 Punkte des US-Friedensplans
Der Vorschlag der US-Regierung sieht umfassende Gebietsabtretungen der Ukraine vor, aber auch Russland dürfte mit einigen Punkten nicht einverstanden sein.
MeinungÖsterreich
:Warum das neutrale Österreich einen UN-Sitz beherbergt
Österreich hat seine Neutralität manchmal unpreußisch gelassen ausgelegt. Warum das Land, das derzeit fest an der Seite der Ukraine steht, einen von vier Amtssitzen der UN beherbergt.
Drohnenflüge
:„Irgendjemand versucht gerade, in Belgien Panik zu schüren“
Sie kommen in Wellen, bei Einbruch der Dunkelheit: Die Drohnenflüge über Militärstützpunkten in Belgien seien das Werk von Profis, sagt der dortige Verteidigungsminister. Steckt Russland dahinter?
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:China und die USA: Trump hat sich verschätzt
Zum ersten Mal seit seiner Wiederwahl hat sich Donald Trump mit Xi Jinping getroffen. Kurz vorher macht er eine beunruhigende Ankündigung.
MeinungWettrüsten
:Es droht eine neue Epoche nuklearer Unvernunft
Putin prahlt mit neuen Waffen, China rüstet sein Arsenal schnell auf, die USA wollen wieder mit Atomwaffentests beginnen: Die Eskalationsgefahren sind noch gar nicht zu ermessen.
Aufregung vor Gipfeltreffen
:Trump kündigt sofortige Atomwaffentests an
Der US-Präsident hat kurz vor dem Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen einen Kurswechsel in der US-Nuklearpolitik eingeleitet. Droht jetzt ein neues nukleares Wettrüsten?
Diplomatie
:Wie Rafael Grossi eine Atomkatastrophe verhindern will
Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde warnt, die Gefahr eines Nuklearkriegs sei so groß wie nie. Dabei ist der Argentinier einer der wenigen, der noch Zugang zu den heikelsten Regimen der Welt hat. Wie schafft er das? Eine Begegnung in Wien.
Verteidigung
:Nato beginnt Manöver „Steadfast Noon“
In den kommenden zwei Wochen sollen etwa 2000 Soldaten an der Übung mitwirken. Die Bundeswehr beteiligt sich mit Kampfjets, die in der Lage sind, in Europa stationierte US-Atombomben zu transportieren.
Netflix
:Wer diesen Film anschaut, bekommt garantiert Albträume
In ihrem meisterlichen Thriller „A House of Dynamite“ spielt Kathryn Bigelow den Beginn eines Atomkriegs durch. Spoiler: Es gibt kein Happy End.
MeinungIran
:Das Regime der Mullahs ist gefangen in seinem alten Feindbild
Die Führung in Teheran müsste sich im Interesse des Landes für einen Kompromiss mit dem Westen einsetzen – und ihr Atomprogramm beenden. Durch die Drohung mit der Bombe gewinnt das Land nichts.
Iran
:Sicherheitsrat billigt neue Atominspektionen
Irans Sicherheitsrat hat die Übereinkunft mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) für eine Wiederaufnahme von Inspektionen gebilligt. In einer von iranischen Medien veröffentlichten Erklärung des Gremiums hieß es, der in Kairo ...
Historie
:„Dem Militarismus keinen Mann und keinen Groschen“
Ukraine, Gaza, Iran: Die Welt steht im Bann zerstörerischer Kriege, doch um die Friedensbewegung ist es still geworden. Die Geschichte einer einst so wirkmächtigen Strömung, die heute ihre Position sucht.
Sicherheitspolitik
:„Für Nordkorea ist Südkorea nichts als ein kaputter Geldautomat“
In Peking hat Nordkoreas Diktator Kim gerade Chinas neuestes Kriegsgerät bewundert, daheim treibt er das Atomwaffenprogramm voran. Für den Westen scheint er kaum noch ansprechbar zu sein. Der Experte Andrei Lankov erklärt, warum nur Donald Trump das ändern kann.
Wie leben wir 2035?
:„Um eine globale Katastrophe auszulösen, genügen ein paar Dutzend Atombomben“
Die Gefahr eines Atomkriegs scheint heute so groß zu sein wie seit Ende des Kalten Krieges nicht mehr. Wie kann die Weltgemeinschaft eine nukleare Eskalation verhindern? Ein Gespräch mit dem Wiener Rüstungskontroll-Experten Nikolai Sokov.
