Nicht bindendes Votum Britisches Unterhaus stimmt für Anerkennung Palästinas

Das Votum ist nicht bindend, aber von symbolischer Bedeutung: Das britische Unterhaus stimmt mit großer Mehrheit für die Anerkennung eines unabhängigen Palästinenserstaates. Israel kritisiert die Abstimmung als nicht hilfreich. mehr...

Nahostkonflikt Symbolisches Votum Symbolisches Votum Britisches Unterhaus stimmt für Anerkennung Palästinas

Die symbolische Abstimmung hat für die Regierung keine bindende Wirkung; dadurch würde aber ein Beitrag geleistet, um eine Zweistaatenlösung zu erreichen, hieß es in einer Erklärung. mehr...

Votum für Staat Palästina Briten blicken skeptischer auf Israel

Das Votum des Unterhauses für die Anerkennung Palästinas ist zwar nicht bindend. Doch das Ergebnis der von der Labour-Partei initiierten Abstimmung kann als Ausdruck eines Stimmungswandels in Großbritannien verstanden werden. Von Christian Zaschke mehr... Kommentar

Wut über Wortwahl Reiter distanziert sich von Palästina-Tagen

Im diesjährigen Programm der Palästina-Tage ist von einem Genozid durch Israel die Rede. Das Kulturreferat hat den Text abgesegnet - doch OB Reiter stellt klar, dass er nicht die Haltung der Stadt wiedergibt. Von Thomas Anlauf mehr...

"Untergetaucht: Eine junge Frau überlebt in Berlin" Untergetauchte Jüdin in NS-Hauptstadt Berlin Eine Frage der Würde

Was die Jüdin Marie Jalowicz Simon während der NS-Zeit auf sich nahm, um zu überleben, ist ungeheuerlich. Hart gegen sich und gegen andere, war sie taktisch klug - auch im Umgang mit bekennenden Nazis. Von Nadia Pantel mehr... Buchkritik

Palästinenser starten UN-Kampagne Frankfurter Buchmesse Ein Brandherd, der nicht aufhört zu lodern

Zur Buchmesse stellen SZ-Redakteure Bücher vor, mit deren Autoren sie am SZ-Stand sprechen. Heute: Bernd Graff über "Verdammtes Land", in dem Andreas Altmann seine Reise durch Palästina schildert. Von Bernd Graff mehr... Buchkritik

Israel Israel bestellt Schwedens Botschafter ein Israel bestellt Schwedens Botschafter ein "Einseitige Schritte sind kontraproduktiv"

Montagmorgen vor dem israelischen Außenministerium in Jerusalem. Einbestellt war der schwedische Botschafter, Carl Magnus Nesser. Sein Land hat sich den Zorn der israelischen Regierung zugezogen, denn Schweden hat überraschend angekündigt, Palästina offiziell als Staat anzuerkennen. mehr...

Swedish PM Lofven gives a news conference after his government declaration at the Swedish parliament Riksdagen in Stockholm EU-Politik Schweden schert aus

Mit Paukenschlag ins neue Amt: Gegen die EU-Linie kündigt der sozialdemokratische Regierungschef in Stockholm, Stefan Löfven, die Anerkennung eines Palästinenserstaats an. Israel ist erzürnt. Und versucht es mit Sarkasmus. Von Peter Münch mehr...

Rudolf Höß, 1946 Auschwitz-Kommandant Rudolf Höß Am Ehering erkannt

Als britischer Offizier suchte und fand ein deutscher Jude den Kommandanten des KZ Auschwitz, Rudolf Höß. Ein neues Buch dokumentiert die Lebensläufe der beiden Männer - und das dramatische Finale. Von Igal Avidan mehr... Buchkritik

Siedlungen in Ost-Jerusalem USA kritisieren Israel ungewöhnlich scharf

Zwist unter Verbündeten: Israelische Baupläne in Ost-Jerusalem sorgen für ausgesprochen heftige Kritik aus dem Weißen Haus. Die Rede ist von "Gift für die Atmosphäre". Premier Netanjahu bleibt uneinsichtig. mehr...

124971213 Abstimmung über Beobachterstatus Deutschland enthält sich bei Palästina-Entscheidung

Deutschland wird sich bei der Abstimmung in der UN-Generalversammlung über den künftigen Status von Palästina bei den Vereinten Nationen enthalten. Der ehemalige israelische Regierungschef Ehud Olmert spricht sich hingegen für den palästinensischen Antrag auf staatliche Anerkennung aus. mehr...

Palestinian students look inside a classroom that witnesses said was shelled by Israel during its offensive, on the first day of the new school year east of Gaza City Nahostkonflikt Abbas droht Israel mit Klage in Den Haag

Der veränderte UN-Status der Palästinenser könnte Israel vor das Weltstrafgericht bringen: Palästinenserpräsident Abbas will die Regierung dort unter Umständen wegen Kriegsverbrechen anklagen. Die Hamas hätte in diesem Fall nicht viel zu befürchten. Von Ronen Steinke mehr...

