In diesen Wochen feiert Israel seine Staatsgründung vor 65 Jahren: Yoram Kaniuks Roman "1948" liest sich dennoch, als sei der Staat nur durch Zufall zustande gekommen. Zudem verweigert das Buch die Feier des Heroischen - wofür es viele Landsleute des Autors verdammen.
Von Thorsten Schmitzmehr...
Die Kritik ebbt nicht ab: Seit der Schwede Paul Hansen Ende April für das beste Pressefoto 2013 ausgezeichnet wurde, wird ihm Manipulation an seinem Siegerfoto vorgeworfen. Nun hat ein US-Technologie-Blog die Debatte verschärft - die World Press Photo Organisation reagiert umgehend.
Von Paul Katzenbergermehr...
Wie sieht es aus in Somalia, in Syrien, in Russland? Zum Welttag der Pressefreiheit veröffentlichen die "Reporter ohne Grenzen" eine Auswahl beeindruckender Fotos aus der internationalen Bilderflut.
Von Irene Helmesmehr...
Eigentlich wollte der britische Physiker Stephen Hawking für eine Konferenz im Juni nach Israel reisen, doch nun ist er von der Liste der Redner gelöscht. Medienberichten zufolge wollte er mit der Absage gegen die Politik Israels protestieren. Eine Sprecherin der Universität Cambridge dementiert - und gibt gesundheitliche Gründe an.
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Die israelische Luftwaffe hat erneut Ziele im südlichen Gazastreifen angegriffen. Es seien ein Waffenlager und eine Trainingsanlage der dort herrschenden radikal-islamischen Hamas beschossen worden, teilte die Armee mit.
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Der fünfte Teil der "Scary Movie"-Reihe ist inzwischen ein fast altmodischer Spaß, "Side Effects" mit Jude Law indes eine bizarre Mischung aus Krisendepression und hysterischem Thriller. Welche Filme den Kinobesuch lohnen - und welche nicht.
Von den SZ-Kritikern.mehr...
Staatliche Hinrichtungen sind in vielen Teilen der Welt Alltag. Ein neuer Bericht von Amnesty International zeigt, dass selbst in Europa die gnadenlose Anwendung der Todesstrafe noch nicht passé ist. Die wichtigsten Punkte des Reports.
Von Josh Groeneveldmehr...
Meinung
Salam Fajad kämpfte als palästinensischer Regierungschef gegen die Regeln der alten Riege an, gegen Vetternwirtschaft und Korruption innerhalb der Autonomiebehörde kam er aber nicht an. Wie soll den Palästinensern von außen geholfen werden, wenn von innen jeder Fortschritt blockiert wird?
Ein Kommentar von Peter Münchmehr...
Licht aus! Mit einer einstündigen Lichtpause für ihre berühmtesten Sehenswürdigkeiten haben Städte weltweit ein Zeichen gegen den Klimawandel gesetzt.
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Navid Kermanis gesammelte Reisereportagen aus Krisengebieten erzählen davon, wie Gewalt entsteht - und warum er als Chronist des Schreckens nicht immer unparteiisch bleiben kann.
Von Tim Neshitovmehr...
Wie man Geschichte konstruiert, indem man die Welt im Konjunktiv betrachtet: Wolfgang Kraushaar versucht, die Münchner Tupamaros und Kommunarden als Antisemiten zu entlarven und sie nachträglich zur Hilfstruppe der Palästinenser zu erklären.
Eine Kritik von Willi Winklermehr...
"Spaltend", "lügnerisch", "verwerflich": Die Reaktionen auf den Zionismus-Kommentar des türkischen Regierungschefs Erdogan sind verheerend. Auch US-Außenminister Kerry reagiert bei seinem Besuch in Ankara empört.
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"Frieden ist besser als Krieg" - mit dieser Botschaft begeistert US-Präsident Obama junge Israelis an einer Jerusalemer Universität. Seine Grundsatzrede war mit Spannung erwartet worden und wird nicht nur für Freude in der israelischen Regierung sorgen.
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Deutschland wird sich bei der Abstimmung in der UN-Generalversammlung über den künftigen Status von Palästina bei den Vereinten Nationen enthalten. Der ehemalige israelische Regierungschef Ehud Olmert spricht sich hingegen für den palästinensischen Antrag auf staatliche Anerkennung aus.
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Arafat Dscharadat saß in einem israelischen Gefängnis, dort ist er gestorben. Nach der Familie des Toten spricht nun auch ein palästinensischer Pathologe von Folter als Todesursache. Die Lage ist angespannt, 4500 palästinensische Häftlinge traten in den Hungerstreit, im Westjordanland kam es zu Ausschreitungen.
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Die Universität von Ariel liegt in einer jüdischen Siedlung im Westjordanland. Nach internationalem Recht ist die Stadt illegal. 30 Jahre lang war die Hochschule deshalb nicht anerkannt - bis jetzt. Ein Besuch.
Von Theresa Breuermehr...jetzt.de
Jubel, Autokorso, Fahnenmeer: Die Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen feiern ihre Aufwertung durch die UN-Vollversammlung zum Beobachterstaat. Tausende hatten sich versammelt, um die Abstimmung live mitzuverfolgen.
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Israels Siedlungsbau im Westjordanland provoziert eine heftige Reaktion der Palästinenser: Sie drohen mit einer Anklage wegen Kriegsverbrechen vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Israel gibt sich unbeeindruckt - und kündigt sogar noch weitere Ausbaupläne an.
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Erst hat Israel nach dem UN-Votum den Bau neuer Siedlungen in den Palästinensergebieten beschlossen, jetzt erhöht der Staat auch den wirtschaftlichen Druck: Das Kabinett hat verkündet, im Namen der Autonomiebehörde eingetriebene Steuern nicht auszubezahlen.
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Der Führer der radikal-islamischen Hamas, Chaled Maschaal, ist in den Gazastreifen gereist. Nicht ganz ungefährlich: 1997 überlebte Maschaal nur knapp einen Giftanschlag des israelischen Geheimdienstes.
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