80 Jahre Hiroshima und Nagasaki
:„Die Leute sagen zu mir: Bitte sterben Sie nicht“
Mahner für den Frieden braucht die Welt mehr denn je – doch Zeitzeugen wie Terumi Tanaka werden immer seltener. Er hat die schrecklichen Folgen der US-Atombomben in Japan erlebt. Aber hören die Mächtigen der Welt überhaupt noch zu?
Ausstellung in München über Hiroshima
:Der Tag, als die Bombe fiel
Vor 80 Jahren begann mit den Angriffen auf Hiroshima und Nagasaki das Atomzeitalter. Die Bomben brachten Leid und Tod über Hunderttausende Menschen. Daran erinnert eine Ausstellung im Museum Fünf Kontinente in München.
80 Jahre nach Hiroshima
:Die Bombe, die die Welt veränderte
Das Atombombeninferno von Hiroshima am 6. August 1945 zwang die Japaner zur Kapitulation, so lautet die gängige Erzählung. Der britische Weltkriegsforscher Richard Overy sagt: Das stimmt so nicht. Man müsse genauer hinsehen, gerade heute.
MeinungAtom-U-Boote
:Auch diese Ankündigung Trumps ist ohne Substanz
Die USA definieren ihre Interessen nicht mehr. Stattdessen fußt ihre Außenpolitik auf der Intuition des Präsidenten, mal auf dieser, mal auf jener. Aber mit einem Nuklearkrieg darf man niemals spielen, nicht einmal verbal.
USA
:Warum Trump damit droht, zwei Atom-U-Boote Richtung Russland zu entsenden
Der US-Präsident hat lange gebraucht, bis er gemerkt hat, dass er von Putin vorgeführt wird. Dafür reagiert er jetzt mit einer bisher beispiellosen Eskalation: Er spricht über atomare U-Boote.
MeinungVerteidigungspolitik
:Bombenstimmung: Europa sucht sein Heil in Atomwaffen
Ihr Zerstörungspotenzial ist apokalyptisch. Doch achtzig Jahre nach Hiroshima ist die Gefahr eines nuklearen Krieges nicht geschwunden, sondern gewachsen. Auf der Suche nach Friedensklugheit.
Neues Buch von Historiker Mark Walker
:Wie nah Hitler dem Bau der Atombombe war
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs spitzte sich das atomare Wettrüsten mit den USA zu. Wie die Nazis unterlagen, beschreibt der Historiker Mark Walker eindrucksvoll – und wirft hochaktuelle Fragen nach der Verantwortung der Wissenschaft auf.
MeinungAtomprogramm
:Weder Trump noch Iran will, dass die Welt die Wahrheit kennt
Für Teheran hätte es viel schlimmer kommen können. Immerhin: Es hat seine Macht über den Krieg gerettet. Wenn der US-Präsident nun die Zerstörung der Nuklearanlagen feiert, kann es den Mullahs nur recht sein.
Buch über Iran und den Westen
:Mullahs als „Kaiser ohne Kleider“
Wie tickt die Islamische Republik, die gerade von Israel und den USA attackiert wird? Ali Fathollah-Nejad liefert die nötigen Fakten über die Vierfachkrise in Iran und den Zerfall der „Achse des Widerstands“.
Bundesregierung
:„Wir treten nicht unterwürfig auf“
Kanzler Friedrich Merz verteidigt die „Drecksarbeit“-Äußerung und kündigt an, dass sich die Koalition ziemlich bald mit der Wehrpflicht beschäftigen muss.
MeinungIran
:Trump hätte diesen Job einfach zu Ende bringen sollen
In seiner Sucht danach, als Friedensstifter zu erscheinen, hat er eine historische Chance vergeben: die Gefahr, die im Nahen Osten von der Islamischen Republik ausgeht, wirklich zu beenden.
Atomprogramm
:Was kann man mit 400 Kilogramm angereichertem Uran anrichten?
Iran könnte über etwa 400 Kilogramm 60-prozentiges Uran verfügen; wo, ist unklar. Mal angenommen, das Regime hat noch Zugriff darauf: Wie gefährlich ist es?
USA gegen Iran
:Zweifel an der „totalen Auslöschung“
Welchen Schaden haben die amerikanischen Bomben wirklich am iranischen Atomprogramm angerichtet? Ein erster Geheimdienstreport zeichnet offenbar nicht dasselbe Zerstörungsausmaß wie die Trump-Regierung.
Aktuelles Lexikon
:Anreicherung
Ein Verfahren, um die richtigen Uran-Atome für die Stromerzeugung zu gewinnen. Oder auch für eine Atombombe, nach der Iran streben soll.
Israel
:Wie eine Stadt lernte, die Bombe zu verschweigen
Die kleine israelische Stadt Dimona ist der Geburtsort der israelischen Atombombe. Das weiß zwar jeder, aber darüber reden sollte man auf keinen Fall. Offiziell hat Israel keine Nuklearwaffen. Besuch im Zentrum der Geheimnistuerei.