69th session of the United Nations General Assembly Nahostkonflikt Abbas schließt Rückkehr zu Friedensverhandlungen aus

"Wir werden nicht vergessen und wir werden nicht vergeben": Palästinenserpräsident Abbas hat der Rückkehr zu Friedensverhandlungen mit Israel eine Absage erteilt. Den israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen nannte er einen "Krieg des Völkermords". mehr...

Nahostkonflikt Washington kritisiert Abbas-Rede als "beleidigend"

In einer Rede vor den UN hat Palästinenserpräsident Abbas der Regierungs Israels "Völkermord" und "Kriegsverbrechen" im Gazastreifen vorgeworfen, nun schaltet sich Washington ein. Die Netanjahu-Administration will sich Abbas' Vorwürfe nicht gefallen lassen und Konzequenzen ziehen. mehr...

- Merkel bei Kundgebung gegen Judenhass "Jüdisches Leben ist Teil unserer Identität"

Hass-Parolen im Internet und Gewalt gegen Juden gab es in Deutschland zuletzt immer wieder. Bei einer Kundgebung in Berlin verurteilt die Kanzlerin Antisemitismus. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden, sagt: Genug ist genug." mehr...

Palästina Nach Entscheidung der UN-Vollversammlung Nach Entscheidung der UN-Vollversammlung Freudenschüsse in Palästina

Jubel, Autokorso, Fahnenmeer: Die Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen feiern ihre Aufwertung durch die UN-Vollversammlung zum Beobachterstaat. Tausende hatten sich versammelt, um die Abstimmung live mitzuverfolgen. mehr...

Israel to build 1,600 new homes in occupied East Jerusalem Nahostkonflikt Palästina will Israel wegen Kriegsverbrechen anklagen

Israels Siedlungsbau im Westjordanland provoziert eine heftige Reaktion der Palästinenser: Sie drohen mit einer Anklage wegen Kriegsverbrechen vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Israel gibt sich unbeeindruckt - und kündigt sogar noch weitere Ausbaupläne an. mehr...

Nahost-Konflikt Israel friert Zahlungen an Palästina ein

Erst hat Israel nach dem UN-Votum den Bau neuer Siedlungen in den Palästinensergebieten beschlossen, jetzt erhöht der Staat auch den wirtschaftlichen Druck: Das Kabinett hat verkündet, im Namen der Autonomiebehörde eingetriebene Steuern nicht auszubezahlen. mehr...

Hamas chief Meshaal, riding in a car with senior Hamas leader Haniyeh, gestures to the crowd upon his arrival in Gaza City Maschaal im Gazastreifen Hamas-Chef reist erstmals seit 37 Jahren nach Palästina

Der Führer der radikal-islamischen Hamas, Chaled Maschaal, ist in den Gazastreifen gereist. Nicht ganz ungefährlich: 1997 überlebte Maschaal nur knapp einen Giftanschlag des israelischen Geheimdienstes. mehr...

Palästina Nahost Nahost Pro und Contra Palästina

US-Präsident Obama will den palästinensischen Präsidenten Abbas in letzter Minute von dessen Vorhaben abbringen, eine UN-Mitgliedschaft für einen Staat Palästina zu beantragen. mehr...

Palästinenserstaat Jubel über UN-Antrag von Abbas Jubel über UN-Antrag von Abbas Party für Palästina

Trunken vor Glück: Mit Liedern und Glockengeläut bejubeln die Menschen in Ramallah die Rede von Palästinenser-Präsidenten Abbas vor den Vereinten Nationen in New York und den Antrag auf UN-Vollmitgliedschaft. Der oft kritisierte Präsident ist der Held des Tages. An den Kater von morgen will hier noch keiner denken. Von Peter Münch, Ramallah mehr...

'Airtilla' Protest Arrives In Israel Protestaktion am Flughafen Ben Gurion Israel schiebt 36 Palästina-Aktivisten ab

Aus dem Flugzeug ins Gefängnis: In Tel Aviv sitzen mehr als 80 propalästinensische Aktivisten aus Europa fest, darunter auch Deutsche. Israel will die Demonstranten so schnell wie möglich loswerden - die Ersten sind nun ausgeflogen worden. mehr...

supporting banner Nahost-Konflikt Warum die Argumente gegen Palästina kraftlos sind

Die israelische Regierung versucht einen eigenen Palästinenserstaat mit allen Mitteln zu verhindern; auch die USA und Deutschland stellen sich quer. Doch Ausreden hören die Palästinenser seit mehr als 40 Jahren. Genug: Sie haben längst die Voraussetzungen für eine UN-Vollmitgliedschaft erfüllt. Ein Gastbeitrag von Helmut Schäfer, ehemals Staatsminister im Auswärtigen Amt mehr...