Krieg im Nahen Osten
:Wie Trump um die Waffenruhe ringt
Iran attackiert einen US-Stützpunkt in Katar – und der Präsident reagiert milde. Später verkündet er eine Feuerpause. Israel und Iran bestätigen diese - und feuern wenig später dann doch wieder Raketen aufeinander ab.
Krieg im Nahen Osten
:Die angekündigte Rache aus Teheran
Iran feuert Raketen auf einen US-Stützpunkt in Katar – als Vergeltung für amerikanische Bomben auf Atomanlagen, und offenbar mit Vorwarnung. Indes bleibt fraglich, wo das hochangereicherte Uran der Mullahs lagert.
Iran
:Wie es nach den US-Angriffen weitergehen könnte
Verhandlungen, Eskalation oder irgendwas dazwischen? Fünf Szenarien für den Konflikt zwischen den USA und Iran.
MeinungNato
:Nur ein militärisch starkes Europa wird diplomatisch ernst genommen
In Iran wie in der Ukraine zeigt sich, wie wenig Deutschland, Frankreich oder Großbritannien zu melden haben. Das wird auch auf dem Gipfeltreffen in Den Haag zu sehen sein. Doch es gibt ein Gegenmittel.
Krieg in Nahost
:Trumps Entourage betreibt bereits Schadensbegrenzung
Die iranischen Anlagen zur Urananreicherung „wurden komplett und total vernichtet“, sagte der US-Präsident direkt nach dem von ihm befohlenen Militärschlag. Inzwischen klingen die Statements aus Washington verhaltener.
Donald Trump
:Nun doch ein Kriegspräsident
Ab sofort kann sich der US-Präsident nicht mehr als Friedensfürst verkaufen. Wie er versucht, seine Anhänger bei diesem Kurswechsel mitzunehmen.
Krieg in Nahost
:So lief die „Operation Midnight Hammer“ ab
Bis zu 14 Tage wollte Donald Trump sich mit seiner Entscheidung Zeit lassen, doch dann geht alles viel schneller: Der US-Präsident befiehlt eine Attacke, die er bereits seit Wochen hatte vorbereiten lassen.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:US-Angriff auf Iran: Demütigung von nie da gewesenem Ausmaß
Die USA haben wohl Irans Atomanlagen zerstört. Ist das das Ende der Eskalation – oder erst der Anfang einer weiteren Stufe?
MeinungNaher Osten
:Ein paar Möglichkeiten hat Teheran nach Trumps Angriff noch
Die Bindungen Amerikas und Israels aneinander sind so alt wie der jüdische Staat. Und das Verhältnis zwischen Washington und den Mullahs ist zerrüttet, seit 1979. Deshalb war es absehbar, dass der US-Präsident in diesen Krieg nun eingegriffen hat.
US-Angriff auf Iran
:Die Mullahs haben sich schwer verkalkuliert
Um US-Präsident Donald Trump von einem Angriff abzuhalten, hatte sich das Regime in Teheran auf Gespräche über das Atomprogramm eingelassen. Nun hat die Islamische Republik die größte Demütigung ihrer Geschichte erlebt. Wie wird sie reagieren?
Krieg im Nahen Osten
:USA attackieren iranische Atomanlagen
Fordo, Natans und Isfahan seien „komplett und total zerstört“, erklärt US-Präsident Trump in einer Rede an die Nation.
Japan
:Hiroshima für Kinder
Das berühmte Museum möchte besser auf seine jüngsten Besucher eingehen. Der Bedarf ist vorhanden, doch wie zeigt man die Folgen eines Atombombenabwurfs auf eine kindgerechte Art?
USA und Iran
:Kriegseintritt nach 14 Tagen?
Es sah so aus, als würde Donald Trump jeden Augenblick den Angriff auf iranische Atomanlagen befehlen. Warum hat er seine Entscheidung nun aufgeschoben?
Wortwahl des Bundeskanzlers
:Aufräumen nach der „Drecksarbeit“
In deftigen Worten rechtfertigt Friedrich Merz die israelischen Angriffe auf Iran. Damit löst er nicht nur Kritik in Koalition und Opposition aus, sondern wirft auch völkerrechtliche Fragen auf.
Nahost
:Wie Irans Atomprogramm nach den Angriffen dasteht
Israels Streitkräfte wollen nach eigenen Angaben verhindern, dass Iran eine Atombombe bauen kann. Experten ordnen ein, was die Luftangriffe der letzten Tage bewirkt haben.